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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

M-ilkay]_e77


Es zieht mich so runter in der Arbeit zu sein.

Dienstag ist immer ein schlimmer Tag, da ist die Erholung vom Wochenende weg und das nächste noch so unendlich weit weg.

Da hab ich dann so wahnsinnig negative Gedanken, die alles andere in den Hintergrund drängen. Bin dann so ausgeliefert.

Keine Energie und keine Hoffnung auf Besserung/Änderung und trau mir dann gar keine Entscheidungen mehr zu. Bin dann wie gelähmt, wie in einer Starre sitze ich in der Arbeit.

Ich weiß dass ich was ändern müsste, aber da ich so ausgelaugt bin mal wieder, fühle ich mich heute zu nichts in der Lage.

Ich hoffe es geht bald wieder bergauf (ist aber eh nie auf Dauer, kaum gehts mir mal besser, zieht mich der Arbeitsfrust wieder runter) {:(

Mvilkty_e7x7


ach snief, heute habe ich so gar keine Power.

Ich hasse diese ständigen nervigen Arbeiten im Büro.

Wenn ich wenigstens in Ruhe nachdenken könnte, aber dauernd stört mich jemand.

MXilxkny!_e77


Werde demnächst wohl mit meiner Mutter über das Thema Baby reden.

Was sie dazu meint.

Mir lässt das Thema keine Ruhe, ich werde immer nervöser und unruhiger.

Weil mir mein Freund eben so leid tut.

MwilkyX_e7x7


Gestern mit mit meinen Eltern und meiner Großmutter gesprochen und per WhatsApp mit einigen Freundinnen.

Papa ist neutral, könnte sich sogar gut vorstellen Opa zu werden.

Meine Oma rät mir seeeeehr davon ab.

Mama rät mir eher davon ab, aber ist nicht so negativ eingestellt wie die Oma.

Die Freundinnen haben geteilte Meinungen.

Manche sprechen mir voll zu, andere raten stark ab.

Ich selber tendiere jetzt wieder stärker zu nein.

L(il;aLinxa


Naja, ist ja zum Glück kein Mehrheitsentscheid.

Wäre interessant, warum z.B. deine Oma und Mutter eher ablehnend dem möglichen Kinderwunsch gegenüber stehen.

Trauen sie es dir nicht zu? Befürchten sie, dich zu viel unterstützen zu müssen? Sind ihre eigenen Erfahrungen schlecht, so dass sie dir davon abraten?

M2ilkgy_Be7T7


hihi natürlich ist das kein Mehrheitsentscheid ;-)

Mich haben einfach mal die Meinungen meines engsten Umfeldes interessiert.

Meine Oma sagt sie wäre lieber in der heutigen Zeit jung gewesen.

Sie hätte liebend gerne Karriere gemacht und würde in der heutigen Zeit komplett auf Ehe und Kinder verzichten, aber zu Kriegszeiten war es eben so üblich. Und da gab es keine Möglichkeit damals für sie, eine weiterführende Schule zu besuchen.

Meine Mama meint auch, dass es ohne Kinder leichter wäre und man als kinderloses Paar mehr vom Leben hat.

Und sie sehen den Geldfaktor sehr stark, also dass mein Freund nicht viel verdient und ich schnell wieder arbeiten müsste, und sie wissen ja, dass ich ungern arbeiten gehe und die Doppelbelastung für mich zu viel wäre, zumindest in den ersten Jahren.

HRannah^We


Gestern mit mit meinen Eltern und meiner Großmutter gesprochen und per WhatsApp mit einigen Freundinnen.

Papa ist neutral, könnte sich sogar gut vorstellen Opa zu werden.

Meine Oma rät mir seeeeehr davon ab.

Mama rät mir eher davon ab, aber ist nicht so negativ eingestellt wie die Oma.

Die Freundinnen haben geteilte Meinungen.

Manche sprechen mir voll zu, andere raten stark ab.

Ich selber tendiere jetzt wieder stärker zu nein.

Ich wäre mit solchen "Abstimmungen" zu so einem wichtigen Thema auch vorsichtig. Ich tendiere leider auch dazu, bei wichtigen Entscheidungen, bei denen ich mich überfordert fühle, viele andere Leute nach ihrer Meinung zu fragen. Danach bin ich leider oft unsicherer als vorher, bzw. lasse mich von der Meinung einzelner kurzzeitig anstecken und nachher weiß ich garnichtmehr, was ich will.

Wenn du 20 Menschen fragst, wirst du 20 verschiedene Antworten bekommen. Keine davon ist wirklich deine.

Dann würde ich dir eher solche Methoden zur Entscheidungsfindung raten: [[http://mymonk.de/die-box/]]

[[http://mymonk.de/3-methoden-entscheidungen-in-unter-einer-minute-zu-faellen/]]

Vor allem die Methode mit der Münze hilft mir oft sehr, wenn ich mich nicht entscheiden kann: Ich werfe eine Münze, und schwöre mir selbst, dass ich das, was kommt (Kopf oder Zahl) auch wirklich durchziehen warden. Dann werfe ich die Münze, und entweder lasse ich sie liegen und gucke garnicht drauf, sondern versuche zu spüren, was ich gerne hätte (Kopf oder Zahl).

