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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

M"ilwky%_e77


oh Parvati, das klingt ja echt spannend! Da wünsche ich dir ganz viel Glück dafür! *daumen-drück* :)^

ja ich weiß, wenn ich nichts ändere werde ich nicht glücklicher werden, sondern eher immer frustrierter. *ach-seufz*

Ich weiß noch nicht, was und wie ich etwas ändern kann.

Ich wäre superhappy wenn ich auf 25 oder zumindest 30 Stunden reduzieren könnte.

Aber das steht leider im jetzigen Job nicht zur Debatte. :-(

Aber das wäre für mich schon ein Traum, wenn ich das mal verwirklichen könnte.

Lottogewinn wird sich wohl nie erfüllen und reicher Mann ist auch nicht möglich, da ich meinen Freund liebe, und der verdient eher unterdurchschnittlich.

L}iNla,Luinpa


Ich hatte erst überlegt, noch ein paar Tipps zur Verbesserung deiner Lage zu schreiben.

Die willst du aber gar nicht, oder?

M;iVlkey_e77


nein, es bringt leider nichts.

Ich habe viele Tipps bekommen, aber ich habe keinerlei Energie etwas umzusetzen.

Aber danke dir, LilaLina! @:)

Es hilft mir aber schon sehr viel dass ich hier immer wieder schreibe, meinen Frust und meine Traurigkeit ausdrücken kann und immer wieder so nette Antworten bekomme bwz. auch vereinzelt Leidensgenossen finde.

Auch im RealLife haben sich einige Freundinnen bei mir geoutet, dass es ihnen ähnlich geht, seitdem ich mich traue darüber zu sprechen. Aber ich bin natürlich diejenige, bei der es am extremsten ausgeprägt ist.

HWan:nahWxe


Milky, nur weil es anderen ebenso schlecht geht, heißt das aber nicht, dass man nicht versuchen darf oder sollte, seine Lage zu ändern.

Und auch wenn du im Moment keine Energie und Kraft hast, etwas an deiner Situation zu ändern, glaube ich fest dran, dass der Punkt irgendwann für dich kommen wird.

Vielleicht brauchst du einen Anstoß von außen, um wirklich aus deiner passiven Leidens-starre rauszukommen. Solange du deine Situation irgendwie ertragen kannst, wirst du nichts ändern.

Vielleicht passiert ja irgendwann mal was, und du MUSST dir was überlegen. Es könnte z.B. sein, dass du in 3 Jahren gekündigt wirst, weil die Firma pleite macht. Oder dass deine Abteilung geschlossen wird und du in eine andere versetzt wirst.

Oder dein Freund bekommt eine Stelle in einer anderen Stadt und ihr müsst umziehen. Dann must du dir was neues suchen., vielleicht in Teilzeit.

Oder aber du heiratest und merkst, wie viel Spaß dir das Planen deiner eigenen Hochzeit macht, und du wirst Hochzeitsplanerin.

Du musst nur die Augen offen lassen für Chancen im Leben und dann irgendwann mal mutig sein. @:)

Diesen Artikel zum Thema finde ich übrigens echt toll:

[[http://mymonk.de/13-gruende-niemals-einen-job-anzunehmen/]]

_KParv@atix_


oh Parvati, das klingt ja echt spannend! Da wünsche ich dir ganz viel Glück dafür! *daumen-drück* :)^

Danke dir :-)

Ich weiß noch nicht, was und wie ich etwas ändern kann.

Ich wäre superhappy wenn ich auf 25 oder zumindest 30 Stunden reduzieren könnte.

Ich glaube kaum, dass eine Stundenreduzierung sinnvoll wäre. Ich glaube eher, du hast den falschen Beruf. Der Beruf erfüllt dich nicht und gibt dir keinen Sinn, außer den Sinn der finanziellen Absicherung. Wenn du aber weißt, wo deine Stärken und Interessen liegen, würde ich dort ansetzen und eventuell eine berufliche Neuorientierung wagen. Die finaziellen Einbußen muss man dann halt mal in Kauf nehmen und eventuell mal auf Urlaub usw. verzichten. Aber der Zustand ist ja schließlich nicht von Dauer.

Ich war übrigens auch im Büro tätig. Habe einen Verwaltungsberuf gelernt. Erfüllt und glücklich gemacht hat mich dieser auch nicht. Ich war daher auch lange Zeit orientierungslos und hatte nicht den Mut zur Veränderung. Irgendwann wurde bei mir aber der Schalter im Kopf umgelegt und ich habe mich dann eben auf das konzentriert was ich kann und will und, was sich auch mit meinen gesundheitlichen Problemen in einklang bringen lässt.

H:annxahWe


Ich war übrigens auch im Büro tätig. Habe einen Verwaltungsberuf gelernt. Erfüllt und glücklich gemacht hat mich dieser auch nicht. Ich war daher auch lange Zeit orientierungslos und hatte nicht den Mut zur Veränderung. Irgendwann wurde bei mir aber der Schalter im Kopf umgelegt und ich habe mich dann eben auf das konzentriert was ich kann und will und, was sich auch mit meinen gesundheitlichen Problemen in einklang bringen lässt.

Bei allem Respekt dafür, dass du dich getraut hast, deinen dich unglücklich machenden Job aufzugeben und jetzt "dein Ding" zu machen: Es ist natürlich immer leichter, seiner Berufung zu folgen, wenn man das Einkommen nicht für die Miete braucht.

Die allermeisten Menschen arbeiten nicht aus voller Berufung, sondern hauptsächlich weil sie das Geld brauchen. Das ist auch ok so, ein Staat und eine Gesellschaft kann nicht funktionieren, wenn jeder nur tut wozu er Lust hat. Sonst gäbe es keine Müllabfuhr, keine sauberen Toiletten, keine Steuerbehörde, keinen Schaffner.

Wenn es nurnoch freischaffende Kunstler, Maler, Dichter, Bastler gäbe, dann hätten wir bald nichts mehr zu essen. Man sollte Berufe, die keinen riesen Spaß machen, nicht verurteilen. Die Arbeit muss halt gemacht werden, basta!

Aber man könnte langweilige und stupide Arbeit besser aufteilen oder als Teilzeitlösung anbieten, damit die Menschen nicht dran kaputt gehen.

Und man kann selbst dafür sorgen, solche Arbeit nicht zu sehr zu seinem Lebensmittelpunkt zu machen, und für Ausgleich zu sorgen. In der Freizeit oder durch Teilzeitarbeit.

_gParv{a|ti_


Bei allem Respekt dafür, dass du dich getraut hast, deinen dich unglücklich machenden Job aufzugeben und jetzt "dein Ding" zu machen: Es ist natürlich immer leichter, seiner Berufung zu folgen, wenn man das Einkommen nicht für die Miete braucht.

Ich habe meinen Job nicht bewusst aufgegeben sondern aus gesundheitlichen Gründen und musste mich dadurch zwangsläufig umorientieren. Praktisch könnte ich auf dem regulären Arbeitsmarkt nicht arbeiten - höchstens wenige Stunden in der Woche. Da ist es aber schwierig, etwas in meiner Region zu finden. Bei meiner freischaffenden Tätigkeit habe ich wesentlich mehr Möglichkeiten mich auf meine Gesundheit einzustellen und kann nebenbei was dazu verdienen und das gar nicht mal so schlecht.

Wäre ich gesund, hätte ich was völlig neues gelernt, z.B. Physiotherapeutin. Da das auch ein Bereich ist, der mich schon lange interessierte.

Und selbst, wenn ich gesund wäre, in meinem gelernten Beruf hätte ich nie richtig Fuß fassen können, da zu speziell, überlaufen und kaum gefragt. Zudem habe ich kaum Berufserfahrung, da immer wieder nur kurze befristete Anstellungen, Arbeitslosigkeit oder Krankheit abwechselten. Mein Lebenslauf strotzt nur so vor Lücken. Daher wäre ich um eine berufliche Umorientierun früher oder später nicht herumgekommen.

Die allermeisten Menschen arbeiten nicht aus voller Berufung, sondern hauptsächlich weil sie das Geld brauchen.

Es geht doch nicht um Berufung und meinereiner fühlt sich auch zu nichts zu berufen. Es geht um einen Job, der einem erfüllt und einen Sinn gibt und das kann man durchaus auch mit einem guten Einkommen in Einklang bringen.

Das ist auch ok so, ein Staat und eine Gesellschaft kann nicht funktionieren, wenn jeder nur tut wozu er Lust hat. Sonst gäbe es keine Müllabfuhr, keine sauberen Toiletten, keine Steuerbehörde, keinen Schaffner.

