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Ausbildung abgebrochen: Auf welches Geld hab ich Ansprüche?

Uxsi


Wer kann sowas letztendlich wissen? Dies entscheidet doch Jeder grundsätzlich für sich selbst. Die Meinungen Dritter sind da wohl eher zweitrangig. Wenn es tatsächlich so ist, wird sie selbst entscheiden, was richtig ist.

Und, selbst wenn es sich um eine "rein schulische Ausbildung" handeln sollte, kann es Ansprüche gegenüber Krankenkasse, Bafög-Amt, Eltern, Wohngeldamt usw. geben. Von daher ist grundsätzlich niemals etwas von vornherein "irrelevant", was ich sagte. Manchmal kann sogar auch noch Jahre später hiervon etwas aufgegriffen werden. Ich bitte Dich daher, Dich künftig, insbesondere mir gegenüber, etwas zu mäßigen!

??? Was, "sowas"? Dass sie in einer schulischen Ausbildung war/ist ist eine Tatsache und keine Meinung. Das hat sie selbst hiergesagt, das ist keine Annahme von mir. Dass es Pflichten und Ansprüche gibt ist klar, welche, darum gehts hier. Und doch, dass du auf Tarifverträge hinweist ist in dem Zusammenhang genau deswegen irrelevant, es trifft hier einfach nicht zu. Ich muss mich da dir gegenüber nicht mäßigen, ich habe dich nicht angegriffen. Ich würde eher dich bitten, vorher einen Faden zu lesen, bevor zu verwirrende Infos einstreust, die auf einen Fall überhaupt nicht zutreffen. :-/

Upsi


Das darfst du aber oft per Anwalt durchfechten. Einer Bekannten wurde alle paar Monate ALG II eingestellt, weil sie bei ihrem Freund wohne – sie war nur viel bei ihm, obwohl sie definitiv eine eigene Wohnung mit Mietvertrag hatte.

Wenn man im Recht ist und in der Lage, die §§ zu lesen und zu verstehen, dann brauchts nicht immer einen Anwalt. Und wenn mans allein nicht kann, dann lohnt sich auch die Hilfe von einem.

f orbitt+en/_app|le1x0


Hoppala! Ihr habt aber viel geschrieben!

Dankeschön erstmal @:)

Hoffentlich klappt das mit dem Zitieren...

@ tatua

Was die Beziehung zu deinem Freund angeht: Ich würde ja von WG sprechen, weil ihr euch Wohnungskosten teilen wollt.

aber für eine WG braucht man doch mindestens eine 3-Raum-Wohnung oder? (Beim Bafög zumindest wurde als WG eine mindesten 3 Raum große Wohnung mit mindestens 2 Schlafzimmern definiert ":/ )

@ thule

Erstmal Danke dass du so viel geschrieben hast, allerdings glaube ich, dass du meine Situation nich verstanden hast... @:)

1. Habe ich Anspruch auf Arbeitslosengeld I?

Hab ich definitiv nicht, ich hatte noch nie ein Einkommen.

2. Habe ich Anspruch auf Arbeitslosengeld II? ebenfalls am besten formlosen Antrag stellen bei der zuständigen Arbeitsagentur.

Das war mein Vorhaben :)z

3. im übrigen sehe ich eigentlich keine Veranlassung, dass dir das BAföG künftig gestrichen werden soll.

Naja ohne Ausbildung kein Bafög. Und ich will keine Ausbildung mehr, ich will arbeiten!

4. Wenn ich das nämlich richtig verstanden habe, befindest du dich in einem Ausbildungsverhältnis und hast somit im Grunde dieselben Rechte und Pflichten wie ein normal Berufstätiger. Dies bedeutet, dass du zunächst einmal Anspruch auf Lohnfortzahlung hast. Und zwar wird Dir (je nach Tarifvertrag,) für die Zeit von mindestens sechs Wochen ab Beginn der Arbeitsunfähigkeit, der Arbeitslohn bzw. die Ausbildungsvergütung in voller Höhe weiter gezahlt werden muss. Unter Umständen kann die Dauer der Lohnfortzahlung sogar noch weitaus länger als sechs oder acht Wochen gezahlt werden.

