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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

M^ilMky_^e7x7


Am Wochenende ist es mir so gut gegangen. Ich war voller Lebensfreude, war entspannt und hab mir gedacht ich werde die Arbeitswoche ausnahmsweise mal positver angehen und gut überstehen. Dann bin ich hier und mir gehts sofort schlecht

HgannGaDhWe


Ach Milky, das klingt echt nicht gut! So sollte auch ein Montagmorgen nicht sein....klar, man ist vielleicht nicht jeden Montag begeistert, dass es wieder los geht, aber sich wünschen, tot zu sein? Erzähl mal, was du dir für diese Woche abends schönes vorgenommen hast, gehst du mit Freundinnen weg, machst du Sport? @:)

MVil\k%yr_e7x7


Hallo liebe HannahWe! :-x

Ja, heute sind die negativen Gefühle besonders stark da.

Der Kontrast zwischen Wochenende und Montagmorgen ist einfach so heftig, ich fühle mich innerlich ganz abgestorben {:(

Ich werde diese Woche am Abend wieder 3 mal Sport machen und am Samstag schön essen gehen, aber jetzt kann ich mich noch nicht drauf freuen.

Dafür bin ich gerade noch zu sehr in meinem Elend versunken.

Der Arbeitstag und die Arbeitswoche liegen wie die Unendlichkeit vor mir......

c#haaoAt


Milky, so denken sicher viele. Arbeiten ist mies und Wochenende ist schön. Magst du Arbeit allgemein nicht leiden oder könnte dich eine andere Beschäftigung umstimmen? Wäre es schöner, wenn du einen reichen Partner hättest und du dein Leben gestalten könntest, wie du magst? Was würdest du machen, wenn du ein bedingungsloses Einkommen ohne zutuhn etwa 1000€ hättest? Würde das genügen? Möchtest du was ändern an deinem jetzigen Leben, wenn sich die richtige Möglichkeit anbiedet? Hast du immernoch kein Therapeuten gefunden? Deine Einstellung finden sicher einige verwerflich. Was hindert dich deine Arbeit hinzuschmeisen? Da gibt es sicher viele Gründe die dich dazu zwingen. Ja aber es kann sein, dass du doch eine Alternative zur Arbeit findest. Einfach mal 2 Jahre aussteigen und von deinen Ersparnissen leben. Das könnte dich zum Nachdenken anregen. Es sind nur so Anregungen für dich. Ich bin selbst in einer Situation über mein Leben nachzudenken, wie ich es Sinnfoll und für mich angenehm gestalten kann.

cQhao-t


Schreibst du wärend der Arbeit? Sowas hätte ich mir Früher auch gewünscht. In deinen Kopf ist aber sicher kein Platz für die positiven Seiten.

MCilkzy_e7x7


Hallo Chaot!

oh das ist nett dass du in meinem Faden vorbeischaust. :)

Ich weiß nicht ob mich eine andere Arbeit umstimmen könnte, ich habe immer nur im Büro gearbeitet und weiß leider keine Alternative dazu bzw. hab keine Interessen die man beruflich nutzen könnte.

Wenn ich einen reichen Partner hätte dann wäre das traumhaft x:) x:) x:)

Aber noch lieber wäre es mir, selbst reich zu sein, durch Lottogewinn zum Beispiel

1.000 Euro bedingungsloses Grundeinkommen würden mich happy machen.

Würde dann vielleicht 10 Stunden im Monat dazuverdienen und das reicht dann.

Ich hoffe dass ich irgendwann mal eine Lösung finde auszusteigen oder wenigstens zu reduzieren. *seufz*

Wegen Therapeut habe ich schon länger nicht mehr danach gesucht, vielleicht nehme ich das mal wieder in Angriff.

Und ja - ich schreibe immer mal wieder auch während der Arbeit.

Das hilft mir ein bisschen die Qual durchzustehen.

chhaoOt


Wäre es dir überhaupt Einkommensmäßig möglich zu reduzieren oder würde dich das sehr beeinträchtigen. Mit wieviel wäre es dir möglich auszukommen? Du musst dann sicher auch dein Lebenstandart runterschrauben. Viele leben damit Glücklicher, weil sie die gewünschte Freizeit gewonnen haben. Mit 600€ Rente wär ich erstmal richtig Glücklich. Ich will auch keine Höhenflüge haben. Setze auch am untersten Level an. Ich habe mein Leben schon runtergeschraubt, so dass 600€ ausreichend sind. Wäre es für dich denkbar dein Lebenstandart so weit zu reduzieren, dass du mit weniger Arbeitszeit auskommst?

M#ilky_ze77


Ich könnte sicher von 30 Wochenstunden halbwegs gut leben (statt den derzeitigen 38,5 Stunden).

Aber in der Firma ist es leider nicht möglich, zumindest derzeit nicht.

