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Kollegen müssen Kinderfreundlichkeit "ausbaden"

sUchUnuggix018


Mir geht es eher um die oben genannten Sachen, wie Spätdienste, Feiertage etc.! Hab auch schon eine Mutti gehabt, die brauchte zu Weihnachten frei, wegen den Kindern, zu Neujahr, weil da hat sie ja noch 3 Promille vom Silvester feiern... an den Wochenenden natürlich auch wegen den Kindern (Montag wurde dann schon über Peinlichkeiten in der Disse erzählt), und dann natürlich auch an Karneval, um zu feiern... ich könnte die Liste ewig fortsetzen... Sicher, darf auch eine Mutter mal feiern gehen, aber da komm ich mir dann doch etwas verarscht vor :(v

Sehe ich genauso...Jeder hat ein recht auf Sylvester etc...Jeder hat ein Leben auch außerhalb der Arbeit..tatsache ist aber (zumindest habe ich es so erlebt), dass viele Mütter gerne das Kind nehmen um sich gewisse Vorteile zu erschaffen...zumindest auch was die Arbeitseinteilung betrifft bzw den Urlaubsplan...

Ach ja und das Kind ist im Normalfall auch nicht dauernd krank.

So ist es...Teilweise schon sehr komisch. Wie gesagt, eine Dame bei mir auf der Arbeit hat das MONATELANG so betrieben: Einmal früher weg, einmal später kommen, einmal gar net kommen, dann wieder Pflegeurlaub etc etc..Die hat seit ich die filiale übernommen hatte, kein einiziges Monat komplett ihre Stunden gearbeitet...Und als ich sie drauf angeredet habe, hat es nur geheißen, ich bin bin kinderfeindlich, sie kann nix dafür, wenn sie angerufen wird und sie das kind abholen muss.

Irgendwann hatte ich die Schnauze dermassen voll, dass ich dann (beim letzten mal, wo sie in Pflegeurlaub gegangen ist) gesagt habe, sehr fein, aber zu mir in die Filiale kommt sie sicher nicht mehr, ich rede mit dem höheren Chef, dass sie auf ne andere filiale versetzt wird. War gar net so einfach, die anderen Filialleiter wollen ebenfalls keine Teilzeitkraft haben, die mutter ist (warum wohl :=o )

Aber Gott sei Dank, habe ich es dann schlussendlich geschafft und habe besagte Dame entfernt..

Ist jetzt vl ein Extrembeispiel, aber glaubt mir Leute, irgendwann hat man die Schnauze voll, wenn jemand nicht zuverässig ist, und man ständig länger bleiben muss....und nein das war nur das schlimmste beipsiel, ich kann eine ganze reihe von müttern auflisten, die immer nur verständnis haben wollen aber nie was zurückkommt...

fazit: ich kann nicht nur nehmen und nehmen oder was zu geben..sorry.

B'lack# Guxn


tja, der punkt ist halt auch der, dass in der gruppe der mütter auf teilzeitstelle der anteil derer, die den job nur als pflichterfüllung/ notwendiges übel zum geldverdienen sehen, deutlich größer sein dürfte als in anderen gruppen. klar, wer zb als junger männlicher single die aussicht auf eine beförderung hat, wird logischerweise eher zu überstunden oder wochenendarbeit bereit sein als jemand, der aufgrund seiner rahmenbedingungen ohnehin keinerlei chance auf berufliches weiterkommen hat oder jemand, dessen fokus im leben nunmal eher auf der familie liegt statt auf dem job.

natürlich gibt es auch viele engagierte und fleissige mütter sowie faule und unmotivierte kinderlose – aber ich denke die anteile unterscheiden sich, wegen der oben genannten gründe, doch deutlich.

SVüntjxe


was habt ihr alle für merkwürdige Regelungen im Krankenhaus?

Ich hätte damals nach dem Erziehungsurlaub Anspruch auf meine Stelle gehabt, konnte ich so nicht mehr leisten mit einem Kleinkind, also such ich mir was anderes, ist doch klar, oder nicht?

Und dann kenne ich keine Einrichtung, in der nicht alle gleichmäßig Feiertage arbeiten müssen. /Abgesehen von den Leitungen) Ein Jahr bin ich Silvester dran, das andere Weihnachten. Wenn ich Glück habe, dann möchte meine kinderlose junge Kollegin lieber Silvester feiern in meinem Weihnachten-Jahr und tauscht mit mir, wenn nicht, dann hab ich Pech gehabt, meine Familie und meine Kinder auch.