Oder aber ich gucke drauf, und beobachte in dem Moment meine eigenen Gefühle: Bin ich enttäuscht, das "Zahl" oben liegt? Oder freue ich mich?

H"annavhxWe


Achso, und natürlich tue ich dann NICHT das, was beim Münzewerfen rauskommt. Es geht nur darum, seine eigenen Gefühle zu einer Entscheidung besser zu spüren.

M\ilky_dex77


Den Trick mit der Münze hat am Wochenende die Freundin mit Kleinkind mit mir gemacht.

Da kam heraus "kein Kind" und ich hatte das Gefühl bei dieser Entscheidung würde doch was fehlen.

Aber da waren ja gerade mit süßen Kleinkind unterwegs.

2 Tage später, als ich mit einer jungen Solo-Freundin abends im Kaffeehaus war, hätte mir beim Gedanken meine Freiheit (spontan was unternehmen usw.) aufgeben zu müssen, wiederum was gefehlt.

Ich steh also bei Null, derzeit Tendenz zu "kein Kind".

D|ar/kredSRunshJinxe


Ich würde das tun, was sich für dich und deinen Partner richtig anfühlt.

D!ark4redS:unsihinxe


Gibst du denn was auf? Der Partner kann ja auch mal aufpassen, oder du kannst das Kind "spontan" mitnehmen :-@

HIannaxhWe


2 Tage später, als ich mit einer jungen Solo-Freundin abends im Kaffeehaus war, hätte mir beim Gedanken meine Freiheit (spontan was unternehmen usw.) aufgeben zu müssen, wiederum was gefehlt.

Vielleicht hilft es dir, wenn du dir veranschaulichst, dass es auch für dich persönlich keine 100% richtige Entscheidung gibt in diesem Fall? Dass dein Leben weder mit, noch ohne Kind PERFEKT sein wird?

Wenn du dich gegen Kinder entscheidest wirst du diese Entscheidung wahrscheinlich nicht den Rest deines Lebens bereuen- es kann sein, dass du Phasen haben wirst, in denen du dir wünschst, du hättest doch Kinder bekommen, wenn es zu spät ist, aber diese Phasen werden wieder vergehen.

Wenn du dich für Kinder entscheidest dann wirst du sie wahrscheinlich die ganze Zeit lieben, und trotzdem wird es Momente geben, in denen du müde, erschöpft, überfordert bist und in denen du dir wünschst, vielleicht keine Kinder zu haben. Aber auch solche Phasen werden wieder vorbeigehen.

Ich glaube nicht, dass die Entscheidung FÜR oder GEGEN ein Kind dein Leben absolut glücklich oder absolut unglücklich machen wird.

Beide Alternativen haben ihre Vor- und Nachteile, und keine davon verspricht ein sorgenfreies, stressfreies, einfaches Leben ohne Höhen und Tiefen und ohne Zweifel.

Du sagst, du hast Angst vor der Entscheidung weil sie nichtmehr rückgängig zu machen ist: Das stimmt natürlich. Aber es gibt zwischenstufen. Niemand zwingt dich, 10 Jahre zuhause zu bleiben, falls du merkst, dass das Mutter sein dich nicht 100% erfüllt. Es gibt Kitas und Tagesmütter. Auch wenn du ein Kind hast, hast du Möglichkeiten dein Leben umzugestalten und so zu führen wie du es möchtest.

Gleichzeitig kann ich gut verstehen, wenn du deine Freiheit nicht aufgeben willst: Es stimmt natürlich das sich in den ersten Lebensjahren alles um das Kind dreht.

Aber so viel "Freiheit" hast du doch eigentlich im Moment sowieso nicht, oder? In diesem Faden dreht sich doch alles darum wie eingesperrt du dich durch deinen Vollzeit-Bürojob fühlst.

M9ilky3_e77


Das stimmt natürlich - keine der beiden Möglichkeiten - also Kind ja oder nein - wäre perfekt.

Ich habe halt Angst mit Kind vielleicht NOCH eingesperrter zu sein.

Also falls ich schnell wieder arbeiten muss wegen dem finanziellen, dann wäre das definitiv der Fall.

Jetzt habe ich wenigstens ein paar Stunden für mich, mit Kind dann so gut wie gar nicht mehr, zumindest nicht spontan.

Vollzeit-Mutter für ein paar Jahre könnte ich mir noch eher vorstellen, da könnte ich eher noch Zeitinseln für mich schaffen (Großeltern oder Freundin oder Partner der aufpasst), aber wenn ich arbeite dann braucht mich das Kind dann ja zumindest die wenigen Stunden, die ich dann da wäre.

Ich merke also, es läuft sehr stark aufs finanzielle hinaus....

Mit viel Geld kann man sich alles leichter richten - umziehen, bessere Betreuung, selbst mehr Zeit haben.....

MIilky_be77


Irgendwie habe ich Angst vom Regen in die Traufe zu bekommen, aufgrund der finanziellen Situation, da ich nicht lange zuhause bleiben könnte.....

EChemalIigMer [Nut7zaer (#k325731x)


Sagen wir es mal so deinen jetzigen Standard finanziell wirst du mit Sicherheit nicht halten können wenn dein Freund nicht deutlich mehr verdient und du komplett zu Hause bleibst.

Da werdet ihr euch sehr eins tränken müssen mit einem Gehalt bei 3 Personen

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