» »

Kollegen müssen Kinderfreundlichkeit "ausbaden"

dOanaxe87


Die_kruemi

Das chronisch kranke Kindmitzunehmenmitzunehmen wäre wohl nicht möglich oder? ":/ ":/

Kinder mit zur Arbeit

Hier in der Gegend gibt es wirklich eine Firma in der es Eltern-büros gibt, also Büros in die man siene kInder bei KIga-Zu Tagen mal mitnehmen kann oder wenn die Pseudo-durchfall haben. Da gibt es Spielzeug, Bücher Schlafecke und eine besonders gute Isolierung damit die anderen Mitarbeiter nicht leiden. In der Regel wird so zumindest immer das nötigste geschafft.

kwnuspeMrtaschxe


Heulende Muttis hab ich in dem Faden bisher nicht gelesen. Nur Leute die ihre Arbeitszeiten nicht mit ihrem Chef geregelt bekommen und einen Sündenbock suchen.

:-X :-X :-X

d:anaxe87


DieKruemi

Bei dir finde ich es echt extra schwierig wegen der total ungünstigen Team-Zusammensetzung. Wäre es möglich mit einer anderen Station oder so zu tauschen um die Belastung besser zu verteilen? Ansonsten wrüde ich wie gesagt einen Betreuungszirkel unter den Kolleginnen anregen.

rJa+che)enge~l65


Hier in der Gegend gibt es wirklich eine Firma in der es Eltern-büros gibt, also Büros in die man siene kInder bei KIga-Zu Tagen mal mitnehmen kann oder wenn die Pseudo-durchfall haben

ich kenne das hier vom krupp krankenhaus, meine tante hat da lange gearbeitet, für die kinder der angestellten gibt es einen eigenen kindergarten, bzw. tagesstätte. find ich super :)^

GvibN#ichtAuxf


Hab heute mit meinem Schwiegervater gesprochen:

In seiner Firma hat er da so geregelt, dass Mütter und Väter mit Kindern bis zu 16 Jahren zwischen 2 Regelungen wählen können, die im Arbeitsvertrag vermerkt werden.

Möglichkeit 1:

Geht eine Mutter aufgrund von Krankheit ihres Kindes (oder sonstige Gründe, die mit dem Kind zu tun haben) früher von der Arbeit, müssen die verpassten Arbeitsstunden innerhalb von 14 Tagen nachgearbeitet werden. Es darf aber höchstens ein Tag gefehlt werden. Danach weiß man ja, dass das Kind krank ist und kann sich um Ersatzbetreuung kümmern.

Möglichkeit 2 (und die Beliebtere unter seinen Mitarbeitern):

Es werden generell 30min pro Tag mehr gearbeitet als ursprünglich geplant (als Überstunden). Wird das Kind krank, hat man so ein "Sonder-Urlaubskonto", dass für solche Fälle beliebig strapaziert werden kann. Braucht man die Stunden nicht, können sie wahlweise in den Sommer- oder Winterferien der Kinder abgebummelt werden.

b{eetl;eju|ice2x1


@ danae:

klingt für Büros ja echt toll und schön, schade das nicht alle Berufe so kompatibel sind. Und dann hoff ich nur das der Pseudo durchfall kein schicker Rota oder Norovirus ist und dann die ganze Etage flach liegt... ]:D

DgieKrubemi


Das chronisch kranke Kindmitzunehmenmitzunehmen wäre wohl nicht möglich oder?

auch das hatte ich schon hier. Eine Mitarbeiterin brachte ihr Krankes Kleinkind mit zur Arbeit. Hier war grad die Hölle los und sie wusste, das wir einfach zu wenig Mitarbeiter da hatten. war auch kein Problem.

dea}naex87


beetlejuice

Deswegen würde ich als gesunder Mitarbeiter das Zimmer nicht betreten wenn da kranke Kinder sind. Die Eltern tragen das Risiko ja eh und tragen den Virus unter Umständen in die Firma. ;-) Die Mitarbeiter fanden das aber besonders bei Streik und anderen Vollausfällen hilfreich.

