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Schlafmittel im Krankenhaus

l+eana!-Burgfxest


Ohjee ;-D ich hab hier was los getreten |-o

Aber erst einmal noch ein liebes Danke an euch und ein dickes Sorry für die Streitereien die zuerst aufkamen.

An den Umstimmigkeiten war ich selber Schuld, ich war ziemlich durch den Wind und auch sehr durcheinander. Hab es an der falsches Stelle abgelassen und vieles in den falschen Hals bekommen. Es tut mir echt leid @:)

Also ich glaube mit Stolz und Sturheit hat es beides nichts zu tun. Zumindest fühle ich so nicht.

Es hat eher etwas mit Angst zu tun. Ich reagiere auf Medikamente sehr sensibel, ich bekomme schnell Nebenwirkungen und das will ich einfach vermeiden. Mir tut das seelisch dann nicht gut, wenn ich zu allem anderen damit auch noch Probleme hab. So halt ich dann lieber Schmerzen aus, da es dann "nur das" ist.

DIe Opiate lehne ich deswegen ab, weil es sehr starke Hämmer sind und mir von der Schmerztherapie und vom Krankenhaus gesagt wurde, dass es vor allem Anfangs zu Übelkeit kommt und Schwindel. Das will ich eben vermeiden. Und zum anderen soll es Langzeit gegeben werden und die machen abhängig. Ich hab eher das Gefühl damit momentan in die Traufe zu kommen. Da steh ich lieber im Regen ]:D

Noch hab ich nichts Konkretes was meine Beschwerden verursacht, der eine sagt so, der andere so. Manche meinen es wäre psychosomatisch – das ist es aber nicht das wurde von Gutachtern und Therapeuten abgeklärt. Tja und deswegen will ich nicht einfach Chemie in mich reinstopfen, einfach wegen dem Ungewisse und dass der Grund noch nicht geklärt wurde oder behoben.

SPunflo6wer_x73


Nur mal als vorsichtiger Einwurf:

Könnte es sein, dass Du aufgr. der Angst einfach viel zu sehr in Dich hineinhorchst bzgl. möglicher Nebenwirkungen?

Denn der Kopf spielt eine große Rolle. Ich oute mich da selber als eher empfindlich, aber wenn man mir den Beipackzettel erst gar nicht gibt, dann hab' ich auch ggf. nur "echte" Nebenwirkungen, aber nicht diese "Sensibilität".

Und Schmerztherapie kann ja auch was anderes ein als Opioide. Wobei man da ja bspw. gegen die Übelkeit am Anfang auch was geben könnte. Oder halt andere Medikamente ausprobieren.

Es ist halt auch nicht gut, Schmerzen unbehandelt zu lassen, weil sie dann chronifizieren können und das Problem allein dadurch größer wird.

JfuliaDnxia


Ich war mal für ein paar Wochen auf Morphin.

1.) Bin ich seitdem keine Morphin-Süchtige

2.) Ging der Ausstieg völlig problemlos

3.) War ich zwar durchaus etwas high, vor allem unmittelbar nach Beginn der Schmerztherapie, aber ich führe das vor allem auf die Erleichterung zurück, daß der Schmerz plötzlich wieder in den erträglichen Rahmen zurückgedrängt war. Von Schmerzlevel ~8 auf "unter 5". Wow. :-)

4.) Übelkeit hatte ich davon überhaupt nicht

Ja... aber du mußt es natürlich selbst wissen, ob du nicht lieber vor dich hin leiden möchtest. Wollte ich vor der Schmerztherapie ja auch lieber, da ich dachte, daß bessere Schmerzmittel als Novalgin nur im stationären Rahmen gegeben würden.

E3hemaligeHr vNutzer c(#3257x31)


Die unangenehmen Nebenwirkungen wie Juckreiz, Übelkeit, Müdigkeit, Schwindel und was man von dem Zeug sonst noch so bekommt, das verschwindet bei mir immer relativ schnell, nach 2-3 Tage ist alles wieder weg und dann ist es als würde man nichts nehmen.

Du solltest es dir überlegen, denn es ist eine gar nicht mal so schlechte Möglichkeit wieder in den Alltag zu finden, und irgendwann merkt man auch nicht mehr das es einem nur gut geht weil man Tabletten nimmt. Aber so soll das ja auch erst mal sein. Und meistens wird es dann auch psychisch schnell besser, einfach weil man wieder Dinge tun kann die vorher nicht mehr gingen und man sich einfach nur darüber freut.

Mit der stationären Schmerztherapie, das hat halt vor und Nachteile. Prinzipiell kann der Ausstieg und die Pause im KH erst mal helfen, das Einstellen fällt ambulant meist leichter, weil man im KH eben nur rumliegt und man so schlecht einschätzen kann ob die Dosierung so ausreicht. Man ist im Alltag ja doch durchaus aktiver

J%uliaynia


Naja. Morphin gab es dann halt auch außerhalb des stationären Rahmens. Inklusive einer doof guckenden Apothekerin.

