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Rund um die Uhr shoppen?

G!our"mexta


Alleine die Zahl 400 Milliarden und dann das Wort stagniert......... :-X

h"exesTx.


[[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/77088/umfrage/umsatzentwicklung-im-einzelhandel-in-deutschland/]]

Ich nenne diese zahlen stagnation, auch die reinegewinne stagnieren bei 1-1,5 % vom umsatz, ich wundere mich nicht, daß Karstadt, Neckermann u.a. in die insolovenz gegangen sind, da spielen zwar individuelle managemnet fehler eine große rolle, aber eben auch die umsatz und gewinn situation.

7w7erHgreis


semmeln am sonntag

ist das beste Beispiel wo es sich defintiv lohnt .... sonst kauft man Tiefkühlb oder Tankebrötchen.....

M>urteUl


Wobei Brötchen auch nicht mehr das sind, was sie mal waren.

Meist backen auch die Großbäcker nur noch die billigen Rohlinge aus Polen auf und verkaufen sie als Handwerkskunst.

Aber von mir aus könnten die Bäcker rund um die Uhr aufhaben. Hunger habe ich fast immer.

7*7fergrexis


murtel

ein guter Freund bäckt von Hand und so schmeckt es, aber er hat leider Sonntags zu. Samstag ist dort Schlange stehen wie in der DDR ;-D

KVadhixdya


Gourmeta

Keine Ahnung ob es was bringt, sich "nach unten" zu orientieren, aber es gibt Berufe, die auch so nen zerschossenen Tag haben, nur mit mehr Stunden und weniger Pause.

In meiner Branche bin ich schon im 3. Betrieb, mir hilft es irgendwie mich zu erinnern "Du hättest es schlimmer treffen können". Oder auch wenn ich Arbeitsbedingungen anderer Branchen beobachte, gehts mir ein Stück weit besser. Ich sitze nicht ninstop mit Kollegen UND Kunden in einem grossen offenen Raum, und dann hab ich direkt wieder mehr Lust zu arbeiten.

Hat was von "Always look on the bright sight of life" :-D

Kya-dhidyxa


Die Frage ist auch: haben die gelernten Kräfte Nachteile durch Billigaushilfen in Form von Schülern/Studenten/verzweifelt ungelernten, oder bedienen diese quasi nur die Zusatzzeiten, in denen das geschulte Personal nicht arbeiten will, weil es längere Öffnungszeiten sind?

In dem Falle (dass keine gelernten entlassen werden) gäbs doch nur Vorteilr: der AG spart den Nachtzuschlag ab 19 Uhr, die gelernten sind einigermassen.pünktlich daheim, die Dazuverdienen-Müsser haben Gelegenheit eines 400-€-Jobs und der Kunde kann (ob drauf angewiesen oder nicht) länger seine Grundbedürfnisse einkaufen...

KZadhidBya


Als mein Supermarkt bis 22 Uhr öffnete, hab ich mich gefreut, weil ich bis 21 Uhr arbeite und vormittags in der Uni war. Die Kassiererin sagte, ab 19 Uhr kriege sie mehr Geld. Und woanders bemerkte ich ausnahmslos Aushilfen + 1 Fachkraft zu so späten Zeiten...

Tpi/mbatuxku


hexeT.

Dazu kommt das der jahresumsatz im deutschen einzelhandel seit jahren bei ca. 400 milliarden pro jahr stagniert, dieser umsatz erhöht sich durch längere öffnungszeiten keineswegs, bestenfalls verlagert er sich zu gunsten der einen oder anderen branche oder auch geschäfte.

An der Stelle lohnt sich vielleicht ein wenig Ursachenforschung. Ich wage die Behauptung, dass die Stagnation der Einzelhandelsumsätze mit der Stagnation der Löhne Hand in Hand geht. Außerdem sind durch zunehmende prekäre Beschäftigungsverhältnisse immer mehr Menschen gezwungen, einen Zweitjob anzunehmen. Dann fehlt nicht nur das Geld, sondern auch die Zeit. Da kann der Einzelhändler den Laden so lange auflassen wie er will, da kann nichts reinkommen. Wenn als Konsequenz daraus die Einkaufspreise noch gedrückt werden sollen, wird die Situation noch verschlimmert und eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt. Was wir brauchen ist also mehr Massenkaufkraft. Mindestlohn und insgesamt höhere Löhne, mehr und vor allem sichere Beschäftigung statt "heuern und feuern". Nur dann fließt mehr Geld in die Kassen und dann wird sich die längere Öffnungszeit auch lohnen.

