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Rund um die Uhr shoppen?

B:lac'k Guxn


also wenn ich hier in münchen lebensmittel in supermärkten einkaufe, dann ist es fast immer abends zwischen 18 und 20 uhr voller als tagsüber.

ich kann mir aber gut vorstellen, dass das in der schweiz anders ist. meiner erfahrung nach stehen die menschen umso früher auf und gehen umso früher ins bett, je ländlicher, bäuerlicher und konservativer ihr lebensumfeld ist. im ländlichen oberbayern ist zb nach 19 uhr tatsächlich nicht mehr viel los. mir fällt auch auf, dass in österreich und der schweiz die entwicklung im einzelhandel noch nicht so weit fortgeschritten ist wie in deutschland. sowohl in bezug auf die läden als auch die kunden. beispielsweise haben die meisten supermärkte selbst in wien noch keine eingebaute waage in den registriermaschinen an der kasse sondern die kunden müssen noch die waagen im obstbereich benutzen. solche waagen habe ich in deutschen supermärkten seit jahren nicht mehr gesehen.

je nachdem ob du in der schweiz eher im ländlichen oder im urbanen bereich lebst kann ich mir also sehr gut vorstellen, dass für den großteil deiner kundschaft tatsächlich öffnungszeiten bis 19 uhr reichen würden und vielleicht sogar viele bis 18 fertig wären. aber erstens gibt es gerade in großstädten viele menschen, die längere öffnungszeiten wünschen würden und zweitens wird der wunsch der kunden nach flexibleren öffnungszeiten in den kommenden jahren auch in der schweiz steigen – da geb ich dir mein wort drauf. ;-)

D er :klei|neB Prhinxz


Heute ist hier verkaufsoffener Sonntag, und nachher gehe ich gepflegt Verkäuferinnen beschäftigen ;-D

LUianh-Jill


beispielsweise haben die meisten supermärkte selbst in wien noch keine eingebaute waage in den registriermaschinen an der kasse sondern die kunden müssen noch die waagen im obstbereich benutzen.

Ich glaube, von den Waagen an der Kasse ist man in den großen Supermärkten wieder weg gekommen, denn das hält die Kassiererinnen an der Kasse doch am meisten auf. Außerdem wäre das ja ein Widerspruch zum Thema Selbstbedienungskassen.

m( a r v Li n


@ Black Gun

und zweitens wird der wunsch der kunden nach flexibleren öffnungszeiten in den kommenden jahren auch in der schweiz steigen

Ich weiß nicht, wie du auf die Schweiz kommst, aber: In der Schweiz gibt es das Arbeitsgesetz des Bundes und alles weitere Regeln die Kantone unter sich. Im Kanton Zürich wurde das Ladenschlussgesetz bereits im Jahre 2000 per Volksentscheid abgeschafft: [...]Von Montag bis Samstag können die Läden der Detailhandelsbetriebe ohne zeitliche Beschränkung geöffnet sein. An öffentlichen Ruhetagen sind die Läden der Detailhandelsbetriebe geschlossen zu halten [...] ausgenommen sind Läden in Zentren des öffentlichen Verkehrs sowie Apotheken. Weitere Ausnahmen werden durch Verordnung geregelt, die der Genehmigung des Kantonsrates bedarf. An höchstens vier öffentlichen Ruhetagen im Jahr, hohe Feiertage ausgenommen, wird den Läden das Offenhalten durch die Gemeinde bewilligt ... Die Vorschriften des Arbeitsgesetzes sowie weitere gesetzliche Bestimmungen über die Ruhe und Ordnung an öffentlichen Ruhetagen bleiben vorbehalten. [...]

MYurtexl


@ m a r v i n

Ich finde es sehr interessant, was du aus deiner schweizer Heimat schreibst.

Man hat eine Volksabstimmung (also alle möglichen Kunden befragt) zu dem Thema durchgeführt. Mit dem Ergebnis, dass die Mehrheit für eine fast vollständige Freigabe der Öffnungszeiten waren.

