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In eine andere Stadt ziehen?

GqodldemnW2inxter hat die Diskussion gestartet


Ich bin noch im Studium. Ich bin fast 30, habe in dem Ort in dem ich wohne viel mitmachen müssen.

Den Ort an sich finde ich aber eigentlich sehr schön. Dennoch fühle ich mich hier eingeengt. Es ist so, dass man hier schon am A.... der Welt lebt, die Arbeitsmarktstruktur sehr schlecht ist. Ich würde so gerne hier wegziehen. Mein Freund würde auch mitkommen. Ich frage mich nur wohin soll der Weg gehen? Wie sehr werde ich meine Mama vermissen? Wie ist es so in einer anderen Stadt? Ich habe in meinem Leben an 3 verschiedenen Orten gelebt. Es ist aber so lange her. Man wird älter und braucht ja eigentlich mehr Routine bzw. Sicherheit.

Hat jemand Erfahrungen mit so einer großen Veränderung? Hat es sich für euch gelohnt aus eurer Heimat zu ziehen? Wie schnell habt ihr Anschluss gefunden?

Antworten
dKevivlindQiszguise


xmal. Das ist jetzt der 7. Ort, an dem ich lebe. Umzüge von Ort zu Ort gab es noch mehr, weil ich an einigen zweimal im Abstand von einigen Jahren gewohnt habe.

Jetzt mit Kind(ern) wäre es mir schon wichtig, endlich mal zur Ruhe zu kommen. Mindestens ein großer Umzug steht in den nächsten Jahren aber noch an.

Ansonsten aber: Kein Problem. Wie schnell man Anschluß findet, hängt davon ab, wie viel man sich unter Leute begibt. Und wo. Vereine u.Ä. bieten da natürlich bessere Chancen als Theater und Museum (ist auch schön, aber man lernt dort selten jemanden kennen. Regelmäßiges Treffen und gemeinsame Ziele/Hobbys einen).

Mit 30 solltest du eigentlich auch ganz gut ohne deine Mutter leben können. Ihr könnt ja oft telefonieren, und Besuche gibt es ja auch.

G?oldcenWinxter


Natürlich kann ich auch ohne sie leben. Lebe ja auch schon lange alleine in meiner eigenen Wohnung. Ich habe aber ein sehr gutes Verhältnis zu ihr und ich würde sie sehr vermissen. Das darf man doch oder? Zumal alle ihre Kinder überall in der Welt verstreut leben.

Kann man denn generell sagen, dass es in jeder Stadt an sich gleich ist. Also die Menschen, die Lebensart? Also ich denke nicht. Aber wissen tu ich es auch nicht.

C"aroMaErie


Kann man denn generell sagen, dass es in jeder Stadt an sich gleich ist. Also die Menschen, die Lebensart? Also ich denke nicht. Aber wissen tu ich es auch nicht.

Nein ;-D Aber ist das nicht gerade das Spannende an einem Umzug?

pphil0jmena


Hat jemand Erfahrungen mit so einer großen Veränderung? Hat es sich für euch gelohnt aus eurer Heimat zu ziehen? Wie schnell habt ihr Anschluss gefunden?

Ich bin schon etliche male, dank dem Job meines Mannes, umgezogen, wir beide allein, später mit Kindern. Jeder Umzug hat sich gelohnt. Wobei ich einen Umzug innerhalb von Deutschland, vielleicht auch aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen, nicht für spektakulär halte. Entfernung innerhalb Deutschlands halte ich für schnell überbrückbar, wenn man über ausreichend finanzielle Mittel verfügt.

Anschluss habe ich immer gefunden, mal schneller, mal langsamer, aber Kontakte hatte ich. Hängt natürlich auch davon ab, wie sehr du dich bemühst, wie offen du bist, was für Hobbies du hast.

Gtolde6nWintxer


Ich kenne aber diese Entfernungsprobleme von meiner Freundin, die 800Km weit weg wohnt. Man sieht sich nicht häufig. Jeder hat sein Leben, Arbeit, Studium und es ist eben schwierig sich oft zu sehen. Höchstens einmal im Jahr ist es im Moment.

