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Kollegen müssen Kinderfreundlichkeit "ausbaden"

SKunf@lowerx_73


sondern die (scheinbare) Armut, wenn nur der Mann verdient. Früher reichte das.

Da spielt sicherlich Konsum mit rein, gestiegene Preise,...

Aber auch die Sicherheit, die früher existierte. Mein Vater und mein Patenonkel hatten NIE Arbeitsverträge. Mein Onkel hat fast 50 Jahre in derselber Firma gearbeitet (die Einzige, in der er je gearbeitet hat). Da war klar: Solide Arbeit, und man hat ausgesorgt.

Da musste nie ein 2. Standbein zur Sicherheit her. Mein Vater halt als nahezu Alleinverdiener konstant zwei Autos finanziert; der einzige Kredit meiner Eltern war für's erste und dann für's 2. Haus.

Alles als Alleinverdiener. Mit 8 Jahren Volksschule, Lehre, Meisterschule. Nix reicher Akademikerhaushalt.

Er schüttelt bis heute den Kopf und versteht nicht, dass ich mit meinem Studium (und viele Kinder von Bekannten meiner Eltern) so viel schlechter darstehen, trotz Universitätsabschluss und "handfesten" Studiengängen.

S/utnNfnloweBr_x73


gerade bei lehrern kenne ich ganz viele, die von nur einem gehalt leben.

Klar. Die haben halt auch eine extreme Sicherheit. Bis ins hohe Alter, dank der großzügigen Pensionsregelung. Wo sonstige Arbeitnehmer schon eine Menge Geld investieren müssen für eine ansatzweise ähnliche Absicherung.

L2ian-jJill


Bei kritischer Betrachtung dürfte sich die Mitarbeit der Frau wohl oft finanziell gar nicht lohnen, denn die Familie braucht ein zweites Auto, vorproduzierte und damit teurere Nahrung, Kinderbetreuung usw.

Das könnte man doch genauso auf die Arbeit des Mannes anwenden? Auch wegen seiner Arbeit braucht man ein zweites Auto, während er im Büro ist, kann er nicht für die Familie kochen und die Kinder betreuen...

GGolzdenWianter


KInderbetreuungskosten lassen sich im übrigen steuerlich absetzen gem. §9c ESTG. Mit 2/3 der Aufwendungen, höchstens jedoch 4000Euro. Dies gilt wenn sie aufgrund von Erwerbstätigkeit anfallen. Entweder über Werbungskosten wenn der Pauschbetrag von 120 Euro überschritten wird oder je nach dem über die Sonderausgaben.

Bei Ehegatten gilt dies natürlich nur, wenn beide Erwerbstätig sind.

Nur mal so zur Info und zur Anregung, falls dies unbekannt ist.

GFol~denWinxter


Alles als Alleinverdiener. Mit 8 Jahren Volksschule, Lehre, Meisterschule. Nix reicher Akademikerhaushalt.

Er schüttelt bis heute den Kopf und versteht nicht, dass ich mit meinem Studium (und viele Kinder von Bekannten meiner Eltern) so viel schlechter darstehen, trotz Universitätsabschluss und "handfesten" Studiengängen.

SO ist das leider heutzutage. Die Gehälter für Akademiker sind teilweise leider sehr gering. Aber du solltest doch bald mit deiner Weiterbildung einen vernünftigen Job bekommen oder?

KUnacxks


@ phil0mena

Meine Mutter hat früher mit einem Gehalt als Lehrerin die ganze Familie ernährt und ein Haus abbezahlt. Das wäre heute nicht mehr möglich. Warum wohl?

Wahrscheinlich deshalb, weil der Mittelstand (dem das möglich war) kleiner wird. Einzelne wandern zu den Gutverdienenden ab, die Mehrheit aber in Richtung Armut. Man nennt das auch ,,die Schere zwischen Reich und Arm wird größer."

Das ist bekannt. Und da nicht gegengesteuert wird, also auch erwünscht.

p5hi'l0Smnena


Das ist bekannt.

Dann brauchst du dich doch nicht zu wundern, dass beide arbeiten gehen müssen.

pshi&l0xmena


Sunflower_73

Vielleicht klappt es dort, weil das Sozialnetz halt anders aufgebaut ist.

Ich glaube, es klappt dort besser, weil es kein nennenswertes Sozialsystem gibt und viele Menschen eine Notwendigkeit darin sehen, sich gegenseitig zu unterstützen.

Erstrebenswert finde ich das eher nicht.

K"lydeF'rorsch


Einzelne wandern zu den Gutverdienenden ab, die Mehrheit aber in Richtung Armut. Man nennt das auch ,,die Schere zwischen Reich und Arm wird größer."

Das ist bekannt. Und da nicht gegengesteuert wird, also auch erwünscht.

Das ist übrigens eine Mär.

KLnackxs


@ Lian-Jill

Das könnte man doch genauso auf die Arbeit des Mannes anwenden? Auch wegen seiner Arbeit braucht man ein zweites Auto, während er im Büro ist, kann er nicht für die Familie kochen und die Kinder betreuen...

Ich wollte keine Rollen verteilen und erwähne ausdrücklich auch die gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Früher (1950er bis 1970er Jahre) war es üblich, dass eine Person die Familie finanzieren konnte.

Saunsflowxer_73


Das ist übrigens eine Mär.

Ja nee klar.

@ phil0mena:

So meinte ich es auch. ;-) Erstrebenswert ist es nicht, aber es funktioniert halt.

Ist wohl letztlich auch so ein Knackpunkt: Wenn es nur eine Option gibt, funktioniert es vielleicht. Aber wie man auch hier im faden sieht, gibt es hier halt vermeintlich x total simple Lösungen. Bei denen aber letztlich immer diejenigen, die dann einspringen müssten, es wg. der vermeintlichen Vielzahl der Optionen lieber auf die anderen Instanzen abschieben. Und schlimmstenfalls bekommt es die Mutter halt doppelt und dreifach vorgeworfen.

t<uff0arxmi


Früher (1950er bis 1970er Jahre) war es üblich, dass eine Person die Familie finanzieren konnte.

im jahr 2013 klappt das eben nunmal nicht mehr (zumindest nicht immer), und dann müssen eben beide arbeiten.

in den ländern osteuropas sind schon immer beide arbeiten gegangen übrigens, auch 1950-1970! ;-)

KSn|a:cxks


@ phil0mena

Dann brauchst du dich doch nicht zu wundern, dass beide arbeiten gehen müssen.

Im Laufe der Diskussion geht der Sinn von Aussagen verloren. Ich habe mich nicht gewundert, sondern reagiert auf die Aussage, dass Menschen ausgebeutet werden.

Wobei ich keine Diskussion lostreten möchte, wer was unter Ausbeutung versteht und wo sie schlimmer ist.

K<l?ydPeF+roscxh


Ja nee klar.

[[http://www.welt.de/debatte/kommentare/article112029327/Die-Maer-vom-sozialen-Absturz-des-Mittelstandes.html]]

KDnagcks


@ tuffarmi

in den ländern osteuropas sind schon immer beide arbeiten gegangen übrigens, auch 1950-1970! ;-)

Wenn du in Deutschland in der Zeit aufgewachsen bist, weisst du auch, wie grausam und menschenverachtend das war.

Da mussten schon kleine, wehrlose Kinder in Krippen abgegeben und so der ,,sozialistischen Indoktrination" ausgeliefert werden. Sie wurden der Familie entfremdet. Also was ganz Fürchterliches.

Nun (2010er Jahre) gibt es das auch hier in D.

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