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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

D5elpthinxe


*kurz mal reinschleich* Ich verfolge deinen Faden nun schon etwas länger und find es immer wieder interessant, wie unterschiedlich die Einstellungen zu Arbeit doch sind.

Aber was ich mich immer wieder frage, Milky, wie hat deine Schwester bloss die Matura geschafft? ":/ Ich hab im gleichen Jahr Matura gemacht und muss schon sagen, dass damals Leistung noch wichtig war und es eher noch 'elitär' war, überhaupt diesen Abschluss zu machen. Im Gegensatz zur heutigen Zeit, wo es schon 'normal' ist, Matura zu machen und die Schulen auch durchlässiger geworden sind.

M9iBlkny_e77


@ Seiby:

Für MICH ist das Arbeiten eben eine ewige Qual.

Natürlich weiß ich dass es vielen anderen Menschen viiiiel schlechter geht, aber meine eigene Qual ist deswegen trotzdem da.

Und mit Kind wäre meine Qual noch größer, arbeiten UND Kind - das würde ich nicht schaffen. Und dann würde das Kind dadurch auch leiden, weil ich nervlich dann komplett am Sand wäre durch die Doppelbelastung. Und es würde von Anfang an meine negative Einstellung zur Arbeit miterleben und deshalb vermutlich genauso sein. Und wie kann ich mein Kind zur Arbeit zwingen, wenn ich es selbst so hasse? Aber ewig durchfüttern so wie meine Eltern es bei meiner Schwester machen, das könnte ich finanziell nicht bewerkstelligen.

Also lasse ich es.

Zu Zeiten der 50iger Jahre, als Hausfrau sein normal und geschätzt war, da hätte ich bestimmt Kinder bekommen.

@ Delphine:

Meine Schwester ist ja nicht dumm. Früher zu Schulzeiten war sie sogar eine sehr gute Schülerin. Erst ab dem Studium war sie so faul. Weil man da eben alles verschieben, aufschieben und ewig hinausschieben kann. Kein Zeitdruck wie in der Schule.

_}Pa`rvSati_


Falls übrigens jemand wissen möchte wie es mit meiner Schwester derzeit so läuft.

Auch heuer und vermutlich auch 2016 wird sie das Studium, das sie 1999 begonnen hat, NICHT abschließen. Also dann 17 Jahre Studium und noch kein Ende in Sicht %-|

Meine Mutter hat ihr jetzt aber vorgeworfen, dass sie jeden Tag bis Mittags oder manchmal sogar bis in den Nachmittag hinein im Bett liegt und nicht arbeitet und fürs Studium kaum was macht und sich auch im Haushalt nicht beteiligt.

Gebracht hat es null.

Es läuft weiter wie bisher.... :-X

Ist es vielleicht möglich, dass deine Schwester eine Depression hat? Irgendwie klingt das für mich nicht so, als wäre sie nur faul ":/

M[ilkyx_e77


Irgendwie vermute ich das, dass sie eine Depression oder zumindest depressive Verstimmungen hat.

Dafür würde auch ihr Schlafrhythmus sprechen. Sie ist meistens die ganze Nacht wach, geht vormittags schlafen und steht erst am Nachmittag auf, manchmal sogar erst um 18 Uhr.

_pPamrvvatix_


Hast du deine Vermutung mal deinen Eltern mitgeteilt? Das Problem ist, sollte deine Schwester tatsächlich eine psychische Erkrankung haben, dann fördern deine Eltern dies durch ihr Verhalten nur noch. Sie meines es vielleicht nur gut und wollen deiner Schwester helfen, weil sie anscheinend nicht schafft, ihr Leben selbst auf die Reihe zu bekommen. Allerdings bewirken deine Eltern nur das Gegenteil. Sie müssen deine Schwester ein wenig unter Druck setzen, und wenn sie sie zu einer Therapie "nötigen".

M,ilkEy_e77


ja ich habe diese Vermutung unserer Mutter bereits 2 oder 3 mal mitgeteilt.

Ich kann mich sogar erinnern, dass meine Schwester mit Anfang 20 mal gesagt hat sie möchte zum Psychologen gehen. Aber unsere Mutter war dagegen.

Unsere Mutter verdrängt einfach alles. Als ich gesagt habe, was soll aus der Schwester später mal werden, da sie ja keinen Beruf hat und keine Ansprüche auf Rente/Pension, da wechselt sie immer schnell das Thema oder sagt das ist Zukunftsmusik, warum soll sie sich jetzt den Kopf drüber zerbrechen. ":/

Bin am Überlegen meine Schwester mal in Ruhe drauf anzusprechen, ob sie nicht vielleicht doch mal psychologische Hilfe in Anspruch nehmen will.

Denn manchmal bekommt sie schlimme Wutanfälle quasi aus dem Nichts oder bei unnötigen Kleinigkeiten. Kann aber natürlich auch daher kommen, dass sie 24 Stunden mit den Eltern aufeinanderhockt, da diese mittlerweile Rentner sind.

_"Parhvaxti_


Ich kann mich sogar erinnern, dass meine Schwester mit Anfang 20 mal gesagt hat sie möchte zum Psychologen gehen. Aber unsere Mutter war dagegen.

Es wäre mal gut zu wissen, warum deine Mutter gegen eine Therapie ist. Hast du sie mal danach gefragt?

Bin am Überlegen meine Schwester mal in Ruhe drauf anzusprechen, ob sie nicht vielleicht doch mal psychologische Hilfe in Anspruch nehmen will.

Das ist wahrscheinlich das Sinnvollste. Denn deinen Eltern scheint die Einsicht zu fehlen, dass bei ihrer Tochter gewaltig was schief läuft.

M@ilk%y_es77


letzte Woche hat unsere Mutter in einem Gespräch mit mir zum ersten mal zugegeben, dass psychologischer Rat kein Fehler wäre. Dann sie hatte einen Streit mit meiner Schwester und meine Schwester ist anscheinend so ausgerastet, dass meine Mutter Angst hatte, meine Schwester würde auf sie einschlagen. Dann hat meine Schwester 3 Tage kein Wort mit meiner Mutter geredet. Dann hat sie geweint. Einen Tag später war sie wieder frech und hatte wieder ihre Launen.

Wirklich schwierig....

Tjhis TCwiligtht CGaxrden


naja, wenn 3 erwachsene immer aufeinanderhocken und davon einer noch das "kind" ist, ist es klar, das es irgendwann knallt. deine eltern wollen vlt auch mal ihre ruhe haben und keinen dauergast den sie bewirten müssen.

aber deine schwester ist zu träge um sich zu bewegen, deine eltern zu ängstlich um sie rauszuwerfen. der zug ist abgefahren... sie wird dort so lange wohnen, bis eure eltern pflegebedürftig werden... dann wird deine schwester wahrscheinlich schnell das haus verlassen ;-)

_&Payrv!atix_


Im Übrigen könnten auch deine Eltern psychologischen Rat suchen. Sie scheinen mir auch etwas hilflos und klammern sich zu sehr an ihre Tochter und können sie anscheinend nicht loslassen. Sie können sich zumindest Tipps einholen, wie sie lernen können sich von ihrem Kind zu lösen.

M-ilkXy_e7x7


Ich denke in Zukunft wird es noch viele Probleme wegen meiner Schwester geben :-(

Werde mal versuchen positiv auf sie einzuwirken bezüglich Psychologe, wenn sie mal einen guten Tag hat.

Ich selbst bekomme es ja nicht so sehr mit, meine Mutter jammert halt immer wieder, wenn wir telefonieren, wie schwierig es mit meiner Schwester ist. Aber sie tut ja nichts dagegen. :-/ Da müsste entweder ein Ultimatum her (also kein Taschengeld mehr) oder psychologische Hilfe. Meine Schwester hat ja gar keinen Anreiz zu arbeiten. Die Eltern finanzieren ihr ja ALLES. Sie hat eigenes Auto, Handy, Laptop, PC, viele DVDs, Bücher, Kleidung, Kosmetik, alles was sie essen will.....

DAarkr,edSu>nshixne


Mh, das klingt für mich fast schon ein bisschen so, als ob deine Eltern ihr "Kind" bewahren wollen.

M4ilk_y_ex77


Aber ich werde mich nicht viel einbringen zu dem Thema. MICH ignorieren sie ja auch, wenn ich sage, dass es mir schlecht geht dass ich arbeiten muss. Da heißt es dann, dass sie es nicht für beide leisten können. Also sie zahlen nur für meine Schwester sämtliche Lebenskosten.

Heute gehts mir wieder schlecht in der Arbeit. Ich bin soooooooo müde. Ich bin den ganzen Tag nicht richtig wach geworden und in so einem Dämmerzustand. Am liebsten würde ich schreien, weil ich einfach nicht mehr im Büro hocken mag. Total schlechte Laune. Ich bin so erschöpft. {:( Wann ist endlich Weihnachten dass ich wenigstens mal 2 Wochen für mich habe? :°(

DWarkrpedSuns1hixne


Milkey, sei froh, dass du im trocknen Büro bist.

Ich war heute draußem. Anschließend war ich pitschnass und durchgefroren. Aber in ne halben Stunde kann ich gehen *juhuuuuuuuuuuuu*

Heute sind glaube ich alle müde. Das Wetter ist einfach zu schlimm.

Mrilky;_e7x7


Das Wetter hier ist eigentlich sogar recht schön tagsüber.

Es hat die Sonne gescheint, aber ich konnte es ja leider nicht nutzen. Wenn ich um 17 Uhr vom Büro hinausgehe, ist es schon finstere Nacht.

Bei euch regnet es, DarkredSunshine?

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