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Rund um die Uhr shoppen?

JNump#erov


Wow, offenbar hält sich auch hier das Märchen, dass mehr gekauft wird, wenn die Geschäfte länger offen haben, ganz gut im Rennen.

AIlic#eHtarg>reavexs


Du findest es gut & unterstützenswert, dass es eine allgemeine Entwicklung ist, dass von Menschen immer mehr Leistung + Flexibilität gefordert wird, bei unsichereren Zukunftsperspektiven und oftmals schlechterer Bezahlung?

Du findest es gut, wenn die Gesellschaft ausgehöhlt wird, da Familien unter dem modernen Arbeitsmarkt immer mehr zu leiden haben?

Warum bist Du gegen Ladenschlussgesetze?

Frag mal deine Oma wie oft ihre Eltern zu Hause waren den Luxus der Mama komplett als Hausfrau konnten sich Menschen mit normalem Verdienst erst in der Wirtschaftswunderzeit erlauben soviel also zum Thema moderner Arbeitsmarkt ;-) Meine Oma Jahrgang 1922 hatte zwei voll berufstätige Eltern plus sie musste neben der Schule noch 3 Brüder versorgen und hat freiwillig mitgeholfen, wenn sie von der Schule kam waren da nicht immer Eltern zu Hause.

Jetzt mal zum Ladenschluss, ich würde der Verkäuferin auch mehr Gehalt gönnen bin auch auch gegen den Ladenschluss. Gerade wenn man länger arbeiten muss hat man etwas davon zu dem gehe ich ungern, dann einkaufen wenn Familien einkaufen, da mich in Ruhe auf meinen Einkauf konzentrieren möchte ich bin eh sehr schusselig und vergesse gerne mal etwas da brauch ich nicht noch mehr Ablenkung ;-) In anderen Ländern funktioniert das prima, Japan hat zum Beispiel Kombinis [[http://de.wikipedia.org/wiki/Convenience_Shop]] die haben tatsächlich 24 Stunden 7 Tage die Woche lang offen.

AVliceHaprg8rexaves


Wow, offenbar hält sich auch hier das Märchen, dass mehr gekauft wird, wenn die Geschäfte länger offen haben, ganz gut im Rennen.

das glaube ich nun auch nicht, aber man könnte Abends stressfreier einkaufen und müsste nicht hetzen

lange Öffnungszeite sind überflüssig, und ich möchte auch keine Verkäuferin sein die so lang in nem Laden rumstehen muss – die Arbeit ist so schon scheiße genug(nein ich arbeite nicht mehr im Einzehandel).

es wird ja keiner gezwungen im Einzelhandel zu arbeiten ;-)

AIliUcesHar1greaxves


Aber während für meine Waschmaschine niemand bis 12 arbeiten muss, muss ne Verkäuferin aktiv da sein und kann nicht nach Hause gehen. Ich seh da schon nen Unterschied.

in den meisten Fabriken gibt es auch Schichtarbeit damit die Bänder und die Maschinen nicht still stehen, laut Google sucht Miele momentan z.B Arbeiter für die Schichtarbeit.

b2eetlrejuicxe21


in den meisten Branchen ist Schichtarbeit doch völlig normal, nur alles was hinter verschlossenen Fabrikgebäuden passiert wird oft vergessen... da finde ich den Einzelhandel wirklich noch human, weil da wenigstens Nachts und Sonntags normalerweise Schicht im Schacht ist...

Was die schlechte Entlohnung angeht, das ist doch vollkommen ein ganz anderes Thema, und auch die schlechte Bezahlung ist nun auch kein Einzelhandels-Problem alleine.

Ich glaub auch nicht, dass groß mehr Umsatz gemacht wird dadurch, evtl etwas eben besagte "ich hätte jetzt gern chips zum fernsehen" – Kunden, die es entweder dann kaufen, oder eben sein lassen. Die wichtigen Sachen werden doch trotzdem nur einmal gekauft ;-) aber irgendwas scheint es doch zu bringen... sonst wäre es ja nicht so, dass die Geschäfte länger auf haben und sogar noch länger gerne würden...

dKeseVrt| |stoul


herrlich wenn man sagt das wegen den Öffnungszeiten kein familienleben mehr möglich ist..komisch wie Krankenschwestern Polizisten oder Gastwirte Familien haben können..

Es gibt bestimmte Branchen, da weiß man vorher schon, worauf man sich einlässt, wenn man sich entschließt diese Berufe zu ergreifen. Warum man jetzt mit aller Macht dafür sorgen muss, dass alle anderen auch familienunfreundliche Arbeitszeiten bekommen, verstehe ich nicht. Ich finde diese Entwicklung sehr bedenklich und würde es sehr begrüßen, wenn man als Arbeitnehmer bald auch mal wieder ein paar Rechte bekäme, anstatt dass von jedem, sei er noch so schlecht bezahlt, gefordert wird, noch mehr von seinem Leben dem Job zu opfern.

dhese~r?t| |=soxul


Frag mal deine Oma wie oft ihre Eltern zu Hause waren den Luxus der Mama komplett als Hausfrau konnten sich Menschen mit normalem Verdienst erst in der Wirtschaftswunderzeit erlauben soviel also zum Thema moderner Arbeitsmarkt ;-) Meine Oma Jahrgang 1922 hatte zwei voll berufstätige Eltern plus sie musste neben der Schule noch 3 Brüder versorgen und hat freiwillig mitgeholfen, wenn sie von der Schule kam waren da nicht immer Eltern zu Hause.

Und weil es ganz früher auch nicht besser war, muss man jetzt dahin zurück? Gut, dass ein Verdienst heutzutage auch nicht mehr zum Leben reicht, da sind wir ja schon längst wieder angekommen. Der Fehler liegt im System. Dieses System könnte es theoretisch allen ermöglichen, gut zu leben. Aber damit die Reichen noch reicher werden sorgt es lieber dafür, dass die Hamster sich gegenseitig kannibalisieren.

b^eetl?ej3uiclex21


ich empfinde das nicht mal als familienunfreundlich, denn die wochenarbeitszeit ändert sich doch nicht... man ist flexibler... aber nicht nur für den AG sondern auch für sich selbst... wenn ich mal 12 std schichten mache hab ich direkt 4 tage frei... viel Zeit für Familie etc...

Man kann auch alles kaputt reden... und wie gesagt ich denke die meisten Jobs sind von Schicht-, WE-, Nacht-Arbeit oder sonstigen ungünstigen Zeiten (und ich rede hier nicht von weihnachten etc das sind noch die wenigsten) "bedroht" denn die Familie macht jede unternehmung wie Kino, Freizeitpark, Schwimmbad, Zoo, Essen gehen oder sonstiges ja auch in ihrer Freizeit und die anderen arbeiten dann....

Man will sonntags telefon hotline haben, Notdienste wie schlüssel und sanitär sollen bitte auch kommen, egal ob das ein Familienvater ist... Bus und Bahn soll auch fahren, je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr Berufe fallen mir ein die betroffen sind...

Aber das alles hat mit einem mickrigen Stundenlohn nix zu tun, das ist wohl ein thema für sich.

mgaumxa


Und scheinbar scheint es sich zu lohnen sonst würde sich mit geänderten Gesetzen nichts ändern weil niemand etwas lange anbieten wird was sich nicht lohnt.

Genauso sieht es aus, für uns lohnt es sich nicht, aber mein Chef kann es sich nicht leisten, den einen Kunden der evntl. doch kommt an den Kaufhof zu verlieren. also wird mitgezogen.

Das klappt aber nur weil seine MA bereit sind ohne Zuschläge zu arbeiten, damit Ihr Arbeitsplatz erhalten bleibt. Was nützt es un auf mehr bezahling zu pochen, wenn wir damit erreichen, das unser Chef sein Geschäft dadurch nicht mehr halten Kann.

mga1uqmAa


Upps , habe mich etwas vertan, ich meinte natürlich so sieht es ebebd nicht aus, nichts ist mit freiwillig , habe das falsche Zitat genommen

ASliceZHargNreave*s


Und weil es ganz früher auch nicht besser war, muss man jetzt dahin zurück? Gut, dass ein Verdienst heutzutage auch nicht mehr zum Leben reicht, da sind wir ja schon längst wieder angekommen. Der Fehler liegt im System. Dieses System könnte es theoretisch allen ermöglichen, gut zu leben. Aber damit die Reichen noch reicher werden sorgt es lieber dafür, dass die Hamster sich gegenseitig kannibalisieren.

ich wollte dir nur beweisen, dass deine Aussage modern falsch war ;-) Und ist deine Antwort Revolution, Komunismus? Zweiteres ist zum scheitern verteilt und erstes würde erstmal für Blutvergießen sorgen und im schlimmsten Fall ähnlich wie bei der franz. Revolution die eigenen Kinder fressen %-|

L_ian-JAicll


wenn ich mal 12 std schichten mache hab ich direkt 4 tage frei... viel Zeit für Familie etc...

Puh, beetlejuice21, da bin ich jetzt aber wirklich erleichtert. Beim Nachlesen der nächtlichen Beiträge hatte ich den Eindruck gewonnen, dass du so lange und so viele Stunden ohne Pausen arbeiten musst, dass tatsächlich nur noch Zeit zum Schlafen bleibt.

AQlicOeHargmreavxes


h empfinde das nicht mal als familienunfreundlich, denn die wochenarbeitszeit ändert sich doch nicht... man ist flexibler... aber nicht nur für den AG sondern auch für sich selbst... wenn ich mal 12 std schichten mache hab ich direkt 4 tage frei... viel Zeit für Familie etc...

Man kann auch alles kaputt reden... und wie gesagt ich denke die meisten Jobs sind von Schicht-, WE-, Nacht-Arbeit oder sonstigen ungünstigen Zeiten (und ich rede hier nicht von weihnachten etc das sind noch die wenigsten) "bedroht" denn die Familie macht jede unternehmung wie Kino, Freizeitpark, Schwimmbad, Zoo, Essen gehen oder sonstiges ja auch in ihrer Freizeit und die anderen arbeiten dann....

Man will sonntags telefon hotline haben, Notdienste wie schlüssel und sanitär sollen bitte auch kommen, egal ob das ein Familienvater ist... Bus und Bahn soll auch fahren, je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr Berufe fallen mir ein die betroffen sind...

Aber das alles hat mit einem mickrigen Stundenlohn nix zu tun, das ist wohl ein thema für sich.

:)= :)z Ich bin auch für ordentliche Bezahlung der Schicht- und Wochendarbeiter. Verwandtschaft von mir hat sich mit zusätzlichen Schichten am WE und eben in der Nacht ein komplettes Haus finanziert und die Familie konnte gut leben davon. Dieses Jahr ist hier mal Sonntag der Strom ausgefallen, ich war super froh, dass der Energieversorger Leute hatte die sich auch am Sonntag um das Problem gekümmert haben und ich nicht bis Montag warten musste.

bneetlejEuice2x1


hi Iian-jill.. ja manchmal kommt es mir auch so vor aber offiziell habe ich 174std im Monat also ne 40std Woche.. das es diesen Monat 205std sind liegt am krankenstand und klar dibd es auch mal 5 oder 6 Tage mit 10-12 am Stück.. aber dann hat man wirklich auch 3-4 Tage frei.. ich hab jetzt noch di Tag und Do-Sa Nacht.. heißt ab jetzt 24std frei.. dann sogar 48 von di nachmittag bis do abend und dann Sonntag ab 8:00...

;-) aber so geht's halt durchweg.. mal viel frei mal wenig und für manche ist der ständige Wechsel nix..das wusste ich aber beim antritt dieser Stelle..in Krankenhäusern ist es doch meist wochenweise.. so Feierabend und nun ne Runde schlafen ;-) aber vorher einkaufen..zum Glück hat netto ab 7 auf..sowas mach ich nämlich lieber bevor ich daheim faul bin.

grins

C hancex007


das wusste ich aber beim antritt dieser Stelle..

Vielleicht ist das hier der entscheidende Unterschied.

Selbstverständlich sucht man sich seinen Job nach bestimmten Kriterien aus und erlernt ihn. Ich habe auch als Zweitberuf bewusst einen Job gewählt, der unsichere bzw. wechselnde Arbeitszeiten mit sich bringt (auch Tiere kennen weder Feiertag noch Wochenende und wenn sie krank sind oder Geburten anstehen, gehe ich nicht Punkt Feierabend nach Hause ;-) ).

Wenn ich mir aber dann vorstelle, man arbeitet zig Jahre in dem Job zu seinen selbst gewählten Kriterien, weil man eben nicht diese Einschränkungen in Kauf nehmen möchte, und dann wird plötzlich alles über den Haufen geschmissen und die Grundpfeiler der selbst gewählten Aufgabe stimmen nicht mehr, kann ich den Unmut durchaus nachvollziehen.

Sicher, wenn man noch jung ist und ungebunden (eben keine Familie), dann sucht man sich ein neues Tätigkeitsfeld und zieht einfach dorthin, wo dieses Tätigkeitsfeld geboten wird. Habe ich ja damals auch gemacht – nur, dass ich ganz freiwillig meine Arbeitsbedingungen verschlechtert habe durch eine Umschulung, weil mir die Sache mehr am Herzen lag als der erste Job – aber wäre mir heute auch nicht mal eben so mehr möglich. :|N

Und wo sollte denn eine Verkäuferin hin, wenn diese Zeiten voraussichtlich bald überall Usus sind? Mal eben die Familie (einen 16jährigen!) verpflanzen? Welchen anderen Job soll sie plötzlich erfüllen können nach so und so langer Tätigkeit in diesem Job, zumal er ihr grundsätzlich Spaß macht. Ich finde nicht, dass die Ausweichmöglichkeiten – gerade bei heutiger Arbeitsmarktsituation – so bombastisch sind.

Manchmal bleibt da wohl nur, den Unmut kundzutun und danach die A**backen zusammen zu kneifen und weiter zu machen.

Vielleicht geht es hier im Faden gar nicht um die Arbeitszeit als solche, sondern eher um ein wenig zwischenmenschliches Verständnis? Nur mal so eine Vermutung. *:)

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