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Kollegen müssen Kinderfreundlichkeit "ausbaden"

BHlVack jGuxn


Und wer pflegt dich mal?

osteuropäische krankenschwestern, die dafür bezahlt werden. und selbst falls es deine kinder sein sollten tun sie das nicht aus dankbarkeit der kinderfreundlichen gesellschaft gegenüber sondern für geld, weil es ihr job ist.

Wer bearbeitet später deinen Rentenantrag?

finanzbeamte? eine schrumpfende bevölkerung bedeutet einen geringeren pool an leuten, die finanzbeamte werden wollen. im gegenzug werden aber auch weniger finanzbeamte benötigt, weil ja die menge der zu verwaltenden bürger schrumpft.

Wer bedient dich an der Kasse, wer forscht an deiner [Alterskrankheit einfügen]-Medikation und wer verschreibt sie dir?

Unsere Kinder.

und wer bezahlt die ärtzliche betreuung deiner kinder, während sie noch kinder sind? wer zahlt für ihre schule? wer hat für die straßen, stromleitungen, wasserrohre und häuser bezahlt, die deine kinder nutzen werden? richtig, der steuerzahler. der kinderlose verursacht zwar dem rentensystem im vergleich zu leuten mit kindern mehrkosten, dafür verdient er aber im schnitt auch ein gutes stück mehr, so dass er (im schnitt) auch deutlich mehr steuern zahlt. dementsprechend sehe ich hier kein ungleichgewicht, solange es überhaupt noch menschen in deutschland gibt, wenn ich mal alt bin. und wie oben schon angedeutet: selbst falls es nicht mehr genügend deutsche geben sollte – auf dem globus gibts mit sicherheit genug. dann muss unsere reiche gesellschaft eben ihren wohlstandsvorteil gegenüber ärmeren ländern nutzen, um die benötigten krankenschwestern, ärzte und verkäufer aus dem ausland zu importieren.

b<eetlSejuBicTe21


also jetzt wieder zu sagen wer Kinderlos ist gewollt der hätte dann keine Rente verdient, jetzt wirds wieder schwach...

@ Dumal:

ich spreche von den frühen 80ern war aber sicher in den 70ern bis zur Wende so...

Und auch natürlich nur von meinen eigenen Erfahrungen, wie gesagt ich hab meine Konsequenz schon gezogen, ich werd erst mutter wenn ich ein Netzwerk habe oder andere Berufsbedingungen, ich kann es jetzt nicht leisten, es sei denn ich nehme Hartz 4...

Ist ja in Ordnung wenn es andere anders machen möchten, ich frag mich nur warum der Kinderlose in deren Kopf dann zum Packesel der Gesellschaft wird. Weil irgendwessen Kinder mal seine Rente zahlen?

Also ich glaub kaum das irgendwer der heute Kinder bekommt daran denkt, dass er das dem Staat und den Rentnern von Morgen schuldig ist. Kinderwunsch ist genauso egoistisch wie kein Kinderwunsch. Das tu ich für mich / meine Partnerschaft etc... aber nicht für Staat und Gesellschaft.

PSferdhefre9aik


Ich denke Frauen haben sich durch die Emanzipation nicht nur viele Rechte erkämpft sondern auch jede Menge mehr Pflichten geschaffen.

Heutzutage hat man als Mutter gefälligst zu funktionieren. Das geht dabei los die Kinder perfekt zu betreuen und dann trotzdem noch seinen Job am besten Vollzeit zu machen und wehe das Kind ist mal krank.

Dann ist man entweder die Rabenmutter weil man trotzdem arbeitet oder man ist bei den Kollegen unten durch weil man es wagt sein Kind selbst gesund zu pflegen.

Wenn man ganz zu Hause bleibt ist man ein faules Hausmütterchen. (Außerdem ist das wegen Pension und falls der Mann sich doch eine andere findet scheiße)

Wenn man Vollzeit arbeitet eine Rabenmutter.

Und wenn man Teilzeit arbeitet, dann ist man die Teilzeitkraft die eh nur eine Belastung ist und die es sich eigentlich nicht mal lohnt einzustellen.

Dann sollte man auch noch jeden Tag was gesundes kochen. Die Kinder bestmöglich fördern. Den Haushalt nicht vernachlässigen.

Klappt eines nicht dann ist man einfach zu schwach weil irgendwie muss es doch gehen.

Die Männer sind noch meistens schön raus aus der ganzen Geschichten bei denen reicht es noch immer wenn sie arbeiten und viel Geld nach Hause bringen.

Aber eine Frau soll gefälligst alles leisten, Kinder kriegen, aufziehen, trotzdem voll arbeiten, den Haushalt machen, die Kinder bestmöglich fördern.

Das ist einer der vielen Gründe warum ich niemals nie Kinder möchte. Ich mag sowieso Kinder nicht besonders. Aber in dieser Gesellschaft eins großzuziehen wo es egal ist was man macht weil es sowieso immer falsch sein wird und man gefälligst was zu leisten hat.

Nein danke.

Obwohl wenn man keins hat und keins will ist man ja auch wieder karrieregeil, selbstsüchtig und nicht bereit zurückzustecken. Weil Frauen Kinder haben wollen müssen um als gute warmherzige Menschen anerkannt zu werden.

Man sieht bei dem Thema schwingt bei mir viel Bitterkeit mit^^

Bin 22 und natürlich kinderlos und werde den Teufel tun welche in die Welt zu setzen.

nyanMu0x3


Die kinderlosen Arbeitnehmer sind mit Steuer höher belastet - also tragen sie mehr bei zu...Kitas...Lehrerbezügen ....Unis....

axll4es_~wOird_xgut


@ phil0mena

Ja. Aber meine Statistik zeigt mir, dass die Chancen auf eine Niete nicht gleichmäßig verteilt sind, und ich will das Risiko minimieren.

Wie du schon schreibst, deine Statistik.

Glaub mir, die ist groß und schmerzhaft genug. Nicht nur in Bezug auf Mütter und auf Teilzeitkräfte (mit Vätern gab es fast nie Probleme) sondern auch in Bezug auf alle Leute, die irgendwelche Sonderrechte haben :-(

Ich bin extrem vorsichtig geworden.

KSna-ckxs


Oder eine entsprechens hohe Umsazsteuer, aus deren Erlös alle Staatsausgaben finanziert werden.

Wenn dann auf eine Tasse Kaffee beim Verkauf 100% Steuer erhoben wird, spielt es für die Rente keine Rolle, ob die maschinen- oder handgebrüht wurde.

Heute ist das noch ein entscheidender Unterschied.

tEu ffarxmi


osteuropäische krankenschwestern, die dafür bezahlt werden. und selbst falls es deine kinder sein sollten tun sie das nicht aus dankbarkeit der kinderfreundlichen gesellschaft gegenüber sondern für geld, weil es ihr job ist.

ich wäre mir da mal nicht zu sicher an deiner stelle. weiß ja nicht wie alt du bist u. wann es soweit ist, aber in sagen wir 30 jahren würde ich mich nicht wundern, wenn wir es sind, die nach osteuropa oder sonstwohin zum arbeiten auswandern! :=o

pWhi0l0lmena


Sunflower_73

Dass es in Skandinavien auch grundsätzlich viel mehr Rücksichtnahme/Flexibilität für Mütter gibt; bzw. allgemein. Warum klappt in anderen Ländern ohne zig Sondergesetze manches so viel besser als hier?

Ich habe nicht lange in den USA gearbeitet, hatte aber ein Kindergartenkind und einen Kleinkind bei einer Art Tagesmutter.

Es kam nicht oft vor, dass ich früher oder spontan weg musste, aber wenn es vorkam, hatte ich sehr verständnisvolle, auch kinderlose, Kollegen. Die Mentalität war anders – wir haben sehr viel Rücksicht und auch mehr Anteil am Leben des jeweils anderen genommen. Für vieles brauchte es keine Regelung, ja noch nicht einmal eine Absprache mit dem Chef. Ich hab dort keine Einzelkämpfer erlebt, sondern eine Gruppe von Menschen, die sich nach ihren ureigenen Möglichkeiten eingebracht haben und die es gewohnt waren auf Kranke, Alte und Behinderte Rücksicht zu nehmen.

Ich behaupte nicht, dass das jetzt ungemein repräsentativ ist.

nvanHu70x3


Pferdefreak

..erst 22 Jahre ...

Die Einstellung kann sich ändern. Vor allem, sollte ein Partner später den Wunsch nach einem Kind verspüren :)z

Bpla0ck. Gxun


@ philOmena:

richtig, und genau aus diesem grund wird meine gesetzliche rente, wenn ich denn anno 2050 mal in rente gehe, lächerlich niedrig sein, zum leben nicht ausreichen und nie und nimmer (inflationsbereinigt) das zurückzahlen, was ich im hier und jetzt von meinem brutto abgebe und in die rentenkasse einzahle. anders ausgedrückt: einen großteil meiner zukünftigen rente werde ich selbst erwirtschaften müssen, und nicht etwa deine kinder!

Tatsächlich werden sie etwas erwirtschaften und würden sie es nicht tun, müsstest du noch mehr zahlen.

gäbe es keine kinderlosen, die mehr steuern zahlen, sondern nur noch eltern, so wäre das steueraufkommen geringer und die kosten für schulen, wohnungen, strom, etc. wären höher. dann müssten du und all die eltern für diese dinge noch mehr zahlen als ohnehin schon.

anlles_;wird_gut


Hallo phil0mena,

das funktioniert aber nur, wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen und nicht nur die kinderlosen auf die Mütter.

p/hidl0m~enxa


alles_wird_gut

Glaub mir, die ist groß und schmerzhaft genug. Nicht nur in Bezug auf Mütter und auf Teilzeitkräfte (mit Vätern gab es fast nie Probleme) sondern auch in Bezug auf alle Leute, die irgendwelche Sonderrechte haben

Ich bin extrem vorsichtig geworden.

Natürlich.

Der perfekte Arbeitnehmer ist eigentlich ein Roboter, der immer kann, niemals müde wird, niemals krank wird, keine Kinder bekommt und selbstverständlich nicht behindert ist.

t9uffaqrxmi


davon mal abgesehen, das alter kann schon recht einsam werden. selbst mit krankenpflegedienst, de 2 mal täglich für 20minuten eilends dir drei löffel irgendwas zu essen reinstopfen und dich noch rasch waschen (leider real so erlebt)! wenn da nicht noch angehörige sind (ich habe meine großeltern gepflegt, zusätzlich zum pflegedienst), dann biste ziemlich am a.... um es mal umgangssprachlich auszudrücken! ;-)

BQlac_k Gxun


davon mal abgesehen, das alter kann schon recht einsam werden. selbst mit krankenpflegedienst, de 2 mal täglich für 20minuten eilends dir drei löffel irgendwas zu essen reinstopfen und dich noch rasch waschen (leider real so erlebt)! wenn da nicht noch angehörige sind (ich habe meine großeltern gepflegt, zusätzlich zum pflegedienst), dann biste ziemlich am a.... um es mal umgangssprachlich auszudrücken!

so wird es in zukunft auch viel mehr eltern ergehen, als sich das vorstellen können. je globalisierter die arbeitswelt, desto unwahrscheinlicher, dass die kinder in der nähe wohnen und jedes wochenende vorbeikommen können.

davon abgesehen würde ich es auch für grundverkehrt halten, kinder mit dem primären zweck in die welt zu setzen, nicht einsam zu sein oder zu werden.

p}hi0l0mxena


Hallo phil0mena,

das funktioniert aber nur, wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen und nicht nur die kinderlosen auf die Mütter.

Schreibt hier irgendjemand, dass nur die kinderlosen Rücksicht nehmen sollen?

Es ist nun einmal ein Fakt, dass man mit Kindern eingeschränkter ist, als ohne. Und es gibt durchaus Arbeitgeber, die beiden Gruppen, den Eltern und den kinderlosen entgegen kommen, glücklicherweise.

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