Mir schon klar das diese Lösungen gerade bei Krankenschwestern und Co nicht drinne sind, da wären dann Betriebskigas etc. sehr hilfreich. Meine Mutter war selbst im medizinischen Breich tätig, die Probleme da sind mir nur zu geläufig. Ich kenne allerdings daher auch die Kinderseite so lag ich zum Beispiel mal 5 Stunden mit gebrochenem Arm vor der Haustür da ich den Schlüßel so nicht umdrehen konnte und einfach keiner da war. {:( Sicher hätte ich bei den Nachbarn klingeln können, aber mir war auch mit 7 schon klar das es wieder Ärger gibt wenn meine Ma früher geht. Das Kinder das in dem Alter schon auf dem Schirm haben (müssen) finde ich sehr traurig. Ich verstehe wirklich wie ätzend es ist wenn man immer Spätschicht hat, aber ich halte es einfach für sinnvoller sich dann beim Arbeitgeber zu beschwehren als auf die Kollegin sauer zu sein. Gerade in diesen Sektoren wäre der Groß-Ausstand überfällig damit mehr Leute eingestellt werden können.

ERmmaf_Pexel


GoldenWinter

Siehste, da nennt man Beispiele wie es gehen kann und da heißt es gleuch das es nicht geht und es sowas nicht gibt. Das machen wirklich viele. Man muss es nur wollen und organisieren. Aber egal....

Bei anderen klappt es ja auch.....

Falls du meine Beiträge gelesen hättest, wüsstest du, dass ich bisher relativ wenig Probleme diesbezüglich hatte. Da war aber auch eine gehörige Portion Glück dabei und sicher keiner dieser wohlmeinenden Ratschläge ursächlich, die hier gebetsmühlenartig wiederholt werden.

Was ist denn das bitte für ein tolles Beispiel, wenn du von einer Freundin erzählst, die offenbar eine Tagesmutter hat und einen spottbilligen Kindergartenplatz? Das hilft mir nicht im geringsten, wenn mich die gleiche Rund-um-die-Uhr-Versorgung für zwei Kinder über 1000 Euro pro Monat kosten würde. Somit geht es bei mir eben nicht.

Ebenso gut könntest du mir sagen, bei deiner Freundin passe ihre Mutter auf die Kinder auf. Meine Mutter ist tot. Also was soll ich mit diesem "Beispiel, wie es gehen kann"?

alles_wird_gut

und Ihre vereinbarte Arbeitsleistung nicht voll erbringen

Oh, keine Sorge. Ich erbringe meine vertraglich vereinbarte Arbeitsleistung. Sogar mehr als das, denn sonst würde ich kaum Überstunden sammeln. Es ändert aber nichts daran, dass ich meine Arbeitszeit ab und zu mal etwas flexibel gestalten muss.

knuspertasche

Versteht ihr eigentlich die "kinderlosen", was hier schreiben?

Wart ihr schon mal in so einer Situation, dauernd einspringen zu müssen?

Spätdienste zu schieben? Keine Abende zu Hause zu sein?

Eure Freizeit nach Krankheiten der Kinder von anderen Frauen zu richten?

Urlaube so zu planen, dass es anderen Recht ist? Urlaube zu verschieben, auf den man sich gefreut hat?

Feiertage, Wochenenden dauernd zu arbeiten? Weil das Kind da ja frei hat?

Alleine mitn Haufen Arbeit dazustehen? Vielleicht vor Gästen/Kunden?

Mir kommen die Tränen, diese fiesen, fiesen Mütter, die dir das Leben zur Hölle machen. :°_ Da muss ich ja Glück gehabt haben, dass mein Arbeitsleben zwar auch schon oft stressig war, was an zig Umständen lag, aber ganz sicher nicht in erster Linie an ein paar Kollegen, die fünf oder sechs mal im Jahr etwas früher gehen müssen.

Grandioserweise wird hier ja auch gern vergessen, dass eine Mutter auch in einem Team sitzt und für andere einspringt. Ich melde mich ja nicht krank, wenn ein kinderloser Kollege wegen Grippe fehlt oder eine andere Kollegin früher los muss, sondern ich übernehme ebenfalls Mehrarbeit im Rahmen meiner Möglichkeiten. Ich hänge es im Büro nur nicht an die große Glocke und es steht mir nicht auf die Stirn geschrieben "ich sitze hier heute schon seit 5:30 Uhr" oder "ich habe meine Statistik am Sonntag auf dem Sofa ausgewertet". Bei letzterem würde es wahrscheinlich wieder Kollegen geben, denen nichts Besseres dazu einfällt als "Hach, die hat das gut. Ich möchte meine Arbeit auch mal auf dem Sofa erledigen, aber ich muss ja im Büro hocken!". Das ist nämlich genau die Denkweise, die einige an den Tag legen und das ärgert mich. Ich will überhaupt niemanden, der mir bewundernd auf die Schulter klopft, sondern einfach nur Akzeptanz und keine Verzerrung der Tatsachen.

Als ich wieder anfing zu arbeiten, hat mir jeder zweite gesagt, ich hätte es ja so gut... nur einen halben Tag arbeiten und ich kann's nicht mehr hören! Irgendwann bin ich dazu übergegangen zu antworten, wir könnten sofort tauschen! Um 14:30 Uhr hätte er dann an der Kita zu sein, einkaufen müsste er noch, Abendessen machen, das Kind bespaßen, spätestens um 19 Uhr sei Bettzeit. Ach ja, und die Hälfte seines Gehaltes dürfe er dann an mich überweisen. Ich bleibe dafür bis 17 Uhr, treffe mich mit Kollegen auf ein Feierabendbierchen und komme dann nach hause, sobald die Kinder schlafen.

Man kann es nicht immer jedem Recht machen, daher finde ich auch diese ganze Diskussion so lächerlich. Wenn ich in den Ferien Urlaub brauche, finden die einen das super, weil ich ihnen den günstigen Urlaub in der Nebensaison nicht verbaue, die anderen finden es mega ätzend, weil sie da auch gern Urlaub hätten. Und nun? Lose ziehen? Da finde ich es schon angebracht, wenn derjenige ein Vorrecht hat, der in eine wirkliche Notlage geriete und nicht der, der einfach nur deshalb Urlaub will, "weil das Wetter im Juli meist so nett ist". Ach, und ich war übrigens auch mal berufstätig und kinderlos – da habe ich das nicht anders gesehen.

wsho>_madue_wxho


Mir kommt es bei einigen Beiträgen wirklich so vor, als seien Kinder irgend eine Manöviermasse, die man von beliebigen Leuten betreuen lassen könnte.

Vielleicht sollte man sich auch mal überlegen, dass Mütter sich nur sehr schlecht auf ihre Arbeit konzentrieren können, wenn ihre Kinder krank sind und sie vielleicht noch nicht einmal wissen, wie es ihnen geht.

Eltern werden ihre Kinder immer wichtiger sein als der Job, das ist einfach ein genetisches Programnn.

Ich habe keine Kinder, könnte mir aber vorstellen, dass das einfach so ist. ;-)

DqieKru_emi


Bei dir finde ich es echt extra schwierig wegen der total ungünstigen Team-Zusammensetzung. Wäre es möglich mit einer anderen Station oder so zu tauschen um die Belastung besser zu verteilen? Ansonsten wrüde ich wie gesagt einen Betreuungszirkel unter den Kolleginnen anregen.

wir sind außerhalb der Station tätig, mit "ganz normalen" Bürozeiten. Alle wussten, dass es schwierig wird, ich habe Umsetzungen angeboten und die "Spielregeln" bzw das Minimum an Flexibilität erläutert, das ich erwarten muss-lange bevor die Elternzeit ablief. Es ist nur schade, wenn im Vorfeld eine ganz gute Flexibilität versprochen wurde, im Bedarfsfall dies aber auf keinen Fall geht.... Leider wohnen die Damen in alle Himmelsrichtungen verteilt (wg Betreuungszirkel) Letztendlich komme ich wirklich schon sehr entgegen, aber auf die Idee, sich zu organisieren, müssen diese erwachsenen Frauen schon selbst kommen.

echt, ich mache Zugeständnisse, wo es geht, wenn aber die beiden Frauen mit etwas älteren kIndern, die einfach von Ausbildung und Fähigkeiten auch noch die Leistungsträger im Team sind, soweit sind, dass sie kündigen wollen, weil sie die Mehrbelastung nicht ertragen (auch mit einem 11 jährigen Mädchen daheim ist es nicht sooo toll, nicht vor 19.00 Uhr zu Hause zu sein) bin ich langsam ratlos.....

d9ana=e8x7


DieKruemi

Könntest du das der Frau mit dem Dauerproblem nicht als häufigere Option anbieten? Eine meiner Bekannten hat ein behindertes Kind mit Epilepsie und hat sehr lange gesucht bis sie (als Erzieherin!) eine Stelle geufnden hat bei der sie nicht ständig fehlen musste um das Kind zu betreuen. Sie nimmt es nun mit, es hat einen Platz in der Gruppe, läuft meistens normal mit und wenn es einen Anfall hat ist jemand zur Hand der weiß was zu tun ist. Vorher hat sie sich sehr mies gefühlt weil ihr nichts blieb als krank zu machen.

Eqmma_gPeWexl


Möglichkeit 2 (und die Beliebtere unter seinen Mitarbeitern):

Es werden generell 30min pro Tag mehr gearbeitet als ursprünglich geplant (als Überstunden). Wird das Kind krank, hat man so ein "Sonder-Urlaubskonto", dass für solche Fälle beliebig strapaziert werden kann. Braucht man die Stunden nicht, können sie wahlweise in den Sommer- oder Winterferien der Kinder abgebummelt werden.

Das ist im Prinzip das, was ich praktizierte, nur ohne die verbindlichen 30 Minuten, weil das wegen dieses blöden Kita-Gutschein-Systems leider nicht möglich war.

Immer, wenn es ging, blieb ich länger oder kam früher – Arbeit gibt es genug. Das einzige Problem dabei: Bestimmte Kollegen finden es trotzdem unzumutbar, weil sie natürlich geflissentlich ausblenden, wie mein Arbeitszeitenkonto aussieht und außerdem gefrustet sind, weil mein Ausfall dann immer noch nicht angemeldet ist. Aber da wären wir wieder bei dem Thema, dass es manchen nie Recht zu machen ist.

A?licveHar"greaxves


Vielleicht sollte man sich auch mal überlegen, dass Mütter sich nur sehr schlecht auf ihre Arbeit konzentrieren können, wenn ihre Kinder krank sind und sie vielleicht noch nicht einmal wissen, wie es ihnen geht.

dafür gibt es eine neumodische Erfindung die nennt sich Telefon ;-) in Zeiten von Skype und Smartphones mit Videotelefonie kann man sich dabei sogar sehen. Und so kann sich Mama oder Papa überzeugen, dass dem Kind bei der Betreuerin oder dem Betreuer gut geht und entsprechend seiner Erkrankung versorgt wird.

D%ie6K_ruexmi


Könntest du das der Frau mit dem Dauerproblem nicht als häufigere Option anbieten?

das würde ich, naklar! aber gerade sie ist es, die es auch gaaaanz schlimm fand, dass ihre Kollegin das -wirklich nur leicht verschnupfte Kind- zur Arbeit brachte. Und hat der betreffenden Kollegin klar gemacht, dass sie sich eben krank gemeldet hätte. (wohl gemerkt, nicht Kind-krank)

aaaber ich kenne sie noch aus der Zeit ohne Kind und weiss, dass sie sehr gute Arbeit machen kann....vielleicht braucht sie nur noch ein paar ernste Gespräche und etwas Zeit, sich in die Rolle der arbeitenden Mutter zu finden....ach menno.....

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH