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Kollegen müssen Kinderfreundlichkeit "ausbaden"

AKleotnor


Langfristig können nicht alle Arbeitgeber auf Eltern als Arbeitnehmer verzichten.

Genau. Außerdem haben die Arbeitnehmer dann ja auch nicht ewig einen dauer-verrotzten 3 jährigen Zuhause. ;-)

Cmaoixmhe


Außerdem haben die Arbeitnehmer dann ja auch nicht ewig einen dauer-verrotzten 3 jährigen Zuhause.

Es fühlt sich aber so an ;-D

a%lles_Awi2rd_gut


@ phil0mena

Langfristig können nicht alle Arbeitgeber auf Eltern als Arbeitnehmer verzichten.

Auf Eltern nicht, aber auf Leute die rumzicken schon.

Meine Erfahrung zeigt mir, dass ein problematischer oder schlechter Arbeitnehmer schlimmer ist als gar keiner.

Und wenn in einem Bereich oft Arbeit am Nachmittag anfällt und ab und zu Überstunden anfallen, dann sucht man sich halt Leute, die das auch so akzeptieren und dazu bereit sind.

Und nicht alle Eltern haben damit ein Problem. Aber manche Leute eben schon und dann kommen die für die Arbeit nicht in Frage.

Die Lösung ist nicht, dass das dann ständig andere Kollegen kompensieren müssen.

pHhil04menxa


In-Kog Nito

hier ist das so.

genauso, wie ich spontan angerufen werden kann für das kind von freunden oder klassenkameraden

ich kan nmir nicht vorstellen, dass wir hier die einzigen in deutschland sind, die ein soziales netzwerk aufgebaut haben.

und wo großeltern verfügbar sind.

Meine Eltern sind tot, meine Schwiegereltern leben überwiegend im Ausland. Wir selbst sind häufig umgezogen, kamen zuletzt selbst aus dem Ausland zurück – hier vor Ort haben wir keine nähere Familie. Und ich kenne einige Klassenkameraden meiner Kinder, deren Eltern es ähnlich geht. Dumm nur, dass die alle für ihren Lebensunterhalt arbeiten gehen und eine spontane Betreuung unmöglich ist.

die meisten eltern, die hier ihre kinder in unserem kiga haben, sind tatsächlich zu hause. arbeit erst wieder, wenn die schulzeit los geht

Ein bisschen weltfremd. Wenig Menschen können es sich leisten fünf Jahre zu Ahuse zu bleiben.

mein zwerg war bei der tagesmutter, als er noch im kiga war, so 2 – 3 vormittag die woche

und seitdem kann ich immer spontan anrufen, wenn er abgeholt werden muß, kiga zu hat oder ähnliches.

und sie rechnet pro stunde 2.- ich zahle aber mehr.

Das ist ja schön für dich, dass du das so regeln konntest. Mich ärgert, dass du unterstellst, dass alle, die nicht auf deine Möglichkeiten zurückgreifen können einfach nur zu dumm oder zu faul sind. Und eine Tagesmutter für zwei Euro findest du hier in der ganzen Stadt nicht.

p6hil0~mena


alles_wird_gut

Auf Eltern nicht, aber auf Leute die rumzicken schon.

Meine Erfahrung zeigt mir, dass ein problematischer oder schlechter Arbeitnehmer schlimmer ist als gar keiner.

Das trifft kinderlose Arbeitnehmer genauso.

Und wenn in einem Bereich oft Arbeit am Nachmittag anfällt und ab und zu Überstunden anfallen, dann sucht man sich halt Leute, die das auch so akzeptieren und dazu bereit sind.

Und nicht alle Eltern haben damit ein Problem. Aber manche Leute eben schon und dann kommen die für die Arbeit nicht in Frage.

Die Lösung ist nicht, dass das dann ständig andere Kollegen kompensieren müssen.

Es ist tatsächlich so, dass Arbeitgeber das zu regeln haben und wenn sie damit einverstanden sind oder Eltern freiwillig gesonderte Konditionen anbieten, dann muss der Kollege, den das stört den sauren Apfel wohl schlucken, sich beschweren oder gehen.

aMvanati


Eigentlich diskutieren hier die meisten trotz des emotionsgeladenen Themas noch ziemlich sachlich...

oh nein, und dann komm ich und benutze das Wort Vollidiot...

Die langfristige Konzequenz der genannten Thematik ist aber, dass das irgendwann kaum ein Arbeitgeber oder Vorgesetzter mehr mitmachen wird, da ja der Laden laufen soll und der Boss nicht ständig das Rumgestreite und das Krisenmanagement am Hut haben will zumal es auch anders geht.