In der Realität haben aber nicht alle Geschäfte rund um die Uhr auf, sondern der freie Markt (Angebot und Nachfrage) haben zu unterschiedlichsten Öffnungszeiten geführt.

Genauso wünsche ich mir das in Deutschland auch.

mFau1ma


03.11.12 19:21

Nachdem mir die TE leider nicht geantwortet hat; vielleicht kann mir jetzt doch nochmal jemand ganz sachlich erklären, warum ich als Kunde auf die liberalisierten Ladenöffnungszeiten verzichten soll.

Vielen Dank!

Murtel

Die TE hat die nicht geantwortet ,wiel sie nicht den ganzen Tag Zeit hat hier im Forum zu schreiben, da sie Vollzeit im Verkauf arbeitet, und gestern auch erst wieder um 21.00 zu Hause war ;-)

Ich lese mir jetzt erst mal noch den Rest durch, und dann entscheide ich ob ich mich weiter an der Diskussion beteidiegen werde ;-D

mR a +r ev iU n


@ Murtel

Ich finde es sehr interessant, was du aus deiner schweizer Heimat schreibst.

Nö, ist nicht meine Heimat und ich lebe auch nicht da – ich bin nur ganz großer Fan (gerade von den Volksabstimmungen – meiner Meinung nach wäre das der einzig richtige Schritt, um gegen die bundesrepublikanische Parteienverdrossenheit angehen zu können).

Mit dem Ergebnis, dass die Mehrheit für eine fast vollständige Freigabe der Öffnungszeiten waren.

Die Freisinnigen wollten es im Kanton Zürich weiter liberalisiert haben (siehe Zitat von oben, der Sonntag ist ja ausgenommen); dies wurde vom Volke aber deutlich abgelehnt (in 2012 glaube ich).

In der Realität haben aber nicht alle Geschäfte rund um die Uhr auf,

Na, das ginge eh nicht – das Arbeitsgesetz gilt ja schweizweit (Arbeitnehmer dürfen nicht zwischen 23 und 6 Uhr und auch nicht Sonntags arbeiten müssen – von wenigen Ausnahmen mal abgesehen). Das wird vermutlich auch der Grund für die Ablehnung gewesen sein: Sonntags hätten ja eh nur Inhaber den Laden öffnen können.

sondern der freie Markt (Angebot und Nachfrage) haben zu unterschiedlichsten Öffnungszeiten geführt.

Ich finde das in den ehemaligen Commonwealth-Gebieten viel interessanter: Da haben nämlich Angebot und Nachfrage dazu geführt, dass Rund-um-die-Uhr shoppen eher selten bis gar nicht stattfindet.

D:erl_Dudxe


Ich hab mir jetzt gerade nicht alle Seiten hier durchgelesen, sondern nur das Eingangsposting und die letzte Seite.

Ich verstehe natürlich beide Seiten. Aber ich würde z.B. mit den ganz alten Öffnungszeiten unter der Woche überhaupt nicht einkaufen gehen können. Ich habe eine leitende Funktion, komme früh zur Arbeit und verlasse sie spät. Da bin ich auf lange Öffnungszeiten einfach angewiesen.

Ich bin ebenfalls für eine völlig Liberalisierung der Öffnungszeiten, mindestens aber wünsche ich mir, dass Geschäfte auch Sonntags geöffnet haben dürfen, da des der einzige Tag der Woche ist an dem ich wirklich frei habe. So machen das Geschäft bei Konsumgütern in der Regel die Onlinehändler. Hätten lokale Geschäfte Sonntags geöffnet, gäbe es für Sie häufiger die Gelegenheit Geschäfte mit mir zu machen und so denke ich geht es vielen.

m3aDumxa


Nachdem mir die TE leider nicht geantwortet hat; vielleicht kann mir jetzt doch nochmal jemand ganz sachlich erklären, warum ich als Kunde auf die liberalisierten Ladenöffnungszeiten verzichten soll.

Vielen Dank!

Ich wiederhole noch einmal das hier keiner auf irgendetwas verzichten soll, denn verzichten kann man nur auf etwas das man bereits hat.

Ich habe nie gefordert das die Öffnungszeiten auf den Level von 1980 zurückgesezt werden sollen ;-)

Mir ging es um die Frage ob es wirklich gebrraucht wird die jetzt bestehenden Öffnungszeiten noch weiter auszudehnen.

Aus allen Beiträgen die hier vefasst wurden, ziehe ich das Fazit das es nicht notwendig ist.

Dies begünde ich folgendermassen:

Auch Schichtarbeiter können in einem Zeitfenster von im Schnitt zu Zeit 7.00 bis 21.00 locker einkaufen gehen, da sie ja entsprechenden Freizeitausgleich bekommen :)^

Wenn ich hier lese welche TE am lautesten nach noch längeren Zeiten schreien, und mir dann die Tage und Uhrzeiten anschaue an welchen die Beiträge verfasst wurden, bestätigt das meine Meinung, das auch diese schwerarbeitenden Menschen genügend Zeit haben in den jetzt bestehenden Öffnungszeiten ihre Eikäufe zu erledigen und nicht nur im Supermarkt. ]:D

Dieser zugegeben subjektive Eindruck wird mir auch dadurch bestätigt das in den Zeiten nach 21.00 nur noch wenig in den Geschäften los ist. Und der Eizelhandel besteht ja nicht nur aus Lebensmittelläden.

Das einzelne wegen Ihres Biorythmus lieber nachts um 3.00 einkaufen würden rechtfertigt aber noch lange nicht das Reinpressen eine ganzen Berufsgruppe in Schichtarbeit. ;-D

Wir sind nachwievor eine christlich abendländlich geprägte Gesellschaft und da ist der Sonntag ein Ruhetag.

Ich glaube nicht , das in einem muslimischen Land der Freitag zum Shoppingtag erklärt wird.

wMho_madje_wxho


Mauma

Guter Beitrag :)^ :)^

B~LACVKPEXARxL1


Mauma

Super Beitrag :)z :)^

BWLkACKP=EARxL1


also wenn ich hier in münchen lebensmittel in supermärkten einkaufe, dann ist es fast immer abends zwischen 18 und 20 uhr voller als tagsüber.

Von wo weisst Du das es Tagsüber weniger Kunden hat, wenn du nur Abends einkaufen gehst?

Ausserdem leben wir hier in der Schweiz nicht in der Steinzeit und gehen auch nicht mit denn Hühnern ins Bett.

7{7ergrxeis


dann darf ich das Fazit ziehen:

Es wäre durchaus angebracht die Öffnungszeiten frei zu geben!

Warum:

weil das Heer der An nicht mehr in geregelten Zeiten arbeitet und es schlicht sinnvoll und entlastend wäre wenn dies große und größer werdende Gruppe ernst genommen werden würde.

Dieser Teil der An wünscht mitunter ein Brötchen und seine Zeitung auf der Arbeit genauso wie einen Kaffee auf dem Weg. Ausserdem möchte er die Wege spritsparend verbinden und Sportangebote sinnvoll in sein Biorythmus integrieren.

Dabei versteht dieser Teil der An die arme Verkäuferin und denkt das diese durchaus mehr Lohn bekommen sollte wünscht sich aber besser geschulte und freundlichere Verkäufer.

;-D

Z/Ruxb


Nochmals zu denn ÖFFNUNGSZEITEN. Es sind am Tag mehr Kunden an der Kasse als am Abend. Nach 19.00 Uhr wissen viele etwas gescheiteres als noch einkaufen zu gehen.

Oh wie arrogant die kleine Kassiererin da klingt.

Manche Menschen gehen halt nicht um Punkt 21 Uhr ins Bett und wann wer was gescheiteres macht hat die Dame an der Kasse nicht zu interessieren.

(Und hier in Hamburg sind die Läden nach 21 Uhr noch gut besucht.)

b<eetl{e(juicxe21


Und manche schreiben auch von der arbeit aus... grins... von daher ist es etwas schwachsinn von der Posting Zeit auf die Arbeitszeit zu schließen ;-)

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