» »

Kollegen müssen Kinderfreundlichkeit "ausbaden"

a%.fisxh


Wer unzufrieden mit seiner eigenen Arbeitssituation ist, der wird total angekotzt sein, wenn er dann noch länger bleiben oder noch mehr erledigen muss, weil er sich ja ohnehin schon überlastet oder nicht wahrgenommen fühlt.

Das denke ich auch. Nur sind wir ja alle erwachsen. Da mal dreimal länger als die eigene Nase denken, sollte da doch drin sein. Das sage ich natürlich nicht Dir, es war nur das, was mich an vielen Einlassungen hier doch abgestoßen hat.

w4hiZte9 magxic


Ich habe das mit dem kranken Kind auch nur eingeschoben, weil eben gerade in den Anfangszeiten einige geschrieben haben, als ob es einfach ist mit krankem Kind. Und solche Kommentare

Wer Honig mag, muss auch BIenen mögen

:(v

Ich hatte keine Kinder vorher und auch keinen in der Bekanntschaft, blöd dass ich keine richtige Ahnung hatte WAS da auf mich zukommt. SORRY

Ich habe es mir auch alles einfacher vorgestellt. Wir sind ein kleines team und als ich wiederkam nach einen Jahr MUSSTE ich ebenfalls Punkt 12:40 Uhr gehen, damit ich den Kleinen von der Tagesmutter angeholt bekomme, da diese nur bis 13:15 arbeitete. Und auch keine Minute länger, dann war der Kleine öfter krank und ich musste zu Hause bleiben. Für meine verbliebenen beiden Kollegen kein Zuckerschlecken.

Ich bin immer pünktlich gegangen, hatte meine Arbeit aber auch zu 98 % immer fertig und wenn nich tkonnte ich sie evtl. am nächsten tag machen oder habe die Kollegin eben gebeten.

Nach einen Jahr war die Situation trotzdem fürs Team nicht mehr tragbar, da gerade in urlaubs oder krankzeiten, ein Kollege alles wuppen musste. Nun hat unser Chef dann mit seinem Chef gesprochen und wir haben einen 4. Kollegen bekommen. Jetzt ist die Arbeit gut verteilt und wir haben (wegen anderer Gründe ) zu Zeit sogar recht wenig zu tun.

Man sollte hier auch echt unterscheiden zwischen

1. mit dem AG vereinbarten "Extrawürsten" die nur die Kollegen ärgern, denn da ist der Ansprechpartner eben dieser AG und nicht die Teilzeitkraft.

2. Mit unvereinbarem Beharren auf Extrawürsten, weil man "Mutter" ist.

Letztes finde ich extrem unfair und würde ich auch niemals machen.

Meine Kollegin wohnt 6700 km von ihrer Familie entfernt und diese sehen sich nur zu Weihnachten. Wir haben zwar arbeitstechnisch die Feiertage sowieso frei, aber trotzdem nehme ich freiwillig die Tage zwischen den Feiertagen keinen urlaub, damit besagte Kollgein zu ihrer Familie fahren kann.

Hatte die Konsequenz, das ich in den letzte Jahren meinen Sohn tatsächlich zweimal mitnehmen musste zur Arbeit, weil einmal die Tagesmutter krankheitsbedingt ausfiel und einmal meine Mann trotz vorjeriger Zusage doch an seinem urlaubstag arbeiten musste.

Da hab ich den Kollegen auch nicht aus dem Urlaub geholt.

Ich denke es gibt solche und solche und erste Lösung ist miteinander zu reden, und auch mit dem Che fzu reden, wenn eine Situation

- so wie bei GoldenWinter - einfach nicht mehr tragbar ist.

Wobei sie hier immernoch nicht geantwortet hat, ob die Frühschichten der Teilzeitmutti im Vornherein mit dem Chef vereinbart waren oder ob das eine Forderung der Mutti an die Kollegen war.

Im erstes Fall wäre nicht die Mutti das Ziel des Ärgers, sondern der Chef.

PS: Die blöden Arbeitszeit in meinen zwei Elternjahren habe ich auch ausführlich im team vorher diskutiert und alle waren einverstanden, sonst häte ich nicht auf meinen Platz zurück gedurft, dass es dann doch anders kam, tja ... grau ist alle Theorie.

D|ieKru(emi


Meine Erfahrung ist eher eine gegenteilige: Gerade weil die Mütter wissen, dass sie nicht besonders viel vorzuweisen haben, was einem Arbeitgeber ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sind sie bemüht, möglichst alles besonders gewissenhaft zu erledigen, um ja keine Angriffsfläche zu bieten.

das mag in der freien Wirtschaft so sein, im öffentlichen Deinst ist es eher gegenteilig, da sich die Damen durchaus der Sicherheit ihres Arbeitsplatzes bewußt sind.

Vor 15 Jahren hatte ich mal eine Kollegin ( 4-fache Mutter), die ist bei Schnee und Glatteis einfach nicht zur Arbeit gekommen. Mit der Begründung: wenn ihr auf der Fahrt zum Arbeitsplatz etwas passiert, wer versorgt dann ihre Kinder?? Mit dieser Beharrlichkeit hat sie es geschafft, einen "Heimarbeitsplatz für schlecht-Wetter-Phasen" genehmigt zu bekommen.

bbellagOixa


Bei uns gab es seit Oktober gerade den zweiten Krankheitsmarathon, den ersten hatten wir Januar bis März.

So wie Emma Peel beschreibt, alles dabei.

Mittelohrentzündungen, Scharlach, Dreitagefieber, Erkältungen mit starkem Fieber, Magen Darm....

Und ICH nehm jede Erkältung mit :-(

In die Kita darf man ein krankes Kind nicht bringen, die anderen stecken sich an.

Das tun sie sowieso schon, weil die geplagten gestressten Eltern häufig das Fieber mit Saft senken und das Kind trotzdem bringen (laut meinem KiA)

Gerade WEIL es zu wenig Verständnis gibt tun sie das...

Ich hatte mir das echt nicht vorstellen können als ich noch kinderlos war, dass es solch extreme Zeiten geben kann.

Die Oma sprang ein, wo sie konnte, aber auch sie hat ein Leben und ist im Herbst auch noch verwitwet.

Kindermädchen? Haben wir, aber ein krankes Kind möchte sie nicht betreuen, wegen Ansteckungsgefahr.

Andere Mütter? Ehrlich gesagt würde ich kein krankes Kind einer anderen Mutter betreuen wollen, aus Angst, dass wir uns wieder anstecken.

Nun hab ich keine Kollegen, die das ausbaden müssen, als Selbstständige hat man eben Umsatzeinbußen, muss Nachts arbeiten und am WE ... und ab und an hat mein Mann frei genommen.

Mir ging es in der Zeit sowas von mies, ich war wirklich an meiner Grenze.

Wie sich das mit einem Kollegen ohne Verständnis angefühlt hätte... ich will es gar nicht wissen.

In unserer Gesellschaft trage ich so viele Dinge mit, man nehme Steuersystem, Krankenkasse, Arbeitslosenversicherung....

Warum ist es bei kranken Kindern auf ein Mal schlimmer?

Ich sehe da auch eher die AG in der Pflicht für eine ausreichende Personaldecke zu sorgen.

a7.fixsh


Mit dieser Beharrlichkeit hat sie es geschafft, einen "Heimarbeitsplatz für schlecht-Wetter-Phasen" genehmigt zu bekommen.

Ja, dann wurde die Arbeit doch erledigt?

biellRagia


Vor 15 Jahren hatte ich mal eine Kollegin ( 4-fache Mutter), die ist bei Schnee und Glatteis einfach nicht zur Arbeit gekommen. Mit der Begründung: wenn ihr auf der Fahrt zum Arbeitsplatz etwas passiert, wer versorgt dann ihre Kinder?? Mit dieser Beharrlichkeit hat sie es geschafft, einen "Heimarbeitsplatz für schlecht-Wetter-Phasen" genehmigt zu bekommen.

Die wäre aber sicher auch ohne Kinder seltsam drauf ;-)

Ich hatte mal einen Arbeitsplatz 80 km von zu Hause.

Wenn ich dann mit nur wenig Verspätung bei Schneegestöber auf der Arbeit ankam (ich hab das mit eingeplant), fehlten die Mitarbeiter aus dem Nachbarort (2km entfernt), weil sie die Steigung nicht schafften ;-D

Die Einstellung zur Arbeit ist immer sehr unterschiedlich.

p^hil0+mena


Ja, dann wurde die Arbeit doch erledigt?

Ja, eben. ":/

Mein Mann tritt seine neue Stelle im Mai an und hat mit seinem Chef verhandelt, dass er einen Teil seines Jobs zu Hause erledigen kann. Arbeiten bei denen die Hautsache sind, dass sie erledigt werden und das wie und wo keine Rolle spielt – so spart er zwei Tage Anwesenheit in seiner Forschungseinrichtung und gleich gab es Knatsch von den Kollegen – was er sich den einbilden würde, weine Extrawurst gebraten zu bekommen.

Dabei hat er sich nur um das gekümmert, was fast jeder dort haben könnte: flexible Anwesenheit, wenn er denn nur nachfragen würde...

