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Beruf aus gesundheitlichen Gründen kündigen – Sperre?

cxhi


Du hast es genau richtig gemacht: vorher zum Berufsberater. Dann hat man Klarheit.

*ähem* Das ist ein Lob zu viel – ich hab erst den Aufebungsvertrag unterschrieben und war diese Woche dann erst beim Berufsberater |-o ... Den Beratungstermin bekommt man, wenn man sich arbeitslos/ -suchend gemeldet hat und bei mir hats bis dahin nochmal ein paar Wochen gedauert. Allerdings hätte ich die Sperrzeit auch irgendwie überbrücken können. Ich war/bin nicht vom ersten Tag an auf ALG angewiesen.

H.orro rvibxe


Gut, dann wäre das geklärt. :)^

IMt_'s a2 bUeautSiful dxay


Und ich muss mein Lob an chi zurücknehmen ;-D

Ist aber nicht schlimm, die Aussage bleibt die gleiche. Einfach mal vorher fragen. Denn oft ist es so, dass man – gerade bei gesundheitlicher Überlastung – selber keinen Ausweg mehr sieht, die einem beim Amt dann aber sagen: "Na sie hätten aber ...".

Und dann sind drei Monate Sperrzeit kein Zuckerschlecken.

Auf der anderen Seite gibt es Firmen, deren Namen bei der Agentur für Arbeit nur erwähnen muss und bei denen die dann sagen: "Alles klar, wir wissen Bescheid, Sie sind mit dem Problem nicht alleine!".

cHhxi


Auf der anderen Seite gibt es Firmen, deren Namen bei der Agentur für Arbeit nur erwähnen muss und bei denen die dann sagen: "Alles klar, wir wissen Bescheid, Sie sind mit dem Problem nicht alleine!".

Das traf bei mir auch zu^^

J7an7x4


Also meine Freundin hat gekündigt und als offiziellen Grund lediglich angegeben, das sie an den gleichen Wohnort wie ich ziehen will (was nichtmal der wirkliche Grund war), und hat keine Sperre bekommen..

Bei attestiert gesundheitlichen Gründen dürfte es da an sich keine Probleme geben, denke ich.

Irt'sk a b4eautUif3ul xday


Im Fall Deiner Freundin ist das ein anerkannter wichtiger Grund.

JNan7x4


Aber quasi arbeitsunfähig aus gesundheitlichen Gründen ist doch viel relevanter?

Ich finds etwas widersprüchlich.. wenns um die Annahme eines neuen Jobs geht, wird auch Mobilität verlangt. "Falscher Wohnort" ist kein Argument was das Amt dann gelten lässt soweit ich weiss.

Wieso also im umgekehrten Fall?

Aber naja.. ich sollte mich darüber nicht beklagen ;-).

S<u;nflo$wer_7x3


Umzug zum Partner wird explizit auf der Seite der Arbeitsagentur als akzeptierter Grund genannt. Alles andere (bspw. Gesundheit) sind Einzelfallentscheidungen.

Bekannte von mir hat bspw. gekündigt, da sie aufgr. best. Missstände in einer Einrichtung (für die sie formell mitverantwortlich war, praktisch aber nichts ändern konnte) gekündigt. Gab auch keine Sperre. Aber das sind alles kann-Regelungen. Im Gegensatz zu Partnerschaft.

SJunfl0ower_x73


@ Jan:

Das muss man nicht verstehen. Nur schlucken, wenn man selber dadurch die Arschkarte hat! ]:D

I#t's a bTeautiful daxy


Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn

[...]

eine eheähnliche Gemeinschaft fortgesetzt wird. Eine eheähnliche Gemeinschaft ist eine auf Dauer angelegte Lebensgemeinschaft zwischen einer Frau und einem Mann, die so eng ist, dass sie von den Partnern ein gegenseitiges Einstehen im Bedarfsfall erwarten lässt. Diese wird vermutet, wenn Partner

- länger als ein Jahr zusammenleben oder

- mit einem gemeinsamen Kind zusammenleben oder

- Kinder oder Angehörige im Haushalt versorgen oder

- befugt sind, über Einkommen oder Vermögen des anderen zu verfügen.

DA Sperrzeit, AfA

Entsprechendes gilt für Ehen, Lebenspartnerschaften und Erziehungsgemeinschaften.

Zwar heißt es auch u.a.:

die Arbeit dem Arbeitslosen nach seinem Leistungsvermögen nicht zumutbar ist,

Im Gegensatz zu gesundheitlichen Gründen kommt hier jedoch keine Versetzung im selben Betrieb in Frage, die man zunächst prüfen müsste.

Vielleicht löst sich so Dein scheinbarer Widerspruch.

I_t's a& beauztiful dmay


Sunflower :)^

kaathardina-d#ie-groxße


Was ich nicht verstehe: Wenn die TE krank ist und ab Oktober studieren will... Was spricht dagegen, bis Oktober mit bestehendem Arbeitsverhältnis gesund zu werden und zum Studienbeginn zu kündigen? Ab dann ist das Arbeitsamt doch eh raus aus der Nummer und die Gesundheit wird sicher auch nicht übermorgen wiederhergestellt sein.

Für den Bezug von ALG1 müsste man ja dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, oder? Könntest du das momentan überhaupt, Knüfge?

K>nüfCgexn


Danke für die ganzen Antworten.