Genau, es geht auch anders. Alle stellen sich nicht so an und gehen etwas aufeinander zu oder man streitet sich einfach nicht mit nee, ich sags nicht nochmal..

Ich pflege ja beide Möglichkeiten zu verbinden und deswegen hatte ich auch noch nie Stress mit Müttern und Vätern. Zumindest nicht, weil sie Eltern sind.

DAugmxal


beetlejuice21

Wenn ich schreibe "Warum lief das früher denn alles besser?" Dann ist das 1. ne Frage und keine Aussage...

Natürlich ist in der Frage eine Aussage enthalten – nämlich die, dass früher alles besser lief. Du fragst ja nach dem Warum und nicht ob es so war.

2. meinte ich mit besser halt organisierter.

Wie kommst du darauf? Die Frage meine ich wirklich ernst.

Denn das war es scheinbar ja wirklich. Da war trotz noch weniger Fremdbetreuung das Kind ja auch nie allein.

Und jetzt sind wir bei der Frage: Wann früher?

Bvlack WGun


dass es ok ist, wenn eltern ihr krankes kind abholen müssen, versteht sich imho von selbst. dass eltern ihre urlaube bevorzugt auf die ferienzeiten legen dürfen finde ich auch ok.

es ist aber ein unding, wenn chefs den eltern grundsätzlich bessere arbeitsbedingungen geben oder kind-bedingte minderleistung von eltern auf die anderen mitarbeiter abschieben. und wenn es bei einem job verschiedene schichten gibt, die unterschiedlich beliebt sind, dann ist es nunmal eine minderleistung, wenn jemand von diesen schichten nur die 'guten' übernehmen kann. anders ausgedrückt: wenn jemand sich auf diesen job bewirbt und aus welchen gründen auch immer nicht in der lage ist, alle schichten zu arbeiten, dann ist er für diesen job schlichtweg nicht brauchbar.

für das folgende werde ich bestimmt prügel beziehen, erst recht weil ich ein kerl bin, aber trotzdem:

Und was mir auch auffällt ist dass es mittlerweile eine generelle Einstellung in Richtung "Kinder sind eine Luxusanschaffung die man sich nur leisten darf wenn man damit niemanden belastet" gibt....

Was man auch daran merkt das es einfach nicht mehr selbstverständlich ist das man auch auf Kinder Rücksicht zu nehmen hat aber nicht notwendigerweise auch umgekehrt...

es gibt menschen, die sich bewusst dafür entscheiden, keine kinder in die welt zu setzen, weil sie in ihren leben keinen platz für die einschränkungen und nachteile haben, die kinder zwangsläufig mit sich bringen. warum sollte so jemand dann durch dritte (kollegen/chefs) dazu gezwungen werden, in seinem leben die konsequenzen der entscheidung pro kind zu tragen – und zwar nicht der eigenen entscheidung sondern der entscheidung anderer leute.

allgemein finde ich, dass in einer freiheitlichen gesellschaft jeder mensch die konsequenzen seines eigenen handelns auch selbst tragen sollte, insofern das möglich ist. natürlich kann man darauf hoffen, dass die mitmenschen einem entgegenkommen und die konsequenzen der eigenen entscheidung, kinder zu kriegen, mitzutragen. aber ich halte es für ein unding, wenn irgendjemand (eltern oder chefs) diese kooperation erzwingen möchte. das halte ich für eine verletzung der selbstbestimmung.

man muss es auch mal so sehen: eltern haben die einschränkungen und belastungen und nachteile zu tragen, die ihre kinder mit sich bringen. im gegenzug dürfen sie aber auch all die vorteile genießen, die kinder mit sich bringen. es wird doch immer betont, wie erfüllend kinder trotz all des ärgers sind ("wenn sie einen eiiinmal anlächeln sind all die mühen und entbehrungen vergessen, blablubb") – schön, aber diese erfüllung haben nur die eltern selbst.

kollegen aber, die wegen schlecht organisierter eltern im kollegenkreis ständig ungünstige schichten schieben müssen, tragen einen teil der nachteile dieser kinder, haben aber im gegenzug rein gar nichts von den 'positiven aspekten' dieser kinder – diese werden alleine von den eltern abgestaubt.

Als würde man von Rennpferden oder Luxusautos reden statt von Menschen – und von etwas das einfach ein natürlicher Instinkt des Menschen ist – ein tief sitzendes Bedürfnis wie den Kinderwunsch!

wieso soll ein mensch, der diesen instinkt bzw dieses bedürfnis nicht verspürt, darunter leiden, dass andere einen kinderwunsch haben und er/sie nicht?

Awlexonor


Und jetzt sind wir bei der Frage: Wann früher?

Meine Mutter ist nicht mehr arbeiten gegangen und war immer da. Das lässt sich auch deutlich daran ablesen wieviel Rente sie mal bekommen wird...

C$aoAimhxe


aber diese erfüllung haben nur die eltern selbst.

Generationenvertrag, kennste?

B|lac*k) Guxn


Generationenvertrag, kennste?

ja. ich bezahle von meinen steuern die rente für die rentner im hier und jetzt, dadurch erwerbe ich den anspruch, dass in der zukunft meine rente von den dann arbeitenden bezahlt wird. wo genau ist jetzt dein punkt? ":/

aelles_]wird_guxt


@ phil0mena

Das trifft kinderlose Arbeitnehmer genauso.

Ja. Aber meine Statistik zeigt mir, dass die Chancen auf eine Niete nicht gleichmäßig verteilt sind, und ich will das Risiko minimieren.

Es ist tatsächlich so, dass Arbeitgeber das zu regeln haben und wenn sie damit einverstanden sind oder Eltern freiwillig gesonderte Konditionen anbieten, dann muss der Kollege, den das stört den sauren Apfel wohl schlucken, sich beschweren oder gehen.

Stimmt auch. Da ich mich aber auch meinen kinderlosen Mitarbeitern verpflichtet fühle und diese auch brauche, da gerade sie ja auch die brenzligen Situationen abfangen, bin ich bei der Auswahl von neuen Teammitgliedern sehr vorsichtig und lasse mich nicht auf Sonderregelungen (und auf Leute die sich wahrscheinlich auf sowas berufen werden). Sorry, aber ich bin in der Hinsicht ziemlich geschlagen.

Aber da sind wir uns einig, der Arbeitgeber ist im speziellen Fall vom TE schon irgendwie Schuld. An des TEs Stelle würde ich die Situation richtig eskalieren lassen (er kann dann halt auch mal nicht einspringen) , oder wenn das auch nichts bringt, gehen.

Aileoxnor


wieso soll ein mensch, der diesen instinkt bzw dieses bedürfnis nicht verspürt, darunter leiden, dass andere einen kinderwunsch haben und er/sie nicht?

Weil Menschen keine Einzelgänger sondern Rudeltiere sind. Und eine derartige Sozialisation bringt sowas mit sich.

axlle;s_wCird{_gut


@ avanti

Ich pflege ja beide Möglichkeiten zu verbinden und deswegen hatte ich auch noch nie Stress mit Müttern und Vätern. Zumindest nicht, weil sie Eltern sind.

Ich hatte auch nie Stress mit Leuten, weil sie Eltern sind. Der Stress war immer, weil sie deswegen Sonderrechte wollen :-)

aQlle!sS_wird*_guxt


@ Black Gun

es gibt menschen, die sich bewusst dafür entscheiden, keine kinder in die welt zu setzen, weil sie in ihren leben keinen platz für die einschränkungen und nachteile haben, die kinder zwangsläufig mit sich bringen. warum sollte so jemand dann durch dritte (kollegen/chefs) dazu gezwungen werden, in seinem leben die konsequenzen der entscheidung pro kind zu tragen – und zwar nicht der eigenen entscheidung sondern der entscheidung anderer leute.

allgemein finde ich, dass in einer freiheitlichen gesellschaft jeder mensch die konsequenzen seines eigenen handelns auch selbst tragen sollte, insofern das möglich ist. natürlich kann man darauf hoffen, dass die mitmenschen einem entgegenkommen und die konsequenzen der eigenen entscheidung, kinder zu kriegen, mitzutragen. aber ich halte es für ein unding, wenn irgendjemand (eltern oder chefs) diese kooperation erzwingen möchte. das halte ich für eine verletzung der selbstbestimmung.

man muss es auch mal so sehen: eltern haben die einschränkungen und belastungen und nachteile zu tragen, die ihre kinder mit sich bringen. im gegenzug dürfen sie aber auch all die vorteile genießen, die kinder mit sich bringen. es wird doch immer betont, wie erfüllend kinder trotz all des ärgers sind ("wenn sie einen eiiinmal anlächeln sind all die mühen und entbehrungen vergessen, blablubb") – schön, aber diese erfüllung haben nur die eltern selbst.

kollegen aber, die wegen schlecht organisierter eltern im kollegenkreis ständig ungünstige schichten schieben müssen, tragen einen teil der nachteile dieser kinder, haben aber im gegenzug rein gar nichts von den 'positiven aspekten' dieser kinder – diese werden alleine von den eltern abgestaubt.

Sorry für den Mammutquote. Aber genauso sehe ich das. Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber dann geht es nicht, wenn man Unbeteiligte da in Sippenhaft nimmt.

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