» »

Kollegen müssen Kinderfreundlichkeit "ausbaden"

a8lles_+wird_gxut


@ phil0mena

Natürlich.

Der perfekte Arbeitnehmer ist eigentlich ein Roboter, der immer kann, niemals müde wird, niemals krank wird, keine Kinder bekommt und selbstverständlich nicht behindert ist.

Du verstehst mich falsch. Fast jeder schwächelt mal. Nur sollte die gegenseitige Rücksichtnahme gleichmnäßig verteilt sein und nicht nur immer in eine Richtung gehen.

Und die Aufgabe des Vorgesetzten ist sicher zu stellen, dass keiner benachteiligt wird, auch nicht die Kinderlosen, die Gesunden, die Jungen etc.

K_nacxks


Wenn dann auf eine Tasse Kaffee beim Verkauf 100% Steuer erhoben wird, spielt es für die Rente keine Rolle, ob die maschinen- oder handgebrüht wurde. (selbst)

Es wird doch immer moderner, auf fairen Anbau und fairen Handel zu achten. Für Kaffeeautomaten in Kantinen und Autobahnraststätten schlage ich einen Pflicht-Aufkleber vor:

Die Benutzung dieser Maschine gefährdet Ihre Rente

analog zu ,,Rauchen gefährdet die Gesundheit".

tvufIfarmxi


so wird es in zukunft auch viel mehr eltern ergehen, als sich das vorstellen können. je globalisierter die arbeitswelt, desto unwahrscheinlicher, dass die kinder in der nähe wohnen und jedes wochenende vorbeikommen können.

davon abgesehen würde ich es auch für grundverkehrt halten, kinder mit dem primären zweck in die welt zu setzen, nicht einsam zu sein oder zu werden.

glaube auch nicht, dass das kinder aus einer verpflichtung heraus machen, wenn sie ein inniges verhältnis mit ihren eltern bzw. der familie haben. das ist selbstverstädnlich, wenn es sich irgendwie einrichten lässt zu helfen – und wenn man nicht regelmäßig da ist, aber man kümmert sich dennoch und der alte angehörige weiß, dass er nicht komplett allein und auf fremde angewiesen ist 8es gibt meines erachtens nichts schlimmeres).

genausowenig bekommen eltern nachwuchs nur wiel sie im alter nicht einsam sein wollen.

ändert aber nichts an der tatsache, dass menschen ohne familie im alter recht einsam sind! (meine erfahrung)

a7l9les\_wird_gxut


Warum klappt in anderen Ländern ohne zig Sondergesetze manches so viel besser als hier?

Genau deswegen. Wenn man sich nicht auf ein Gesetz berufen kann, dann muss man sich etwas zusammenreissen und auch mal anderen Leuten entgegenkommen. Und gleich klappt alles besser...

nAaHnu03


tuffarmi

die Kinder sind meistens - nicht immer - nicht in der Nähe der Eltern im Alter. Sie sind da, wo es Arbeit gibt.

Was ist "kümmern"? Anrufen?

Richtig kümmern, also helfen können sie nicht. Sie müssen ihr eigenes Leben leben, aufbauen.

Immer mal dasein geht bei großen Entfernungen nicht.

tvuf^farxmi


die Kinder sind meistens – nicht immer – nicht in der Nähe der Eltern im Alter. Sie sind da, wo es Arbeit gibt.

Was ist "kümmern"? Anrufen?

Richtig kümmern, also helfen können sie nicht. Sie müssen ihr eigenes Leben leben, aufbauen.

da habe ich dann was falsch gemacht.

habe jahre meines lebens für meine großeltern geopfer (mutter war bereits tot), und dadurch noch heute zu knappern (auch beruflich) – hätte ich mal eher hier eure ratschläge gelesen! ;-)

tnuf8farxmi


und nun habe ich selbst null familie mehr, also dürfte ich laut einigen hier (z.b. inkognito, die ja davon ausgeht, dass jeder mit einer lebenssituation mit großem sozialen umfeld u. möglichkeiten gesegnet ist) ja eh auch gar keine kinder kriegen – denn in der bundesrepublik dtschl. ist berufsleben und kinderkriegen eben einfach nicht gut unter einen hut zu bekommen. schon krass. ich bin anders sozialisiert worden (in einem anderen sozialsystem) – da blieb niemand zuhause nur weil man kinder hatte, und es hat einwandfrei geklappt! ;-)

nHainux03


Auch ohne soziales Umfeld ist es möglich Kinder zu haben - ich weiß wovon ich schreibe.

tOuff)arhmi


Auch ohne soziales Umfeld ist es möglich Kinder zu haben – ich weiß wovon ich schreibe.

halt schwieriger, aber klar muss es gehen. nur wird es uns in unserer heutigen gesellschaft echt nicht leicht gemacht – sieht man ja schon hier an einigen reaktionen! ;-)

L"ianZ-Jill


Genau deswegen. Wenn man sich nicht auf ein Gesetz berufen kann, dann muss man sich etwas zusammenreissen und auch mal anderen Leuten entgegenkommen. Und gleich klappt alles besser...

