» »

Referendariat mit 2 kleinen Kindern – ich fühle mich überfordert

L!il axh


Ich würde erstmal für meine eigenen Kinder da sein und das mit dem Ref. nach hinten verschieben. Deine Kinder sind wichtiger als die in der Schule.

Und für dich scheint es ja wirklich eine Situation zu sein, die dich stark belastet. Nicht, dass du noch einen Zusammenbruch bekommst. :|N

wVeiße blüxte


oh man, darf ich dich mal drücken? Ich mache zwar kein Ref. aber ich war in der letzten Zeit ebenfalls in einer extrem stressigen Zeit, wo ich froh war, wenn ich zwischenzeitlich mal Zeit fand zu duschen. Essen war sowieso Luxus der nur nebenher ging. Ständig musste man Erfolge erzielen, funktionieren, Ehrgeiz zeigen...und ich habe KEINE Kinder und das ganze dauerte nur knapp einandhalb Jahre. Ich für meinen Teil gebe dir den Tipp das ganze aufzuschieben. Ich war auch immer der Meinung: durchhalten, das schaffst du, Augen zu und durch! Ganz ehrlich: ich hatte 18 Monate kein Leben mehr und bin heute echt nicht mehr die, die ich vorher war. Klingt zwar komisch, ich bin aber leider nicht mehr die lockere, dauerfröhliche entspannte Person wie ich sie mal war. Mich hat diese grausame Zeit echt gezeichnet und das Schlimme ist ich habe es erst bemerkt, als ich kurz vor dem Ziel war. Ich hab am Ende alles super abgeschlossen, aber war sowas von fertig, dass ich mich nicht darüber gefreut habe. Es ist jetzt ca. ein Jahr her, dass ich bei einer Psychologin war, da ich vor Erschöpfung nicht mehr konnte und den Irrglaube hatte es liegt nur an meiner Einstellung. Die Psychologin riet mir meine Ansprüche an mich selbst runterzuschrauben und mir mehr Zeit für meine Ziele zu geben. Ich tat es nicht. Ja nun habe ich es geschafft, aber ganz ehrlich, wofür? Um so ein scheiß Diplom in den Händen zu halten? wow cool... Dafür habe ich einandhalbe Jahre meines Lebens keinen einzigen Tag gelebt und nur gelitten. Genieße die Zeit mit deinen Kindern und beginne das Ref. wenn es zeitlich für dich besser passt. Sofern sich das bei euch finanziell ausgeht. Ich kenne mich nicht aus, aber könntest du du evtl für das spätere Ref irgendwie vorarbeiten? zb. Unterrichtseinheiten schon mal vorbereiten. Jedenfalls wünsch ich dir alles erdenklich Gute, dass du für dich eine Lösung findest. Höre auf dein Gefühl, das weiß meist am besten was das richtige ist!

Ich will gar nicht "draufhauen"! Ich meine nur, dass dieses Selbstmitleid völlig fehl am Platze ist.

Mir ist durchaus bekannt, dass ein Referendariat kein Zuckerschlecken ist, sowohl ohne wie eben auch mit Kindern.

Ich frage mich, wie reagiert wird, wenn es wirklich mal dicke kommt, wenn echte Probleme auftauchen?

@ Lina70 mein Gott,

ernsthaft?? Wenn jemand so redet wie du, hat er entweder noch nie wirklichen Stress im Leben gehabt oder bemitleidet sich selber in seiner Situation so stark, dass man auf andere neidisch hinauf blickt und ihre Probleme hinunter spielt! Kann das sein? Ich glaube jeder Mensch darf für sich selbst entscheiden, wann er nicht mehr kann, überfordert ist und etwas als Problem ansieht. Dafür müssen wir nicht Lina70 fragen. Außerdem bemitleidet sich die TE nicht selbst, sondern beißt sich mit arger Willenskraft durch und fragt hier nach Lösungsansätzen. Erspar uns bitte solche Aussagen!

fyilos;ofixa


Ich würde nicht abbrechen.

Bin seit einem Jahr im Ref, hab also die Hälfte hinter mir und ja – es ist 1000 mal schlimmer als ich es mir vorgestellt hatte. Vorher habe ich den Standardspruch "Das war die schlimmste Zeit meines Lebens" nur belächelt, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Dabei bin ich eine recht entspannte Person, die nicht unbedingt immer mehr macht als nötig. Trotzdem, es ist einfach die Hölle. Der Arbeitsaufwand, der Druck von allen Seiten, die ganzen Ungewissheiten und und und.