Mit 600 Euro könnte ich aber niemals auskommen, das wäre mir zu wenig und würde nicht mal meine Fixkosten abdecken. Wahnsinn, wie schaffst du das?

cOhaxot


600€ ist nicht viel. Ich lebe auf den Lande. Habe eine Kleine Wohnung, ca 40 qm. Etwa 370 € warm. Da geht noch was für Versicherungen drauf. Für Essen brauch ich das wenichste. Mit Klamooten komm ich super hin. Trage auch gerne gebrauchte Kleidung, was Bekannte nicht mehr wollen. Papier und Klamoten, welche nicht mehr gut sind sammel ich einfach und schaffe sie zum Altstofhändler. Das macht locker 10 € im Monat. Ab und an gönn ich mir sogar was schönes. Frisör ist auch locker drinn. Ich habe ja auch nicht die Unkossten, die für die Fahrt zur Arbeit drauf gehen. Als ich gearbeitet hatte, blieb auch nie mehr Geld übrig. Auto und Benzien kostet doch unmängen. Mal sehen ob ein Nebenjop noch drin ist. Benzien spar ich zur Zeit auch, weil ich auf Grund meiner Erkrankung eine Zwangspause mit Autofahren einlegen muss. Ich hab zwar noch mein Führerschein. Aus Ärztlicher Sicht, wurde mir abgeraten. Von mir aus will ich das auch nicht riskieren. Das wird ja kein Dauerzustand sein.

Mjilkey_ex77


Du lebst wirklich sehr bescheiden, liebe Chaot.

Ich hoffe du wirst wieder fit genug dass du ein paar Stunden dazuverdienen kannst für ein bisschen "Luxus", also dass du dir dann auch mal ein bisschen was extra gönnen kannst.

Auf Dauer 600 Euro ist sicher schwierig.

Bei mir ist so dass ich oft unnötig Geld ausgebe als Kompensation dafür dass ich mich zur Arbeit quäle. Aber mein Ziel ist es dass ich irgendwann weniger Stunden arbeiten werde.

c;haxot


Wie willst du es schaffen, dein Ausgabeverhalten des Geldes, für unnötige Dinge ändern? Danke dir für deine lieben Worte. Ich arbeite drann Gesund zu werden. Wie viel Zeit gibst du dir, dein Ziel zu erreichen? Hast du mit den Arbeitgeber schon mal drüber gesprochen, dass du später auf 30 Stunden runter willst? Was sagt er dazu?

M-ilky_xe77


Ich arbeite derzeit nicht daran mein Ausgabeverhalten des Geldes zu ändern. Ich verdiene nicht schlecht und brauche diese Luxus-Ausgaben (Parfum, Kleidung, Kosmetik, oft essen gehen usw.) um mich zu motivieren dass ich weiterhin durchhalte.

Die wenige Freizeit die mir bleibt will ich mir quasi versüßen, sonst würde es mir noch schlechter gehen seelisch. Also belohne ich mich fürs Arbeiten.

Derzeit kann ich leider die Stunden nicht reduzieren, da eine Kollegin seit Monaten schon ausgefallen ist und erst im Frühling wiederkommen wird.

Mein für mich selbstgesetzes Ziel wäre ab allerspätestens 40 Jahre nur mehr weniger zu arbeiten. Sind aber noch ein paar Jahre bis dahin.... :-/

c/haot


OK, dan musst du aber mit deiner Jetzigen Situation so weitermachen. Kannst du das verantworten? Ich habe dass Gefühl du bist Derzeit nicht sehr glücklich.

M0ilkya_e77


glücklich bin ich nicht, das ist wohl so %:|

Es ist erst Mittwoch, noch sooo lange bis zum Wochenende *snief*

Ich denke immer es lesen bestimmt einige Leute in meinem Faden mit die es irgendwie geschafft haben aus diesem Hamsterrad rauszukommen oder nie arbeiten mussten, aus welchen Gründen auch immer.

Und ihr denkt bestimmt wie gut ihr es im Vergleich zu mir habt.

ach ich beneide euch!

HUan(nahxWe


Ich denke immer es lesen bestimmt einige Leute in meinem Faden mit die es irgendwie geschafft haben aus diesem Hamsterrad rauszukommen oder nie arbeiten mussten, aus welchen Gründen auch immer.

Und ihr denkt bestimmt wie gut ihr es im Vergleich zu mir habt.

ach ich beneide euch!

Da träumst du dir jetzt aber was zusammen, in deinem "Neid auf Unbekannte", Milky... Wer soll das denn sein, diese "einige Leute"? Denen zufällig das Glück und die finanzielle Unabhängigkeit zugefallen ist?

So viele Lottomillionäre lesen hier bestimmt nicht um diese Uhrzeit mit - eher andere gelangweilte Arbeitnehmer, die ihre Routinearbeit schon so im Halbschlaf erledigen dass sie ab und zu mal ins Forum gucken um nicht richtig einzuschlafen.... und Studenten, die an akuter Aufschieberitis leiden (und eigentlich lernen sollten ;-D) , Mütter mit keinen Kindern die Zuhause sind und denen die Kommunikation mit Erwachsenen fehlt, usw.

Also wenn ich Lottomillionärin wäre und mich entschlossen hätte im Leben keinen Tag mehr zu arbeiten, dann würde ich mich auf Hawaii von beiden Seiten gleichmäßig durchbraten lassen und nicht täglich dieses Forum besuchen, das glaub mal. ;-D

Milky, dein Neid ist mal wieder völlig unbegründet - alle anderen Menschen die in diesem Faden schreiben habe auch ihre Verpflichtungen und ihren Alltag. Nicht alle sind so unglücklich wie du dabei, aber diese Illusion vom reichen, glücklichen Faden-Mitleser, der den ganzen Tag auf der faulen Haut liegt und dir aus Boshaftigkeit seine selbstgefundene, super einfache aber geheime Methode, wie er zu lebenslanger finanzieller Unabhängigkeit gekommen ist, vorenthält: HAHAHAHAHAHAHAHA! :)=

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