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Kollegen müssen Kinderfreundlichkeit "ausbaden"

AUlic`eHarvgr!ea<vexs


die grundzüge menschlicher gesellschaften sind dir aber schon bewußt, oder?

dass könnte man aber auch die zwei Teilzeit Kräfte fragen ;-)

wbienezr200x8


es kommt halt sehr oft vor, auch wenn jetzt wieder die "einzelfall"-maschinerie anlaufen wird... sehr viele denken so. mütter sein ist aber kein status, der einen automatisch sakrosankt macht. andere kollegen gibt es auch, die nicht wegen jedem blödsinn einfach abhauen und sich die dienste so legen dürfen, wie es ihnen am besten passt. für viele der berufsmütter [...] sind solche dinge so selbstverständlich wie nur irgendwas. [...] aber grundsätzlich ist natürlich die firma schuld, denn wenn die sich als caritas für mütter sieht, sollte man sich als kollege sowieso um etwas anderes umsehen.

aZnnoare]txto


Wenn eine Mutter zu Hause bleibt, weil das Kind krank ist, nimmt sie -zumindest in Deutschland - üblicherweise "unbezahlten Sonderurlaub ohne Bezüge" Mit einem Attest, bekommt sie einen Anteil des Verdienstausfalls von der Krankenkasse erstattet. Oder sie baut Stunden auf dem Gleitzeitkonto ab.

Sie bekommt also vom Arbeitgeber nichts geschenkt......

a9nnarsetxto


uups doppelt gemoppelt...... "unbezahlt" & "ohne Bezüge" eins hätte gereicht....

P,rinTzesCsinZ JuUlixe


aber grundsätzlich ist natürlich die firma schuld, denn wenn die sich als caritas für mütter sieht, sollte man sich als kollege sowieso um etwas anderes umsehen.

Nach der Argumentation dürften Arbeitgeber weder Mütter, noch chronisch Kranke oder ältere Leute einstellen.

Also am besten nur kerngesunde, männliche Mittdreißiger.

Die Frage ist, wo genau diese Arbeiter dann in den nächsten 30 - 40 Jahren herkommen sollen. ;-D

S ai`da8x1


Prinzessin Julie: :)= :)= :)= :)= :)=

kpeinsttexin


Trotzdem ist meine Frage, geht Kinderfreundlichkeit immer auf Kosten der anderen Mitarbeiter?

Ich würde sagen: In unserem kinderfeindlichen Land, wo sich die Politik lieber um Personaldebatten kümmert anstatt anständige Betreuungsangebote zu bieten und wo man als Alleinerziehender am Rand der Gesellschaft steht: Ja, da hat man die Popokarte gezogen. Ist aber nicht Schuld der Mütter, auch nicht des Chefs oder der Firmen. Sondern noch eine Etage höher.

E1hemali/ger Nut(zer (#4361329))


Schwieriges Thema ......... ich kann beide Seiten irgendwie verstehen! :-/

E^hemal&igeLr Nutze{r (#115906)


Es ist (Gott sei Dank) nicht überall so. Es gibt auch Unternehmen, die von ihren Arbeitnehmern gleiche Leistung verlangen und nicht zulassen, dass die Entscheidung für ein Kind auf andere Unbeteiligte abgewälzt wird.

Bei dir im Untenehmen, lieber TE, ist es leider nicht so. Kann man nichts machen. Ich verstehe dich aber völlig. Ich würde ausrasten, wenn mich jemand einfach so stehen lassen würde unter Hinweis auf "oh.. Kind, Fieber, muss weg"... Aber was soll man machen? Kannst du bei Gelegenheit nur mal "zurückzahlen", wenn deine Frau mal krank ist ;-) :)*

bjeetl|ejuikce21


also ich arbeite ja in nem typischen Mutti und Frauenberuf und bei uns ist es so, ob AN krank oder Kind von AN krank ist kein unterschied, eingesprungen werden muss sowieso. Nur ob halt 1 Person krank ist oder die chance 3 mal besteht (bei 2 kindern) merkt man an den Jahresfehltagen schon.

Beim Dienstplanschreiben wird aber drauf geachtet wie diejenigen halt können, eine z.b. arbeitet halt jedes 2. WE von Fr-Di weil Kinder dann bei Papa sind... geht dann ja nicht anders.

Wir haben aber auch keine VZ arbeitende Mutter, doch eine das kind ist aber 15.

