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Berufsweg als Physiotherapeut/in

sWhelklybab_yx93 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben *:)

Wie man der Überschrift schon entnehmen kann, möchte ich gerne von den Physios unter euch wissen wie Ausbildung, Examen & dann der Einstieg ins Berufsleben war. Was habt ihr für Fortbildungen gemacht, seid ihr evtl selbstständig usw...

Ich befinde mich gerade im 3. Ausbildungsjahr und weiß danach nicht so recht welche Richtung ich einschlagen möchte. Voraussgesetzt ich packe das Examen :-/

Liebe Grüße und danke für die Antworten @:)

Antworten
H@axppy BUanana


War jetzt die Woche bei einem Bewerbungstraining und da war auch eine gerade ausgelernte Physiotherapeutin. Die war da weil die Jobchancen als Physio gleich 0 sind, zumindest hier mitten in der Großstadt im Osten. Es gibt schon genügend Praxen und höchst selten ist noch Geld da um eine gerade Ausgelernte ohne jegliche Berufserfahrung einzustellen.

Ich würde dir ganz ehrlich raten was zu lernen wo die Jobchancen DEUTLICH besser sind vor allem wenn du keine Berufserfahrung hast, die Ausbildung zählt nicht dazu. Du landest als Physio über kurz oder lang beim Amt.

S$chGneeh0exe


Ich würde dir ganz ehrlich raten was zu lernen wo die Jobchancen DEUTLICH besser sind vor allem wenn du keine Berufserfahrung hast, die Ausbildung zählt nicht dazu. Du landest als Physio über kurz oder lang beim Amt.

Das mag in den östlichen Bundesländern wohl so sein, aber hier in Bayern werden immer Physios gesucht. In der Physio-Praxis in der ich behandelt werde, sind die meisten Physiotherapeuten aus den neuen Ländern. Wenn du also nicht ortsgebunden bist, wäre die Ausbildung vielleicht doch eine Möglichkeit.

HAapp{yj Banxana


Schneehexe werden denn immer welche mit Berufserfahrung gesucht? Wir wissen ja alle wie schwer es ist als Berufsanfänger in bestimmten Branchen Fuß zu fassen. Also stellen die gern auch die ganz frischen ein auch wenn die noch viel dazu lernen müssen?

SBunf2lower_97x3


Ich bin nicht Physio, habe privat und beruflich aber ständig mit denen zu tun.

Mein Physio ist zusätzlich Manualtherapeut – was ich nur empfehlen kann. Er arbeitet angestellt in einer Praxis mit Chef, 2 Vollzeit-Physios (er & ein Kollege), 2 Teilzeit-Physios. Die Praxis sucht immer wieder vernünftige Leute. Auch ohne Berufserfahrung, aber mit gutem Examen.

Die Praxis ist in einer Unistadt in NRW... wo insgesamt immer wieder Stellen in Praxen zu haben sind. Vor Ort gibt es eine große Physio-Schule.

Außerdem habe ich lange in einer Rheumaklinik gearbeitet. Die Abteilung dort war riesig, mittlerweile gibt es eine Rehaklinik dort. Und die suchen ebenfalls laufend Personal und eben auch Berufsanfänger. Weil viele junge Kolleginnen, die immer wieder schwanger werden, wodurch Jobs frei werden.

Und selbst in der psychiatrischen Klinik, in der ich gearbeitet habe (ländliche Region in NRW) hatte Physio-Bedarf.

Ich würde den Job nicht machen wollen, weil er anstrengend ist und mir zu körpernah. Bin bei manchem Psychiatrie-Patienten ja schon froh, wenn ich das Händeschütteln vermeiden kann. Und mein Physio macht 90 Patiententermine pro Woche und verdient nicht wirklich gut. V.a. wenn man bedenkt, dass er die Ausbildung an einer privaten Schule selber zahlen musste. Und den Kredit dafür eine Weile gezahlt hat.

Ansonsten ist shelly schon im 3. Jahr – da macht es wenig Sinn, zu einer anderen Ausbildung zu raten. Wie gesagt, Manualtherapie ist wirklich sinnvoll. Mein Physio sagt, daran (bzw. der fehlenden Bereitschaft zur Weiterbildung) scheitert bei ihnen oft die Einstellung.

Und pauschal sind die Aussichten nicht schlecht.

Und JA, viele Einrichtungen nehmen auch Berufsanfänger. Dan wird halt sortiert, wer zu welchem Patienten geht. Stationär, aber selbst meine Physio-Praxis sortiert intern die Patienten nach best. Bereichen.

SzchneeOhexe


Also stellen die gern auch die ganz frischen ein auch wenn die noch viel dazu lernen müssen?