Das wußte ich nur vorher nicht.

l~eanap-B:urgfexst


Könnte es sein, dass Du aufgr. der Angst einfach viel zu sehr in Dich hineinhorchst bzgl. möglicher Nebenwirkungen?

Hmm nein, ich rede mir keine Nebenwirkungen ein. Ich bin tatsächlich empfindlich. Es ist so, dass ich es erst gar nicht versuche eben aus Angst vor diesen Mitteln. Da ich oftmals früher wegen schwächeren Schmerzmitteln auch schon Probleme hatte.

Und Schmerztherapie kann ja auch was anderes ein als Opioide. Wobei man da ja bspw. gegen die Übelkeit am Anfang auch was geben könnte. Oder halt andere Medikamente ausprobieren.

Auf Novalgin und Tramal reagiere ich schon mit Übelkeit. Bei dem Tilidin schreckt es mich schon ab, da sie so stark sind und man ja praktisch ruhig gestellt wird. Aber morgen hab ich einen Termin beim Hausarzt, da werd ich das alles auch ansprechen, sicherlich hat sie etwas was ich dazu nehmen kann. Dann werde ich es auch probieren. Nur mit dem Marcumar weiß ich einfach nicht was ich dazu nehmen kann oder kombiniert werden darf.

Danke Juliane für deine Antwort

Ich war mal für ein paar Wochen auf Morphin.

Ein paar Wochen? Meinst du dann um die 6 W. oder länger?

Bei mir hieß es ich solle es dann mal eine Zeit lang nehmen, als Dauermedikament.

Ich denke, dass das dann in 6 Wochen nicht wieder abgesetzt wird? Unter Dauermedikation versteh ich locker halbes Jahr oder gar für immer. Oder bring ich was durcheinander?

Mit der stationären Schmerztherapie, das hat halt vor und Nachteile. Prinzipiell kann der Ausstieg und die Pause im KH erst mal helfen, das Einstellen fällt ambulant meist leichter, weil man im KH eben nur rumliegt und man so schlecht einschätzen kann ob die Dosierung so ausreicht. Man ist im Alltag ja doch durchaus aktiver

Mir leutet das auch ein. Und ich muss auch einlenken und euch Recht geben. Ich denke da wahrscheinlich nicht "normal". Der Alltag ist schon schwer, das stimmt schon. Ich sagte aber auch, dass wenn man wirklich nichts machen kann, dass ich das auch annehme, die ganze Zeit hatte ich eben gehofft, es könnte noch ohne gehen. Aber wahrscheinlich ist dem nicht so, morgen bespreche ich das mit meinem Hausarzt. Der wird sicherlich eine Lösung kennen, bisher hatte er mir helfen können. Auch muss ich irgendwas für den Magen haben, ich vertrag auch das Marcumar nur sehr schlecht, mir ist nur noch übel mit Magenschmerzen und Beschwerden. Die letzten Wochen war es besonders schlimm ( auch wegen dem ganzen Stress) ich hab einiges abgenommen und wiege jetzt nur noch 48 Kg...

Es muss sich einfach was ändern, so gehts es wirklich nicht mehr weiter.

EChe:malieger Nuntzera (y#325x731)


Tilidin und Tramal sind aber die gleiche Wirkgruppe und wenn du Tramal genommen hast, dann kannst du auch Tilidin nehmen ;-) und man wird damit auch nicht ruhig gestellt, ich nehme die schon länger aber ich bin weder benommen noch ruhig gestellt damit ;-)

Man sollte bei Opiaten immer Auslassversuche machen, zum einen wegen der Gefahr einer Abhängigkeit, zum anderen aber auch wegen Gewöhnung und das man dann häufig hochdosieren muss:

l!eanag-Burgxfest


Hallo ihr Lieben *:)

So endlich wieder zu Hause. Mein Hausarzt ist einfach klasse x:) aber ich muss nächste Woche zur Magen und Darmspiegelung, es soll abgeklärt werden. Naja ich sag dazu nix mehr ;-D ausgerechnet das, aber ich hör überall dass man es sich schlimmer vorstellt wie es ist. Da versuch ich mich grad mal nicht verrückt zu machen....

Aber neue Befunde hab ich ":/ aus der Schmerzambulanz. Hab goggle angeschmissen, aber anscheinend gibt es dazu keine genaue Erklärung.

Weiß jemand was eine chronische Schmerzkrankheit MPSS III ist?