S`innesxtätXer


Einmal war ich mit einer der Kolleginen im Dienst, sie bekam einen Anruf aus dem Kindergarten, das ihr kind Fieber hat. Dann stand ich plötzlich alleine da

Mir kommen die Tränen. Ganz schlimme Geschichte. Laß dich mal drücken ;-D

Nein, ehrlich, mal ganz abgesehen von Müttern oder anderen Mitarbeitern, die eben mal ausfallen wenn einem selbst das nicht in den Kram paßt, ich frag mich spätestens seit einem Burnout unter 30,, warum Angestellte so ein Drama daraus machen, wenn plötzlich unerwartet mal mehr Arbeit anliegt als sie alleine bewältigen können.

Dann bleibt sie halt liegen.

Und wenns häufiger passiert?

Dann bleibt sie häufiger liegen.

Und wenns direkter Kundenkontakt ist, dann steht da halt eine Schlange wütender Kunden. So what? Es sind nicht die eigenen Kunden, es sind die der Firma.

Und wenn die zufriedene Kunden will, dann soll sie an der Personalschraube drehen. Sich selbst aufregen und alles durch eigene Mehrarbeit kompensieren zu wollen ist in aller Regel das dümmste, was man machen kann.

A6liceHGargrkeavess


Mir kommen die Tränen. Ganz schlimme Geschichte. Laß dich mal drücken

Nein, ehrlich, mal ganz abgesehen von Müttern oder anderen Mitarbeitern, die eben mal ausfallen wenn einem selbst das nicht in den Kram paßt, ich frag mich , warum Angestellte so ein Drama daraus machen, wenn plötzlich unerwartet mal mehr Arbeit anliegt als sie alleine bewältigen können.

Dann bleibt sie halt liegen.

Und wenns häufiger passiert?

Dann bleibt sie häufiger liegen.

Und wenns direkter Kundenkontakt ist, dann steht da halt eine Schlange wütender Kunden. So what? Es sind nicht die eigenen Kunden, es sind die der Firma.

Und wenn die zufriedene Kunden will, dann soll sie an der Personalschraube drehen. Sich selbst aufregen und alles durch eigene Mehrarbeit kompensieren zu wollen ist in aller Regel das dümmste, was man machen kann.

wenn das ein oder zweimal passiert ok aber wenn das öfters der Fall ist das einfach nur nervig %-| Ich hatte bis vor Jahren eine Kollegin die war zwar nicht Mutter aber bei Madame waren es Krankheiten ist natürlich ganz toll, wenn man über Wochen hinweg zwei Jobs machen darf >:( Das sind, dann locker mal 14h Arbeitstage mit zwei Telefonen etc. Ich bin nur froh, dass diese Kollegin die Abteilung gewechselt hat. Von daher kann ich den TE sehr gut verstehen. Klar natürlich liegen lassen, das ist auch ein Weg dafür zu sorgen, dass die Firma in Konkurs steht man sich dann mit den ganzen Arbeitslosen um Zeitarbeitsplätze schlagen darf oder die Zeit in Sinnlos Massnahmen tot schlagen darf.

N/andxaxna


Ich kann den TE gut verstehen. Argumente pro und contra wurden genannt, die muß ich nicht wiederholen. Solange keine vernünftige Ganztagsbetreuung für Kinder verfügbar ist, wo man sein Kind auch mal bei (leichter) Krankheit lassen kann, wird sich das Problem kaum ändern.

Ich bin es jedenfalls auch satt, ständig für "Aber-ich-hab-doch-das-Kind"-Kandidatinnen Vertretung zu machen, und wenn man seinen Unmut darüber äußert, wird man als kinderfeindlich gesteinigt. Wenn man ein Kind hat, ist jegliche Kritik am Leistungsverhalten offenbar ein schweres Tabu.

E%hemaligepr Nut8zer8 (#115906x)


warum Angestellte so ein Drama daraus machen, wenn plötzlich unerwartet mal mehr Arbeit anliegt als sie alleine bewältigen können.

Die zwei B's

;-D

Beförderung und Bonus ;-)

E3hemal$iger NiutzerX (#j282877)


Lustig wird es auch wenn die Tagesmutter krank ist ... dann bekommt man nämlich keinen "Krankenschein aufs Kind" ... Überstunden abfeiern oder Urlaub nehmen ist für eine Lehrerin mit 3/4 Stelle kurz vorm Abitur auch suboptimal...

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