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Kollegen müssen Kinderfreundlichkeit "ausbaden"

nXa]nux03


Probleme entstehen - durch schlechte Organisation.

Vor dem Wiedereinstieg in die Berufstätigung kann vieles geregelt werden.

Wer holt - gegebenenfalls - mal vorzeitig das Kind/er vom Kindergarten? Azeigen schalten, Aushang machen hilft dabei.

Hat man keine Freunde, Verwandte, Familie, so ist das eine Lösung, dieser Weg.

Kollegen sind berechtigt, die "Nichtorganisation" nicht mittragen zu wollen.

ENmmxa28


Das Kind wird betreut von einer Tagesmutter.

Wenn die Mutter eine Teilzeitstelle während der KiTA- Öffnungszeit angeboten bekommt – wozu denn?

Es soll ja Menschen geben, die sich lieber selbst um ihre Kinder kümmern, statt sie verwandten oder fremden Menschen zur Betreuung zu überlassen.

Darum sind arbeitende Mütter per se das Uebel und werden skeptisch betrachtet: Kümmern sich nicht um die Kinder und brauchen dann auch noch ständig Sonderbehandlung

Ich habe es oftmals noch extremer empfunden (nicht bei mir selbst, aber bei Kollegen, Freunden usw.): Da hat man sich als Frau in den Augen anderer (auch anderer Frauen!!!) die Karriere vollends versaut, wenn man Kinder bekommt und nur noch Teilzeit arbeiten will oder volle Elterzeit nehmen will – vom noch längeren zuhause bleiben mal ganz zu schweigen.

Wer nicht bereit ist, als Mutter spätestens 1 jahr nach der Geburt wieder die üblichen Vollzeitstunden abzuleisten und das Kind in die Ganztagsbetreuung zu geben, wird schief angeschaut und als faul bzw. als Muttchen abgetan.

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als Muttchen abgetan

Scheint der Begriff Muttchen hat für Mütter einen unangenehmen "Geschmack". Warum?

a-llesL_wirQd$_guxt


und uns am Arbeitsplatz nicht mit ihren Problemen belästigen.

und da ist der nächste Punkt:

Es ist ja ein Arbeitsplatz. Es sind Kollegen aber nicht unbedingt Freunde.

Warum sollte einen Arbeitsnehmer das Privatleben eines anderen etwas angehen und er dann noch dazu die fremden Probleme aussitzen?

Falls der Kollege ständig über andere private Probleme jammert, dann kann man ihm/ihr (natürlich freundlich) sagen, dass einem das alles nicht interessiert.

Wenn es sich aber zB. um Kinderangelegenheiten handelt (es gibt aber natürlich noch ein paar andere sensible Themen) , dann ist immer gleich die halbe Abteilung in Sippenhaft. Und wenn man dann etwas sagt oder Kritik übt, dann ist gleich der Teufel los.

Ich habe das selber erlebt und ich habe inzwischen die Konzequenzen daraus gezogen.

NAiob1e30


Ich bin übrigens noch keine Mutter.

Ist natürlich einfach dem Chef alles in die Schuhe zu schieben und selbst nicht aktiv zu werden und einfach mal zu sagen, ich suche mir eine Betreuung für 2 Spätschichten die Woche.

Wozu sollte sie denn aktiv werden und sich eine Betreuung für die Spätschicht besorgen wenn sie keine Spätschicht macht? Das ist doch nicht ihre Aufgabe.Weil es dir gefallen würde? Warum sollte sie das interessieren?

Sie hält sich an die Vereinbarungen und damit hat sie alles getan was nötig ist.

Und was meint ihr eigentlich was ihr einem Vollzeitarbeitenden abverlangt wenn er nur noch Spätshichten machen muss und kein Leben meh mit seinen Verwandten, Freunden, Sportverein und vor allem seinen Partner nicht mehr sieht.

