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Arbeit bereitet mir Bauchschmerzen, aber ich weiß nicht warum

Ssaral5ina2x6 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe mich hier gerade angemeldet und hoffe einen Rat von euch zu bekommen.

Ich bin 26 und arbeite in Berlin im öffentlichen Dienst (gehobener Dienst). Ich habe einen recht verantwortungsvollen, aufgabenreichen und abwechslungsreichen Job, der mir auch sehr gut gefällt. Natürlich gibt es auch die ein oder andere "lästige" Arbeit, aber das hält sich sehr in Grenzen und ich finde es auch nicht schlimm (unangenehme Aufgaben gibt es ja in jedem Job).

Mein Problem ist, dass ich vor allem in den letzten Wochen so einen "innerlichen Druck" spüre wenn ich an die Arbeit denke. Aufgrund meiner Position (Controlling) bin ich nicht gerade "beliebt" bei der Arbeit und muss so einiges aushalten - es kam auch schon das ein oder andere Mal vor, dass ich am Telefon von Kollegen angeschrien oder beim Chef angeschwärzt wurde, weil ihnen meine Arbeit nicht gepasst hat. Am Anfang hat mich das sehr mitgenommen, weil ich naiverweise gedacht habe, dass ich doch ein liebes Mädel bin und niemanden was böses tun will - dann kann doch normalerweise auch niemand mich so angehen, oder?! Ich bin eher sensibel und habe es anfangs sehr persönlich geommen - da war ich nach so einer Attacke teilweise den Tränen nahe. Mittlerweile kann ich aber sagen, dass ich "abgehärtet" bin und sowas nicht mehr so nahe an mich ranlasse und es nicht so persönlich nehme. Wenn wieder einer Theater macht und mich dumm von der Seite anmacht, dann denke ich mir so meinen Teil und bleibe weiterhin nett und freundlich (will mich schließlich nicht auf das teilweise derbe Niveau meines Gegenübers hinablassen - das entspricht auch nicht meiner Art).

Aber ich schweife ab: wie gesagt fühle ich seit einiger Zeit so eine Art "innerlichen Druck" wenn ich an die Arbeit denke und weiß nicht so ganz woran das liegt. Ich denke auch nach Feierabend noch gelgentlich an die Arbeit und habe dann meist ein eher schlechtes und bedrückendes Gefühl. Aber wie gesagt kann ich nicht sagen weshalb ich dieses Gefühl genau habe! Klar habe ich mir schon so meine Gedanken gemacht und einiges in Betracht gezogen wie z. B. dass ich dieses Jahr vielleicht mehr Urlaub hätte nehmen sollen (habe dieses Jahr nur 1 x 1 Woche für meinen Umzug und 1 x 2 Wochen am Stück genommen) und meinen ganzen jetzigen Jahresurlaub nicht für das nächste Jahr aufsparen sollte (habe dann einen Urlaub von 8 Wochen/Stück geplant!) oder dass ich mit der Arbeit schlicht und einfach überfordert bin. Aber da mir die Arbeit Spaß macht und ich mir momentan auch nicht anderes vorstellen kann, möchte ich eigentlich auch nicht wechseln. Vor allem weil ich mich eigentlich nicht überfordert fühle...

Habt ihr eine Idee oder eine Vermutung warum es mir momentan so geht? Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen und mir vielelicht ein paar Denkansätze geben...

Ich habe echt keine Ahnung was mit mir los ist - ich bin irgendwie ein bisschen neben der Spur. Mein Job bereitet mir Bauchschmerzen, aber ich weiß bei bestem Willen nicht warum. Setzt mir die Kritik und die "Anfeindungen" der Kollegen doch mehr zu als ich eigentlich denke? Habe ich einfach zu wenig Urlaub gehabt und bin erschöpft? Fühle ich mich doch überfordert und merke es nicht? Ich habe echt keine Ahnung...

Antworten
CEatWi;lloxws


Hallo! :)_

Ich bin in der gleichen Lage. Abends komme ich nicht mehr zur Ruhe. Meistens träume ich sogar von meinen Vorgesetzten und diesen ewigen Auseinandersetzungen, denen ich nicht mehr standhalten kann. Ich war sogar letzten Monat vier mal krank geschrieben, eine absolute Ausnahmesituation bei mir.

Sarafina,du hast das so richtig auf den Punkt gebracht und ich erhoffe mir hier irgendwie Tipps zu bekommen. Bin am überlegen, ob ein Arbeitsplatzwechsel dann vielleicht besser ist.

Ansonsten kann ich selber leider auch noch nicht viel empfehlen, für Sport und Spaziergänge habe ich gar keine Kraft mehr. Letzten Monat waren es 73 Überstunden.

Vielleicht weiß hier jemand wertvollen Rat ???

SbarHa4linax26


@ CatWillows:

Das tut mir leid! Dir scheint es wirklich übel zu gehen - wohl noch schlechter wie mir!

Ich mache zwar nicht so immense Überstunden (arbeite in der Regel meine Soll-Arbeitszeit von 41 Stunden und mache oft auch am Freitag schon um 12 Schluss wenn ich ansonsten unter der Woche mehr geabreitet habe) und habe mich bisher auch nicht krank melden müssen, aber irgendwie geht es mir in letzter Zeit nicht so gut. Wenn ich an die Abreit denke spüre ich in letzter Zeit immer diesen "innerlichen Druck" und fühle mich einfach bedrückt...

Ich nehme die Kritik von den streitsüchtigen Kollegen und die "Anfeindungen" nicht mehr so persönlich - ich denke mir mittlerweile, dass die Kollegen mich nicht als Person fertig machen wollen, sondern mich als Controllerin. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich aus diesen Situationen - diesen Auseinandersetzungen - auch einiges gelernt habe und vielleicht auch vorsichtiger und nicht mehr so naiv bei der Arbeit bin. Trotzdem zerren solche ewigen, sinnlosen Streitereinen natürlich auch an den Nerven.

Ach ich weiß auch nicht. Ich fühle mich einfach momentan so hilflos. Ich mag zwar meinen Job, aber fühle mich so bedrückt und egal wie lange ich darüber nachdenke - ich finde keine Lösung.

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