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Schlafmittel im Krankenhaus

b~eetl8ejuixce21


Oh ich wollte das gleiche wie Mellimaus schreiben, nun kam sie mir zuvor und kriegt direkt ne böse Schimpftriade... man sollte auch wissen wan Ängste mit rationalem Denken nichts mehr zu tun haben.. jeder kann Ängste haben, natürlich. Nur wer mir das dann als andauernd vorkommende Realität verkauft, nee das nehm ich dann nicht ab.

Und natürlich sterben menschen in KH... egal ob ITS, Ortho, Gyn, Innere, Geriatrie oder Kinderstation.

lYeana-Burigfexst


:-o Also jetzt hört es echt auf :|N

Also sind meine Erfahrungen alle nur Hinrgespinnste oder was?

Ihr solltest echt froh sein, dass ihr soetwas noch nicht erleben musstet %-|

Danke für den Rest der Antworten.

Y3anZgYxin


ich denke das man im leben wie auch im krankenhaus mit gegenseitiger rücksichtnahme gut leben kann.........und zwar jede seite. *:)

bNeetleejuic}e21


wer redet von hirngespinsten, ich will vielmehr sagen, dass es selbst wenn es für dich schrecklich war sowas eben auch kh alltag ist... klar wimmern menschen vor schmerzen oder vor sedierten-alpträumen... etc.

und ja ich habs erlebt schon als 3 jährige... hab ich heute noch tolle erinnerungen dran... aber ich erleb es auch täglich auf der anderen seite nun.

S%un+flowexr_73


Menschen sterben nun mal im Krankenhaus, und es gibt auch Menschen, die winseln (ohne was zu haben) oder mal vor Schmerzen stöhnen. Hab' ich nach OP's auch schon gemacht.

Das ist nun mal so. Schwerkranke Menschen sterben, Schwerverletzte sterben. Und häufig sind diese Menschen nun mal im Krankenhaus.

Das müsste jedem klar sein. Und manchmal gibt's Häufungen, und manchmal ruhige Phasen. So wie manchmal 5 Kinder an einem Tag geboren werden und dann tagelang erstmal wieder keine.

Ich verstehe ja, dass man Angst vor dem Krankenhaus hat und viele Dinge einen verunsichern. Dass man darüber hinausgehende Ängste haben kann.

Was ich nicht vestehe ist, völlig unflexibel an ein Mal gemachten Erfahrungen festzuhalten, wenn einem das nicht gut tut und auch klar sein muss, dass man da eher Ausnahmen als Normalzustand erlebt hat.

Man kann nach vorne schauen; davon ausgehen, dass es diesmal vielleicht besser wird – UND sich sagen, dass man ja auch die schwierigen Situationen schon überstanden hat.

Man kann sich aber auch alles in den finstersten Farben mega-negativ ausmalen und sich regelrecht reinsteigern in negative Gefühle.

Ich hab' angesichts von über 20 OP's auch schon ein, zwei echte Drachen im Pflegepersonal erlebt (aber es gibt ja Patientenbeschwerdestellen...). Nervige Zimmernachbarn mit zu viel Besuch. Schlaflose Nächte wg. ständig herumgeisternden Bettnachbarn, wegen Schmerzen meinerseits, wegen häufigen Kontrollen des Pflegepersonals bei mir. Es ist halt kein Hotel und man ist nicht im Urlaub.

Nur: Wenn man sich realistisch auf best. Unannehmlichkeiten einstellt und WEISS, dass manches auf einen zukommt, steckt man es halt besser weg, als wenn man absolut feststehende Erwartungen hat und dann jedes kleine Abweichen zur Megakatastrophe ist.

Man ist zwar durchaus der Maschinerie "Klinik" ausgeliefert. Aber so hilflos und schlimm, wie es hier manche darstellen, ist es mit ein bisschen Akzeptanz und realistischen Einstellungen einfach nicht.

Aber wenn man so empfindlich ist: Dann muss man halt ein Einzelzimmer bezahlen.

S%unf}lower(_x73


@ Beetlejuice:

:)^

S]unflaower_x73


Zum Thema Schlafmittel:

Die sind nur möglich, wenn der Arzt eine Bedarfsmedikation in der Kurve einträgt. Das Pflegepersonal darf eigenmächtig keine anderen Medikamente geben.

Man sollte das Thema also ggf. direkt bei der Aufnahme mit dem Arzt besprechen. Und bitte nicht auf die Idee kommen, eigenmächtig was mitzunehmen an Medikamenten und quasi "heimlich" nehmen. Auch nix "Pflanzliches" usw.!

lkeanQa-BuSrgfexst


Nur mal so, da es mich echt schockt, als Fake und Lügnerin dahingestellt zu werden.

Bisher hatte ich nie in einem Faden dazu etwas geschrieben.

Aber ich bin schon relativ lange hier und hatte eigentlich geglaubt, keine Userin zu sein, die man so fertig macht weil sie schlicht weg Scheiße erzählt.

