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Bewerbungsformulierung

d%asgesu/nd[eplus2x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben, @:)

normalerweise habe ich keine Probleme mit Formulierungen aber eine bereitet mir jetzt doch Kopfzerbrechen. |-o

Wie würdet ihr folgenden Sachverhalt in einer Bewerbung ausführen:

*In einer Firma als Elternzeitvertretung gearbeitet; diese Person kommt wahrsch. im Februar oder März wieder zurück;

HAUPTGRUND: Kündigung erhalten aufgrund schlechter Auftragslage (dort war nichts zu tun und ich saß eigentlich 8 Std am Tag nur dumm herum oder war online........ Und was Neues beibringen wollte mir niemand; O-Ton "Keine Lust, sowas nervt mich!").

War dort über eine Zeitarbeitsfirma und die Zeitarbeitsfirma hatte keine passenden Stellen um mich dann noch weitervermitteln zu können.

Da ich Bewerbungen schreibe und ab morgen offiziell arbeitslos bin ( :°( ), möchte ich halt in den kommenden Bewerbungen erwähnen, warum ich keine Stelle mehr habe und mich deshalb auf eine neue Stelle bewerbe.

Wie würdet ihr das (Infos siehe oben) formulieren?

Vielen Dank @:) @:) @:) @:)

Antworten
S@tilgxar


servus...

ich würde das an deiner stelle gar nicht in der bewerbung schreiben...im ersten step interessiert das einen arbeitgeber gar nicht so recht...du würdest dich gleich von anfang an in eine defensive position bringen, was evtl. sogar negativ ausgelegt werden kann...

bei einem persönlichen gespräch wird das dann eher angesprochen...im lebenslauf schreibst du ja bestimmt, dass du bei der firma als vertreterin von jemanden, der sich in elternzeit ist, gearbeitet hast...

also...keine erklärungsversuche in der bewerbung...

dQasge%sun+depluxs20


So hab ich auch erst gedacht... Allerdings habe ich schon so oft Arbeitsstellen gewechselt/abbrechen müssen (unverschuldet) und das ist meist schon vorher ein Ausschlusskriterium... Deshalb würde ich halt aktuell gerne erwähnen, dass ich nicht daran schuld bin. Sonst wird man ja gleich abgestempelt :(v

Weil man soll ja immer erwähnen, warum man sich auf die Stelle bewirbt. Und das ist ja der Grund... ":/

Shtilg)axr


und warum bewirbst du dich auf die stelle...ganz klar, weil sie dich interessiert...DAS muss immer im vordergrund stehen....

wenn es dir aber wichtig ist, dann würde ich es eher in der richtung formulieren, dass auf grund der rückkehr der kollegin dein einsatz dort beendet ist...und du bist auf der suche nach einer festen anstellung, deswegen weg von der zeitarbeit...

und bei einer zeitarbeit ist das gar nicht so unüblich in der heutigen zeit, dass es auch mal zu engpässen kommt, gerade bei der aktuellen verlangsamung der konjunktur...deshalb werden das die arbeitgebr gar nicht so kritisch sehen....

Sxunfl{ower_7x3


Ich würde auch das Interesse an der neuen Stelle in den Vordergrund stellen.

Und im Lebenslauf deutlich machen, dass es eine Tätigkeit für eine Zeitarbeitesfirma war. Evtl. als Hauptüberschrift, und darunter dann die eigentliche(n) Firma/Firmen nennen. Dann ist jedem klar, dass der Grund in der Zeitarbeit liegt. Zu der Branche ist ja einiges bekannt...

Ich bin seit dem 1.10. arbeitslos; betone das nicht mal im Lebenslauf (der endet mit dem letzten Arbeitsverhältnis; schreibe da nicht noch "seit 10/2012 arbeitlos" rein). Aber anhand meines Lebenslaufs wird klar, warum der letzte Job befristet war.

Im Anschreiben selber betone ich meine Qualifikationen für die jeweils ausgeschriebene Stelle (und da sollte man wirklich für jede neue Bewerbung neu schreiben!) und mein Interesse an der jeweiligen Stelle (gerne auch mit Gründen, die nicht auf der Stellenanziege basieren, sondern zeigen, dass man sich für das Unternehmen interessiert, ggf. recherchiert hat. Sofern möglich natürlich!).

Aber dieses Rechtfertigen bringt nicht viel. Wenn die Qualifikationen stimmen, gibt's ein Vorstellungsgespräch. Und dort kann man sich immer noch erklären bzw. es kommen auch entsprechende Fragen.

Aber um weiterzukommen im Bewerbungsverfahren, sind nicht Gründe für Arbeitslosigkeit wichtig, sondern Gründe, Dich zum Gespräch einzuladen = Qualifikationen & Interesse!

Viel Erfolg!

S@unf=l-ower_x73


Weil man soll ja immer erwähnen, warum man sich auf die Stelle bewirbt. Und das ist ja der Grund..

NEIN. Du bewirbst Dich, weil Du DEN Job in DEM Unternehmen willst. Nicht, weil die Zeitarbeitsfirma keine Verwendung für Dich hatte. ;-)

Ich hab' in den 6 Jahren seit meinem Studium 7 Jobs gehabt... das ist schon ein langer Lebenslauf... Ja und? Ist bei mir in dem Bereich halt auch so, dass man nur befristet einstellt und und und.

I(t's ua )beauQtiful dxay


"Mein derzeitiges Arbeitsverhältnis ist aufgrund einer Elternzeitvertretung befristet und endet zum ...".

Da viele Bewerber anmerken, dass sie sich aus ungekündigter Stellung heraus bewerben, ist ein solcher Hinweis durchaus angebracht, um nicht vorsortiert zu werden.

Das wäre aber gelogen, oder?

R;eMness!ance


Ich würde auch nur ganz sachlich die Daten angeben: "In Zeitarbeit eingesetzt von ... bis ... " Kein Grund,sich dafür zu schämen.

SOunflowecr_73


Eher im Gegenteil. Aufgr. der z.T. miesen Bedingungen im Bereich Zeitarbeit vermeiden viele diese ja auch gerne...

d}asgeMsunxdepluxs20


Befristet war die Stelle nicht... Ich wurde halt immer hingehalten aber dachte mir anfangs schon, dass die eh wieder kommt, weil die mir kaum was beibringen wollten...

Im Lebenslauf hab ich nur die Branche angeführt weil ich nicht will, dass jemand die genaue Firma, bei der ich eingesetzt war, erfährt. Die hat hier – soweit ich das jetzt mitbekommen habe – keinen guten Ruf :(v

Also ihr würdet die Zeitarbeit im Lebenslauf auf jeden Fall erwähnen? Ich hab das immer rauslassen jetzt.... Und wenn dann beim Vorstellungsgespräch gesagt. Will halt nicht vorher schon negativ behaftet oder abgestempelt werden – weil dann kommts ja nicht mal zum Vorstellungsgespräch... :-/ :-(

IKt's/ a bleautif!ulx day


Offen und ehrlich sollte man aber schon sein. Ein Bewerber, der seine Tätigkeit verschleiert, verschlechtert seine Chancen. In den Lebenslauf gehören Fakten, und Zeitarbeit ist keine Schande.

Der schlechte Ruf der Firma ist doch vielmehr ein willkommener Wechselgrund.

Verstehe nicht, warum Du nicht das nicht zu Deinem Vorteil nutzt.

mvn\exf


NEIN. Du bewirbst Dich, weil Du DEN Job in DEM Unternehmen willst. Nicht, weil die Zeitarbeitsfirma keine Verwendung für Dich hatte. ;-)

:)^

"Mein derzeitiges Arbeitsverhältnis ist aufgrund einer Elternzeitvertretung befristet und endet zum ...".

Würde ich nicht schreiben. Das ruft auch wieder Fragen hervor: Wieso bewirbt sich jemand neu, wenn die Arbeitslosigkeit schon da ist, obwohl die Beendigung des alten Vertrages so lange vorher schon klar war etc.

