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Unzumutbare Arbeitszeiten

Int's a Sbeautifu|l dxay


dafür hab ich ne Quelle

§ XY ArbZG ist eine Quelle. Du hast sie noch verlinkt, wolltest Du sicher sagen.

b:eetle(juixce21


jo sorry, sollte auch ein späßchen sein...

ach und in der Pflege gibts noch ein man darf höchstens 12 tage am stück arbeiten... gibts sicher auch für "alle"....

aber ich find nach wie vor die TE kommt weder an 48 std, noch an überschrittene Ruhezeit noch an über 10 std noch an 12 tage am stück... unterm strich also alles legal.

Oder jemand einwände?

S8unfelowerx_73


Nöö. ;-D

Zu klären bliebe lediglich, ob es langfristig Freizeitausgleich gibt oder doch eine Bezahlung der Überstunden.

Iht'su a+ b]ea@utifxul day


War auch nicht bierernst von mir ;-) Wir verstehen uns schon.

aber ich find nach wie vor die TE kommt weder an 48 std, noch an überschrittene Ruhezeit noch an über 10 std noch an 12 tage am stück... unterm strich also alles legal.

Oder jemand einwände?

Ohne Kenntnis des Tarifvertrags, des Arbeitsvertrags und eventueller Betriebsvereinbarungen enthalte ich mich da jeglichen Kommentars. Die in dem Eingangsbeitrag enthaltene Rechtsfrage kann man nicht beantworten.

Man kann nur so ein wenig über die Arbeitswelt philosophieren.

1atxo3


aber ich find nach wie vor die TE kommt weder an 48 std... Oder jemand einwände?

Im ersten Beitrag steht:

Egal, wie ich rechne, ich komme auf 50 Stunden die Woche

Auserdem habe ich generell ein Problem mit unbezahlten Überstunden, denn solange sie nicht vertraglich vereinbart sind, sieht die Rechtslage ja wohl eindeutig einen Ausgleich vor.

P2f^erdefrxeak


In meinem Arbeitsvertrag steht drin das "geringfügiges länger bleiben nicht abgegolten wird"

Wegen dem genauen Wortlaut muss ich schauen.

Aber ist eh nur ein befristeter.

Was genau verstehen die unter geringfügig? Ist das rechtens so vor allen mit der Formulierung gerinfügig.

Wenn ich einen dauerhaften Vertrag kriege möchte ich zusehen dass das nicht mehr im Vertrag steht.

Iet's_ a beaut9i.ful xday


Was genau verstehen die unter geringfügig? Ist das rechtens so vor allen mit der Formulierung gerinfügig.

Nein, das ist zu unbestimmt. Du kannst damit Deinen effektiven Stundenlohn nicht ermitteln.

Zulässig sind z.B. Formulierungen wie "monatlich bis zu 10 Stunden", je nach Gehaltshöhe und Hierarchieebene ggf. mehr.

DQrago`phixne


Ich werd ne ausführlichere Antwort geben, sobald ich zuhause bin! Dann erklär ich auch genau, was mich stutzig macht und was ich als gesetzeswidrig sehe :3

mKalgu\cknY31


@ Dragophine

Also mein Tipp, wende dich einfach an einen Fachanwalt oder an It´s a beautiful day.

@ It´s a beautfiful day

Ach übrigens, ich habe da auch noch ein paar Rechtsfragen, da wirst du mir doch bestimmt genaustens dazu sagen können, wie man weiter vorgeht, oder?

bxeetSlezjuiSce2x1


@ 1to3:

sie kommt auf +50 std wenn sie die pausen mitzählt... weil der sa ja auch nicht immer ist, oder reguläre s6 tage woche, dann würde ich irgendwie auch stutzig bei 9,5 std werktags und 5 samstags.

D}ragopxhinxe


Ich zähl die Pausen nicht mit; ich zähle die Samstage mit, weil es eher ne Ausnahme ist, dass er samstags frei hat. Also er arbeitet definitiv meistens samstags auch, deswegen die 50 h. 9*5 = 45 +5 = 50

So. Mir ist schon klar, dass diese tägliche Arbeitszeit von 10h – 1h Pause okay ist, aber eben nicht langfristig.

Nach der Grundregelung in § 3 ArbZG darf die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.

Es gilt dann, dass die wöchentliche Arbeitszeit von 48 Stunden im Durchschnitt von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen nicht überschritten werden darf. (§ 14 ArbZG)

Für mich sagen diese beiden Abschnitte, dass es vorübergehend okay ist, wenn man 10h täglich arbeitet, aber es muss auch mal Schluss sein. Das ist nämlich der Punkt, der mich stört bzw reizt. Das ist es, was ich als gesetzeswidrig sehe.

m;algbuckgn31


@ It´s a beautiful day

Ohne Kenntnis des Tarifvertrags, des Arbeitsvertrags und eventueller Betriebsvereinbarungen enthalte ich mich da jeglichen Kommentars. Die in dem Eingangsbeitrag enthaltene Rechtsfrage kann man nicht beantworten.

Das ist aber eine halbgare juristische Beratung. Na ja, einem geschenkten Gaul....

Man kann nur so ein wenig über die Arbeitswelt philosophieren.

Ne du, das finde ich nicht in Ordnung. Wenn du dich schon so aus dem Fenster lehnst, dann führ das Ding hier bis zum Ende durch. Keine Nilpferd-Taktik machen ("Auftauchen, Maul aufreißen, wieder abtauchen").

I[t's a fbeau(tiful xday


So. Mir ist schon klar, dass diese tägliche Arbeitszeit von 10h – 1h Pause okay ist, aber eben nicht langfristig.

Doch, ist es. Es gibt nur zwei absolute Einschränkungen: max. 10 Stunden täglich und im Schnitt max. 48 Stunden wöchentlich. Dein Fehler ist, dass Du die 8 Stunden werktäglich einzubauen versuchst. Diese Angabe im Gesetzestext ist irreführend und wurde in den meisten Erläuterungen und Kommentaren einfach nur stur abgeschrieben. Der entscheidende Hinweis müsste aber lauten, dass sich diese 8 Stunden auf eine 6-Tage-Woche beziehen und wegen der Formulierung "im Schnitt" nur dazu dienen, die wöchentliche Höchstarbeitszeit zu bestimmen.

Bei einer 5-Tage-Woche kann man also durchaus 9 Stunden pro Tag arbeiten, da man im Schnitt werktäglich (das ist der Zeitraum von Monag bis Samstag) weniger als 8 Stunden arbeitet (9 mal 5 durch 6 ist weniger als 8). Da aber die Aufteilung der Arbeitszeit auf die jeweiligen Werktage ungleichmäßig sein kann, kann man auch gleich der Einfachheit halber sagen, dass hier die Wochenarbeitszeit weniger als 48 Stunden beträgt.

ich zähle die Samstage mit, weil es eher ne Ausnahme ist, dass er samstags frei hat. Also er arbeitet definitiv meistens samstags auch, deswegen die 50 h. 9*5 = 45 +5 = 50

Rein rechnerisch dürfte er dann an drei von fünf Samstagen arbeiten.

Das ist es, was ich als gesetzeswidrig sehe.

In Unkenntnis der sonstigen Umstände ist es noch so gerade gesetzeskonform bzw. vielleicht schon leicht gesetzeswidrig. Eine diesbezügliche Beschwerde würde hier in D aber nur müde belächelt, wahrscheinlich sogar von den zuständigen Behörden.

Dennoch scheint es auf einzel- oder tarifvertraglicher Ebene eine Regelung zu geben, die einere geringere Stundenzahl vorsieht und auf die Dein Freund pochen könnte. Diesbezüglich könnte er sich an den Betriebsrat oder an ein Arbeitsgericht wenden. Eigentlich kann er dann aber auch gleich einpacken. Das ist traurig, aber wahr. Du sagst, er habe nur einen befristeten Vertrag. Das bedeutet, Dein Freund wird sein Recht einfordern können, aber sein Vertrag wird garantiert nicht verlängert. So einfach ist das. Der Arbeitgeber hat hier aufgrund des Abhängigkeitsverhältnisses die besseren Karten, auch über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus zu leistende Stunden einzufordern.

Aber malguckn31 hat genau in dem einem Punkt recht, in welchem er empfiehlt, einen Anwalt aufzusuchen. Der Rest ist pure Provokation und Eskalation, auf die ich nicht weiter eingehe. Ein Anwalt würde sich den gesamten Vorgang bestehend aus Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarungen, Stundenzetteln, Arbeitsanweisungen und Gehaltsabrechnungen ansehen und anhand dieser Belege eine Einschätzung abgeben. Denn das, was wir hier gerade machen, ist im Grunde genommen Kaffeesatzleserei anhand von vagen und unvollständigen Angaben. Hinterher kommt noch raus, dass Dein Freund minderjährig, schwerbehindert oder leitender Angestellter ist und somit alles für die Katz war.

mralgu;ckxn31


@ It´s beautiful day

Aber malguckn31 hat genau in dem einem Punkt recht, in welchem er empfiehlt, einen Anwalt aufzusuchen. Der Rest ist pure Provokation und Eskalation, auf die ich nicht weiter eingehe

Du hast mich angegriffen und deswegen reagiere ich so. Ich habe nie den Anspruch erhoben, dass ich ein Fachanwalt für Arbeitsrecht bin. Wenn du im Bereich Personal arbeitest, nur zu, ich drängel mich nicht vor, dann gib eben die Auskünfte, und falls du Anwalt bist, dann noch besser.

Aber ganz unter uns gesprochen, ich habe ehrlicherweise genug um die Ohren, da brauch ich nicht noch jemand, der mich "von der Seite" anmacht, ok? So damit ist das Thema vom Tisch!

IJt's a bmeaut8iful dxay


Du hast mich angegriffen und deswegen reagiere ich so.

Nein, ich habe Deine Aussagen berichtigt, nachdem sich hier Fehleinschätzungen häuften. Ohne diese hätte ich mich zur Rechtslage gar nicht geäußert.

Meine einzige Verfehlung war, Deinen Namen zu verhunzen. Das aber hat Dich offensichtlich dazu verleitet, hier und an anderer Stelle zahlreiche spitze Bemerkungen fallen zu lassen.

Wenn du im Bereich Personal arbeitest, nur zu, ich drängel mich nicht vor, dann gib eben die Auskünfte, und falls du Anwalt bist, dann noch besser.

Ich denke, jeder kann sich hier mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen einbringen. Es sollte nur zum Thema passen und zutreffend sein.

Aber es gehört zu der Natur der Sache, dass sich auch andere melden und gegenteilige Meinungen kundtun. Mein Eindruck ist, dass genau das Dich empfindlich getroffen hat. Für die Verhunzung Deines Namens kann ich mich nur entschuldigen, für die eigentliche Meldung, soweit sie den Sachgehalt betrifft, jedoch nicht. Denn das ist ein Forum, kein Blog.

Aber ganz unter uns gesprochen, ich habe ehrlicherweise genug um die Ohren,

Du hattest offensichtlich die Zeit, Dich mit überlangem und unzutreffendem Off-topic zu Wort zu melden.

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