Das war auch mein letzter Faden hier :|N

Ich lag damals mit gerade mal 20 auf einer Pliativstation, mit Intensivmedizin dabei. Hauptsächlich lagen Menschen dort mit Krebs, die die letzten Tage verbrachten und auch Dialysepatienten und Transplantierte.

Ich lag dort nach der Geburt meiner Kinder, da mich eine sehr seltene und gefährliche Blutvergiftung getroffen hatte.

Hinzu kam, dass fast mein ganzer Unterkörper betroffen war mit Thrombose und Lungenembolie, man konnte mich wegen einem Kaiserschnitt nicht an die Lyse hängen, und Antibiotika gab es schlicht weg keine. Man fand weder Bakterien oder Viren, keine Kultur schulg an. Aber ich wäre beinahe gestorben.

Man kam zu mir ins Zimmer und sagte mir auch, dass ich damit rechnen müsste, dass ich dies auch nicht überleben kann.

Ich lag zu Viert in einem rießen Zimmer und da waren viele sehr kranke und alte Menschen, viele hingen an Monitoren, wurden beatmet. Zu meiner Zeit ( 8 Wochen verbrachte ich da) starben insgesamt 5. Zwei davon in meinem Zimmer.

Ich fand das sehr viel. Mag sein, dass es das nicht jeden Tag gibt. Aber damals war es.

Auf dieser Station waren die Pflege auch alle sehr mitgenommen, ich weiß nicht was sie alles für Elend sehen müssen, aber sie gingen sehr offen mit uns um. Man wurde dort geduzt und viele weinten auch mit einem.

Alles in allem sehr menschlich, aber auch sehr schlimm.

Es tut mir eigentlich schon weh, von fremden Menschen wie euch so behandelt zu werden.

Diese Zeit wünsch ich nicht mal meinem ergsten Feind :|N

Danke trotzdem nochmal an alle anderen :)_

YHanugYixn


@ Sunflower_73

:)^ :)= :)z

Aber wenn man so empfindlich ist: Dann muss man halt ein Einzelzimmer bezahlen.

ich hatte mal ein einzelzimmer und habe gebeten in ein 2-bett-zimmer verlgt zu werden damit ich ablenkung habe ;-) klappt mit gegenseitiger rücksichtnahme alles prima........ich habe vor schmerzen gewimmert dann mal wieder meine bettnachbarin........aber das ist alles in ordnung da es nunmal so ist in einem krankenhaus. jeder hat seine eigenen schmerzen und niemand ist gerne dort. das verbindet schonmal :)z

l`earna-OBurgfxest


Ich danke dir Sunflower, ich schätze deine Beiträge.

Aber ich schreibe dazu nichts mehr.

Es ist jedes Mal das selbe, dass es Menschen gibt, die unsensibel sind und andere fertig machen. Egal ob gewollt oder nicht.

Aber ich bin für solche Dinge, nicht aufnahmefähig.

Ich wollte hier nur einfach meine Ängste abbauen und keine neuen dazu bekommen und mich noch elend fühlen müssen, meine nieder Erfahrungen geschrieben zu haben.

Danke dir trotzdem.

Bye *:)

lxeana-)Burgxfest


nieder Erfahrungen

umgekehrt.

Sorry

bkeet:lejuisc ex21


also Paliativ ist nun mal zum sterben... so blöd das klingt, und wenn du da lagst, klar sind da viele gestorben. ich muss sunflower danken, sie hat das ausgedrückt was ich meine..

Und ich sagte ja direkt im ersten beitrag bei der Anamnese angeben und mit dem Arzt klären, und bitte nix heimlich nehmen denn Wechselwirkungen gibts auch mit Baldrian und co.

S$unfl0ower_w73


Aber wie willst du Ängst abbauen, wenn Du für realistische, weniger angstbeladene Perspektiven nicht offen bist? Ich verstehe ja, dass es schwer ist.

Aber wenn man das Schlimmste erwartet, achtet man halt nur panisch auf jede Kleinigkeit. Und sieht nur seine Ängste bestärkt. Da ist es nun mal sinnvoll, gegen diesen negativen Automatismus (die negativen Gedanken kommen eh bzw. sind da) GANZ BEWUSST was Positives zu setzen.

Und das könnte nun mal sowas sein wie "Ja, ich habe schlimme Erfahrungen gemacht – aber habe auch das geschafft. Und es ist ja nicht immer so – und außerdem kann ICH den Mund aufmachen und Dinge sagen/fordern".

Du fühlst Dich ausgeliefert – aber in dem Ausmaß, in dem Du es fühlst, ist es einfach nicht.

Deine Angst will Dir niemand ausreden... oder als Hirngespinst abtun. Aber dass DU nicht bereit bist, DIR SELBER ZULIEBE hart an positiven Gedanken zu arbeiten: Dann musst Du halt das Schlimmste befürchten und in der Angst verharren.

