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Fehlzeitengespräch schlimm?

PeauliJne1x1


Warum man krank ist hat den Chef überhaupt nicht zu interessieren. Er bekommt das Attest und fäddisch iss die Laube!

Die sollen sicher eventuelle betriebliche 'Ursachen ausschließen.

Außerdem: In manchen Firmen wird gerade bei vielen Einzeltagen auch auf Alkoholkonsum geachtet, vor allem, wenn die primär Anfang der Woche sind.

Mehr als eine Woche pro Jahr ist bei jungen Arbeitnehmern nicht wenig. Anders, wenn es um EINE längere Fehlzeit geht, die ist normalerweise nachvollziehbar.

Sctilxgar


hmmm...ich sehe das durchaus etwas kritischer...mal im ernst...ein gespräch mit einem mitarbeiter zu führen, weil er innerhalb von 12 monaten mehr als fünf tage krank war, hat für mich eher den charme, dass man ein wenig druck auf die mitarbeiter ausüben will...acht tage ist keine große welt, sondern sogar noch unter dem bundesweiten durchschnitt...

um dich hier mal zu beruhigen...darauf folgt mit sicherheit keine kündigung, denn das kann nicht als kündigungsgrund geltend gemacht werden.

es gibt theoretisch eine gesetzliche pflicht ein gespräch mit dem arbeitnehmer zu führen, wenn er innerhalb eines jahres sechs wochen am stück oder insgesamt krank war...das nennt sich betriebliches eingliederungsmanagement (BEM), das findet aber nur statt, wenn der mitarbeiter dem gespräch zustimmt. dieses greift hier aber nicht, da es ja nur acht tage sind.

die gründe für eine krankheit gehen den arbeitgeber eigentlich nichts an, weswegen ja auf der au kein hinweis dazu steht. zumal man aus so geringen fehlzeiten überhaupt nicht ableiten kann, ob es am arbeitsplatz o.ä. liegt, denn da würden dann vermutlich mehrere tage anfallen als nur >5...von daher quatsch....

drum, wie schon oben erwähnt, will man wohl den mitarbeitern etwas angst machen, dass sie sich im zweifel lieber krank in die arbeit schleppen und dadurch ihre gesundheit aufs spiel setzen...ich weiß, etwas überspitzt formuliert, aber das wäre dann die konsequenz aus dem gespräch.

gibt es bei deinem mann einen betriebsrat ? hat dieser vielleicht eine extrige vereinbarung mit dem arbeitgeber geschlossen, dass es solche gespräche geben soll, auch bei so wenigen krankheitstagen ? kann ich mir allerdings schlecht vorstellen, da im normalfall der br hier niemals zustimmen würde...wenn es ihn gibt, solle er doch die mal fragen, was sie von den gesprächen halten :)z

Bkrian065


acht tage ist keine große welt, sondern sogar noch unter dem bundesweiten durchschnitt

In den Durchschnitt fließen auch Langzeitkranke (z. B. Rückenleiden/Bandscheibenvorfälle/andere orthopädische Leiden bis hin zu Endoprothesen, Depressionen/Burn-Out, Unfälle mit Krankenhausaufenthalten/Reha, Krebsleiden usw.) ein. Wenn ein langzeitkranker Arbeitnehmer nur 3 Monate krank ist (ca. 50 bis 60 Arbeitsage), dürfen etwa 6 andere Arbeitnehmer überhaupt nicht krank sein, um einen Durchschnitt von 8 Tagen zu erreichen.