Ich merke auch, dass ich mich verändert habe, das geht wohl nicht anders. Ich bin zum Teil ungerecht und nehme Leute in meinem Umfeld, die erzählen sie hätten Stress, überhaupt nicht mehr ernst. Das ist natürlich unfair, aber: Die haben echt alle keine Ahnung, was für einen Horror die Refs durchmachen müssen. Der Horror ist natürlich gewollt – die wollen gucken, ob man den Belastungen des Lehrerberufs später gewachsen ist.

Das klingt alles völlig selbstmitleidig – so schlimm äußere ich mich jetzt aber auch nur, um Dir zu zeigen, dass Du nicht alleine bist. :)_ Warum ich nicht abbrechen würde? Stell Dir mal vor, Du hörst auf und hast es dann immer noch nicht hinter dir, vielmehr: Du musst noch mal anfangen... Deine Kinder werden zwar älter, aber ich denke, es ist ein Trugschluss zu glauben, es würde dann einfacher. Wenn Du jetzt durchhältst, dann stehst Du in einem Jahr schon vor dem 2. Stex (das im Übrigen kein "Lernexamen" ist wie das erste.

Gibt es bei euch Angebote wie Supervision? Das kann sehr gut helfen bei Schwierigkeiten wie Deinen. Auch wenn es ein zusätzlicher Termin ist, das entlastet so sehr, dass es sich mehr als lohnt. Seit ich das alle zwei Wochen mache, geht es viel besser, obwohl sich der Arbeitsaufwand nicht groß verändert hat bei mir, ist eher mehr geworden... Es geht auch darum, pragmatisch zu sein und sich nicht verrückt machen zu lassen (z.B. furch fiese FSL ;-) )

SXy]dnxey


made.in.the.80ies

Ich will meinen Kindern doch auch eine fröhliche und präsente Mutter sein und mich nicht ständig zum Heulen aufs Klo verziehen

Leider habe ich keinen konstruktiven Rat für dich, außer dem: Gehe in dich und setze Prioritäten. Was dir passiert passiert wahrscheinlich häufig dann, wenn allzu ideale Wunschvorstellungen und die eher weniger ideale Realität aufeinander prallen. Gut, das passiert in anderen Berufen auch, die sehr zeitintensiv sind – und nimm mir deshalb folgende Aussage nicht krumm, ich möchte dir keineswegs zu nahe treten @:) , aber paradox finde ich es besonders dann, wenn es sich um Berufe handelt, wo sich um andere, fremde Kinder gekümmert wird/werden soll, während für die eigenen kaum noch Zeit bleibt.
Ich schreibe das mit dem Hintergrund, dass meine Eltern beide Vollzeit berufstätig waren, dh. seit frühester Kindheit in einer Ganztags-Krippe, Ganztags-Kindergarten oder bei Verwandten untergebracht wurde und meine Eltern eigentlich nur müde, gestresst und abgearbeitet erlebt habe. Vielleicht macht das meine Haltung verständlicher...

S#unflCoweur_7x3


Ich war auch immer der Meinung: durchhalten, das schaffst du, Augen zu und durch! Ganz ehrlich: ich hatte 18 Monate kein Leben mehr und bin heute echt nicht mehr die, die ich vorher war. Klingt zwar komisch, ich bin aber leider nicht mehr die lockere, dauerfröhliche entspannte Person wie ich sie mal war. Mich hat diese grausame Zeit echt gezeichnet und das Schlimme ist ich habe es erst bemerkt, als ich kurz vor dem Ziel war.

Den Aspekt würde ich echt nicht vernachlässigen. Mir geht es seit 6 Jahren so – und jetzt, 10 Wochen vor Ende, wird mir immer bewusster, wie verbittert, zynisch etc. ich geworden bin. Dabei liegen noch rd. 27 Jahre Berufstätigkeit vor mir. Und ich mag meinen Job – aber über 12 Jahre (Studium & Weiterbildung, letztere unter unsäglichen Bedingungen) ständiger Verzicht etc. zeichnen total.

Letztlich erschrecke ich mich immer häufiger über mich selber. Momentan habe ich noch die Hoffnung, dass ich Ende März dann mein altes Selbst wiederentdecke, wenn ich endlich fertig bin.