7L7erNgreis


mehr löhne= höhere Preise ;-) vergesst das nicht

c-lai1rxet


Die Öffnungszeiten müssen eigentlich nicht unbedingt länger werden, nur anders. Sonntags geöffnet, Montags Ruhetag. So halten es viele Restaurants und fahren damit gut.

Die Realität ist halt, dass die Leute sonntags Zeit zum Einkaufen haben und nicht Montag vormittags.

bseet}lejmuice2x1


@ Kadhidya:

genau das hab ich mich eben auch gefragt... was hat der Stundenlohn einer gelernten Kraft mit dem Stundenlohn zu tun? Oder sind verkäufer so ersetzbar, dass man die Ausbildung gar nicht mehr braucht? *mal ketzerisch gefragt* denn nur dann kann man sie ja einfach ersetzen, ohne das ein Laden das merkt.

Guck ich wieder in meine Sparte.. natürlich gibts Pflegekräfte die nur angelernt sind, aber sie dürfen nicht alles und ich würde immer gebraucht werden (und natürlich besser bezahlt... ob das dann immer noch zu wenig ist, ist ja hier erstmal egal, das ist ne andere Baustelle)

Und wenn ich höre Verkäufer arbeiten von 10 – 22 uhr durch oder so... tja dann läuft aber in dem Laden was schief, denn Arbeitsschutzgesetz gilt für alle... und da heißt Schichtarbeit nur andere Zeiten aber nicht mehr.

SkinSnesxtäter


*schmunzelt*

Da nur ich, und nur ich allein, ganz persönliche Bedürfnisse habe, wann ich denn gerne einkaufen möchte, habe natürlich auch nur ich das Recht, Einkaufszeiten festzulegen.

Alle anderen haben sich meinem Rythmus, meinem Lebensstil, und meinem Hang zur Duldung von flexiblen Arbeitszeiten und 24/7-Verfügbarkeit anzuschließen. Daß dies naturgemäß zu einem Abbau von geschultem Personal und zur Förderung unterbezahlter Studenten und Hartz4-Aufstocker führt ist mir egal, ich muß schließlich auch arbeiten. Warum sollen es andere besser haben als ich? Ich liebe mein Sklavendasein ja schließlich auch.

Mein PC suggeriert mir immerhin täglich, daß alles ständig rund um die Uhr verfügbar ist. Daß ich nur die Dienste einer Maschine in Anspruch nehme, weiß ich nicht, noch kümmert es mich, schließlich haben Menschen mindestens dasselbe zu leisten wie Maschinen. Ich tue das doch auch!

Diese Faulheit geht mir auf den Sack. Wie viel besser wäre die Welt, wenn wir alle rund um die Uhr für einen Hungerlohn arbeiten würden? Dann würden die Preise fallen, und wir könnten und endlich mal wieder irgendetwas leisten.

bLeet^lejVuice21


in meinen augen dummes geschwätz.

ZbRub


genau das hab ich mich eben auch gefragt... was hat der Stundenlohn einer gelernten Kraft mit dem Stundenlohn zu tun? Oder sind verkäufer so ersetzbar, dass man die Ausbildung gar nicht mehr braucht? *mal ketzerisch gefragt* denn nur dann kann man sie ja einfach ersetzen, ohne das ein Laden das merkt.

Guck ich wieder in meine Sparte.. natürlich gibts Pflegekräfte die nur angelernt sind, aber sie dürfen nicht alles und ich würde immer gebraucht werden (und natürlich besser bezahlt... ob das dann immer noch zu wenig ist, ist ja hier erstmal egal, das ist ne andere Baustelle)

Seien wir doch mal ehrlich die meisten Verkäuferinnen kannst du mit 1-2 Wocheneinarbeitung durch einfach Hilfskräfte ersetzen.

Und nein eine Pflegekraft lernt durch aus Dinge die man nicht mal eben so in 2 Wochen vermitteln kann.

Aber was kann denn die Typische Verkäuferin was man nicht in 1-2 Wochen lernen kann?

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