Ich würde den Ablauf bis jetzt deutlich in den Lebenslauf schreiben und das Anschreiben davon verschont lassen. Nur schreiben, dass ich Stelle aus diesem jenem Grund möchte und dies und das an Qualifikationen dafür mitbringe. Ob und dass ich grade keinen Job habe, geht aus dem Lebenslauf hervor. Warum wird durch die Zeitarbeit angedeutet. Alle weiteren Erklärungen würde ich müßig finden ...

I\t's na bbeaut*iful day


Das ruft auch wieder Fragen hervor: Wieso bewirbt sich jemand neu, wenn die Arbeitslosigkeit schon da ist, obwohl die Beendigung des alten Vertrages so lange vorher schon klar war etc.

Wie meinen?

Wer direkt im Anschluss nichts gefunden hat, sollte sich nicht mehr bewerben und sich auf eine "Karriere" als Langzeitarbeitsloser vorbereiten?

Ansonsten gibt es feste Gepflogenheiten zum Thema Bewerbung und Lebenslauf. Wenn einige meine, dagegen argumentieren zu müssen, so kann das im Einzelfall erfolgreich sein. Grundsätzlich sind die Chancen aber schlechter, wenn man davon (wie hier teilweise) grob abweichen möchte.

SFunf2lower_x73


Die tatsächliche Tätigkeit würde ich EHRLICH angeben. Sprich Zeitarbeit und auch das Unternehmen. Gut, es hat keinen guten Ruf – aber wenn als Hauptüberschrift "Zeitarbeit" steht, weiß jeder, dass Du es Dir NICHT ausgesucht hast.

Verschleiern solcher Fakten macht einfach keinen guten Eindruck. Das wirft sofort Fragen auf. Wobei Weglassung der Firma, wo Du eingesetzt warst, ggf. noch zu vertreten ist. Aber Weglassen der Zeitarbeitsfirma als Arbeitgeber: Was willst Du dann noch schreiben?!

Dass die Stelle nicht befristet war, erfährt ja keiner. Zeitarbeit impliziert all diese Dinge: Bei fehlender Einsatzmöglichkeit halt Kündigung, nur zeitlich begrenzter Bedarf,... All das steckt in "Zeitarbeitsfirma" – und deswegen solltest Du das offen angeben. Negativ stehst Du deswegen nicht da. Es könnte sogar blöde Nachfragen ersparen, eben weil jeder mit Zeitarbeit "Befristung" verbindet.

Kurzum:

Eindeutiger und ehrlicher Lebenslauf, im Anschreiben Qualifikationen und warum Interesse am Job.

Wenn dann noch Fragen kommen, warum erst mit Eintritt der Arbeitslosigkeit die Bewerbung geschrieben wird: Zum einen weiß die Firma ja nicht, ob Du vorher Bewerbungen geschrieben hast. Und außerdem kann man immer noch ehrlich sagen, dass man hingehalten wurde bzgl. Weiterbeschäftigung.

Aber aktuell musst Du KÖNNEN und INTERESSE signalisieren, um weiterzukommen. Nicht elendige Erklärungen für die Arbeitslosigkeit. Das macht einfach stutzig ("Warum rechtfertigt die sich so?").

f6ra8gglxe


Mir fällt noch eins dazu ein: Sag oder schreib bloß nicht, dass der Grund für deine Bewerbung ist, dass du eben arbeitslos bist. Wenn nach Gründen für deine Bewerbung gefragt wird, dann wollen die sicher nicht hören, "och ich bewerb mich halt bei allem was so frei ist grad, hauptsache ich hab nen job". Sondern speziell warum du in genau dieser Firma arbeiten willst, schwerpunkte der firma, die dich interessieren, bestimmte jobmerkmale die für dich interessant sind, ideen, wie du die stelle ausfüllen willst etc.

Formulieren würde ich wie schon vorgeschlagen tatsächlich auch nur, dass die Stelle aufgrund einer Elternzeitvertretung befristet war.

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