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Hochzeit – kann man Gäste auch ohne Partner einladen?

Cwot eSxauvaxge


Unter anderem vielleicht auch, um den "unbekannten Anhang" kennenzulernen.

Ich glaub ehrlich gesagt nicht, dass das Brautpaar auf seiner Hochzeit viel Gelegenheit hat, Leute "kennen zu lernen".

pmhil0mxena


Ich glaub ehrlich gesagt nicht, dass das Brautpaar auf seiner Hochzeit viel Gelegenheit hat, Leute "kennen zu lernen".

Na ja, ich hab mich schon bemüht auf meiner Hochzeit mit jedem Gast mal drei Worte zu wechseln. Ein intensives Kennenlernen sieht sicherlich anders aus – aber man kann sich halt mal beschnuppern.

C]ote#Sau/vagxe


Na ja, ich hab mich schon bemüht auf meiner Hochzeit mit jedem Gast mal drei Worte zu wechseln.

Genau – an sowas wie 3 Worte pro Fremdling dachte ich, als ich meinen Beitrag geschrieben hab ;-D

pyhil0?menxa


Genau – an sowas wie 3 Worte pro Fremdling dachte ich, als ich meinen Beitrag geschrieben hab

Und ich schrieb:

Ein intensives Kennenlernen sieht sicherlich anders aus – aber man kann sich halt mal beschnuppern.

;-)

C>oteS}auvaxge


Nachdem wir jetzt in diesem Thread gerade allein sind, können wir hier ja noch ein wenig weiter detaillieren ;-D

Ursprünglich hattest du geschrieben:

Unter anderem vielleicht auch, um den "unbekannten Anhang" kennenzulernen.

Darauf hatte ich mich bezogen. Nach 3 Sätzen würde ich überhaupt nichts von jemandem wissen, und wenn ich auf einer Veranstaltung mit mehr als 10 bis dato Unbekannten je 3 Sätze gewechselt hätte, könnte ich nachher nicht mal mehr zusammenbringen, wer jetzt wer war bzw zu wem gehört hat. (Würde ich als Anhängsel-Gast von einem Brautpaar aber auch überhaupt nicht erwarten.)

KHlexio


Emma28

ich finde es befremdlich, eine Einladung zur Hochzeit so sehr zu hinterfragen, alles auf die Goldwaage zu legen und dann zu sagen: Sie lädt mich zwar ein, aber weil mein Partner, den sie gar nicht kennt, nicht auch noch eingeladen ist, ist das doch eine Unverschämthiet und ich gehe nicht hin.

Das sehe ich auch so – bei einer derartigen Einladung würde ich gar nichts hinterfragen. So geschehen vor einigen Monaten: Ich habe vor einigen Monaten eine Einladung einer Kollegin erhalten – über Email. Ich glaube, ich habe sie nicht einmal ganz gelesen. Ob ich jetzt in oder ohne Begleitung eingeladen war, weiß ich gar nicht. Warum wohl? Ich habe auch nicht geantwortet. Ich habe dann von Kollegen gehört, dass tatsächlich jeder diese Einladung erhalten hat. Ich wollte einfach meine Zeit mit dieser Email nicht vergeuden und auch sonst habe ich bis heute keinen Gedanken mehr an die Email verschwendet, bis ich heute das Thema hier gelesen habe und es als gleichwertiges Beispiel zu Deinem Thema empfand. Die Einladung, die ich erhielt, fällt in dieselbe Art Einladung, die ich von Dir erhalten würde. Schade um ihre/Deine und meine Zeit, sich auch nur einen Gedanken darüber zu machen oder etwas zu hinterfragen. Wieso jemanden einladen, dessen Befinden einem am A…. vorbei geht und das gegenseitig.

Du schreibst, Du kannst es nicht "ergründen", warum für manche schon die Fragestellung beleidigend ist - ich sehe aber auch nicht den geringsten Willen Deinerseits, dies zu tun. Du argumentierst ständig, warum Du es so siehst, wie Du es siehst.

Ist es so unverständlich, dass ich nicht jeden Einladen will, nur weil man es halt so macht?

Es ist doch Deine Sache, wen Du einlädst und wen nicht. Wo liegt das Problem? Du schreibst doch selbst, dass sie Dir nicht so viel Wert sind, wie andere Gäste und dass die das auch wissen sollen. Das tun sie durch Deine Art der Einladung.

f\ragxgle


Mir gehts es tatsächlich auch so, dass ich nicht ohne meinen Partner kommen würde, wenn der ausdrücklich nicht eingeladen ist. Für mich ist es aber auch einfach so, dass ich erwarte, dass gute Freunde (und nur solche lade ich zu meiner Hochzeit ein oder von denen werde ich eingeladen) akzeptieren, dass ich einen Partner habe, der Teil meines engsten Lebens ist und mit dem ich gerne Momente teile, die meine Freizeit betreffen. Genauso wäre es übrigens auf einer Party. Ausgenommen davon sind nur Damenabende, zu denen wir uns speziell verabreden oder Einzeltreffen. Das aber ganz automatisch.