Wie gesagt das trifft nicht zu. Honey_Bunny91 hats ja gesagt: ich mache eine schulische Ausbildung, allerdings zahle ich keine 90€ wie Honey_Bunny, sondern nur 50€ im Monat.

5. Sollte deine Erkrankung länger dauern, und du würdest die Zeit von sechs oder acht Wochen usw. an Lohnfortzahlung ausschöpfen, hättest du automatisch Anspruch auf Krankengeld.

Fällt hier aus obigen Gründen auch weg.

6. Arbeitslosengeld II in Erwägung ziehen. denn es ist, wie wir alle wissen, recht niedrig angesetzt. Arbeitslosengeld eins und Krankengeld ist wesentlich höher.

Leider hab ich keinen Anspruch auf ALG1

7. Unabhängig davon hast du natürlich jederzeit Anspruch auf Wohngeld (soweit nicht ohnehin schon im BAföG enthalten.),

Zum Bafög hab ich kein Wohngeld bezogen, da mit gesagt wurde ich müsste dafür ein Kind haben um WOhngeld zu bekommen... ":/ Weiss jemand hierzu genaueres? @:)

Und nochmals ganz wichtig: Arbeitsplatz nach Möglichkeit nicht kündigen!!! Für den Fall, dass das Ausbildungsverhältnis von Seiten des Arbeitgebers gekündigt wurde, auf jeden Fall Widerspruch, bzw. formlose Klage beim Arbeitsgericht einreichen.

Wieso denn aber? ICH WILL//KANN NICHT WEITER IN DIE AUSBILDUNG!

Ich drücke dir auf jeden Fall alle Daumen und wünsche dir alles Gute!

Danke @:)

@ GibNichtAuf

Sie hat keine abgeschlossene Ausbildung, also sind weiter die Eltern zuständig.

DOCH! Ich habe eine Ausbildung, wie schon geschrieben: Ich bin Sozialassistentin :-)

(sobald du die Ausbildung abbrichst, also quasi wieder bei Post-Realschulabschluss bist) wieder die Klausel "Eltern sind unterhaltspflichtig" (mindestens bis nach der 1. Ausbildung in bestimmten Fällen länger

Ausbildung habe ich, daher trifft das auf mich, so wie ich das sehe, auch nicht mehr zu. :)z

ZPeeynxa


Also, wenn du noch nie erwerbstätig warst, besteht definitiv kein Anspruch auf ALG I. Und jetzt kommt es auf die Feinheiten an - besteht das Ausbildungsverhältnis noch? Dann besteht nämlich erstmal kein Anspruch auf ALG II, dennoch sofort den Antrag stellen, da es dir spätestens ab Ende des Ausbildunsgverhältnisses ALG II zusteht. Eine andere Möglichkeit ist, sich zeitig einen Aushilfs-Job zu suchen und ggfs. Wohngeld zu beantragen, hier sind je nach Bundesland unterschiedliche Einkommensgrenzen zu beachten, die sich jedoch auf den gesamten Haushalt beziehen, also auch da auf das Einkommen im des Partners achten.

Ja nachdem, wo du wohnst, ist der Bedarf eines 2-Personen-HH nämlich mit ziemlich wenig Einkommen zumindest formal gedeckt, im Ruhrgebiet mit niedrigen Mieten besteht oft schon kein Anspruch mehr, wenn ein Partner ca. 1100 - 1200 € verdient.

Ich finde solche Ratschläge a la ´´Sagt doch, ihr seid ne WG´´ immer ganz herzig, erstmal ist es schlicht und ergreifend Sozialbetrug, sofern bei Zusammenzug nicht sofort angemeldet wird, dass es sich Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten für 1 Jahr zunächst um eine Haushalts-und keine Bedarfsgemeinschaft handelt, zum Anderen sind entgegen der landläufigen Meinung nicht alle Mitarbeiter des JC bescheuert und du hast bei ner 2-Zimmer-Wohnung und zwei Personen schneller den Ermittlungsdienst am Hals als du gucken kannst. Oder wahlweise direkt die Falleinstellung.

C}aoi%mhe


DOCH! Ich habe eine Ausbildung, wie schon geschrieben: Ich bin Sozialassistentin

Ist das dein Ernst? Ist Sozialassistentin das, was man hat wenn man das erste Jahr Berufskolleg gemacht hat?

