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Hobbies im Lebenslauf

L-adtyM


Ja, ich meine "Musik" genau so, wie es da steht. Also als reines Wort: "Musik" ;-D

Ansonsten genau so, wie du es sagst ;-)

_TPar5vatix_


Hm... vielleicht sollte ich doch mal wieder meine Hobbies im Lebenslauf hinzufügen. Ich hatte es anfangs auch imemr mit rein geschrieben, aber da ich halt auch schon sehr häufig gelesen habe, dass das im Lebenslauf eher unerwünscht ist (abgesehen bei zukünftigen Azubis), hatte ich es lieber weg gelassen. Es hatte im Grunde auch kaum jemanden interessiert. Als ich auf Ausbildungssuche war, wurde ich oft darauf angesprochen aber bei der Jobsuche dann nur einmal. Ich dachte mir, wenn sich der Personaler dafür interessiert, dann wird er einen schon darauf ansprechen.

R>ebMelutixon


Es kommt natürlich immer auch auf die Firma an, ob die angegebenen Hobbies dann als Pluspunkt bemerkt werden oder eher unerheblich sind. In großen Unternehmen zählen traditionelle Qualifikation und Werdegang mehr, bei kleineren Firmen, einem eher kreativen Umfeld, bei einer Bewerbung auf eine eher ausgefallenere Stelle oder bei Stellen, bei denen viel Eigenverantwortlichkeit gefragt sind, kommt es des öfteren gerade auf solche Zusatzpunkte neben der eigentlichen Qualifikation an.

Ionifmini


Ich habe mit Geocaching eine eher ausgefallenes Hobby angegeben und dies sorgte im Bewerbungsgespräch gleich für lockeren Gesprächsstoff weil der Chef nämlich gegoogelt hatte und nun neugierig geworden war ;-)

Sqc>he<heze*rade


Also mein letzter Stand der Dinge ist, dass Hobbys in einen Lebenslauf gehören, weil sie Unterschiedliches zeigen können: Teamfähigkeit, Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit usw., ebenso zeigen sie, ob man einen (gesunden) Ausgleich zum Berufsalltag hat und dergleichen.

So zeigen verschiedene Gruppenaktivitäten/Mannschaftsportarten, dass man teamfähig ist, Ausdauersportarten, dass man einen gesunden Ausgleich hat, lesen, dass man sich weiterbildet usw. Bei meinen Bewerbungen damals waren meine Hobbys sogar Gegenstand des Vorstellungesprächs, aus eben diesen Gründen. Interessant war, ob ich mich fit halte oder (das ist nun aber ein spezieller Fall) in AGs etwas anbieten kann, dass Schüler interessiert, damit ich von meinen Stunden auch ein paar für etwas verwenden kann, dass mir Abwechslung verschafft.

Hab mich damals sehr ausführlich mit dem Thema befasst und bin da, um ehrlich zu sein, immer nur darauf gestoßen, dass Hobbys unbedingt in den Lebenslauf gehören. Es ging allerdings um akademische Berufe, ich denke allerdings nicht, dass das einen großen Unterschied macht.

DPiVeKruCemxi


Ich habe einmal eine Bewerbung für einen Sekretärinnen-Job erhalten, da stand unter Hobbies: "mein Freund"...... mich hat es irgendwie geschüttelt....

Bei den Arzt-Bewerbungen finden sich zumindest bei jungen Ärzten Hobbies wieder, die einen gewissen sozialen Status wiederspiegeln sollen (Ballett, Geige, Altgrichisch etc) sowie eine Sportart als Signal "ich achte auf meinen Körper".

TbaTps


sowie eine Sportart als Signal "ich achte auf meinen Körper".

Aber Extremsportarten sollte man nicht angeben - wegen der Verletzungsgefahr und dem möglichen Arbeitsausfall.

_HParv;ati_


Na ja, der Begriff "Extremsport" ist schon fließend. Letztendlich kann man jede Sportart exzessiv betreiben und bei jedem Sport kann es auch zu Verletzungen kommen. Wobei ich mich schon frage, ob Badminton besser ankommt als Squash. Ich mache beides, aber bei letzteren wird ja doch eher ein erhöhteres Verletzungsrisiko nachgesagt. Dann werde ich wohl noch um Speedkiting ergänzen, wobei ich Powerkiting lieber weg lasse, da der Sport tatsächlich nicht so ohne ist xD' Und Pastellmalerei ist ja recht ungefährlich. Kann man aber erst mal die Hobbies grundsätzlich angeben, wenn man sich als Sachbearbeiterin im Öffentlichen Dienst bewirbt? Ich habe noch viele andere Hobbies. Könnte also bei Bedarf noch austauschen.

E|hema[liger DNutzer (#I50395x6)


Hobbys würde ich auch angeben, denn gerade die könnten der ausschlaggebende Punkt für den Personaler sein, dich (bzw. diesen Bewerber) zu nehmen.

Es wird ja nicht nur nach qualifikation oder Zeugnis/Abschluss/Noten eingestellt, ich würde als Personaler den zum Gespräch einladen, der neben der benötigten Qualifizierung auch interessant ist. Sind da zwei mit ähnlichem Lebenslauf, dann würde ich ggf. den mit den Hobbys dem Bewerber ohne Hobby vorziehen. Aber das ist individuell und soll nur darauf hinweisen, dass Noten alleine kein Einstellungsgrund ist. Softskills sind m.M. wichtiger als (gute) Noten.

DeiFeKruxemi


Personaler

was ist das ???

h2ook#i1


Personaler = Human Resources Managing Vice President

Besser? Aber wenigstens schön neudeutsch.

;-)

DmieMKruegmxi


och nö, neudeutsch find ich doof ;-))

ich bin nur über den Begriff "Personaler" gestolpert, weil ich ihn noch nie gelesen habe und mir darunter eher sowas wie einen "Personalsachbearbeiter" vorstelle. Bloß den braucht man ja nicht wirklich zu beeindrucken etc, da er nicht die Entscheidungen fällt.....

w-isedman8x6


Ob die rein sollen, kann man nicht generell sagen. Manche Firmen wollen das, manche nicht. Im Zweifelsfall kann man dort immernoch anrufen und sich erkundigen. Es kommt eh immer gut, wenn man sich auf einen Anruf beziehen kann. Das zeigt ja auch, dass man es ernst meint

Iht's aw beautJi3fujl dxay


Mit Personaler ist in dem Zusammenhang in der Regel schon ein Entscheider gemeint, also Personalchef, Leiter Finanzbuchhaltung, kaufmännischer Leiter oder wer auch immer bei einer Bewerbung neben dem eigentlichen Abteilungsleiter noch dabeisitzt.

Der Begriff ist eigentlich auch schon Neudeutsch, wenn man es genau nimmt.

D+ieKRriuemxi


Es kommt eh immer gut, wenn man sich auf einen Anruf beziehen kann

In diesem Fall würde das bei mir jedoch garnicht gut kommen.....soll dann in der Bewerbung stehen:

"Unter Bezugnahme auf unser gestriges Telefonat teile ich Ihnen meine Hobbys mit, die das wären:...." ??? ?

Ich stelle mir gerade vor, ich schreibe eine Facharztstelle in unserer Klinik aus und ein PD Dr xy ruft an und fragt, ob er seine Hobbys in der Bewerbung abgeben soll. ich kenne derartige Anrufe nur, wenn es um Auszüge der Publikationsliste o.ä geht.

So einen Anruf kann man vielleicht max. bei einer Bewerbung im Kindergarten oder Frisörsalon bringen, sonst bitte, bitte nicht!

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