Wenn sie keine anderen kriegen schon. ;-)

Die Therapeuten in der Physio-Praxis sind schon jung, aber ob sie frisch von der Schule kommen oder vielleicht schon 1-2 Jahre Berufserfahrung haben, kann ich dir nicht sagen ich bin meistens beim Chef .

s0helEly^baxby93


Naja im ersten Berufsjahr möchte ich gleich die Fortbildung Manuelle Therapie und Bobath oder PNF starten.

Meinen Lympkurs starte ich, wenn ich weiß ob ich das Examen geschafft habe. Erst wenn ich dann meinen Lymphkurs habe, werde ich mich bewerben.

Ich denke ohne Lymphkurs stehen die Chancen auf eine Stelle schlecht.

Bin ungebunden und könnte quasi überall hinziehen. Je nachdem wo man nicht unter aller Sau bezahlt wird und wo ich meine Amateur "Reitkarriere" weiter fördern kann.

Ich habe mir auch schon Gedanken um eine zusätzliche Ausbildung als Tierphysio nachgedacht.

S6unflobwerx_73


Ich bin seit 9 Jahren bei meinem Physio. Und aus dem einen oder anderen Praktikanten ist schon ein Kollege geworden, zumindest vorübergehend. Die haben gerade bei den jungen Leuten auch relativ viel Fluktuation. Viele sind erstmal froh, nach der Schule was zu haben – aber wollen dann doch nicht vor Ort bleiben, gehen in ihre Heimatorte zurück,...

s[he)l1lyb(aby9x3


Naja ich habe definitiv nicht vor in meine Heimatstadt zurück zu kehren. Ich möchte eher immer weiter weg.

Aber Amerika kann ich in meinem Job nicht arbeiten :/

Ssunflow4erx_73


@ Shelly:

Wäre das auch Dein Traum? Meiner auch – aber ebenfalls falscher Job. Keine Chance, außer kurzfristig in der Forschung, wenn mich denn HIER diesbzgl. jemand mehr fördern würde. Schade – aber man kann bei der Jobwahl nicht alles bedenken.

syhellyqbabxy93


Ja dann würde ich wahrscheinlich dann in einem anderen Job arbeiten. Ich liebe einfach den ganzen Stil dort, die Häuser, die Autos und einfach alles.

PLauCliMne11


Ich bin kein Physio, sondern nur Dauerpatientin, die ein paar Mal wegen schlechter oder unerfahrener Therapeuten die Praxis gewechselt hat.

Naja im ersten Berufsjahr möchte ich gleich die Fortbildung Manuelle Therapie und Bobath oder PNF starten.

Ist es nicht so, dass man für manche Fortbildungen mindestens ein Jahr Berufserfahrung vorher braucht?

Die paar wirklich guten Pghysios, die ich kennengelernt habe, waren alle vor der Tätigkeit in der Praxis einige Jahre in neurologischen Rehakliniken (wo es auch interne Fortbildungen gibt). Beim letzten Wechsel vor zwei Jahren habe ich auch direkt nach so einer Therapeutin gefragt, um nicht wieder an eine Anfängerin zu geraten, die sich strikt an irgendeinem Lehrbuch orientierte und von meinen Beschwerden und (körperlichen) Reaktionen fast nichts kapierte.

Meines Erachtens wäre also eine gute Klinik der bessere Weg.

W'olf>ganxg


Jobchancen als Physio gleich 0 sind

Wenn du nur den Schulabschluss aus der Physioschule hast, so musst du dich halt hocharbeiten. Ausserdem musst ! du nach dem Schulabschluss weitere Fortbildungen machen: (Vojta für Kinder und Erwachsene, Manuelle Therapie, Bobath u.v.a.m.) Das ist zwar zuerst mal teuer, steigert aber deine Berufschanchen sehr. Aus wenn du später eine eigene Praxis eröffnen willst, so brauchst du Spezialqualifiktionen, damit du entsprechend behandeln und abrechnen kannst.

Guck mal in diesem Faden:

[[http://www.med1.de/Forum/Beruf.Alltag.Umwelt/631785/18888494/]]

E<hemDaliger Nlutzer (#x325731)


Ich behaupte es ist wie in jedem Beruf, man muss halt dahin wo die Arbeit ist. Und eben zur Not ins Ausland. Aber ich behaupte es gibt auch in Deutschland genügend Jobs, nur muss man dazu auch bereit sei Kompromisse einzugehen und eben in andere Bundesländer zu gehen.

dQasgeWsun@deplxus20


Du solltest dich auf jeden Fall immer weiterbilden! Ich kenn zwei Physios. Der eine ist bei einem großen Bundesliga-Fußballverein und macht jetzt zusätzlich noch seinen Doktor, damit er noch weiterkommt.

Die Andere arbeitet in einer Praxis und hat erst ewig nichts gefunden. Sie ist dann für 1 Jahr nach Thailand und hat dort alle mögliche Behandlungsmethoden gelernt.

Leicht ist es nicht in dem Beruf Fuß zu fassen.

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