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Kollegen müssen Kinderfreundlichkeit "ausbaden"

EcmGmaV_Peexl


die Kruemi

Ich denke, es ist bei euch tatsächlich eine schwierige Situation und ich wüsste keine Lösung. Es ist meiner Meinung nach aber kein Mütter-Problem, sondern ein Problem, sobald zu viele Mitarbeiter in ähnlichen Situationen stecken (alle sehr alt, alle sehr wenig Berufserfahrung, nur Männer, nur Frauen etc.), weil dann die Flexibilität leidet.

w6ho_.made_<who


Klar, und alles während der Arbeitszeit :-)

d$angaex87


DieKruemi

Ich würde nochmal ernsthaft mit ihr reden und ihr klarmachen das du weißt das sie bescheißt. Ihr klar machen das du an ihr als KOllegin hängst, sie für sehr patent hälst und sie unterstürzen willst, aber es so wie es ist nicht weiter geht.

D#ieKru(exmi


@ Emma_Peel

Es ist meiner Meinung nach aber kein Mütter-Problem, sondern ein Problem, sobald zu viele Mitarbeiter in ähnlichen Situationen stecken (alle sehr alt, alle sehr wenig Berufserfahrung, nur Männer, nur Frauen etc.), weil dann die Flexibilität leidet.

ja genau. AAAber, wenn ein Mitarbeiter alt ist, sehe ich das, fehlende Berufserfahrung sehe ich an den Zeugnissen, Geschlecht erkenne ich auch, nur eine weibliche Bewerberin darf ich im Vorstellungsgespräch nicht zu ihrer Familienplanung befragen.

Mein trauriges Fazit: die nächste Einstellung wird entweder älter sein oder ein Mann.

d4an_aDe87


ja genau. AAAber, wenn ein Mitarbeiter alt ist, sehe ich das, fehlende Berufserfahrung sehe ich an den Zeugnissen, Geschlecht erkenne ich auch, nur eine weibliche Bewerberin darf ich im Vorstellungsgespräch nicht zu ihrer Familienplanung befragen.

Das stimmt, allerdings würde man wohl als Frau mit Kinderwunshc nie einen JOb bekommen. Finde es aber bei eurer zusammenstellung nicht verkehrt mal etwas Abwechslung ins TEam zu bringen.

DFieKdruexmi


Das stimmt, allerdings würde man wohl als Frau mit Kinderwunshc nie einen JOb bekommen

das stimmt. ich habe mich in Ende der 80gern beworben, da ging es in Vorstellungsgesprächen noch recht deutlich zur Sache. Bei manchen Institutionen, die eher Männerdominiert waren, war ich nach dem Vorstellungsgespräch der festen Überzeugung, ich hätte die Stelle nur bekommen, wenn ich meinen Uterus in einem Glas mit Formaldehyd mitgebracht hätte.

G9ibNi#chxtAuf


@ Emma_Peel

Immer, wenn es ging, blieb ich länger oder kam früher – Arbeit gibt es genug. Das einzige Problem dabei: Bestimmte Kollegen finden es trotzdem unzumutbar, weil sie natürlich geflissentlich ausblenden, wie mein Arbeitszeitenkonto aussieht und außerdem gefrustet sind, weil mein Ausfall dann immer noch nicht angemeldet ist. Aber da wären wir wieder bei dem Thema, dass es manchen nie Recht zu machen ist.

Das war bei meinem Schwiegervater zuerst auch so. Ging jemand wegen der Kinder früher, hat er es halt beliebig vor- oder nachgearbeitet. Das führte aber zu Missgunst und Unterstellungen bei den Mitarbeitern, weswegen die von mir beschriebenen Optionen verbindlich in den Arbeitsvertrag eingeführt worden sind.

Seitdem läuft es sehr gut.

Gestrichen wurde allerdings, dass Mütter oder Väter bevorzugt Weihnachten/Ostern/Silvester frei bekommen. Man arbeitet ja nicht den ganzen Tag, sondern nur 8 Stunden.

Das jemand "unplanbar" fehlt, damit muss man immer rechnen, ob nun aufgrund von eigener Krankheit, Krankheit der Kinder oder Tod eines engen Angehörigen.

E1mma-_PeTel


Mein trauriges Fazit: die nächste Einstellung wird entweder älter sein oder ein Mann.

Wieso ist das traurig? Das ist doch ein logischer Schluss. Wir hatten eine Phase, in der sich unser Team plötzlich extrem verjüngte und das war leider nicht nur positiv, da viel Erfahrung und Gelassenheit verloren ging. Die Konsequenz daraus war auch, dass ein Berufsanfänger erstmal keine Chance mit seiner Bewerbung hatte.

Ich finde das nicht unfair, schließlich würdest du einer weiteren Mutter mit Kleinkind auch keinen Gefallen tun. Aus eigener Erfahrung lebt nämlich nicht jede Mutter ohne Gewissen, sondern für viele ich es auch schwierig, wenn sie um Ausnahmeregelungen bitten oder Kollegen behelligen müssen. Ich fand es jedenfalls immer belastend, wenn ich wieder wegen etwas auf der Matte stand, ganz egal, wie gut alles organisiert war. Selbst wenn niemand auch nur einen Handschlag mehr machen musste, weil ich die komplette Arbeit mit nach hause genommen und abends erledigt habe, fand ich es immer schrecklich, übehaupt diese Ankündigung zu tätigen und alle Augen auf mich gerichtet zu haben.

d#ana)e\87


DieKruemi

Kenn ich auch und das deckt sich ja auch mit den Erfahrungen von Devilindisguise die sogar Probleme bekommen hat obwohl ihr Mann zu Hause bleibt etc.

Hier ist meiner Meinung nach aber auch die Gesetzeslage problematisch. Welches kleine oder mittlere Unternehmen kann es sich schon erlauben wären der Schwangerschaft/Mutterschaftsurlaub zwei Angestellte zu bezahlen während nur einer arbeitet? Meiner Meinung nach sollte hier der Staat die fälligen Lohnzahlungen übernehmen. Damit würde sich die Akzeptanz in der Arbeitswelt wesentlich erleichtern.

Eimm6a_~Pxeel


Das war bei meinem Schwiegervater zuerst auch so. Ging jemand wegen der Kinder früher, hat er es halt beliebig vor- oder nachgearbeitet. Das führte aber zu Missgunst und Unterstellungen bei den Mitarbeitern, weswegen die von mir beschriebenen Optionen verbindlich in den Arbeitsvertrag eingeführt worden sind.

Aber die anderen Kollegen sehen doch den Arbeitsvertrag nicht. ":/

Ich hatte anderweitig Glück mit meiner Chefin. Die hat dann, selbst übrigens kinderlos, ab und zu mal nebenbei irgendwas angemerkt, woraus dem ein oder anderen Kollegen klar wurde, dass ich auch Dinge mache, die nicht selbstverständlich sind.

aelles_SwiBrd_xgut


@ Emma_Peel

ich glaub Dir ja, dass Du auf Deine Stunden kommst und das auch wieder aufholst wenn Du mal gefehlt hast.

Nur bei uns muss die Arbeit zeitnah abgeliefert werden, der Auftrag kommt und nach einer gewissen Zeit muss das fertig sein, das bewegt sich im Bereich von Minuten bis wenigen Stunden. Die Damen können also weder vorarbeiten noch nacharbeiten.

Das traurige ist: schon mit der halben Belegschaft in dieser Gruppe könnte man es notfalls schaffen wenn man sich ranhält (zumindest die dringenden Sachen). Ich habs selber mal ausprobiert, als mal tatsächlich alle gleichzeitig weg waren habe ich mal einen Tag lang testweise die Arbeit gemacht um zu schauen, wie schnell das geht wenn man sich ranhält. Aber die bringen es oft nicht mal auf die halbe Stärke, da hat dann eine Urlaub, eine ist selber krank (?) und die nächste hat kindkrank.

Also springt entweder jemand von einer anderen Gruppe ein (oder wie damals ich) oder es gibt Stress, weils halt liegen bleibt.

Vermutlich wird diese Gruppe in absehbarer Zeit aufgelöst weil kein Output rauskommt, die Aufgabe wird dann demnächst extern vergeben.

d!ana&e8x7


alles_wird_gut

Wer ist denn da für die Koordination zuständig? Da müsste doch der Gruppenleiter irgendwie was anders machen und denen mal Feuer machen.

CSaeoimshxe


Emma, ich hin gerade so froh, nicht eure Gutschein-Regelung zu haben sondern im bummeligen Süden zu leben - hier zahlt man entweder Regelzeit (5h), V(erlängerte)Ö(ffnungszeit)6h, VÖ7h oder Ganztag, das sind dann 8-10,5h täglich, incl. Essen unter 350€ für 2 Kinder U3. |-o

G|ibNi8cht7Auf


Aber die anderen Kollegen sehen doch den Arbeitsvertrag nicht.

Die Firma hat nur etwa 50 Angestellte. Außerdem wurde die Regelung nach den Reibereien öffentlich besprochen und bei allen Mitarbeitern bekanntgegeben.

Früher war es so: "oh, da geht jemand, weil sein Kind krank ist... toll und ich sitz hier bestimmt länger, weil ich die Arbeit mitmachen muss. blöde Mütter, blöde Väter." und heute ist es so: "sie geht, weil ihr Kind krank ist, aber was solls, dafür gehe ich jeden Tag 30 min früher".

G|oldFenW'initxer


Bei uns wurde es 2012 zB so geregelt, dass alle Mütter Weihnachten/Ostern frei bekommen und alle "kinderlosen" dafür Silvester/Karneval. Und find das auch richtig so, ich als "kinderlos" kann nicht alle Feiertage frei haben, genauso wie eine Mutter nicht IMMER frei haben kann.

Tja, es gibt aber auch kinderlose, deren Familie (Mutter, Schweter, Bruder) weit weg wohnen und man auch als kinderloser seine Familie an Weihnachten gerne besuchen würde.

Meine Schwester hat ganz lange nie zu uns kommen können, weil Mama Kollegin ja wegen Kind zu Hause sein wollte. Anstatt es mal Jahr für Jahr abzuwechseln. Mal ist der oder der dran. Nein die Mama, die Weihnachten zu Hause gefeiert hat und nicht 1000 km weit weg wollte nicht verzichten.

Und meine Schwester hat immer ziemlich starken Heimweh. Aber das zählt ja alles nicht, weil die Mamis ihre Sonderrechte haben müssen.

Wie gesagt finde ich, dass man solche Weihnachtstage abgewechselt gehören....

In meinem Alten betrieb war es Gott sei Dank so und keine meine Mama Kollegen hat es gestört. Übrigens eine mit 3 Kindern dabei, die so gut wie nie gefehlt ha und immer fleißig war. Sie hat sich für ihre Spätschichten eine Kinderbetreuung besorgt. Geht alles. Organisation....

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