Es ist ja auch so, dass ich ja liebe Freunde hier habe, auch wenn es nicht viele sind. Ich möchte aber auch gerne was neues. Einfach einen Neuanfang machen. Ist es denn der richtige Weg wegzuziehen, um einen Neuanfang machen zu können?

EInerseits mag ich meine Stadt. Es ist schön hier, ich kenne hier alles. Aber die Möglichkeiten sind hier so verdammt begrenzt. Die Leute sind einfach fast alle so muffig. Man kommt hier schlecht bei anderen Leuten rein. Die Leute sind nicht offen. Ich kann hier meinen Lieblingssport nicht ausüben, da es das hier kaum gibt. Arbeitsmöglichkeiten sind rar. Aber dennoch, mir ist meine Stadt so vertraut und so schön. Dennoch fühle ich mich hier oft nicht gut.

Welche Städte sind denn generell schön und Lebenswert? Die Auswahl ist ja groß an Städten (nicht nur Großstädte, auch Kleinere Städte sind gewünscht) *:)

L`adySxue


Ich bin auch schon oft umgezogen, habe einige Bundesländer durch.

Ich habe die Einstellung:

Es gibt überall nette Menschen und wenn in dieser Stadt (beispielsweise) 300.000 Leute leben können, kann ich das wohl auch.

Am Arbeitsplatz findet man doch eh schnell Anschluß, wernn man in einer größeren Firma arbeitet.

Ebenso über die Kinder im KigA oder in der Schule.

Man muß halt einfach offen sein und auf die Leute zugehen (denn die brauchen mich nicht, aber ich sie).

L_adyzSxue


Schau doch, wo Du beruflich gut unterkommst und wo Du Deinen Lieblingssport ausüben kannst – der REst findet sich.

Allerdings habe ich meine Wohnstandorte immer mit Bedacht ausgesucht (Bahnanbindung, Freizeitangebote, Einkaufsmöglichkeiten etc. )und lieber mal was länger gesucht.

p\hi7l0meNna


Ich kenne aber diese Entfernungsprobleme von meiner Freundin, die 800Km weit weg wohnt. Man sieht sich nicht häufig. Jeder hat sein Leben, Arbeit, Studium und es ist eben schwierig sich oft zu sehen. Höchstens einmal im Jahr ist es im Moment.

Meine beste Freundin ist vor kurzem über den Atlantik gezogen. Ich finde Skype toll – man sieht sich, kann quatschen, derweile Kaffee trinken und den Alltag besprechen und sich im Auge behalten.

Ist es denn der richtige Weg wegzuziehen, um einen Neuanfang machen zu können?

Puh, das wird dir hier keiner sagen können. Ich fand es immer aufregend, toll und neu. Sicherlich auch anstrengend, aber in erster Linie spannend. An einen Neuanfang habe ich da eher selten gedacht, wahrscheinlich aber auch, weil ich mein altes Leben auch ganz schön fand. ":/

Außerdem gibt es ja immer die Möglichkeit wieder nach hause zu gehen, wenn es dir nicht gefällt.

F,elicintas2x1


Neues Arbeitsfeld mit neuer Arbeitsstelle im neuen Bundesland mitneuen Arbeitskollegen, Nachbarn, Ärzten, und alles was dazu gehört....war alles kein Problem sondern eine riesige Bereicherung....neues Arbeitsfeld heißt vollkommen mir unbekanntes Terrain....also viel selbstständiges Wissenaneignung notwendig...bin froh diesen Schritt gegangen zu sein....bewerbungsanruf Freitag mittag, vorstellungsgespräch montag darauf und angefangen mittwoch...ruck zuck...der gesamte umzug dauerte dann noch etwas, da ja die Arbeitszeiten noch mit eingetacktet werden mussten....

I%sabe~lla=-Bellxa


Ich finde umziehen auch super, wobei du auch scheinbar eine recht enge Bindung zu deinen Eltern hast, was bei mir definitiv nicht zutrifft. Aber ein Umzug hat immer etwas von Neuanfang, sich selbst finden und modellieren. Vor allem wenn man an sich selbst Dinge ändern möchte, zB kontaktfreudiger sein; oder mehr kulturell statt partymäßig sein, dann kann man das ganz leicht ändern, da man sich dem entsprechend wieder einen neuen Freundeskreis aufbauen kann und alles weniger natürlich sich entwickeln lässt.

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