ALG II bekommst du erstmal nicht, wegen der Wohnverhältnisse ist dein Partner für dich "zuständig", ggf. auch die Eltern.

Andere Frage: Warum soll arbeiten besser sein als Ausbildung machen?

Wvatderlij2


Klar Minijobs werde ich annehmen, aber habe ich denn keinen Anspruch irgend ein Geld zu bekommen? Wohngeld oder irgendwas anderes?

Doch doch, Wohngeldanspruch hast du dann. :)z Also noch besser als 400€ wäre, wenn du dir was suchst, wo du mehr verdienst. Es gibt auch Jobs mit 6-8€ die Stunde, die "jeder Depp" machen kann, wo man Vollzeit arbeiten kann oder 30 Stunden die Woche, da kommt dann mehr als 400€ raus und man kann zusätzlich noch Wohngeld beantragen.

Ich bin ne Studentin, die kein BaföG mehr kriegt und mach es auch nicht anders, ich krieg nämlich auch sonst kein Geld (außer von Mutti noch ein bisschen).

Hvone-y_Bu]nny91


Ist das dein Ernst? Ist Sozialassistentin das, was man hat wenn man das erste Jahr Berufskolleg gemacht hat?

sozialassistent ist ne 2 jährige ausbildung (zumindestens bei uns) ":/

ich hab damals überlegt ob ich sozialassi oder kinderpfleger mache und hab mich dann für kinderpfleger entschieden, da sozialassis auch im altenheim arbeiten und mir das nicht liegt ;-D

AFlc-hemi~l!la2x9


Liebe Apple,

wie lange hättest Du denn die Erzieherausbildung noch durchhalten müssen? Auch wenn diese erst einmal auf Kindergärten ausgerichtet ist, kannst Du damit wenigstens später gut arbeiten und zumindest so viel Geld verdienen, dass Du davon leben kannst.

Meine beste Freundin hat diese Ausbildung ebenfalls gemacht, und anschließend mit Jugendlichen im betreuten Wohnen gearbeitet.

Sozialassistentin ist ja in dem Sinne keine komplette Berufsausbildung bzw. das, was Du damit arbeiten kannst, ist schon stark eingeschränkt. Du solltest Dir auch klar machen, dass Du damit in Zukunft wenig Auswahl haben wirst, und wenig Möglichkeiten auf Deiner Arbeit eigenverantwortlich zu arbeiten...

Du solltest ebenfalls bedenken, dass es – auf Dauer gesehen – Deiner Erkrankung nur zugute kommen kann, wenn Du einmal Wahlmöglichkeiten hast....

Und hast Du schon einmal mit Deiner Schule darüber gesprochen, dass Du den Schwerpunkt gern anders gelegt hättest?

Liebe Grüße,

Alchemilla

CfaoiVmkhe


Sozialassistentin scheint in jedem Bundesland was anderes zu sein.

fVorbittzen_Iappxle10


Und jetzt kommt es auf die Feinheiten an – besteht das Ausbildungsverhältnis noch?

Ja, aber das wird sich bald ändern (hoffe ich zumindest).

Ist Sozialassistentin das, was man hat wenn man das erste Jahr Berufskolleg gemacht hat?

Was meinst du damit?

Ich habe eine Ausbildung gemacht die 2 Jahre gedauert hat und bin jetzt "Staatlich geprüfter Sozialassistent mit Schwerpunkt Sozialpädagogik", beziehungsweise Assistentin ( ;-D )

wie lange hättest Du denn die Erzieherausbildung noch durchhalten müssen?

Eigentlich bin ich im 3. Lehrjahr, da ich aber aufgrund meiner Erkrankungen den Unterricht aktuell nicht mehr besuche müsste ich wieder ins 2. Lehrjahr, also noch 2 Jahre :(v

Sozialassistentin ist ja in dem Sinne keine komplette Berufsausbildung bzw. das, was Du damit arbeiten kannst, ist schon stark eingeschränkt.

Ich weiss wie du das meinst, allerdings möchte ich keine weitere Ausbildung machen...

Und hast Du schon einmal mit Deiner Schule darüber gesprochen, dass Du den Schwerpunkt gern anders gelegt hättest?

Nein, wir haben nur über meine Erkrankung gesprochen, beim Rest helfen die mir sowieso nicht.