Sicher würde es das auch geben, weil es auch Menschen gibt, die diese Berufe, die du aufgezählt hast, gerne ausüben.

MXilky-_e77


ja es ist mir bewusst dass ich was ändern sollte, aber ohne berufliche Interessen ist es eben schwierig.

Ein kompletter Neuanfang müsste her - nicht wieder Büro!!

Früher dachte ich, dass ich ein absoluter Exot bin mit meiner Einstellung. Aber immer mehr Freundinnen "outen" sich. Erstaunlich!

Ich habe bisher immer einen Anstoß von außen gebraucht, also bis die Situation entweder so extrem unterträglich war dass ich selbst gegangen bin oder ich aus betrieblichen Gründen gekündigt wurde.

Hier jetzt ist es noch das kleinste Übel bisher, aber jedes Übel ist trotzdem noch ein Übel ;-)

Und 25 Stunden Übel wären zumindest weniger als 40 Stunden Übel.

Aber das ist Zukunftsmusik.

_=Pkarv5atix_


ja es ist mir bewusst dass ich was ändern sollte, aber ohne berufliche Interessen ist es eben schwierig.

Frage dich erst einmal, was generell deine Interessen und Stärken sind.

Ein kompletter Neuanfang müsste her - nicht wieder Büro!!

Es gibt zig Berufe, die sich nicht oder nur zum geringen Teil im Büro abspielen. Willst du vielleicht eher mit Menschen arbeiten oder im Labor oder im handwerklichen Bereich? Lehrberuf oder Studium?

Was wolltest du denn mal als Kind werden?

Twhis Twi!light Gaxrden


Ich habe meinen Job nicht bewusst aufgegeben sondern aus gesundheitlichen Gründen und musste mich dadurch zwangsläufig umorientieren. Praktisch könnte ich auf dem regulären Arbeitsmarkt nicht arbeiten - höchstens wenige Stunden in der Woche. Da ist es aber schwierig, etwas in meiner Region zu finden. Bei meiner freischaffenden Tätigkeit habe ich wesentlich mehr Möglichkeiten mich auf meine Gesundheit einzustellen und kann nebenbei was dazu verdienen und das gar nicht mal so schlecht.

Wäre ich gesund, hätte ich was völlig neues gelernt, z.B. Physiotherapeutin. Da das auch ein Bereich ist, der mich schon lange interessierte.

Daher wäre ich um eine berufliche Umorientierun früher oder später nicht herumgekommen.

Entschuldige, aber das ist ein bisschen um den heissen Brei herumgeschrieben...

Wärst du jetzt alleinstehend, hättest du dich eben nicht mal ebenso verwirklichen können. Das ist Fakt. Dann wärst du beim Amt gelandet oder hättest Frührente beantragen müssen etc. was Monate dauern kann und sehr müßig ist...

Und mal eben umsatteln? Wer zahlt das? Eine Umschulung bekommst du noch relativ gut, wenn du noch jung bist...aber wenn du die 40 überschritten hast, gibt es keine Umschulung mehr - da bist du nur noch Hilfsarbeiter für das Amt.

Also, freu dich, das du einen Mann hast, der alles zahlt und du dich deswegen verwirklichen durftest :)z Ansonsten wäre das schlicht nicht möglich in unserem System.

_JParLvatix_


Wärst du jetzt alleinstehend, hättest du dich eben nicht mal ebenso verwirklichen können. Das ist Fakt. Dann wärst du beim Amt gelandet oder hättest Frührente beantragen müssen etc. was Monate dauern kann und sehr müßig ist...

Ob Amt oder Rente... man kann trotzdem nebenbei Arbeiten bzw. etwas dazu verdienen. Was man macht und wie man es umsetzt ist dabei doch völlig wurscht.

Und mal eben umsatteln? Wer zahlt das? Eine Umschulung bekommst du noch relativ gut, wenn du noch jung bist...aber wenn du die 40 überschritten hast, gibt es keine Umschulung mehr - da bist du nur noch Hilfsarbeiter für das Amt.

Wieso soll man mit über 40 keine Umschulung vom Amt bezahlt bekommen? Sicher geht das unter bestimmten Bedingungen. Denn eine Umschulung gibts schließlich auch nur, wenn man entweder seinen Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann oder, wenn es sehr schwierig ist im gelernten Job eine Arbeit zu finden.

Eine reguläre Ausbildung wäre auch möglich. Natürlich muss man dann auch irgendwie mit dem Ausbildungsgehalt klarkommen und das fällt, je nach Branche unterschiedlich aus.

Also, freu dich, das du einen Mann hast, der alles zahlt und du dich deswegen verwirklichen durftest :)z

Sicher ist es hilfreich, wenn man einen Partner hat der verdient und bei seinen Plänen unterstützt. Dafür bin ich auch sehr dankbar. Aber, wenn andere diese Möglichkeit nicht haben oder aus diversen Gründen nicht nutzen wollen, dann ist das nicht mein Bier. Ich habe eben das beste aus meiner Situation gemacht. Nichts anderes würde ich jeden anderen Raten, eben alle Möglichkeite die man hat auszuschöpfen. es kommt natürlich immer auf die Lebensumstände an, das will ich sicher nicht bestreiten und je nach Lage ist sicher nicht immer alles so umsetzbar wie man gerne möchte. Ich kann aufgrund meiner Lage auch nicht alles machen was ich gerne wöllte. Das ist dann eben so und damit muss ich leben.

Koadhixdya


Aber man könnte langweilige und stupide Arbeit besser aufteilen oder als Teilzeitlösung anbieten, damit die Menschen nicht dran kaputt gehen.

Das muss man sich erstmal leisten können, wenn man weniger Geld bekommt.

Das läuft dann doch auch wieder darauf hinaus, dass nur ein eingeschränkter Personenkreis (geerbte Wohnmöglicheit, keine Mietkosten etc) solche Lösungen in Anspruch nehmen kann oder ein Teil der finanziellen Last auf den Partner abgewälzt wird. Dann macht man sich wieder abhängig von anderen. Alles nicht so ideal, dann doch lieber neuer Beruf statt Teilzeit.

T-his Tw{ilight LGaxrden


Ob Amt oder Rente... man kann trotzdem nebenbei Arbeiten bzw. etwas dazu verdienen. Was man macht und wie man es umsetzt ist dabei doch völlig wurscht.

Das ist, entschuldige, Blödsinn.Wenn du in den Fängen des Amtes bist, darfst du dich bewerben, an Sinnlosmaßnahmen teilnehmen, evtl mal einen 1€ Job machen etc. Da ist weder das Geld noch die Zeit (wenn du in einer Maßnahme steckst) sich zu verwirklichen. Du hast nicht gerade viel Ahnung von diesem System oder? Und dazuverdienen darfst du und wird dir dann bis auf 100€ alles verrechnet.

Wieso soll man mit über 40 keine Umschulung vom Amt bezahlt bekommen? Sicher geht das unter bestimmten Bedingungen.

Weil das so ist. Wird natürlich nicht offiziell gesagt, aber unter der Hand wird das so beim Jobcenter gehandhabt. Dann musst du eben die Jobs nehmen/Zeitarbeit die keiner will und wokeine Qualifikation gefordert ist. Kannst dir ja denken, was das für Jobs sind.

Wieso soll man mit über 40 keine Umschulung vom Amt bezahlt bekommen? Sicher geht das unter bestimmten Bedingungen.

Auch blödsinn,wenn du nicht gerade bei ner Bank anfängst... wer kann denn von 300-400€ seine Mite,essen etc. zahlen? Auch das kann man nur machen, wenn Männe/Partner alles zahlt ;-)

Aber, wenn andere diese Möglichkeit nicht haben oder aus diversen Gründen nicht nutzen wollen, dann ist das nicht mein Bier.

nicht nutzen wollen ist nonsens. Nicht haben, ist richtig. Das stimmt, ist nicht dein Bier, aber dann schreib hier auch nicht so allgemeingültig und scheinbar richtige Dinge, die nicht stimmen.

T#his +Twilighvt GarEdexn


Und 25 Stunden Übel wären zumindest weniger als 40 Stunden Übel.

Aber guck mal, das klang sonst noch ganz anders bei dir, also hat sich doch was getan :)z . Früher wärst du nicht bereit gewesen, weniger Verdienst für mehr Freizeit hinzunehmen.

Vielleicht doch nochmal umgucken nach ner anderen Büro-teilzeitstelle?

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