Es kommt auf eine Gesamtschau aller Umstände an. Ich musste Krankheit leider am eigenen Leib erleben (Bandscheibe), als ich mehrere Wochen krank war [[http://www.med1.de/Forum/Beruf.Alltag.Umwelt/591538/2/#p17181996 bin krank]]. Mein Arbeitgeber wäre nie auf die Idee kommen, mit mir deshalb ein Gespräch zu führen; ich war jahrzehntelang praktisch nie krank bzw. bin auch dann ins Büro, wenn es mir so schlecht ging, dass ich es nicht verheimlichen konnte (obwohl ich mir Fehlen erlauben könnte, da ich unkündbar bin). Ich habe aber KollegInnen, die immer wieder ein paar Tage krank sind (gerade so viele, dass noch kein Attest benötigt wird), und das besonders dann, wenn gerade Stress herrscht. Die gesunden Kollegen müssen es ausbaden. Das gibt zu denken...

kAatharinta-dieZ-grxoße


Es geht nicht um die Zahl der Tage, sondern um den Grund für die Fehlzeit.

Und die geht bei einer Krankschreibung den Chef einfach mal nichts an! Was also soll das bringen? Ich muss ab dem 1. Tag eine AU vorlegen und nein, dann geht es meinen Chef einen feuchten Pups an, warum ich Zuhause bin.

Von Brückentagen und Montag und Freitag war hier von seiten der FE nie die Rede...

B/riaen65


Noch ein Nachtrag:

Das Gespräch offensiv angehen! Dem Arbeitgeber sagen, wo es klemmt, also z.B. Allergie oder was auch sonst.

Ehrlich währt am längsten – Lügen haben kurze Beine.

BBriaunx65


Zweiter Nachtrag:

Bei manchen Erkrankungen (insbesondere Erkältung, leichter grippaler Infekt) hängt es ein Stück weit vom subjektiven Empfinden und auch von der Art der Arbeit ab, ob man so krank ist, dass man nicht zur Arbeit gehen kann. Mit kräftigem Schnupfen und leicht erhöhter Temperatur kann man zwar möglicherweise ins Büro, aber keine Arbeit mit schwerer körperlicher Anstrengung verrichten. Man kann also nicht pauschalieren.

d?ol}oprou,s


Es geht nicht um die Zahl der Tage

genau. Es geht um die Anzahl der Krankheitsfälle. Das waren 8 Krankheitsfälle pro Jahr und mind. 9 Tage

Zitat

Insgesamt 8 mal, davon jeweisl immer nur mal 1 oder 2 Tage...

Soweit ich von meinem Vater, der im öffentlichen Dienst beschäftigt war, weiss, gibt es dort klare Vorgaben: Ab x Krankheitsfällen 3 Tage oder kürzer (also ohne Attest) gibt es ein Gespräch. Nach diesem Gespräch wird ziemlich sicher ab dem 1. Tag der Erkrankung ein Attest verlangt.

Ab x Krankheitstagen (das sind sicher > 30) gibt es ebenfalls ein Gespräch, vor allem, wenn der V. a. eine chronische Erkrankung vorliegt.

Mein Fazit (auf der anderen Seite des Schreibtisches): Mir erscheint ein/e MitarbeiterIn, die 2x im Jahr eine Woche wegen Grippe fehlt und deshalb beim Arzt war glaubwürdiger, als ein/e MitarbeiterIn mit 7x 2 Tagen Fehlzeit ohne Attest vom Arzt.

dJasgesLund^eplu%s2r0


Mehr als eine Woche pro Jahr ist bei jungen Arbeitnehmern nicht wenig.

Achso... Nur weil man jung ist, darf man nicht krank sein/werden... Komisch, dass dann mittlerweile schon viele Babys/Kleinkinder chron. Krankheiten haben... Ich finds immer seltsam – bei ganz jungen und alten Menschen ist Krankheit legitim; bei Menschen mittleren Alters nicht.

Bei dem ganzen Stress, der Umwelt, der Ansteckungsgefahr, wie sie heutzutage herrscht, ist es sehr wahrscheinlich, dass man auch mal 2 Wochen im Jahr flach liegt.

SZäraK.Finxe


genau. Es geht um die Anzahl der Krankheitsfälle. Das waren 8 Krankheitsfälle pro Jahr und mind. 9 Tage

Zitat

;-D neeeeeeeeeee – ich hab mich anscheinend so doof ausgedrückt, es handelt sich tatsächlich um 8 Tage, nicht 9 nicht 10 nicht mehr – 8 tage!! ich meinte das die 8 tage so halt aufgeteilt sind, z.b märz war er 2 tage daheim, mai nur 1 etc etc und das zusammengerechnet waren 8 tage!

Ab x Krankheitsfällen 3 Tage oder kürzer (also ohne Attest) gibt es ein Gespräch. Nach diesem Gespräch wird ziemlich sicher ab dem 1. Tag der Erkrankung ein Attest verlangt.

Jeder Tag war mit Ärztlichem Attest entschuldigt – egal ob es 1 tag war oder 2, ein ärztliches attest wurde immer vorgelegt.

Mein Fazit (auf der anderen Seite des Schreibtisches): Mir erscheint ein/e MitarbeiterIn, die 2x im Jahr eine Woche wegen Grippe fehlt und deshalb beim Arzt war glaubwürdiger, als ein/e MitarbeiterIn mit 7x 2 Tagen Fehlzeit ohne Attest vom Arzt.

Nochmal, er hatte nicht 8 x2 – es sind genau 8 Tage!

und auch von der Art der Arbeit ab, ob man so krank ist, dass man nicht zur Arbeit gehen kann. Mit kräftigem Schnupfen und leicht erhöhter Temperatur kann man zwar möglicherweise ins Büro, aber keine Arbeit mit schwerer körperlicher Anstrengung verrichten.

Mein Mann arbeitet in den Ubahnschächten schwer körperlich.

synowwpixtch


Ich bin auch im öffentlichen Dienst und bei uns nennt man das Präventionsgespräch.Das wird mit jedem durchgeführt, der krank war. Das ganze dauert 2 Minuten. Was war die Ursache? Geht Arbeitgeber nix an. Können wir ihnen helfen? Nein! Fertig.

Aber wenn dein Mann sich mehrfach 1 oder 2 Tage krank meldet, ohne Krankenschein vom Arzt und das 8 mal im Jahr, dann wird es schwierig. Wer bei uns so etwas macht, muss in Zukunft für jeden Tag, den er fehlt, eine Bescheinigung vom Arzt bringen. Das würde nicht akzeptiert werden.

SDärIa.WFixne


Aber wenn dein Mann sich mehrfach 1 oder 2 Tage krank meldet, ohne Krankenschein vom Arzt und das 8 mal im Jahr, dann wird es schwierig. Wer bei uns so etwas macht, muss in Zukunft für jeden Tag, den er fehlt, eine Bescheinigung vom Arzt bringen. Das würde nicht akzeptiert werden.

Nochmal ;-D ;-D er war nicht 2 tage immer krank und das 8 x im jahr, er war genau! 8 tage in 12 monaten nicht in der arbeit, jeder einzelne dieser 8 tage war immer vom arzt bescheinigt!

KJadhOi<dxya


ich war jahrzehntelang praktisch nie krank bzw. bin auch dann ins Büro, wenn es mir so schlecht ging, dass ich es nicht verheimlichen konnte

Genau, das hab ich gerne, die Kollegen husten und schniefen dann rum, meist ziehen die anderen Kollegen nach, ich sitze ewig in diesem Bazillengeschleuder und werd dann auch krank.

Danke schön.

Ich hab pro Jahr 2-3 x Krankschreibungen gehabt, weil so eine Bazillendauerbelastung mein Immunsystem ziemlich geschwächt haben und bei anderen Viren (oder Bakterien, ich verwechsel die immer) mein Immunsystem dann nicht mehr konnte und ich doch ne Woche Krankschreibung zum Kurieren brauchte.

Was nicht heisst, dass ich nur diese 2 oder 3 x pro Jahr krank war. Ich Liebe es wenn alle Kollegen meinen, sie müssten krank zur Arbeit kommen :-X

n0irkxs


Ich glaube auch eher dass das ein vorgeschriebener verwaltungsmäßiger Akt war. X Fehltage ohne Attest bedeutet Gespräch, alles klar, dankeschön, bis morgen.

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