Im Allgemeinen lässt die Schule ziemlich zu wünschen übrig und deswegen ging ich auch nie sehr gerne dahin und bedauere den Verlust der Ausbildung daher auch nicht wirklich... ":/

Ob an einer anderen Schule mein Burnout besser wäre kann ich nicht sagen, aber das kam vorallem auch durch die Umstände, dass ich 2 Todesfälle in der Familie hatte und damit einfach nicht fertig werde :°(

ADlchem}illax29


Also bei uns in Berlin sind es auch zwei Jahre... Ausbildung.

So steht das auf dem Papier. Ich weiß aber aus der Praxis, dass es im Grunde nicht als eine solche wahr genommen wird... sondern eher nach dem Motto: keine "richtige" Ausbildung geschafft.

Der Weg: Sozialassistentin – Erzieher ist ein gängiger... und ich finde ihn auch gut. Dann sind es insgesamt 5 Jahre Ausbildung, man hat einen guten Stand, auf den man zurück greifen kann – und man hat vor allem (in Berlin) gute Chancen auf Arbeit. Aber selbst mit der Erzieherausbildung sieht die Bezahlung eher mau aus.

Aus der Lebenserfahrung gesprochen: ich halte die psychischen Probleme für lösbar. Ich denke, dass man auch mit dem Ausbildungsstellen sprechen kann (insbesondere der Schule). Und ein Abbruch verbaut (erst einmal) immer Wege...

Wenn der Freund jetzt schon nicht für beide aufkommen kann (auch wenn er nicht muss), stellt sich ja schon die Frage nach den finanziellen Möglichkeiten später. Geld ist sicher nicht alles, aber keines oder zu wenig zu haben – das sorgt sicher auch nicht für psychische Gesundheit.

Wichtiger wären mir persönlich aber die Möglichkeiten, die eine Erzieherausbildung nun mal mit sich bringt. Wenn ich über mein Leben bestimmen kann, auf meiner Arbeit über meine Arbeit entscheiden kann... und nicht der letzte in der Hierarchie bleiben muss, dann ist das meiner psychischen Gesundheit durchaus zum Vorteil.

Ich hatte selbst knapp 2 Jahre schwere Depressionen... und ich bin dankbar, dass ich beruflich nicht vollständig eingebrochen bin. Jetzt habe ich die Möglichkeit, immer das für mich zu verändern, was ich möchte. Das hätte ich nicht tun können, wenn ich damals abgebrochen hätte...

Liebe Grüße!

A9lche_mil@la2V9


Liebe Apple,

fühl Dich nicht kritisiert... ich wollte Dir nur helfen!

Ich kann Deine Gefühle verstehen.... ich kenne das, wenn man mit Todesfällen nicht fertig wird.

Ich kenne die tiefe Traurigkeit und auch das Gefühl, nichts mehr zu schaffen – am Ende mit der Perspektive, dass es vielleicht nie besser wird.

Aber, da darfst Du mir einfach vertrauen, es wird besser!

Hast Du eine gute Trauerberatung an Deiner Seite?

:°_ :)_

zyeitZloss8x4


Ich hab auch ohne Kind Wohngeld bekommen ;-) Entweder ist das sehr unterschiedlich geregelt oder willkür ":/

P\feff+erminDzliköxr


Ich hab auch ohne Kind Wohngeld bekommen ;-) Entweder ist das sehr unterschiedlich geregelt oder willkür

Das hat nix mit Kind zu tun. Wir bekommen zwar kein Wohngeld (kein Kind ]:D ), aber uns hat nicht das fehlende Kind vom Wohngeld getrennt, sondern der 100er zuviel Haushaltseinkommen im Monat.

Ja nachdem, wo du wohnst, ist der Bedarf eines 2-Personen-HH nämlich mit ziemlich wenig Einkommen zumindest formal gedeckt, im Ruhrgebiet mit niedrigen Mieten besteht oft schon kein Anspruch mehr, wenn ein Partner ca. 1100 – 1200 € verdient.

Das ist hier in Sachsen-Anhalt auch so. Ich meine, wir könnten auch noch billiger wohnen. Wir mögen aber uneingeschlagene Autofenster und Straßenlaternen :=o

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