Tilidin und Tramal sind aber die gleiche Wirkgruppe und wenn du Tramal genommen hast, dann kannst du auch Tilidin nehmen ;-) und man wird damit auch nicht ruhig gestellt, ich nehme die schon länger aber ich bin weder benommen noch ruhig gestellt damit ;-)

*hüstel* ja und Tramal hab ich na nur gebrochen |-o und mir war schlecht, wie auf rauer See, alles hat sich gedreht. Aber ich nehm das Tilidin auch an und fange nach der Spiegelung damit an. Vielleicht kommt ja auch noch etwas dabei heraus. Und es gibt Mittel die den Magen wieder beruhigen und dann vertrag ich sicherlich auch alles wieder besser.

Sehen wir mal positiv in die Zukunft :)z

E$hemalqige9r Nutzuer (_#3257x31)


Ja das Tramal ist auch schlechter verträglich als Tilidin weil es ein höheres emetisches Potenzial hat, heißt man bricht leichter von Tramal als von Tilidin.

MPSS ist das Mainzer Stadienmodell der Schmerzchronifizierung. Das ist eine keine Krankheit sondern nur eine Einteilung in welchem Stadium der Schmerz sich befindet.

Da gibt es eine spezielle Auswertung und dann kommt man halt zu dem Ergebnis

lReVanYa-Bu%rgf<exst


Achso Danke @:) wie viele Einteilungen gibt es denn?

Also ich werd es sehen mit dem Tilidin, absetzen kann ich es dann ja immer noch.

Und wenn das alles nächste Woche bei ist und es auch nicht mehr so stressig ist ( ich war ja nun seit August, fast jede Woche 1-2 Mal bei irgendeinem Arzt) dann wird es sicherlich auch besser werden.

Erstmal das Abführen aushalten %:| ]:D |-o

Eihepmaliger7 NutWzerb (#325731x)


Ja ich kenne das, ich bin auch fast jede Woche beim Arzt. Mittlerweile plausche ich schon nett mit den Sprechstundenhilfen :=o

Ja man sollte das Tilidin dann ohnehin immer mal wieder absetzten bzw. ausschleichen zwischendrin, einfach um zu sehen was passiert und vor allem auch um die Dosis stabil zu halten. Ich bin auch gerade wieder am ausschleichen.

Das Abführen ist das schlimmste, die Darmspiegelung an sich ist nicht schlimm, da bekommst du auch nichts von mit

leeanZaI-BurSgfes8t


Nimmst du denn auch Tilidin?

Ja, ich lass mir das mit Narkose machen, die Praxis ist auch wieder in einem anderen Bundesland. Dort geht fast jeder aus der Praxis meines Hausarztes hin und diese soll sehr gut sein.

Ja klar, vor dem Abführmittel hab ich jetzt natürlich Bammel, Solche Magen-Darm-Geschichten sind schwer aushaltbar für mich. Aber es muss gemacht werden. Mein Hausarzt meint zwar, man kann immer von Abführmittel brechen, hatte aber bisher noch bei keinem erlebt, dass es so wäre und die hat mir auch ein gut verträgliches Mittel gegeben. Ich hoffe, dass ich es gut rum bekomme.

Ich frag mich nur wie ich das genau machen soll, ich hab vormittags den Termin, und 6 Stunden soll man vorher abführen, da müsste ich mitten in der Nacht abführen, ist das so üblich?

EPhema6liger Nu1tzery (#325x731)


Ja ich nehme Tilidin.

Was nimmst du denn zum abführen? 6 Stunden vorher reicht nicht. Du fängst den Tag vorher mir abführen ab.

Morgens noch normal Frühstücken (nicht unbedingt was mit Körnern) aber normales Brötchen oder Weißbrot. Ab Mittags dann nichts mehr, nur noch trinken in Form von Brühe oder Wasser oder Tee (aber keine schwarzer und keine Milch).

Dann geben wir bei uns ab etwa 14 Uhr das Zeugs zum abführen, meistens ist das was was in Wasser eingerührt wird und 2 Liter ergibt ... und das muss das eben getrunken werden, je länger du trinkst umso länger wirst du den Abend auf der Toilette verbingen. Daher ist es ratsam früh anzufangen, damit man nachts schlafen kann

l1eana-BLurgfCest


[[http://www.medvergleich.de/img/amf/400/7519900_G.jpg]]

Das ist dieses Mittel. Und sie haben mir auch eine Anleitung mitgegeben. Dass man Mittags um 13 Uhr anfängt, da noch ein leichtes Mittagessen isst. Und dann abends nochmal einen Beutel einimmt, und nichts mehr isst. Und dann 6 Stunden vor dem Termin nochmal, nur wäre das bei mir mitten in der Nacht. Und eben nüchtern bleiben.

E{hema1lGiger Nustzer7 (#325x731)


Das Mittagessen würde ich mir sparen, dann muss dann nur wieder mit raus ...

Ah so, um wieviel Uhr hast du denn den Termin?

Wenn der Darm sauber ist und das was kommt wie Kamillentee aussieht musst du nicht nochmal was nehmen

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