Das dürfte sich auch so mancher Arbeitgeber denken, der es bedauert, dass Arbeitnehmer (auch ohne Kinder) hierzulande so etwas wie Rechte haben. Die lassen sich leider nicht so gut ausbeuten als in manchen anderen Ländern.

K[nfackxs


@ Lian-Jill

Die (Arbeitnehmer) lassen sich leider nicht so gut ausbeuten als in manchen anderen Ländern.

Warum ist es dann so existenznotwendig, dass Frauen zu Niedriglöhnen mitarbeiten?

Ich spreche nicht deren ,,Selbstverwirklichung" an, sondern die (scheinbare) Armut, wenn nur der Mann verdient. Früher reichte das.

Bei kritischer Betrachtung dürfte sich die Mitarbeit der Frau wohl oft finanziell gar nicht lohnen, denn die Familie braucht ein zweites Auto, vorproduzierte und damit teurere Nahrung, Kinderbetreuung usw.

Die ,,gefühlte" Ausbeutung ist doch auch bei uns stark verbreitet.

S_unf#loweRr_x73


@ phil0mena; bzgl. USA:

Vielleicht klappt es dort, weil das Sozialnetz halt anders aufgebaut ist. Oft festgelegte "sick days" etc. und weniger allgemeines Netz und darum mehr Angewiesenheit auf das direkte Umfeld?

Von der unkomplizierteren Mentalität auch mal zu schweigen. Klar, vieles ist eine gewisse Oberflächlichkeit, aber dennoch ist die erste Kontakthürde geringer und bietet dann einfach eine Basis für Mehr.

Ist zumindest mein Eindruck von kurzen Aufenhalten und basierend auf Kontakten, die ich dort habe.

Auch ohne soziales Umfeld ist es möglich Kinder zu haben – ich weiß wovon ich schreibe.

Ich würde ohne soziales Umfeld nicht mal allein zurechtkommen, aufgr. vieler OP's und Gesundheitsprobleme. Habe da gemerkt, wie schnell der "Freundeskreis" schmilzt. Wenn es darum geht, mich abends um 17h zum Arzt zu bringen (statt eigene Freizeit zu genießen). Mich nach einer ambulanten OP abzuholen und 24h zu beaufsichtigen.

Das hat auch meinen Kinderwunsch arg gedämpft, zumal ich mich aus div. Gründen nicht dauerhaft auf einen Partner verlassen möchte, sondern mir eine Resteigenständigkeit bewahren möchte, eben auch finanziell. Weil ich auch da gemerkt habe, wie schnell bei einseitigen Problemen aus einer harmonischen Beziehung etwas wird, wo einer das Gefühl hat, so gar nicht meht zu seinem Recht zu kommen. Wenn das in der Partnerschaft schon nicht funktiniert, wie dann mit Kind?

Zumal man NIE die Garantie hat, dass ein Kind pflegeleicht und gesund auf die Welt kommt bzw. gesund bleibt. Was, wenn KiTa nach einem Jahr bei Kind nicht möglich ist?

Vieles funktioniert oberflächlich im normalen Alltagstrott vielleicht noch. Oder aus eigener Kraft, wenn alles im Rahmen des Normalen bleibt. Aber wehe, an dem Zustand kippt was.

S@hojo


Früher reichte das.

Wann denn "früher"?

p(hilD0menxa


Früher reichte das.

Früher ist nicht heute und heute geht oft ein Gehalt schon komplett für die Miete raus. Ich kenne wenig Familien, die von einem Gehalt leben können.

Meine Mutter hat früher mit einem Gehalt als Lehrerin die ganze Familie ernährt und ein Haus abbezahlt. Das wäre heute nicht mehr möglich. Warum wohl?

Ijn-IKog N<itxo


das kannst du so pauschal auch nicht sagen;

gerade bei lehrern kenne ich ganz viele, die von nur einem gehalt leben.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH