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Kollegen müssen Kinderfreundlichkeit "ausbaden"

SPhojxo


Vielleicht war es ihnen nicht GANZ klar – ich selbst war auch schwer erschüttert davon, was es wirklich bedeutet, ein Kind zu haben, und kenne es fast ausnahmslos so, dass Leute beim ersten Kind vor den neuen Tatsächlichkeiten stehen wie die Kuh, wenn's donnert. Aber selbstverständlich sollten sie jetzt mit ein bisschen Verstand und sachlicher Überlegung drangehen statt mit der Ich-will-aber-Taktik eines trotzenden Kleinkinds.

Besteht denn immer noch die Möglichkeit, den Bereich zu wechseln? Weshalb will das denn keine der Frauen? Betriebsintern das Team wechseln, wenn im aktuellen Team gerade kräftig gezickt wird, hört sich für mich jetzt nicht zwingend nach einer ganz blöden Option an.

wnhitme m`a-gixc


KÖnntest du nich tmit deinen Chef und einem Teammeeting die Situation besprechen? evtl. würde ja einige der Mütter den Arbeitsplatz tauschen im HInblick darauf dass dann gerade die Urlaubsplanung und auch Ausfälle wegen Kindern nicht mehr so kritisch sind?

Also als Führungskraft wäre das mein Weg. Gerade wenn es ein Haus mit 5000 Beschäftigten ist, sollte das doch machbar sein.

Wird in unserem haus recht häufig so gemacht.

D`iehKruexmi


Vielleicht war es ihnen nicht GANZ klar – ich selbst war auch schwer erschüttert davon, was es wirklich bedeutet, ein Kind zu haben, und kenne es fast ausnahmslos so, dass Leute beim ersten Kind vor den neuen Tatsächlichkeiten stehen wie die Kuh, wenn's donnert. Aber selbstverständlich sollten sie jetzt mit ein bisschen Verstand und sachlicher Überlegung drangehen statt mit der Ich-will-aber-Taktik eines trotzenden Kleinkinds.

Besteht denn immer noch die Möglichkeit, den Bereich zu wechseln? Weshalb will das denn keine der Frauen? Betriebsintern das Team wechseln, wenn im aktuellen Team gerade kräftig gezickt wird, hört sich für mich jetzt nicht zwingend nach einer ganz blöden Option an.

ich habe ja mit allen vorab vor der Rückkehr gesprochen.

Klar könnte ich Umsetzungen einleiten. aber zum einen sind Umsetzungen gegen den Willen nicht so leicht, zum anderen setzt man ja nicht die Person um, an der man am meißten hängt oder den Leistungsträger. Und ich würde eben die Betreffenden "stigmatisieren" mit dem Label "das ist die Mitarbeiterin, auf die Frau Kruemi am ehesten verzichten kann".

Ich hoffe, dass einige der Damen selbst aktiv werden, und eine Umsetzung anstreben. Die Ladys sind eben neben dem Urlaubsgezeter und Ausfällen ansonsten ein sehr gutes Team und keiner wollte primär wechseln.

DUieKr[uemi


ich sehe es inzwischen als "Findungsprozess", die 4 Damen sind seit knapp 1 Jahr nun zurück, inzwischen wissen sie, wie die Praxis ist. Sie wissen, dass ich nicht Partei ergreife, keinen "Liebling" habe, der sich mit meiner Unterstützung durchsetzt. und sie wissen, dass es mir persönlich komplett egal ist, ob sie mit ihren Männern zusammen Urlaub nehmen können oder nicht.

Sie kennen die Optionen der Umsetzung, wissen, dass ich keine spezielle Mitarbeiterin besonders ermuntere, sich umsetzen zu lassen.

Es sind erwachsene Frauen, die für sich Lösungen finden müssen-oder zu den vorgegebenen Konditionen weiter arbeiten. Ich bin nicht für ihre persönliche Zufriedenheit zuständig, sondern dafür, dass die Arbeit läuft.

au.fixsh


Ich bin nicht für ihre persönliche Zufriedenheit zuständig, sondern dafür, dass die Arbeit läuft.

Uff.. zum Glück verabschieden sich immer mehr Menschen mit Personalführungsverantwortung von der Einstellung, dass ihre Aufgabe erfüllt ist, wenn ihre Mitarbeiter funktionieren.

D]ieKrKuemi


Uff.. zum Glück verabschieden sich immer mehr Menschen mit Personalführungsverantwortung von der Einstellung, dass ihre Aufgabe erfüllt ist, wenn ihre Mitarbeiter funktionieren

wenn du meine Beiträge mitverfolgt hättest, wüßtest du, wie ich das meine. Es ist hier eine Situation, in der nicht alle zufrieden zu stellen sind! Und ich werde nicht für spezielle Mitarbeiterinnen Partei ergreifen zu Lasten der anderen.

D\ieKmrueqmi


@ a.fish

neben pauschalen Verurteilungen wäre ich natürlich für deinen Lösungsvorschlag ganz besonders dankbar @:) @:) nur zu!

Ssün|txje


Die Kruemi

ich finde deinen Ansatz da völlig richtig.

Wir müssen uns auch um die Ferien balgen, ist nunmal so, wenn viele auf die Ferien angewiesen sind.

Andererseits wissen wir alle, dass nicht 8 Leute in den Ferien Urlaub nehmen können, da teilen wir uns dann eben auch ein.

Ist doch selbstverständlich.

Nun, eine neue Mitarbeiterin meinte auch, alle 3 Wochen, in der die Kita schließt Urlaub zu bekommen, den Zahn haben wir ihr gezogen, das braucht bei uns nichtmal ein Vorgesetzter machen, das können wir schon allein.

aA.fisth


@ DieKruemi

Ich habe Deine Beiträge gelesen und weiß auch nicht, warum mich dieser eine Satz gerade so angefressen hat. Entschuldigung.

Ntiobaex30


Ich bin nicht für ihre persönliche Zufriedenheit zuständig, sondern dafür, dass die Arbeit läuft.

Das sehe ich genau so. Du kannst es nicht allen recht machen und es kann dir auch egal sein. Das ist nicht deine Zuständigkeit.

Da müssen die Damen sich eben um den Urlaub prügeln.

Genauso kann es Müttern egal sein ob Kollegen genügend Zeit fürs Privatleben haben.

aG.fisxh


Jetzt weiß ich es wieder.. vermutlich, weil ich solche Beiträge als Reaktion erwartet habe. :-|

DHieMKru#emi


@ a.fish

klar, der Satz für sich liest sich asozial.

meine Erfahrung ist einfach: wenn sich keine gute Lösung finden läßt, kann ein Team eine suboptimale Lösung besser mittragen, wenn es sie selbst erarbeitet hat, als wenn sie diktiert wird.

Hat eine Mitarbeiterin ein Problem jenseits dieses Komplexes, habe ich natürlich dafür ein offenes Ohr und versuche zu helfen.

whhit>e ma>gixc


Ich glaube wenn du noch eingebunden hättest

persönliche Zufriedenheit bei der urlaubsfindung

dann äre das auch richtig angekommen. So aus dem Zusammenhang heraus liest es sich schon .. naja etwas sehr hart.

ich denke schon das dir die Zufriedenheit deiner Mitarbeiterinnen bezüglich ihres Arbeitsplatzes (außerhalb der urlaubsplanung) am herzen liegt.

DAieK#ruemxi


im Moment denke ich, ich kann nur eines machen:

nach außen hin mich vor mein Team stellen, bei Fehlern keine Bauernopfer zulassen und der Gruppe vermitteln, dass ich möchte, dass es im Rahmen der Möglichkeiten fair zugeht. Ich denke, wäre es hier so beschissen, würden sich die Damen mit Umsetzungsbemühungen nicht so schwer tun.

c[hantaml x86


Ja ja die guten alten Deutschen , :-( egal wie es gemacht wird zu meckern gibt es immer was . Erst sind es die mütter die kinder in die welt setzen nur weil sie nicht arbeiten gehen wollen :-/ und dann sind es die mütter die trotz kinder arbeiten gehen ... egal wie man es dreht deutschland ist einfach ein kinder unfreundliches land . und aus genau dem grund trauen sich die jungen menschen schon garnet mehr kinder in die welt zu setzten . Da gehen die exestens ängste schon nur beim bloßen gedanken los >:(

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