Das verlangt keine Mutter von dir. Das verlangt dein Chef und du bist nicht in der Lage das zu regeln. Dein persönliches Problem.

E+mma2a8


Scheint der Begriff Muttchen hat für Mütter einen unangenehmen "Geschmack". Warum?

Nicht nur für Mütter ;-)

a0ll,es_wird:_gut


Meinen Chef interessiert doch nicht, dass ich dann irgendwo meine Kinder unterbringen muss. Wenn abends eine Kundenveranstaltung ist, habe ich dort zu sein, egal ob ich Mutter bin oder nicht.

Lass mich mal raten... ihr habt keinen Betriebsrat?

Hier würde der sofort beim Boss auf der Matte stehen und ein entsprechendes Arbeitszeitmodell einfordern.

Ich kann schon verstehen, wenn Vorgesetzte sich das nicht antun wollen.

t{ant xpis


Wer nicht bereit ist, als Mutter spätestens 1 jahr nach der Geburt wieder die üblichen Vollzeitstunden abzuleisten und das Kind in die Ganztagsbetreuung zu geben, wird schief angeschaut und als faul bzw. als Muttchen abgetan.

Echt? ":/ So hab ich es nie erlebt. Ich wurde öfters schräg angeschaut, weil ich gearbeitet habe mit Kindern (auch von anderen Frauen). Begriffe, wie Rabenmutter fielen da schnell mal. Darum kann ich auch keine Sonderbehandlung in meinem Job erwarten, da hier in der Schweiz eher erwartet wird, dass die Mutter zu Hause bleibt.

Seitdem ich geschieden bin und alleinerziehend ist das allerdings nicht mehr so extrem. Jetzt muss ich ja arbeiten, so ganz ohne Mann ]:D Die Leute haben da irgendwie mehr Verständnis ;-)

cRlaiIrxet


Zu den sozialen Netzwerken, die man sich so toll aufbauen kann: Schön, dass das bei einigen so wunderbar klappt. Aber selbstverständlich ist das nicht.

Heutzutage wohnen die Großeltern nicht um die Ecke, sondern oft weit weg, arbeiten selbst noch oder sind schon zu alt für Kleinkindbetreuung. Jüngere Familienmitglieder wohnen auch nicht unbedingt um die Ecke und sind berufstätig.

Und nur weil man sich mit einer Mutter vom Kinderschwimmen oder mit der Nachbarin gut versteht heißt das noch lange nicht, dass man sie jederzeit darum bitten kann das Kind abzuholen bzw. sich um das kranke Kind zu kümmern.

Wer holt – gegebenenfalls – mal vorzeitig das Kind/er vom Kindergarten? Azeigen schalten, Aushang machen hilft dabei.

Geht das überhaupt, dass man wildfremde Leute das Kind von der Kita abholen lässt? Ich habe keine Kinder, keine Ahnung.

Und Leute, die Nebentätigkeit suchen, wollen normalerweise auch etwas Regelmäßiges, Planbares und nicht 1-2 Mal im Monat einen Anruf aus heiterem Himmel.

Eym)ma28


Echt?

Ja, selbst mitbekommen!

Zum Glück ist es nicht immer und überall so, aber das hat mich schon ziemlich entsetzt.

Ich würde nicht so weit gehen, Vollzeit arbeitende Mütter mit kleinen Kindern als Rabenmütter zu bezeichnen, wie käme ich denn dazu, aber ich würde es für mich so nicht wollen.

bQeetlej2uice2x1


Also ohne jetzt ins offene Messer laufen zu wollen, aber im Normale fall.

- mache ich mir vor der Geburt gedanken wie lange ich daheim bleib, wie das finanziell läuft und ob ich TZ oder VZ wieder arbeiten gehe, oder?

Dann hab ich doch immer noch die Wahl, mich finanziell einschränken, arbeiten daheim bleiben... ist doch alles möglich.

Wenn ich dann TZ gehe kann ich natürlich vormittagliche Arbeitszeiten planen mit chef absprechen etc...

wenn ivh aber VZ gehe, dann kann ich nicht automatisch jede Frühschicht für mich verbuchen weil es nicht anders geht.

Es war doch dann MEINE Entscheidung das ich wieder VZ gehe, und dann muss ich auch gucken wo ich meine Kinder lasse... also alles kann jetzt auch die Gesellschaft nicht stämmen, wenn jemand ein Kind bekommt.

Warum lief das früher denn alles besser? da gabs auch keine 8-20 uhr betreuung für U3? grübel... da gabs mehr Hausfrauen bzw bis zur Schule.. ok... aber viele gingen auch arbeiten...

Und wenn ich hier lese nachts um 3 bei der Tagesmutter aus dem Bett geholt etc.. .das ist doch die Entscheidung der Eltern ob die das wollen, dazu zwingt sie doch keiner.

Viele meiner Kolleginnen machen z.b. extra nachtshcicht eben weil dann jemand daheim ist und auf ihr Kind aufpasst, aber dass sie dann tagsüber weniger schläft weil Kind ja bespaßt werden will, dass ist doch dann nicht meine schuld oder die schuld des AGs... es war doch ihre Wahl, dass sie dann z.b. die Nächte haben will.

nia4nux03


Und Leute, die Nebentätigkeit suchen, wollen normalerweise auch etwas Regelmäßiges, Planbares und nicht 1-2 Mal im Monat einen Anruf aus heiterem Himmel.

Das soll ja nicht zur "Nebentätigkeit werden" - eben nur mal fürden Notfall.

baeetle<jui ce2x1


oder geh ich mal ruhig auf mich persönlich ein.

Ich bin kinderkrankenschwester 28 mit Eltern im Ausland und Familie wer weiß wo... wenige Freunde und die arbeiten auch alle....

ich weiß genau bei meinen Schichten werd ich VZ mit kleinkind nie arbeiten können, es sei denn ich hab nen Hausmann daheim oder einen home-office man oder sehe mein Kind weniger als die Tagesmutter....

Jetzt hab ich doch die wahl, will ich jetzt ein Kind oder nicht?

Ich hab mich zur Zeit aus genau den Gründen für Nein entschieden... denn TZ würde mir nix bringen die schichtzeiten bleiben die selbe und keine Kita macht für mich um 5:30 auf oder hat nachts offen...

Ich denk einfach dann: man kann nicht alles haben. Natürlich kann ich auch dann auf Elternzeit und danach arbeitslos machen, das mag ich aber nicht.... muss ich jetzt den Staat verdammen weil es keine 24-std-kitas gibt? oder mich weil ich diesen Beruf hab?

Ich denk das bringts beides nicht. Es ist einfach so.

N>iobse]30


wenn ivh aber VZ gehe, dann kann ich nicht automatisch jede Frühschicht für mich verbuchen weil es nicht anders geht.

Das kann eine Mutter doch gar nicht wenn der Chef nicht zustimmt. Hier wird so getan als könnten die Mütter nach belieben über alles bestimmen. Jeder handelt für seine Umstände die besten Bedingungen aus. Wer dazu unfähig ist hat eben Pech gehabt.

teant7 pixs


Lass mich mal raten... ihr habt keinen Betriebsrat?

Nein ;-D Kennen wir nicht in der Schweiz.

Ich kann schon verstehen, wenn Vorgesetzte sich das nicht antun wollen.

Mein Chef war auch skeptisch, beim Einstellungsgespräch. Weil ich ihn überzeugen konnte, das ich das mit der Kinderbetreuung im Griff habe, hat er mich trotzdem eingestellt und hat sogar die Kröte Teilzeit geschluckt ;-)

Heute staunt er immer wieder, das ich oftmals flexibler bin, als meine jungen Kollegen mit all ihren Freizeitaktivitäten und Weiterbildungen.

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