Das heißt keinesfalls, dass wir immer nur im Doppelpack anzutreffen sind (im Moment ist ber z.b grad bei Freunden, während ich zuhause bin), sondern ganz schlicht, dass ich das Gefühl habe, dass mein Partner nicht gemocht wird, wenn er nicht eingeladen bzw sogar explizit ausgeladen ist (und so wär das für mich bei einem Anlass wie einer Hochzeit, bei dem es anders üblich ist).Und wenn jemand meinen Partner so wenig mag, dass er ihn nicht mal dabei haben mag, weil er mich mag, dann möchte ich auch nicht kommen.

Im Umkehrschluss heißt das, dass wir schon eine Einladung zur Hochzeit ausgeschlagen haben, weil wir diese Leute für keine engen Freunde halten und uns nicht sicher waren, ob wir sie zu unserer Hochzeit auch dabei haben wollten.

Und dazu kommt, dass ich eben auch Pärchentanzen liebe und das eben sehr gerne mit meinem Mann mache. Klar geht das auch mit anderen Menschen, aber ich tanze eben gern mit ihm und so oft bekommt man dazu ja auch keine Gelegenheit.

E`mmax28


Die Stimmung bei den einzeln Geladenen ist jedenfalls bestimmt besser, wenn sie nicht wie 3. Klasse-Gäste am Katzentisch sitzen und dem Hochzeits-PAAR und den anderen Paaren beim Tanzen zugucken müssen.

Also ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Kollegen zu schmollenden Trauerklößen werden, wenn sie zusammen sitzen – und bestimmt nicht am Katzentisch. Wir haben schon oft ohne Partner zusammen gefeiert und bisher war das immer ok. Es war nur halt noch nie eine Hochzeit, bin auch die erste...

Ich würde die Kollegen einfach gar nicht einladen. So groß kann der Wunsch nach deren Anwesenheit ja nicht sein, wenn Du deren Partner unbedingt von der Feier fernhalten willst.

Ist es so unverständlich, dass ich sehr wohl zwischen Kollegen und deren Partnern differenzieren kann? Ich denke eben nicht immer nur als wir und kann durchaus mal was ohne meinen Partner machen. Wieso sollte ich meine Kollegen nicht mögen, nur weil ich ihre Partner nicht einladen will.

Interessant fand ich hier aber den häufiger auftauchenden Gedanken des "2-Kasten-Sytems": Freunde dürfen mit Partner (auch wenn du die Partner nicht kennst oder nicht magst; einfach aus dem Grund dass sie Anhängsel sind), Kollegen dürfen nur ohne.

Diesen Gedanken gabs im anderen Faden auch schon. Freunde dürfen mit Partner, weil sie mir einfach näher stehen. Dazu kommt noch, dass ich die Partner alle kenne, oder zumindest kennt mein Zukünftiger alle Partner seiner Kumpels persönlich (ein Kumpel hat auch ne neue Freundin, die ich jetzt noch nicht persönlich gesehen habe, aber bis dahin werde ich sie sicherlich noch kennenlernen). Und klar kommt es auch vor, dass ich die Freundin eines Kumpels meines Zukünftige nicht so gerne mag oder er den Partner meiner Freundin – aber warum sollte er dann nicht diesen Kumpel mit seiner Freundin einladen dürfen, er heiratet ja auch ;-D

Wenn mich ein Kollege fragt, ob er nicht seinen Partner mitbringen könnte, würde ich auch nicht rigoros nein sagen, aber angedacht ist es schon, dass die Kollegen ohne Partner kommen und nicht selbstverständlich davon ausgehen, den Partner mitbringen zu können.

Und das Argument, dass man sich ohne Partner langweilt (kann ich als nicht-symbiotisch und nicht autistisch veranlagter Mensch sowieso nicht nachvollziehen; finde es auch unverschämt, wenn man zu einem als langweilig empfundenen Ereignis bloß hingeht, wenn man sich dann dort gemeinsam mit seinem Anhang durchfressen darf) zieht ja gerade dann nicht, wenn man mehrere Kollegen einlädt, die sich untereinander kennen.

:)z Eben!

@ Phil0mena:

Wir wollen aber nur an einem Ort feiern, da kann ich dann doch auch schlecht um 18 Uhr die Kollegen samt Partner rausschmeißen und sagen, so jetzt beginnt die intimere Feier, geht bitte ":/ Wie kann man das denn in dem Fall elegant lösen?

CJotceSNauvaxge


Ich habe vor einigen Monaten eine Einladung einer Kollegin erhalten – über Email. Ich glaube, ich habe sie nicht einmal ganz gelesen. Ob ich jetzt in oder ohne Begleitung eingeladen war, weiß ich gar nicht. Warum wohl? Ich habe auch nicht geantwortet.

Was hat dich denn so massiv an der Einladung gestört? Dass sie per Email kam? Das, was drin stand, kann es ja nicht gewesen sein, wenn du sie nicht zuendegelesen hast.

dass ich das Gefühl habe, dass mein Partner nicht gemocht wird, wenn er nicht eingeladen bzw sogar explizit ausgeladen ist

Das finde ich echt strange. Wie kann man jemandem unterstellen, einen anderen Menschen nicht zu mögen, wenn der Jemand diesen anderen Menschen überhaupt nicht kennt ???

Also ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Kollegen zu schmollenden Trauerklößen werden, wenn sie zusammen sitzen – und bestimmt nicht am Katzentisch. Wir haben schon oft ohne Partner zusammen gefeiert und bisher war das immer ok.

Wieso machst du dir denn dann überhaupt so einen Kopf darum? Rede halt ehrlich mit denen. Das sollte ja gehen, wenn ihr euch so gut kennt, dass du sie bei deiner Hochzeit dabei haben möchtest.

Ciho#comon%sta


Wieso machst du dir denn dann überhaupt so einen Kopf darum?

Das frage ich mich eben auch. Mach es doch einfach so, wie du es bisher geplant hattest. Keiner hier kann dir sagen, was deine Kollegen davon halten. Und im Grunde kann es dir doch auch egal sein?

C&oteSrauvxage


Freunde dürfen mit Partner, weil sie mir einfach näher stehen. Dazu kommt noch, dass ich die Partner alle kenne

Damit hast du das Argument mit dem 2-Klassen-System aber nicht widerlegt. Das scheint es doch zu sein, was die meisten hier verletzt (und nach meinem Empfinden sieht es die Mehrheit in beiden Threads so, dass es nicht ok sei, den Partner nicht einzuladen). Deine Einladung wird offenbar so wahrgenommen, dass die Freunde in deinen Augen was "Besseres" sind als die Nicht-Freunde (Bekannte/ Kollegen) (was übrigens stimmt: Freunde sind nunmal mehr als bloße Bekannte/ Kollegen). Deren Partner lädst du ja nicht als Individuen ein (weil sie auch Freunde von dir sind – dann würde sich das Problem gar nicht stellen), sondern deswegen, weil sie Anhängsel deiner Freunde sind (oder der Freunde deines Mannes).

CJot4eSauvQa0ge


Und im Grunde kann es dir doch auch egal sein?

Egal wärs mir an ihrer Stelle nicht. Mit den Kollegen wird sie ja weiterhin zusammenarbeiten, und da fände ich es schon sehr blöd, wenn das Verhältnis zu den Kollegen gestört wäre, weil bei der Einladung, die eigentlich nett gemeint ist, ein vermeidbarer Fehler gemacht wurde.

g6r]edtsa_


mein chef hat alle angestellten zu seiner hochzeit eingeladen, aber ohne partner, weil es sonst zu teuer geworden wäre. fand ich ok, aber hingegangen bin ich nicht, weil ich mich schon komisch gefühlt hätte ohne partner. aber verstehen konnte ich es. ich hab trotzdem alle partner zu unserer hochzeit miteingeladen, obwohl ich einen davon wirklich nicht mochte, aber ich denke, dass es sich eben so gehört.

Eommax28


Wieso jemanden einladen, dessen Befinden einem am A…. vorbei geht und das gegenseitig.

Das stimmt doch überhaupt nicht! Würde ich sie sonst einladen?

Wieso kann es denn einem Menschen nicht gut gehen, nur weil der Partner einen Tag nicht dabei ist? Gehts einem dann automatisch schlecht? Also mir nicht.

Du schreibst, Du kannst es nicht "ergründen", warum für manche schon die Fragestellung beleidigend ist – ich sehe aber auch nicht den geringsten Willen Deinerseits, dies zu tun. Du argumentierst ständig, warum Du es so siehst, wie Du es siehst.

Oh doch, ich höre mir gern jede Meinung an. Was willst du denn von mir hören? Ihr habt ja alle Recht, ich lade jetzt doch alle Kollegen mit Partner ein?!

Und nein, ich verstehe immernoch nicht, weshalb man beleidigt ist, weil der Partner nicht eingeladen ist. Dass man dann nicht hingeht, weil man eben nicht alleine hingehen will, kann ich ja verstehen, aber wieso man das als Affront sieht, wenn sich Partner und Brautpaar nicht kennen und es eher eine kleinere Feier werden soll, tut mir Leid, da habe ich bisher noch keine vernünftige Erklärung erhalten.

Ich treffe damit keine negative Wertung über den Partner, schließlich sage ich ja nicht: dein Freund darf nicht kommen, weil er ne krumme Nase hat, sondern ich lade per se erstmal Kollegen ohne Partner ein. Und dass mir meine Freunde näher stehen als meine Kollegen und ich daher auch ihre Partner kenne und deshalb auch einlade ist schlimm? Meine Kollegen sind mir wichtig, aber nicht so wichtig wie langjährige enge Freunde, wieso sollte ich so tun als wäre das nicht so? Das heißt ja nicht, so wie hier alle tun, dass sie mir deswegen am A.... vorbeigehen, sie sind mir auch wichtig, aber eben auf andere Weise.

CAhocomxonsta


Klar, MIR wäre es auch nicht egal. Ich würde ja auch einfach die Partner miteinladen. ;-)

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