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Anstehende Reha im Lebenslauf für Ausbildungsplatz vermerken?

H*im*be~ere9x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe dieses Jahr eine Ausbildung begonnen und musste diese leider wegen wiedereinkehrenden Krankheitssymptomen abbrechen. Nun steht bei mir eine Reha an, die Kostenzusage habe ich schon; es wird nur noch nach einer passenden Klinik gesucht, die den Tagessatz meiner zuständigen Krankenkasse nicht überschreitet.

Da es bisher noch in den Sternen steht, wann und wo ich meine Reha machen werde, muss ich mich natürlich für einen neuen Ausbildungsplatz für das Jahr 2013 bewerben.

Manche Betriebe setzen Bewerbungsfristen!

Daher möchte ich dieses Jahr noch so viele Bewerbungen wie möglich verschicken, damit ich für nächstes Jahr einen Ausbildungsplatz fest habe.

Die Frage ist nun, wie ich meinen Ausbildungsabbruch und die Reha im Lebenslauf vermerke?

Denn a) die Arbeitgeber möchten wissen, warum man die Ausbildung abgebrochen hat,

dann kommt

b) die Reha in's Spiel, die ich noch nicht einmal begonnen habe.

Klar, ich kann im Lebenslauf angeben, dass ich krankheitsbedingt die Ausbildung abbrechen musste aber kann ich die Reha in der Chronik vermerken, obwohl diese noch gar nicht begonnen hat?? Natürlich sind die Arbeitgeber auch sehr interessiert daran, was ich nun nach meiner abgebrochenen Ausbildung mache/arbeite.

Nur zu Hause sitzen und Däumchen drehen kommt wohl bei niemandem gut an.

Kann mir einer von euch weiterhelfen und hat eine Idee, wie ich das alles in meinem Lebenlauf positiv verpacken kann??!

Vielen Dank! :-) @:)

Antworten
SFamsxon90


Eine konkrete Idee habe ich zwar nicht, wie du es am besten verpacken kannst, aber wie sieht das mit deinem alten Betrieb aus? Würden die dich nicht nochmal nehmen?

Was mir gerade einfällt. In meinen Lebenslauf würde ich nichts schreiben was kommt zwischen der Bewerbung und dem Ausbildung Beginn. Da sollte es nur um das vergangene gehen :)

Im Anschreiben könntest du es aber erwähnen. Je nach dem, welche Krankheit dafür verantwortlich ist.

Jedenfalls gute Besserung und das die reha hilft. :)*

H0igmbee_reB90


Eine konkrete Idee habe ich zwar nicht, wie du es am besten verpacken kannst, aber wie sieht das mit deinem alten Betrieb aus? Würden die dich nicht nochmal nehmen?

Was mir gerade einfällt. In meinen Lebenslauf würde ich nichts schreiben was kommt zwischen der Bewerbung und dem Ausbildung Beginn. Da sollte es nur um das vergangene gehen :)

Im Anschreiben könntest du es aber erwähnen. Je nach dem, welche Krankheit dafür verantwortlich ist.

Jedenfalls gute Besserung und das die reha hilft. :)*

Nein, mein alter Betrieb nimmt mich nicht mehr, ich habe schon mit meinem Chef von dort geredet, bei mir ist es etwas Psychisches und er denkt, dass die Ausbildung "psychisch gesehen" zu schwer für mich sei, obwohl ich alle Aufgaben sehr gut bewältigt habe und während meiner Ausbildung nur Lob von den Mitarbeiterinnen und meinem ehemaligen Chef erhalten hatte.

Meines Erachtens kommt in das Anschreiben nur rein, wieso man selbst der Beste für diesen Betrieb ist aber nicht, wieso man die Ausbildung abbrechen musste, usw.

Sowas kommt nur in den Lebenslauf. Soll ich dann einfach chronlogisch erwähnen, dass ich die Ausbildung zum xx.xx.2012 krankheitsbedingt abbrechen musste und danach einfach nichts mehr weiter einfügen?

Dann hätte ich aber für Einladungen zu Vorstellungsgesprächen sehr schlechte Karten. :-(

Dankeschön. :-)

tohe sh'adowgxirl


Meines Erachtens kommt in das Anschreiben nur rein, wieso man selbst der Beste für diesen Betrieb ist aber nicht, wieso man die Ausbildung abbrechen musste, usw.

Ähm... nein?