S\o lamixe


Hi,

ich will dir auch einfach mal mein Mitgefühl aussprechen :)_ . Auch mich hat diese schwere Zeit wirklich sehr gezeichnet – obwohl ich mich für psychisch gefestigt, fleißig und auch fähig halte, Prioritäten zu setzen – diese Zeit war einfach nur schlimm und mit nichts anderem vergleichbar – und ich hatte keine Kinder. Einerseits der Dauerdruck durch schier nicht zu bewältigende Anforderungen, andererseits die niemals endende Anspannung, weil man ständig beobachtet, (auch bewusst) unter Druck gesetzt wird, bzw. auch mal deutlich gezeigt oder gesagt bekommt, dass man am untersten Ende steht. Teilweise gilt da nicht einmal mehr das Gebot der Fairness, in einem Maße, das man Schülern gegenüber entgegenbringen sollte – Referendare stehen oft zwischen allen Stühlen und sie haben keinerlei Möglichkeit sich wirklich zu wehren oder auf ihre Rechte zu bestehen, wenn sie nicht riskieren wollen, sich noch viel mehr selbst zu schaden.

Die Situation ist in keinster Weise mit normalem Arbeitsstress vergleichbar. Leute, die das nicht erlebt haben, können gar nicht wissen, wie schlimm das sein kann. Von daher würde ich Bemerkungen, wie sie von Lina kamen, einfach nicht ernst nehmen, ihre Worte haben sie disqualifiziert, zur gegebenen Situation etwas beizutragen.

Was Deine Entscheidung angeht finde ich es sehr schwer, einen Rat zu geben. Ich würde folgende Faktoren in die Überlegungen miteinbeziehen:

- wie wichtig ist es für einen späteren Job, dass Du tatsächlich eine Spitzennote erreichst?

(Falls sehr wichtig: Argument, das ganze zu verschieben, falls nicht so wichtig: Argument, es evt. entspannter anzugehen)

-Wie wichtig ist es für eine spätere Einstellung, möglichst zeitnah fertig zu werden?

- gäbe es noch Reserven, dass Du z.B. versuchst, einiges etwas effektiver und schneller zu erledigen? Dann wäre eine feste Kinderspielzeit pro Tag machbar

- Könnte dein Partner evt. etwas zurückschrauben im Beruf? Dann wäre Dein Gewissen evt. etwas beruhigter, wenn er sich um die Kinder kümmert und Ihr sie nicht abschieben müsst.

- Wie wahrscheinlich ist es, dass Du es nochmal angehst nach einem Abbruch? (Selbsteinschätzung!!!)

Ich fand den Vorschlag, Dir erstmal eine Teilzeitstelle als Lehrerin zu suchen, übrigens gar nicht schlecht, falls das mit Deiner Fächerkombi machbar ist. Du sammelst Erfahrungen und Material, bist aber nicht dem gleichen Druck ausgesetzt. Du kannst die Stundenzahl einrichten, wie es Dir machbar erscheint, dabei muss Dir keineswegs langweilig werden, da hast Du sicher auch erstmal zu tun, wenn Du das so gut wie möglich machst.

:)*

H]arukxies


Ich will gar nicht "draufhauen"! Ich meine nur, dass dieses Selbstmitleid völlig fehl am Platze ist.

Mir ist durchaus bekannt, dass ein Referendariat kein Zuckerschlecken ist, sowohl ohne wie eben auch mit Kindern.

Ich frage mich, wie reagiert wird, wenn es wirklich mal dicke kommt, wenn echte Probleme auftauchen?

ooch nöö, oder? warum bist du so (ver)bitter(t)?

ich würde fast behaupten, dass ich ein paar echte probleme sogar schon erlebt habe – und trotzdem finde ich den berufseinstieg (aber kein ref.) nach dem studium sehr schwer (und dabei ist mein großes kind sogar schon 9, der kleine 1,5).

und wenn ich dann, nachdem ich den ganzen tag keine schwäche zeigen durfte, nicht mal abends, ganz menschlich, kurz einknicken dürfte, um mal ein wenig trost und rat zu suchen, ohne abgewatscht zu werden, ich solle mich nicht so anstellen.....hmmmmm... das würde mir wohl den rest geben.

@ te

ich bin wie gesagt nicht im ref. – aber im berufseinstieg mit 2 kindern (habe einen – im allgemeinen auch als anspruchsvoll bezeichneten beruf).manchmal könnte ich jeden tag hinschmeissen. (ich arbeite zwar sogar nur teilzeit, aber die arbeitszeiten sind ,gerade in der einarbeitungszeit, nicht einhaltbar, dazu kommen lange fahrzeiten und eine dr.-arbeit, die ich nicht einfach so aufgeben will – gut letzteres ist ein luxusproblem). aber dann kommen tage, wo ich wieder ganz genau spüre, warum ich diesen beruf unbedingt machen wollte. ein kollege hat mal gesagt, so schlimm wie am anfang wirds nie wieder- wenn man nur nicht aufgibt. das schlimme am anfang ist ja auch, dass man die örtlichen strukturen nicht kennt, kaum kontakte hat, nicht weiß, wen man fragen kann – und das alles ändert sich mit der zeit. vielleicht solltest du – wenn keine teilzeitarbeit möglich ist- noch bis zum sommer warten mit deiner entscheidung und sehen, wie es dann läuft? ich drück die daumen :)* :)*

f_il`osofixa


@ made.in.the.80ies:

Gibt es etwas Neues?

g!retxa_


wie geht es dir?

g8retax_


wie geht es dir denn mittlerweile? hat sich schon etwas getan?

S=olahmie


wie geht es dir denn mittlerweile? hat sich schon etwas getan?

würd mich auch interessieren!

Alprik/osen(marmexlade


Tja, schade, dass nichts mehr geschrieben worden ist.

m?adek.inW.they.80ixes


Hey!

Oh man, danke, ihr habt ja ganz, ganz viel geschrieben! :-D @:) @:) @:) Ich bin einfach nicht mehr dazu gekommen, hier reinzuschauen...

Das Problem ist ja nicht allein die reine Arbeitslast – das wäre schon genug. Sondern, daß man in einer permanenten (!) Prüfungssituation steht. Das können sich Außenstehende wohl oft nicht vorstellen. Es ist anders, als einfach arbeiten zu gehen, man wird pausenlos kontrolliert und bewertet.

Genau das ist das Problem, dann 2 Schulen, denen man es recht machen soll. An der einen kenne ich die Kollegen so gut wie gar nicht (kein Wunder, sind 160 Kollegen und ich bin nur an 2 Tagen dort).

Ich habe inzwischen mit meiner Seminarleitung gesprochen (und bin leider etwas unseriös in Tränen ausgebrochen |-o ) und habe beantragt, dass man mir eine andere Schule zuweist, zu der ich nicht 1,5h fahren muss, weil ich es unfair (und unzumutbar) finde, mit 2 Kleinkindern 3h täglich fahren zu müssen, während kinderlose Kollegen 20 Min. von ihrer Schule entfernt wohnen. Sie hatte großes Verständnis (vermutlich, weil sie Dank meiner Heulerei |-o gesehen hat, wie groß der Leidensdruck ist) und man sucht mir nun eine neue Schule, zu der ich nach den Sommerferien wechseln kann. Die wäre dann näher an meinem Wohnort und/oder der zweiten Schule (dahin fahre ich "nur! 45 Min.). Ich hoffe das klappt nun auch alles. Jedenfalls versuche ich nun, die Zeit schnell rumzukriegen. Das Halbjahr ist kurz und im Moment habe ich Märzferien, dann kommt Ostern, im Mai sind wieder Ferien. Allerdings habe ich in dieser kurzen Zeit noch 5 Unterrichtsbesuche, vor denen es mir in einigen Klassen echt graut, weil ich Schüler darin habe, die man echt nicht vorzeigen kann... :-/ :|N :-X Mit denen kann auch kein Lehrer wirklich umgehen, aber ich muss mich dann dafür verantworten, wenn die in meinem Unterricht querschiessen... %-|

Wegen meiner Kinder habe ich dennoch oft ein schlechtes Gewissen. Aber nur noch etwas über ein Jahr, das müssen wir irgendwie durchstehen. Mein Mann unterstützt mich, so gut er kann, aber er hat auch eine 42h/Woche und nimmt an einem Führungskräfteseminar teil, weswegen er ab und an in Ausland oder innerhalb von Deutschland ein paar Tage weg muss.

Das mit den Großeltern ist nicht so einfach. Mein Schwiegervater und meine Mutter nehmen ab und an mal gemeinsam die Kinder einen Samstag Nachmittag, aber auch nicht ständig. Mein Schwiegervater holt donnerstags und freitags abends die Kleine von der TaMu ab und überbrückt die Zeit, wenn ich noch Seminar habe. Das ist schon toll, sonst wüssten wir nicht, wie wir das machen sollten.