Zuerst einmal, ich bin weiblich ;-)

Sunflower_73

Krankgeschrieben bleiben. Schwerbehinderung beantragen (wenn realistisch). Reha-Maßnahmen etc. über Dt. Rentenversicherung anleiern. Und gucken, was passiert (Umschulung, reduzierte Abeitszeit,...).

Aber angesichts des Studienwunsches ist das natürlich schwieriger. Ist DAS denn wirklich realistisch? Und wie willst Du es finanzieren?

Eine Schwerbehinderung habe ich vor kurzem beantragt und warte nun auf eine Rückmeldung. Reha-Maßnahmen sind auch angedacht. Da mir aber noch mindestens zwei OPs bevorstehen, warte ich bis nach den OPs, vorher hätte es keinen Sinn, da sich das Problem so nicht beheben lässt. Ich habe gravierende Schulterprobleme. Mir luxieren die Schultern am Laufenden Band. Das auch trotz mehrmaligen OPs, intensivster KG und bereits einem Reha-Aufenthalt. Die Luxationen sind anlagebedingt, aufgrund einer extrem kleinen Gelenkpfanne und einer ausgeprägten Hypermobilität. Nun wagt man sich aber endlich daran, die Gelenkpfannen zu vergrößern und sämtliche Bänder, Sehnen zu verkürzen. Von Beruf aus bin ich Gesundheits- und Krankenpflegerin. Ich habe mir schon extra einen Bereich ausgesucht, in dem die körperliche Belastung nicht so sehr groß ist (arbeite in einer Rehaklinik).

Ein Studium ist durchaus realistisch. Ich würde Pflegepädagogik studieren und somit in die Lehrtätigkeit umschwenken.

It's a beautiful day

Ja, ich bin noch ziemlich jung, sodass mir im Prinzip ja noch alle Türen offen stehen, um mich neu zu orientieren bzw. war das Studium ja eh angedacht. Ich wollte vorher nur etwas Berufserfahrung sammeln und mir ein bisschen was ansparen, um Rücklagen fürs Studium zu haben, wo wir beim Thema Studienfinanzierung wären. Ich wollte normal so lange arbeiten, bis ich elternunabhängiges Bafög beantragen kann (3 Jahre) da meine Eltern mich finanziell nicht unterstützen würden. Den Rest muss ich dann durch Nebenjobs verdienen.

Ich habe heute morgen Kontakt zur AfA aufgenommen und warte nun auf einen Beratungstermin. Mir wurde hier nun auch gesagt, dass eine Sperre umgangen werden kann, wenn der Arzt ein entsprechendes Formular ausfüllt.

An nicht kündigen, sondern krank geschrieben bleiben habe ich auch schon gedacht. Nur irgendwie ist das alles etwas verfahren. Für die Arbeit bin ich relativ weit weg gezogen von zu Hause. "Dort hinten" stehe ich nun aber ziemlich alleine da, was die Gesundheit betrifft, sodass ich wieder in meinen ursprünglichen Wohnort ziehen möchte, wo ich dann Unterstützung durch die Familie habe. Von daher weiß ich nicht, wie es ist, wenn ich nicht kündigen würde. Ich würde mich dort ja wieder ummelden beim Einwohnermeldeamt. Oder ist es möglich, eine Arbeitsstelle zu haben, die mehrere hundert km weit entfernt ist? Eine andere Sache wäre dann, was passiert, wenn ich soweit wieder gesund bin nach den OPs. Da könnte ich dann theoretisch wieder arbeiten, wohne aber nicht mehr vor Ort. Ich würde meine Wohnung dort nämlich kündigen, da ich momentan Miete zahle, aber lange nicht dort sein werde. Kann in der jetzigen Situation kaum den Haushalt führen, weshalb ich vorerst wieder bei meinen Eltern wohne. Das ist ja im Prinzip eine Menge rausgeschmissenes Geld. Das ist auch der Grund, warum ich mich bisher nicht um eine Versetzung am Arbeitsplatz gekümmert habe. Eine Versetzung dort wäre denke ich möglich, aber das löst nicht das Problem, dass ich dort keinerlei Unterstützung habe.

Also meine Freundin hat gekündigt und als offiziellen Grund lediglich angegeben, das sie an den gleichen Wohnort wie ich ziehen will (was nichtmal der wirkliche Grund war), und hat keine Sperre bekommen..

Wenn dieser Grund akzeptiert wird, hätte ich dann auch Chancen, dass eine Kündigung meinerseits akzeptiert wird, da ich ja wieder an meinen ehemaligen Wohnort zurück gehe, da ich dort Unterstützung durch die Eltern habe?

J%a4n7x4


Wer fragt, gewinnt.. zu all den Sachen kann man doch einfach mal freundlich mit dem Sachbearbeiter sprechen (sofern der einen netten Eindruck macht). Viel Erfolg!

Kvnüf-gxen


katharina-die-große

Momentan bin ich krankgeschrieben und dies wird wohl auch noch eine Weile so bleiben. Nur nicht bis Oktober, denke ich. Sodass ich ja dann irgendwann dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung stehe. Es wäre auch alles nicht so problematisch, wenn ich nicht so weit weg wohnen würde von meiner Familie. Es geht aber nun eine Menge Geld flöten, durch die Miete etc. die ich dort zahle, mich dort aber gar nicht mehr aufhalte für eine längere Zeit. Ich weiß nur nicht wie es ist, wenn ich zwar die Wohnung kündige, die Arbeitsstelle aber nicht.

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