Ich nehem übrigens immer einen MP3-Player und billige Bügelkopfhörer mit ins Krankenhaus – weil ich mit Ohropax nicht schlafen kann, konstant leise Lieblingsmusik mich aber beruhigt, entspannt – und viele der nervigen Krankenhausgeräsuche, auch vom Flur aus, einfach übertönt.

Und ich nehme immer eine Taschenlampe mit, damit man ggf. mal ein kleines Licht hat und nicht die große Beleuchtugn anmachen muss und damit andere stört.

Sowas sind halt meine Tricks, um aus Aspekten einer einfach doch ätzenden Situation was Positives rauszuholen. Kleine Dinge, die es FÜR MICH angenehmer machen. Solche Tricks hat jeder – aber wenn man nur auf jammernde Sterbende fixiert ist, dann bleibt halt wenig Raum für hilfreiche Tricks und Ideen.

Es ist DEINE Entscheidung. Ich KANN nicht gibt es nicht.

S0unRflowFer)_7x3


Nur mal so, da es mich echt schockt, als Fake und Lügnerin dahingestellt zu werden.

DAS behauptet hier NIEMAND.

Aber DU kannst erwarten, dass es wieder ganz ganz schlimm wird. Oder eben darauf konzentrieren. wo DU es DIR angenehmer gestalten kannst. Und notfalls auch best. Dinge einfordern.

Dass Palliativstation schlimm ist und es in Dir massive Ängste ausgelöst hat: Völlig logisch. Aber Du GEHST diesmal nicht auf eine Palliativstation!

Ich bin nach einer OP mal wg. Platzmangel auf der HNO-Station gelandet. Wo eine Frau wg. massivem nasenbluten die ganze Nacht nur erbrochen hat, was ich nicht so gut haben kann. Die Nacht war für mich gelaufen. Aber das habe ich in 20 OP's danach nie wieder erlebt.

Und selbst als meine Ma nach ihrer Krebs-OP auf Intensiv lag für einen Tag und mir auch mulmig war. sie dort zu besuchen: Es war okay.

Klar hast Du miese Vorerfahrungen. Aber Du kannst Dich nur darauf konzentrieren. Oder Dir bewusst immer wieder sagen (oder notfalls aufschreiben und die Zettel überall hinlegen) dass es DIESMAL ANDERS wird.

Du gehst nicht auf eine Palliativ. Du gehst geplant ins Krankenhaus und erstmal ist kein absoluter Notfall bei Dir in Sicht.

Es wird einfach nicht so, wie es damals war. Es wird halt so scheiße, wie Krankenhaus ist (das brauchen wir nicht schönreden, man wird durchgeschleust und hat wenig Privatsphäre und wenig eigenen Entscheidungsspielraum).

Aber zwischen "einfach normal blöd" und "totale Katastrophe" liegen Welten. Die gehst von Katastrophe aus und verweigerst auch nur ansatzweise den Gedanken, dass es auch nur "normal scheiße" werden könnte.

Und gegen die Probleme, die mit "normal scheiße" einhergehen, kann man was machen. Musik, schlafgeeignete Kopfhörer (in ear sind untauglich). Taschenlampe. Leise Hausschuhe, mit denen man sich halt doch leise aus dem Zimmer schleichen kann nachts. Und und und.

M0arula{baxum


Nach über 40 Operationen und auch mit Androhungen, die nächsten 3 Wochen nicht zu überleben, habe ich überlebt. Und eigentlich genau deswegen:

Ich schaffe das schon. Ein paar Tage Schmerzen, ein paar Tage Unbequemlichkeit – ich schaffe das schon. Das wird schon wieder. Mein Körper hat eine Heilungsintelligenz.

Ich mache Kopfkino, wie ich mit meinem Köfferchen schon wieder vor der Kliniktür stehe. Und zurückblicke und mir denke: na, war ja alles halb so wild.

Es ist ein Entschluss, so denken zu wollen. Ich bin als Kind in einer Klinik mißbraucht worden und mit Todesdrohungen gezwungen worden, die Klappe zu halten. Verständlich, Arzt und Pfleger wollten ihr kleines Geheimnis nicht teilen :=o

Gerade vor paar Tagen war wieder so etwas in der Charité bekannt geworden. So etwas kommt vor, ich hatte auch mal die A.schkarte, aber ansonsten sage ich mir: das ist passiert aber heute ist heute und da wird das niemand wagen. Ganz bestimmt nicht.

Das Einzige, was zählt, ist wirklich, was ich mir zutrauen will oder kann. Mir selbst zu vertrauen. Davon überzeugt zu sein (mein eigener Zeuge sein) dass meine guten Vorstellungen eintreffen, diese dann zu erleben.

Ansonsten kann ich das doch gleich sein lassen, bitte sehr....

Die Rechnung ging auf, sogar, als die Ärzte glaubten, ich würde sterben. Ich habe immer wieder den Film gedreht, ich bin wieder zu Hause. Kopfkino, was wirkt.

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