Nun lese ich nochmal die restlichen Beiträge richtig durch und dann muss ich dringend arbeiten (4 Klassenarbeiten entwickeln, 3 neue Unterrichtseinheiten planen, mündliche Noten machen, ...) *seufz*

Nochmal DANKE für die vielen lieben Worte @:) @:) @:) @:) @:)

mzade.{in.the.8w0xies


Ich will gar nicht "draufhauen"! Ich meine nur, dass dieses Selbstmitleid völlig fehl am Platze ist.

Mir ist durchaus bekannt, dass ein Referendariat kein Zuckerschlecken ist, sowohl ohne wie eben auch mit Kindern.

Ich frage mich, wie reagiert wird, wenn es wirklich mal dicke kommt, wenn echte Probleme auftauchen?

Also dazu will ich kurz Stellung nehmen: "richtige" Probleme (wer auch immer bestimmt, welche Probleme "richtig" sind und welche nicht), hatte ich schon zu genüge.

3 Jahre lang war mein Vater schwer depressiv, wir haben ihn jedes WE besucht, versucht, auch meiner Mutter Mut zuzusprechen, der es deswegen sehr schlecht ging und die auch körperliche Probleme bekam (Bandscheibenvorfall). Vor 2 Jahren hat mein Vater sich das Leben genommen. :°( :°( :°( :°( Ich war hochschwanger, wir alle waren völlig am Ende, kurz darauf starb meine Tante. Meine Oma wurde aufgrund der Verluste (Sohn und Schwester) ebenfalls depressiv und ist es bis heute, ebenso meine Tante (Schwester meines Vaters).

Ich habe mich viel um meine Mutter und meine Verwandten gekümmert, also ich glaube ich weiß, was "echte" Probleme sind.

Dennoch empfinde ich den Druck im Referendariat als enorm belastend und im Moment ist das mein Problem, das mich runterzieht und schwer belastet. In meiner Familie gibt es in beiden Teilen viele Fälle von Depressionen. Im Hinterkopf habe ich immer die Angst, dass es mich auch mal erwischt. Ich weiß ja, wie die Familie dann mitleidet. Das will ich meinen Kindern und meinem Mann ersparen. Darum suche ich Auswege, um die Situatuion irgendwie zu überstehen...

m6ade.inY.the.u80ies


Nach zwei Jahren kommt nämlich auch noch das 2. Staatsexamen.

Nee, das erste Staatsexamen hatte ich ja nach dem Studium und das 2. Examen mache ich jetzt im Ref. Am Ende habe ich 2 Lehrproben und eine mündliche Prüfung. Dazu kommt eine Examensarbeit (wann auch immer man die noch schreiben soll... ":/ ).

Teilzeit ist bei uns (HH) nicht möglich. Wenn ich jetzt abbreche, muss ich von vorne beginnen (und dann ist die Hemmschwelle sicher noch größer). :(v Daher blieb mir nur die Alternative die restliche Elternzeit zu nehmen (Ich habe noch 2 Jahre). Aber dann käme ich hinterher zu einer anderen Hauptseminarleitung und in ein anderes, bereits bestehendes Seminar. Die Situation ist sicher auch blöd. Und eigentlich bin ich nicht der Typ, der irgendwas hinschmeisst.

Das mit dem "in den A..." kriechen praktiziere ich inzw. mit meiner Mentorin an der einen Schule. Ich kann mit der Frau nicht so gut, aber ich bin ein umgänglicher Mensch und versuche nun, ihr alles recht zu machen. Sie ist alleinstehend, keine Kinder, keine Familie und hat null Verständnis für meine Probleme. Aber ich versuche nun einfach, ihr alles irgendwie recht zu machen und denke mir meinen Teil. Ist ja hoffentlich nur noch bis zu den Sommerferien. ]:D

Allgemein bereite ich mich jetzt einfach nur auf die Klassen gut vor, die ich auch als Prüfungsklassen haben werde, die anderen bekommen Standardprogramm (ich habe mir für meine 9. Klassen Material gekauft, das ich nun verwende und halt einfach nur ein bisschen auf sie anpasse). Ist zwar auch blöd, ich würde lieber was cooleres mit ihnen machen, aber ich muss mit meinen Kräften haushalten. Ich war im Januar und Februar so viel krank, wie in den letzten 5 Jahren zusammen. :[]


So, nun muss ich aber wirklich dringend an die Arbeit. Schließlich habe ich die Kinder extra wegorganisiert.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH