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Kollegen müssen Kinderfreundlichkeit "ausbaden"

M|on!ika6x5


Bei mir gibt es aktuell auch so ein Problem. Die Kollegin hat ihre Stundenzahl aufgestockt und ist seitdem in einer Tour krank gemeldet, betont häufig, dass ihre Tochter allein sei und keine Hausaufgaben macht, etc. pp. Krank ist sie immer nur so, dass sie keine Krankschreibung braucht und immer ganz plötzlich, was immer einen Umbau und den Einsatz von Kollegen verlangt, die teilweise deshalb kontaktiert werden in ihrer Freizeit. Für mich sieht das so aus, die Frau verdient mehr Geld (wegen der nicht unerheblichen Arbeitszeitaufstockung), arbeitet jedoch aktuell nicht mehr als vorher. Andere, die nicht "krank" werden (und ja, da ist auch eine Mutter dabei :)z = arbeiten statt dessen mehr, haben ein Überstundenkonto, dass nur schwer abzubauen ist und bekommen keinen Cent mehr.

C aocimhxe


Ich hab sie gefragt wie sie ihre arbeit managt, beide voll berufstätig sie noch mit nebenjob weil die dissertation zur Zeit nicht finanziert wird... und sie grinst mich an und sagt, geht doch alles... also das nenn ich wirklich Talent... aber auch hier, sie wusste was auf sie zukommt die Doktorarbeit war ihre Entscheidung, jetzt 12 std im labor hocken täglich auch... und würde man nicht unbedingt mit neuwagen auf 110 qm leben wollen wäre auch der nebenjob nicht zwingend nötig. Jeder macht sich seins doch so wie er will.

Wäre echt interessant. 12h im Labor, 5 Jährige schlafen 12h am Tag, dazu noch ein Nebenjob – sie erkennt ihre Tochter auf der Straße schon, oder?

Und wenn das Kind mit 5 krank wird? Geht sie nachhause, kocht sich eine Hühnersuppe und ist hübsch artig und fromm...?

dcevil`indZisg'uixse


Lies noch mal genauer, bitte.

Ich habe nicht gesagt, daß Eltern ja auch noch Extrazeit für ihre Hobbies eingeräumt werden müsse, sondern im Gegenteil, daß Eltern erst gar nicht auf den Gedanken kommen, wegen evtl. entfallender Hobbies rumzujammern. Und daß es völlig unpassend ist, die HOBBIES der Kinderlosen mit den PFLICHTEN der Eltern gleichzusetzen.

Und wer sagt, daß es kein Skandal ist, wenn Arbeitgeber und Kollegen zu Pflegefällen in der Familie nur sagen "mir doch egal"?

Wie ist das eigentlich, ihr ausgenutzten Kinderlosen: Fühlt ihr euch auch ausgenutzt von Personen, die von Sozialleistungen leben?

dYevilqindi sguxise


Von der Doktorandin mit dem Neuwagen kann ich nur sagen: Verantwortungslos. Ein Kind, das keine Probleme macht, ist nicht zwangsläufig ein Kind, das keine Probleme hat.

Wenn sie das alles machen müßte, um über die Runden zu kommen oder um eine andere Perspektive als Aushilfsjobs zu haben: Schicksal. Wenn sie oder ihr Mann das Pensum reduzieren könnten und dafür nur auf Luxus verzichten müßten: Bei solchen Leuten frage ich mich wirklich, was die sich dabei denken.

b~eetZleaju]ice21


Nun ich glaub die schläft von 8 bis 6 und ich glaub in der Kita auch noch? aber nee die sicher nicht, also 10 std maximal.... da wird sie um kurz vor 8 hingebracht und papa holt sie so 17 uhr von seiner arbeit ab und mama kommt irgendwann so 19 uhr nach hause, mag also sein das es auch maal nur 10 std im labor sind, die aber sicher.. nebenjob geht von daheim... bzw bei der arbeit ;-) schon praktisch wenn man ein COmputerfreak ist und nebenbei programmiert und webdesign machen kann während die proben vor sich hin translatieren ;-)

und ja sie erkennt ihre Mutter noch ;-) das studium was ich bis zum BA ja auch gemacht hab waren übrigens auch mind 48 std präsenzzeit in der Uni pro woche, plus daheim lernen... scheiß naturwissenschaften ;-)

a=vanxti


Striptease,

um bei deinem zweiten Fall zu bleiben: Kollegen, die sich nicht an ihre Arbeitszeiten halten, würden mich auch ärgern. Aber das Problem ist hier eher ihre generelle Arbeitsplanung. Wenn Deadline heute um Mitternacht ist, dann muss sie eben so arbeiten, dass sie auch heute früher wegkann. Also bsplw bis gestern alles fertig haben.

Würde ICH so machen, bzw hab ich bisher immer so gemacht. Eigentlich finde ich nicht, dass die Mutterschaft hier das Problem ist, sondern schlechte Arbeitsorganisation.

Beetlejuice: naia, an nem Samstagabend mit Ehemann das Kind an ebendiesen anzugeben, ist auch wesentlich leichter, als am nem Dienstag Nachmittag spontan jemanden zu finden.

buee*tlej)uiBce21


sie denken sich, dass sie so leben möchten, wer bin ich das ich darüber urteilen kann wo ich sie schon jahre kenne? frage also, wer sind die die hier im forum 10 sätze darüber lesen und darüber urteilen möchten?

a'lleRs_woired_xgut


@ devilindisguise

Wie ist das eigentlich, ihr ausgenutzten Kinderlosen: Fühlt ihr euch auch ausgenutzt von Personen, die von Sozialleistungen leben?

Natürlich, die Leben ja von meinen Steuergeldern.

Aber ich fühle mich auch ausgenutzt von Leuten, die eigentlich für mich arbeiten sollen und Ihre vereinbarte Arbeitsleistung nicht voll erbringen so dass ich dann entweder deren Arbeit zusätzlich übernehmen muss (=Stress für mich), sie weiterdelegieren muss (=Stress mit anderen) oder die Arbeit liegenlassen muss (=Stress mit meinem Chef).

Wenn wenigstens irgendwann etwas zurückkommen würde (also dass die mal im Gegenzug einen unangenehmen Job übernehmen würden oder irgendwas in die Richtung) dann wäre es ja noch plausibel. Aber das geschieht nie.

bpeetIleju"ice2x1


avanti: bei dem samstag abend ging es um das Thema "eltern haben keine zeit für hobbies, weil sie ja verantwortung haben" ;-)

Da wirft man aber schnell mal alles durcheinander bei dem Themenwust der hier in einem steckt.

aQv+aQnxti


Beetlejuice: oh okay.

Ja, ich hab auch noch Hobbys. Aber wer weiß wie lange noch ;-D

N5andaLna


Wie ist das eigentlich, ihr ausgenutzten Kinderlosen: Fühlt ihr euch auch ausgenutzt von Personen, die von Sozialleistungen leben?

Ja, zumindest wenn sie das meines Erachtens unrechtmäßig tun und alles ausschöpfen, was nur geht.

n.aKnux03


Habe mal zurückgelesen, und mir fällt immer auf, das Geld reicht nicht.

Kindergeld ist ja nicht gerade wenig. Das gibt es ab dem 1. Kind.

k0nus:pertlasche


An die lieben Mütter:

Versteht ihr eigentlich die "kinderlosen", was hier schreiben?

Wart ihr schon mal in so einer Situation, dauernd einspringen zu müssen?

Spätdienste zu schieben? Keine Abende zu Hause zu sein?

Eure Freizeit nach Krankheiten der Kinder von anderen Frauen zu richten?

Urlaube so zu planen, dass es anderen Recht ist? Urlaube zu verschieben, auf den man sich gefreut hat?

Feiertage, Wochenenden dauernd zu arbeiten? Weil das Kind da ja frei hat?

Alleine mitn Haufen Arbeit dazustehen? Vielleicht vor Gästen/Kunden?

Nein ??? Dann denkt mal drüber nach!

Man soll zwar immer Verständnis haben für Mütter, ja, die hab ich, bis zu einem gewissen Grad. Doch hat jemand auch Verständnis für uns kinderlosen? :|N

Mwoni&ka65


Das mit den Spätschichten versteh ich nicht ganz, man sollte doch meinen, dass zu diesem Zeitpunkt jedenfalls an ein oder zwei Tagen die Woche der Vater der Kinder sich kümmern kann? Die meisten Mütter sind doch nicht alleinerziehend.

kFnus[perStascwhxe


Monika65, genau das mein ich.

Wenn das Kind krank ist, und ich einspringen muss, hab ich kein Problem damit. 1. kann jeder mal krank werden und 2. ist das doch nicht der Normalfall.

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