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Kollegen müssen Kinderfreundlichkeit "ausbaden"

dyevilinAdisgCuisxe


Sorry, aber ich habe glaube ich mehr unbezahlte Überstunden gemacht( weil ich so sehr auf den Job angewiesen war), als alle meine kinderlosen Kollegen zusammen.

Ganz genau so sieht es aus.

bxeeHtlej}uZice21


@ devil:

bei dir klingt aber Elternsein wie die schlimmste Bürde auf Erden... nur stress, nur arbeit nur nur verantwortung...

Da frag ich mich dann doch warum man sich freiwillig dafür entscheidet...

Meine ich jetzt nicht böse, aber bei dir kommt das echt so rüber. Man kann auch freizeit und freie Zeit genießen wenn man ein Kind aufzieht. Oder arbeitet man dann 20 jahre 24std?

Gxolyden3Wint'exr


Kolleginnen mit Kindern können nichts dafür, daß ihr euch einen Partner angelacht habt und gerne ins Theater geht.

Vielleicht möchten die bisher kinderlosen ja auch Kinder habe und müssen erstmal ihre Beziehung festigen? Aber wenn man als bisher kidnerloser keine Zeit mehr mit dem Partner verbringen kann wird das mit dem eignenen Kidnerwunsch auch nichts, weil man sich eben nicht mehr sieht wenn man ständig Spätschichten machen muss.

Meine Eltern mussten damals auch beide arbeiten. So war es in meinem ganze Verwandtenkreis. Da hat keiner ein Haus gehabt und verdient hat auch keiner wirklich viel.

MUoxyi


Ich will hier nicht behaupten, es gebe keine Eltern, die sich unmöglich benehmen, obwohl sie auch anders könnten!

Aber ich habe das nur einmal erlebt und die Frau wäre auch ohne Kinder keine besonders gute Kollegin gewesen.

dRevili>ndi2sLguixse


beetejuice, es geht hier nicht um die Frage, ob es schön ist, Kinder zu haben.

Wenn man sie hat, hat man aber eine Verantwortung, die sich nicht mal eben für ein paar Stunden auf Eis legen läßt. Das Leben eines Menschen hängt von dir ab. Das ist ungefähr so, wie wenn du zu zweit bergsteigen gehst und dein Begleiter rutscht ab und hängt an dem Seil, das DU festhältst. Da kannst du auch nicht sagen: "Moment, ich laß mal kurz los, mein Handy klingelt, bis gleich". Damit ist die Frage, ob du gern bergsteigen gehst, gar nicht berührt.

Es gibt ja Menschen, die GERNE Verantwortung tragen. Aber auch in deren Belieben steht es nicht, die Verantwortung mal wahrzunehmen und mal nicht.

a0van4ti


Paar Stunden nicht online und schon muss ich wieder 7 Seiten nachlesen.

Das Problem hier ist eine kleine Vermischung von Problemen.

Geht's hier darum, dass sich manche nicht an ihre Arbeitszeiten halten? Wie kommt ihr darauf, dass das ein Problem von Müttern ist? Es gibt unfaire und faule Menscgen mit Kindern und ohne.

Hier wird ja gerade rumgehackt auf Müttern, die sich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und im Rahmen von Absprachen mit dem Arbeitgeber bewegen und gelegentlich früher gehen oder später kommen. Ich verstehe wirklich nicht, wo da das Problem ist. Und ich bin quasi objektiver Beobachter, weil ich bisher nur kinderlos gearbeitet habe und erst bald mit Kind arbeiten werde.

Ich hatte schon Probleme mit Kollegen, die einfach faul waren und permanent Arbeit abgewälzt haben. Und das waren nicht nur Mütter. Und ja, das ist scheiße. Ich hatte auch schon Probleme mit Kollegen, deren kognitiven Grenzen recht zügig erreicht sind. Die nerven mich persönlich viel mehr und machen auch noch viel mehr Arbeit, weil man nicht nur deren Arbeit machen muss, sondern auch noch Fehler ausbessern. Waren aber auch nicht nur Frauen mit Kindern.

Interessant auch, dass alle Mütter hier, ausnahmslos, schreiben wie sie sich bemühen, Überstunden machen, organisieren und alles im Rahmen des möglichen versuchen, um Kind und Kollegen glücklich zu machen und diverse kinderlose argumentieren hier mit: "aber ich kenne ganzganzgaaaaaaanz viele, die richtig richtig gemein zu mir waren und mich fast zum weinen gebracht haben. Fiese faule muddis." (Jaja, ist übertrieben).

Mann, ich hab schon gar keinen Bock mehr, arbeiten zu gehen wenn ich dann frei gegeben bin zum Abschuss :-/

b8ee*tlejiuice2x1


@ devil hast du recht,

aber die Verantwortung wird in meinen Augen von dir arg negativ beschrieben... und auch Eltern haben mal frei. Und bei nem größeren Kind kann ich auch sagen "momentchen mal".... du malst mir das alles sehr schwarz weiß, da gibts in meinem Kopf aber unzählige graustufen zu.