Ich bin in meinem Anschreiben auch darauf eingegangen, dass ich aus gesundheitlichen Gründen früher schulische Probleme hatte und nun aus persönlichen Gründen das Fernabi abbrechen musste. Und so weiter.

Meiner Meinung nach ist es besser, im Anschreiben schon mal grob etwas zu erklären als darauf zu hoffen, dass man einfach so eine Chance bekommt, im Gespräch etwas zu erklären.

H1imb<eerex90


Ähm... nein?

Ich bin in meinem Anschreiben auch darauf eingegangen, dass ich aus gesundheitlichen Gründen früher schulische Probleme hatte und nun aus persönlichen Gründen das Fernabi abbrechen musste. Und so weiter.

Meiner Meinung nach ist es besser, im Anschreiben schon mal grob etwas zu erklären als darauf zu hoffen, dass man einfach so eine Chance bekommt, im Gespräch etwas zu erklären.

Und hattest du viele Einladungen zu Vorstellungsgesprächen erhalten? Ich habe das vor gut zwei Jahren für den selben Beruf nämlich auch so gehandhabt und da bekam ich nur zwei Einladungen zu Vorstellungsgesprächen und im Nachhinein Absagen. Für dieses Jahr bin ich im Anschreiben nicht darauf eingegangen und habe mich nur auf mein Können und warum ich die Beste für den Beruf und diesen Betrieb sein sollte, beschränkt und bekam sehr viele Einladungen und zudem noch vier Ausbildungsplatzzusagen.

Ich denke, dass wird auch von Beruf und Arbeitgeber individuell abhängig sein.

d%oleorous


Meines Erachtens kommt in das Anschreiben nur rein, wieso man selbst der Beste für diesen Betrieb ist aber nicht, wieso man die Ausbildung abbrechen musste, usw. Sowas kommt nur in den Lebenslauf.

:)z

Soll ich dann einfach chronlogisch erwähnen, dass ich die Ausbildung zum xx.xx.2012 krankheitsbedingt abbrechen musste und danach einfach nichts mehr weiter einfügen?

Ich würde im LL ausführen, dass schreiben, dass Du aktuell auf einen Reha-Platz wartest und die Kostenübernahme der KK bereits vorliegt.

HNimbeNere'9x0


Ich würde im LL ausführen, dass schreiben, dass Du aktuell auf einen Reha-Platz wartest und die Kostenübernahme der KK bereits vorliegt.

Ok, danke. Ich werde es mal so probieren. @:)

t:he shdadowgirl


Ich habe nicht allzu viele Bewerbungen geschrieben, da ich sehr spät dran war. Auf viele Antworten warte ich noch heute und von zwei Gesprächen kam eine Zusage.

Übrigens kam es bei mir gut an, dass ich im Anschreiben schon auf meine Probleme eingegangen bin. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sonst doch direkt eine Absage gekommen wäre.

Von daher: Ich würde immer weiter so verfahren, dass ich zumindest ansatzweise etwas erkläre. Gerade, wenn ich mehrere abgebrochene Ausbildungen hinter mir hätte, würde ich im Anschreiben zumindest einen ungefähren Grund erwähnen. Muss natürlich niemand so machen, aber ich hatte zum Beispiel kein Problem damit, zu erwähnen, dass ich gesundheitliche Probleme hatte und durch diese schwere Zeit heute aber weiß, worauf es im Leben ankommt und wie wichtig eine solide Berufsausbildung ist.

t?he shLadoSwgxirl


Was mir übrigens grad noch auf-/einfällt: Im Lebenslauf schreiben, dass man auf einen Reha-Platz wartet und die Kostenübernahme vorliegt? ":/ Meines Erachtens gehört in den Lebenslauf (tabellarisch) eine Auflistung und keine Erklärung. Zum evtl. Erklären ist m. E. das Anschreiben da.

dTo;loroxus


Was mir übrigens grad noch auf-/einfällt: Im Lebenslauf schreiben, dass man auf einen Reha-Platz wartet und die Kostenübernahme vorliegt?

könnte so aussehen

[Zeitraum von – bis] geplante Rehabilitationsmassnahme (Kostenübernahme liegt vor)

kurz und schmerzlos

SVchneeehexe


@ Himbeere90

Die Rehamaßnahme wird doch aller Wahrscheinlichkeit abgeschlossen sein bevor du deine neue Ausbildung antrittst, deshalb würde ich die Reha nicht erwähnen.

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