Das sind doch Dinge, die weiß ich vorher

Edmmza_Pexel


tja, der punkt ist halt auch der, dass in der gruppe der mütter auf teilzeitstelle der anteil derer, die den job nur als pflichterfüllung/ notwendiges übel zum geldverdienen sehen, deutlich größer sein dürfte als in anderen gruppen.

Meine Erfahrung ist eher eine gegenteilige: Gerade weil die Mütter wissen, dass sie nicht besonders viel vorzuweisen haben, was einem Arbeitgeber ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sind sie bemüht, möglichst alles besonders gewissenhaft zu erledigen, um ja keine Angriffsfläche zu bieten.

P@ferXdefrexak


Auch Wenns spät ist. Wenn einem Freund von mir einmal so wichtig ist ein Kind zu haben dann kann man ganz vielleicht über Adoption reden und ER darf sich dann überlegen wie er seine Arbeitszeiten umgestaltet und ER darf dann den Hauptabteilung an der Erziehung übernehmen und früher von der Arbeit weg wenn was ist. Ich mache dann nur (wie viele Väter) das Spaßprogramm und organisieren darf der Mann.

Mal sehen ob der Mann dann noch immer so angetan ist davon.

Ich darf wahrscheinlich bald auf Jobsuche gehen und fürchte mich davor da ich bald ins Alter komme wo die meisten Kinder kriegen. Da werde ich wohl bei manchen im Vorhinein keine Chance haben weil die denken das ich eh bald schwanger werde.

Und auch wenn ich sage das ich keine Kinder möchte glaubt mir eh keiner. Weil das eh jede Frau will zzz .

Es ist echt zum Verzweifeln.

wNhiHte ma5gic


Ich bin noch bei seite 8, aber dazu

einen schönen Tag mit ihren fiebernden kranken Kindern

möchte ich doch mal meinen Senf geben.

Jemand der das schreibt, hatte noch nie ein kankes, fieberndes Kind zu Hause.

Nörgeln, am Bein hängen, am liebsten auf dem Schoß die ganze Zeit, maulen, "Nein Mama, nich weggehen. Nein auch nicht auf Klo, Mama bei dir schlafen, nein mama nicht essen, Mama nichts trinken, ja doch essen, ne das nicht, nein keine Medizin, nein kein kalten Tuch. Mama das will ich nicht,"

5 Minuten Ruhe

"Mamaaa"

Nachts keinen Schlaf, weil Kind hustet, nörgelt, jammert, am besten noch auf einem drauf liegt.

Und das ist nur Fieber, beim Magen-Darm kommt noch waschen von mehreren Waschmaschinen Wäsche dazu, weil ein Kleinkind seinen Brech/Kackreiz eben nicht kontrollieren kann.

Also ich geh dreimal lieber ins Büro, als mit krankem Kind zu Hause.

Vor Weihanchten hatten wie 2 Wochen Bronchitis und ich hab zwei Wochen kaum geschlafen zzz

Danke, dann lieber ins Büro.

pMhilV0mena


GoldenWinter

Ach ja und das Kind ist im Normalfall auch nicht dauernd krank.

Man hat auch gute Seiten die man als Mutter eben genießen kann. Wäre ja schlimm wenn das Kind den halben Monat immer krank wäre.

Gerade in der Anfangsphase des Kindergartens sind viele Kinder sehr häufig krank. Zum einen ist das Immunsystem einfach auch noch "Kind" und lange nicht so resistent wie das, eines durchschnittlichen Erwachsenen, zum anderen stecken sich viele Kinder auf einem Haufen munter gegenseitig an. Ich hatte "Glück", musste nicht arbeiten und konnte dann die Krankheiten meiner Kinder in vollen Zügen genießen. Bei mehr als einem Kind zu Hause stecken sie sich dann auch noch gerne gegenseitig an.

Die ersten vier Monate war mein Sohn fast die Hälfte der Zeit krank. Das ist belastend für alle Beteiligten und hätte ich arbeiten gehen müssen, ich weiß nicht, wie ich das hätte regeln können mit einem Mann, der von Montag bis Freitag oft beruflich auf Reisen war.

A'prikosienmar]meladxe


Zu hartzen sehe ich auch nicht als Alternative an. Das muss halt vom AG besser geregelt werden...

Den Müttern jetzt die Kiddies vorzuhalten, ist unterste Schublade...

Ecmama_GP3eel


white magic

Nicht falsch verstehen, aber ich glaube, um das, was du beschreibst, geht es hier ja gar nicht unbedingt. Wie es daheim mit einem kranken Kind ist hat ja nichts damit zu tun, wie es für die Kollegen ist, wenn man spontan weg muss. Wenn dein Kollege wegen starker Zahnschmerzen nach hause geht, dann bin ich sicher, dass du nicht seine Schmerzen in Frage stellst, aber unter Umständen ärgert es dich trotzdem, weil du eigentlich mit einer Freundin zum Kaffee verabredet warst, nun aber wahrscheinlich länger im Büro sitzt.


Das Problem ist ja vielmehr, dass es gerade bei Müttern schnell auf so eine persönliche Schiene gerät. Wenn ein Kollege krank ist, dann fällt es einem leichter, das als Schicksal zu akzeptieren und sich damit abzufinden. Wenn eine Mutter wegen ihres kranken Kindes los muss, dann ist das offenbar etwas, was viele sehr persönlich nehmen. Aus Sicht der Mutter ist eben genauso "Schicksal" als würde sie selbst wegen Krankheit gehen müssen – aus Sicht der Kollegen hätte sie sich eben anderweitig kümmern sollen, um nicht gehen zu müssen.

Wenn man das in der Konsequenz aber weiterspinnt, dann müsste ich eigentlich jeden Krankheitsfall im Büro skeptisch betrachten. Bin ich sauer, wenn X wegen Zahnschmerzen geht? Schließlich trinkt er ja auch immer Cola und war bestimmt nicht bei der Vorsorge. Y ist ständig erkältet, trägt aber auch im tiefsten Winter nur ihre dünne Lederjacke und Kollege Z fällt drei Wochen wegen eines Fußballunfalls aus. Kann der sich nicht ein anderes Hobby suchen?

Das macht aber keiner. Bei X, Y und Z haben beinahe ausnahmslos alle Mitleid und sehen nur das Ergebnis: "Er/Sie fehlt und nun müssen wir das gewuppt kriegen!"

Bei Müttern ist es aber anders, da lamentieren dann eben viele darüber, ob sie das nicht hätte anders machen müssen oder können, um erst überhaupt nicht erst fehlen zu müssen.

Ganz persönliche erkläre ich es mir so, dass man sich mit den Zahnschmerzen oder einem Beinbruch besser identifizieren kann. Das ist etwas, was in der Lebenswelt der Kollegen auch vorkommen kann und jeder fühlt sich da ein. Eine Mutter mit ihren Problemchen ist dagegen für Kinderlose eine vollkommen exotische Spezies und grundsätzlich meint ja eh jeder, alles sei nur eine Frage der Organisation oder Erziehung. Letztlich zeigt sich das ja auch in anderen Bereichen, denn Nicht-Eltern (nein, nicht nur die, sondern sogar andere Eltern!) haben ja auch die besten Tipps zum Durchschlafen oder dem Trockenwerden. Wenn also nicht mal andere Eltern es schaffen zu akzeptieren, dass jede Situation mit Kind eine individuelle ist und es leider kein Patentrezept gibt, wie soll es dann die große Masse der kinderlosen Arbeitskollegen schaffen?

ak.fixsh


Das macht aber keiner.

Ich glaube, dass die Menschen, die ernsthaft auf Eltern sauer werden, weil die sich um ihre Kinder kümmern, so etwas über ihre anderen Kollegen zumindest im Stillen denken. Das scheinen doch sehr missgünstige und selbst-bezogene Charaktere zu sein.

Bei mir auf der Arbeit gibt es da keine Probleme und auch keine Diskussionen. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass hier genügend Leute arbeiten und dass die Arbeit sich so gestaltet, dass sie auch mal liegenbleiben kann. In anderen Situationen muss man da sicher mehr jonglieren und organisieren, aber das ist doch Aufgabe und Pflicht des Arbeitgebers, zumindest desjenigen, der die Personalverantwortung trägt. Die Angestellten müssen doch nicht die Organisation des Unternehmens übernehmen, soweit es nicht das ist, was in ihrer Stellenbeschreibung steht.

czlicUomo


@ white magic

..ja, so ist es eben mit kleinen Kindern, das ist doch nichts Neues.

"Mag man Honig - so muss man auch die Bienen mögen"

EPmm!a_Peexl


Die ersten vier Monate war mein Sohn fast die Hälfte der Zeit krank. Das ist belastend für alle Beteiligten und hätte ich arbeiten gehen müssen, ich weiß nicht, wie ich das hätte regeln können mit einem Mann, der von Montag bis Freitag oft beruflich auf Reisen war.

Es war genauso wie du es beschreibst und mein Mann hat leider auch so einen Job wie deiner: Mein Sohn war monatelang nur krank. Drei Tage Krippe, eine Woche krank, eine Woche Krippe, wieder drei Tage zu hause... Wir hatten von läppischen fieberhaften Infekten und Magen-Darm-Grippen über Bindehautentzündungen, Mundsoor bis hin zu Hand-Fuß-Mund-Krankheit, Lungenentzündung und Scharlach ALLES. Und mit wir meine ich wir, da ich mich nämlich immer ansteckte und alles noch doppelt so heftig bekam wie er. %:|

Leider hätte sich das auch nicht wirklich geändert, wenn er später in die Krippe gekommen wäre, da nämlich fast alle Eltern diesen Spaß durchgemacht haben – jeweils zum Zeitpunkt des Eintritts in eine öffentliche Betreuungseinrichtung. Der Kinderarzt sagte damals nur, ich solle froh sein, dann hätten wir das früh hinter uns und nicht erst im Schulalter.

Mit dem Gutscheinsystem war es damals auch leider nicht möglich, ein Kind in die Krippe zu geben und noch einige Wochen zu hause zu bleiben. Man musste den Arbeitsvertrag vorlegen und dann wurde die Eingewöhnung zwei Wochen vor diesen Termin gelegt. Vorher gab es keinen Platz.

B6inex 79


Ich habe richtig Glück mit meinem Job und vor allem mit meinem Chef.

Ich arbeite 60% also 3 volle Tage, habe meine Kids allerdings 4 Tage untergebracht. Der 4. "freie" Tag wird, sofern Arbeit vorhanden, vorgearbeitet so dass ich bei Krankheit fehlen und auch die Ferien entsprechend ausweiten kann. Die Arbeit wird aber eigentlich von niemandem sonst erledigt, so dass ich auch schon mal mit krankem Kind auf dem Arm am Telefon hänge. Neid bei den Kollegen gibt es demnach wohl weniger und wenn ich mal wirklich Hilfe benötige, versuche ich den Aufwand so gering wie möglich zu halten und meine Dankbarkeit ehrlich zu zeigen.

Ich finde es nämlich nicht selbstverständlich, dass andere meine Arbeit machen und bin sehr dankbar dafür.

Bhinre 7#9


Ich habe richtig Glück mit meinem Job und vor allem mit meinem Chef.

UND dass es hier kein Gutscheinsystem gibt. Ich muss zwar vorweisen, DASS ich arbeite aber wie genau prüft keiner ;-)

Ecmmao_{Peel


Bei mir auf der Arbeit gibt es da keine Probleme und auch keine Diskussionen. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass hier genügend Leute arbeiten und dass die Arbeit sich so gestaltet, dass sie auch mal liegenbleiben kann.

Das ist wohl auch ein nicht unerheblicher Aspekt, ja! Wer unzufrieden mit seiner eigenen Arbeitssituation ist, der wird total angekotzt sein, wenn er dann noch länger bleiben oder noch mehr erledigen muss, weil er sich ja ohnehin schon überlastet oder nicht wahrgenommen fühlt.

Ich vermute ja auch, dass ich deshalb so oft um meine Teilzeittätigkeit beneidet wurde und alle ausblendeten, dass ich ja auch nur das halbe Gehalt bekomme. Die fühlen sich alle als Deppen, die da bis 17 Uhr hocken, während ich ihnen ne lange Nase zeige und fröhlich pfeifend das Büro um 14 Uhr verlasse. Rational ist das überhaupt nicht zu begründen. ":/

Ich denke gerade an meine Nebenjobs früher, das war oft wie eine Kombination aus Hobby und Geldverdienen und Missgunst gab es da nie. Wenn es stressig wurde, war es eine Herausforderung, wenn Überstunden fällig waren, dann war's auch okay, weil man mit einem Haufen netter Leute eben noch zwei Stunden länger Spaß hatte. Da hat man dann auch einfach eine Kollegin nach hause geschickt, damit sie vor ihrem Date heute Abend nochmal in Ruhe die Nägel lackieren kann und kam jemand später, dann hat man schmunzelnd gefragt, ob er denn ausgeschlafen hätte.

Tja, das echte Berufsleben sieht da eben meist anders aus, was aber ja eigentlich in den seltensten Fällen wirklich die Schuld der Kollegen ist, sondern eher der Arbeitsbedingungen und dem Druck, der von oben aufgebaut wird. Schade, dass man sich dann untereinander so zerfleischt, obwohl man doch eigentlich im selben Boot sitzt. :-/

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