Auch eltern dürfen ungezwungen ins Theater gehen ebenso wie kinderlose... eben in ihrer freizeit. Wer als Eltern keine Freizeit hat, der macht doch was falsch.

Und das hier Themen total vermischt werden hab ich vor 10 seiten schon mal für mich festgestellt.

GQo]lde<nWixnter


Wenn man sie hat, hat man aber eine Verantwortung, die sich nicht mal eben für ein paar Stunden auf Eis legen läßt. Das Leben eines Menschen hängt von dir ab.

Es wird aber auch nicht sterben wenn man sich eine Kinderbertreuungsmöglichkeit zulegt. Es sagt ja auch keiner, dass jeden Tag Spätschicht gearbeitet werden muss. Aber von 4 Tagen 1-2 Tage sollte man hinbekommen.

Krankheit des Kindes ist so und wenn es nicht von 20 Arbeitstagen im Monat 10 Krankheitstage sind sagt doch auch niemand was.

d(eviltindFisguxise


Lest doch einfach mal, was hier schon x-mal dazu geschrieben wurde.

Die Mütter, die ihr kritisiert, HABEN die Betreuung ihrer Kinder organisiert, aber diese Betreuungen fallen aus, wenn das Kind krank ist und ein kleines Kind kann man nicht allein zu Hause lassen. Auch dann nicht, wenn es statt 10 Tage 20 oder 40 Tage krank ist.

Und ja, natürlich DÜRFEN Eltern "ganz ungezwungen" ins Theater gehen, bloß wann? Und was machen sie dann mit den Kindern? Ach ja, Babysitter, klar. Kostet nichts, den Kindern macht es nichts aus und überhaupt.

Aber der springende Punkt ist der: Ich kenne gar keine Eltern, die sich darüber BESCHWEREN, daß sie so wenig Zeit mit ihrem Partner haben (außer Eltern von Babys, aber da geht die Mutter dann nicht arbeiten). Das ist einem eigentlich ganz klar, daß das nun mal so ist.

Sicher ist die Zeit mit Kindern Privatsache und ein TEIL dieser Zeit ist Freizeit. Aber nur ein Teil. Ansonsten ist es eben auch die Zeit, in der man den Haushalt erledigt, zum Elternabend geht, beim Anziehen hilft usw.. Kinderlose haben natürlich auch einen Haushalt, aber der ist sehr viel schneller erledigt. Und ja, ich lese meiner Tochter gerne vor, ich spiele gerne mit ihr Memory, ich lasse sie gerne beim Kochen "helfen" oder danebensitzen und malen und es ist sehr schön, wenn sie mir ihre Gedanken erzählt. Ich bringe sie auch nicht ungern ins Bett.

Aber ob ich mich gerne oder ungern um sie kümmere: Ich MUSS es machen. Während die Frage, ob man mit seinem Partner etwas unternimmt oder sich lieber allein beschäftigt, rein nach Lust und Laune entschieden werden kann. Das eine ist eine absolute Verpflichtung und das andere reine Lust-Sache. Eltern können sagen "och nö, kein Memory, lieber Puppenhaus" oder "ich komme gleich, wenn ich fertig gekocht habe", aber sie können NICHT sagen "heute hab ich was mit meiner Freundin vor, wir sehen uns dann morgen Abend wieder/ich möchte lesen, du kannst dich ja allein mit deinen Freunden treffen". Was man zu seinem Partner durchaus sagen kann.

Eine Verpflichtung ist nicht automatisch etwas, das man ungern tut. Aber etwas, das nicht zur Disposition steht, auch wenn man es ungern tun WÜRDE.

E~hemaligeDr NutLzefr (#11X5906)


Klar – weil du nicht ins Theater MUSST. Genau das ist ja der Unterschied zwischen Freizeitgestaltung und Verantwortung.

Ähm... na und? Wenn ich eine pflegebedürftige Mutter hätte, hätte ich auch nur 1 Woche Pflegeurlaub... und müsste dann zusehen, wie ich damit klarkomme. Und für die pflegebedürftige Mutter hab ich mich noch nicht mal freiwillig entschieden, für ein Kind schon. Ne, ganz ehrlich... Wer ein Kind kriegt, muss vorher zusehen, wie sie/er das mit der Arbeit auf die Reihe kriegt. Ohne ständiges "Entschuldigung, ich muss aber... ich hab sonst keinen... könntest du mal bitte für mich..." usw...

Und ich habe reihenweise Kolleginnen und Kollegen, die auf Lehrgängen rumheulen, daß ihr Mann/ihre Frau jetzt allein zu Hause sitzt. Die auf pünktliches Ende am Freitagabend drängen, damit Mann/Frau nicht warten muß, ja, die mit dieser Begründung sogar einen Zug früher nach Hause fahren... Und das, obwohl die Partner zweifellos nicht verhungern oder in Hospitalismus verfallen, wenn man etwas später kommt.

Lehrgänge sind ja schnurz egal. Da belastet man keinen Kollegen. Wenn der Arbeitgeber das mitmacht (einen Zug früher), dann was solls? Du musst ja dann nicht die Zeit absitzen, die die Kollegin eher gefahren ist. Wenn die Kollegin jetzt ständig früher gehen würde und Arbeit unerledigt bleibt, weil der Mann allein zu Hause sitzt, wäre das genauso asozial und ich würde genauso jede Aufregung verstehen. Btw finde ich "rumheulen" auch halb so wild. Ich hab auf der Arbeit auch eine Mutter, die sich beschwert, weil sie ihr Kind an manchen Tagen kaum sieht... Ich hab auch kein Problem mit ihr darüber zu reden und mir das immer wieder anzuhören. Solange sie nach dem Beschweren eben wieder in ihr Büro geht und den Job erledigt und nicht nach Hause fährt ;-).

Ich sage ja nicht, daß das immer und überall so ist. Aber die Wehleidigkeit scheint bei Eltern geringer ausgeprägt zu sein (um deren FREIzeit es ja hier noch gar nicht ging, wann kümmern die sich eigentlich mal um Freunde und Hobbies?).

Deren Sache. Es hat sie ja niemand gezwungen das Kind zu kriegen.

Csa;oimxhe


Deren Sache. Es hat sie ja niemand gezwungen das Kind zu kriegen.

Und es wäre dir dich ne Option, dass einfach keiner mehr Kinder bekommt?

E=heXmaliger Nutzfer I(#115906x)


avanti

Hier wird ja gerade rumgehackt auf Müttern, die sich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und im Rahmen von Absprachen mit dem Arbeitgeber bewegen und gelegentlich früher gehen oder später kommen.

Naja, ich sehe das Problem bei diesen "Arbeitgeber-Absprachen". Wir müssen hier m. E. zwei Situationen unterscheiden:

1. Die Absprache ist vertraglich... Ich hab zwei Kolleginnen, die arbeiten auf 75%. Kriegen dementsprechend ihr Gehalt und sind dementsprechend auch in die Projekte eingebunden. Wenn wir also wissen, das Projekt wird verlangen, dass alle, die drauf sind, 3 Wochen jeweils bis 23 Uhr und am WE arbeiten, dann kommen die beiden da nicht drauf. Fein.

2. Mitleidiges zum Chef rennen und erklären, was mit dem Kind ist. Und das nicht nur einmal im Jahr, sondern mit einer Häufigkeit von 2mal im Monat. Bei uns sind alle krass kollegial nach außen... Was passiert? Chef sagt natürlich "ja, gehen Sie". Kommt dann zu den anderen und bittet sie die Arbeit zu übernehmen, die bei uns einfach oftmals bis zur Deadline "gestern" erledigt werden muss. Also bleiben die anderen länger, was bei einer Arbeitszeit von ohnehin bis zu 20 Uhr und einer Kollegin, die um 16-17 Uhr abgehauen ist, auch mal bedeutet, dass man eben um 24 Uhr mit dem Taxi heimfährt. Ne, sorry... dafür hab ich kein Verständnis. Vor allem, weil gerade bei uns diese prozentualen Arbeitsregelungen möglich sind. Nur wollen die Mädels natürlich nicht weniger Geld ;-)

b\eetl<ejuicea21


also ich bin so ein babysitter, ja ich bin umsonst und ja meine nichten freuen sich wenn ich komm... klar der arme der nicht nur eltern sondern auch geschwisterlos ist, der keine freunde hat die sitten und der immer und ständig allein ist, der hat natürlich ein problem, aber der will evtl ja auch seltener weg, auf partys eingeladen ist der ja dann auch nie.

das thema hier hab ich gestern sogar mit zu ner freundin genommen, hat ihre Tochter während der Bacherlorarbeit bekommen und promoviert gerade, tochter demnach nun 5 jahre alt.. geht seit 3 jahren von morgens bis abends in die Kita.. und ja ein freches aufgewecktes nicht psychisch auffälliges Mädchen das in Mama und papa trotzdem volle Bezugsperson sieht...

Ich hab sie gefragt wie sie ihre arbeit managt, beide voll berufstätig sie noch mit nebenjob weil die dissertation zur Zeit nicht finanziert wird... und sie grinst mich an und sagt, geht doch alles... also das nenn ich wirklich Talent... aber auch hier, sie wusste was auf sie zukommt die Doktorarbeit war ihre Entscheidung, jetzt 12 std im labor hocken täglich auch... und würde man nicht unbedingt mit neuwagen auf 110 qm leben wollen wäre auch der nebenjob nicht zwingend nötig. Jeder macht sich seins doch so wie er will.

EChem'alig)er Nut>zer (#a115906)


Und es wäre dir dich ne Option, dass einfach keiner mehr Kinder bekommt?

Ähm... nein... nur wenn ich dann eines bekomme, weiß ich, worauf ich mich einlasse. Meine Antwort bezog sich ja darauf, dass die Eltern auch noch Zeit für Hobbies usw haben müssen.

beeetleQjuOice2x1


ach so und wir waren übrigens gestern bei nem Mädelsabend... Billardspielen und trinken ;-) 4 mädels, 2 mütter, ein Kind bei Papa, der hatte dafür Fr abend frei, ein Kind bei Oma... so und nicht anders kenne ich das aber von überall...

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