DlieBKruRexmi


Ja, dann wurde die Arbeit doch erledigt?

Wenn telefon und Aktenschrank am Arbeitsplatz stehen, nur bedingt. Die "Kunden" hatte ich am Hals.

Was mich genervt hat: wieso sollte ihre Gesundheit kostbarer sein, als die jeden anderen Mitarbeiters. Kinder zu haben ist jetzt ja nicht sooo selten. Und wenn sich alle dieses recht rausnehmen, wären zwar die Strassen bei schlechtem Wetter leerer, aber Kundenorientiert ist das nicht gerade.

a^.fxish


wieso sollte ihre Gesundheit kostbarer sein, als die jeden anderen Mitarbeiters

Sagt doch keiner. Und wenn Dir Deine genauso wichtig war, warum hast Du nicht darum gebeten? Ich denke, Du warst genervt davon, dass sie als Erste gefragt hat und Du diese Lösung nicht in Betracht gezogen hattest.

Ein Recht nimmt man sich nicht raus, Rechte hat man.

SXunflodwer[_73


@ phil0mena:

Wenn der JOb es hergibt mit dem HomeOffice: Warum nicht? Und da ist es wirklich das Pech der Kollegen, wonn sie nicht fragen.

Ich hab's an der Uni halt auch so gehandhabt. Wenn eh nur schreiben, rechnen oder Präsentation anstand, bin ich halt zu Hause geblieben. Oder konnte dadurch viele längere krankheitsbedingte Ausfälle kompensieren. Notfalls habe ich halt im Bett gearbeitet. Und andererseits habe ich nach einem spontanen Anruf wg. Erkrankung von Kollegen auch schon Seminare um 8h vertreten. anruf um 6.30h; ab in die Uni, ins Seminar einarbeiten und rein in die Veranstaltung.

Aber leider gibt's auch Jobs, wo das nicht geht (war bei mir später dann so. Nicht mal Gleitzeit).

Letztlich ist es aber immer wieder ein wie auch immer gearteter Neid... aber statt auf Kollegen rumzuhacken, sollte man vielleicht auch mal um seine Rechte kämpfen und ggf. mit dem Chef sprechen. Und schauen, was für einen selber rauszuholen ist. Statt hintenrum zu nörgeln...

MQon_ikax65


Bei uns kann Arbeit nicht einfach liegenbleiben, das geht eben nicht. Und es ist tatsächlich die Aufgabe der dort gerade Arbeitenden, wenn die Leitung nicht im Haus ist (was oft vorkommt) sich höchstselbst um Ersatz zu kümmern, wenn sich jemand krank meldet oder aus anderen Gründen ausfällt. Und die, die gerade nicht arbeiten, müssen damit rechnen, angerufen zu werden.

D0ie7KrQuemxi


Ich denke, Du warst genervt davon, dass sie als Erste gefragt hat und Du diese Lösung nicht in Betracht gezogen hattest

Und da ist es wirklich das Pech der Kollegen, wonn sie nicht fragen.

nein, ich war genervt davon, dass ich ihre Kunden am Hals hatte, da wir in einem Dienstleistungsbereich gearbeitet haben. Ich konnte ihr die Leute ja nicht nach Hause schicken und musste ihre Sprechzeiten übernehmen.

Dsie>Kruexmi


Letztlich ist es aber immer wieder ein wie auch immer gearteter Neid...

sehe ich anders. Wenn jemand nicht da ist (krank, Kind krank etc) müssen andere die Arbeit erledigen, sie wird nicht für den Fehlenden aufgehoben. Und es liegt wohl nicht in der natur des Menschen, sich über Mehrarbeit zu freuen. Die meißten Arbeitsplätze snd so konzipiert, dass man seine Arbeit schafft, aber nicht irre viel Freiräume für Vertretungstätigkeiten hat.

Mhoyxi


Menschen werden aber nunmal krank, oder eben deren in Abhängigkeit befindlichen Angehörigen.

Und dafür das die Arbeitsplätze teilweise für Roboter und nicht für Menschen geschaffen wurden, kann weder der Kranke, noch irgendwelche Mütter etwas.

Die Fälle in denen Leute Gründe vorschieben um nicht auf der Arbeit erscheinen zu müssen, kenne ich auch, aber das sind ja wahrhaftig nicht nur Mütter.

Gcol4denW2intexr


Wobei sie hier immernoch nicht geantwortet hat, ob die Frühschichten der Teilzeitmutti im Vornherein mit dem Chef vereinbart waren oder ob das eine Forderung der Mutti an die Kollegen war.

Sorry, deine Frage ging unter. Nein es ist nicht vereinbart gewesen nur Frühschichten zu machen und keine Spätschichten....

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH