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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

t%inkxa


Mikey, ich finde deine Entscheidung richtig! Wenn man keine Kinder möchte, dann muss man auch dazu stehen! Und wenn es der Herzenswunsch deines Freundes ist Vater zu werden, kann es natürlich sein, dass deine Entscheidung für ihn ein Trennungsgrund ist. Aber daran darfst du deine Entscheidung nicht festmachen.

DVarkre$dSunsxhine


Meinst Du nicht, dass es einem Kind gegenüber unfair ist, es zu bekommen, wenn man keinen Kinderwunsch hat

Deswegen auch der Lösungsansatz des Rollentausches.

EHhemalJigerE BNutzer H(#32573x1)


Es ist aber auch ein finanzieller Aspekt wenn einer zu Hsuse bleibt. Und Miley möchte die Verantwortung halt nicht. Und ich finde es legitim. Es möchte halt nicht jeder dringend Kinder haben. Das ist nicht jedermanns Lebensmodell

t%inxka


Ich habe eine Arbeitskollegin die Anfang 60 Jahre ist. Und sie und ihr Mann haben sich bewusst gegen Kinder entschieden. Heute sagt sie, dass sie jetzt manchmal denkt, dass ihre Entscheidung vor 30 Jahren nicht die richtige war. Ich habe zu ihr gesagt, dass das Gefühl deshalb aufkommt, weil sie halt heute mit ihrem Mann alleine ist. Sie hat keine Kinder/Enkelkinder die sie besuchen oder die mal anrufen und sie an ihrem Leben teilhaben lassen. Aber nur um im Alter nicht allein zu sein, reicht nicht als Grund um Kinder aufzuziehen. Und da hat sie mir Recht gegeben, denn sie weiß nicht, ob sie als Mutter getaugt hätte. Vielleicht ist ihre Ehe nur bis heute glücklich, weil sie eben keine Kinder hervorgebracht hat. Kinder sind oft ein Beziehungskiller.

D{arkredS(unshixne


Ich habe mich meinem Mann zu liebe jetzt und hier dafür entschieden die Verhütung abzusetzen... Er wünscht sich sehnlichst welche und ich liebe ihn. Also "why not?"

MNiwlky_Je77


@ Tinka:

Ja da gebe ich dir vollkommen recht.

Auch wenn man Kind/er hat ist es keine Garantie für Besuche im Alter.

Die Kinder könnten theoretisch nach Australien auswandern oder man zerstreitet sich.

Und stimmt - vielleicht würde unsere Beziehung dann WEGEN dem Kind scheitern, weil wir beide überfordert wären mit der Situation.

@ Darkredsunshine:

oh dann wünsche ich dir baldige Befruchtung ;-D :-@

Ich wünsche dir alles Gute! :)*

Weißt du schon, wie ihr die Betreuung usw. aufteilen werdet?

Finanziell ist es gut möglich?

D{arkiredSuvnshixne


Naja, auf der einen Seite hoffe ich mittlerweile auch, dass es schnell klappt. Auf der anderen hoffe ich, dass es noch auf sich warten lässt. ]:D

So ganz genau wissen wir es noch nicht. Am liebsten würde ich nur nen halbes Jahr zuhause bleiben und dann für ein Jahr halbtags arbeiten gehen. Wenn das nicht geht, dann bleibe ich wohl ein Jahr zuhause und gehe dann gleich wieder voll arbeiten.

Die Betreuung werde ich wohl unter der Woche mit KITA/Tagesmutter alleine stemmen müssen. Mein Mann arbeitet genau wie ich auswärts. Ich hoffe, dass zumindest ich dann Standortgebunden bleiben kann. Ansonsten... Tja, dann wirds wohl echt doof.

Finanziell hoffe ich, dass es nur für 1-1,5 Jahre Einbußen gibt. Aber eigentlich müsste es gut machbar sein. Verdienen ja beide nicht soo schlecht.

r7edpeppper284


Ich wollte einfach mal was einwerfen....

Was das Kinderthema angeht halte ich mich hier mal kompett aus der Diskussion raus.... da kann ich nicht mitreden.

Milkey, ich verfolge deinen Faden in unregelmässigen Abständen und mit Sicherheit habe ich nicht alle Seiten gelesen. Doch muss ich sagen, ich finde mich oft wieder in deinen Beschreibungen, wie es dir mit deinem Job geht.

Ich habe die letzten Jahre im Büro jeden Tag gedacht, ich drehe gleich durch. Den ganzen Tag Lebenszeit verstreichen lassen und Arbeit machen die jeder andere auch erledigen könnte, die m.E. keinen "sittlichen Nährwert" hat und und und...Dieses Rumsitzen!

Ich muss dazu sagen,ich habe keinen "Büro-Beruf" gelernt (bin PTA) und bin nur aus finanziellen Gründen ins Büro gewechselt. Als PTA verdient man nicht besonders gut.

Im Endeffekt habe ich mich monatelang gefragt ob ich auf Teilzeit wechseln soll, was nicht möglich war und habe nun, weil ich zunehmend unzufriedener mit der Situation war gekündigt.

Ab dem kommenden WS werde ich wieder studieren gehen. Ich werde damit einer der älteren Studenten sein und ich werde mich finanziell natürlich wesentlich verschlechtern - für die Dauer des Studiums.

Natürlich ist das jetzt keine allgemeingültige Lösung. Ich habe lange lange über die Entscheidung nachgedacht. Ich habe viel Kritik bekommen in Richtung "Du bist zu alt, sei nicht so verrückt! Was wenn du Kinder willst? Finde dich damit ab!"

Aber ich merke jetzt schon, dass mir der Einschnitt gut tut. Das erste Mal kann ich wieder aufatmen und fühle mich wieder wohl. Ich glaube manchmal bedarf es einer Veränderung auch wenn das wirtschaftlich einschneidend ist oder das Umfeld das nicht gutheisst.

Ich glaube du wirst auch noch deinen Weg finden - jobmässig (und kindertechnisch bestimmt auch)

Und schon bin ich wieder weg... *:)

Meilky_xe77


@ Darkredsunshine:

Dann wünsche ich dir, dass alles so kommt wie es am besten dann machbar ist @:)

Bin gespannt wie schnell der Nachwuchs kommen wird. :-D

@ redpepper284:

oh danke dir für deinen Beitrag!

Ja, die Arbeit macht mir nach wie vor am meisten zu schaffen. :-(

Aber ich habe jetzt erkannt, dass ein Kind mir in der Hinsicht auch nicht heraushelfen kann, sondern sich alles noch verschlimmern könnte.

jaaaaaa dieses sinnlose Verlieren der Lebenszeit :°(

Furchtbar, ganz furchtbar.

Aber darüber hab ich ja schon seitenweise geschrieben, bis jetzt hat sich nichts geändert daran.

Ich hoffe dass ich irgendwann mal einen Ausweg finde.

Aber richtige Hoffnung habe ich keine mehr so wirklich.

Ich muss wohl bis ins Rentenalter irgendwie durchhalten.

Schade um den Großteil meines ungelebten Lebens :°(

Aber immerhin weiß ich mittlerweile, dass ich nicht alleine bin mit meinem Problem

r eldpep#perx284


Hey, du bist 37 (?)... du hast also noch 30 Jahre Berufsleben vor dir.

Du kannst defintiv noch was ändern. Umschulen, andere Schwerpunkte setzen. Das wird!

30 Jahre abwarten und dann womöglich von der Rente nicht mehr viel haben ist doch keine Option. :|N

Man bereut doch nur die Dinge, die man nicht ausprobiert hat. :)*

M9i+lkfy_e7x7


Ja ich bin 37.

Aus heutiger Sicht wären es noch 27 Jahre bis zur Rente.

Ich werde aber die letzten Jahre sicher nicht mehr arbeiten, sondern versuche mir ein Polster aufzubauen, dass ich einige Jahre dann von meinem Ersparten leben kann.

Für Umschulung usw. habe ich keine Energie und auch keine Lust und kein Interesse, worauf ich umschulen könnte.

A^quiVlxia


Wie lang bist du denn mit deinem Freund schon zusammen? Und seit wann weißt du, dass er sich eine Familie wünscht?

Mrilk>y_ex77


Wir sind über 10 Jahre zusammen.

Ernsthaft hat er mit mir eigentlich nicht über seinen Kinderwusch gesprochen.

vielleicht einmal in 2 Jahren kurz erwähnt oder so.

Erst seit kurzem ist er konkret geworden, da er wohl merkt dass es schön langsam vom Alter her knapp wird.

aIbcLykxz


Jetzt mal ganz ehrlich:

Schade um den Großteil meines ungelebten Lebens :°

Ich verfolge deinen Faden schon ein Weilchen, ohne bisher etwas geschrieben zu haben. Aber so langsam verstehe ich es nicht. Ja, auch ich hatte Phasen im Leben, in denen ich meinen Job hasste, zum Glück sind die mittlerweile vorbei, weil ich etwas besseres gefunden habe. Ich kann den Hass auf einen Job also grundsätzlich nachvollziehen.

Aber was ich schlichtweg nicht verstehe, wenn du schon so dramatisch von ungelebtem Leben sprichst: was genau willst du denn bitte mit deinem Leben anfangen? Den ganzen Tag rumgammeln, in der Therme abhängen und shoppen gehen? Sorry, aber für mich ist das kein Leben, sondern Zeitvertreib, und nichts sonderlich erstrebenswertes!

Was du wirklich brauchst, ist Sinn und eine AUFGABE. Da du keine Kinder haben möchtest (was dein gutes Recht ist), muss du dir diesen Sinn so langsam mal suchen. Mit einer AUFGABE. Eine Arbeit, die dir ein gutes Gefühl gibst, weil du sie für sinnvoll erachtest. Oder auch ehrenamtliche Arbeit (neben einem Halbtagsjob, der dir erlaubt, erstere auszuüben). Du jammerst ständig, dass du auf der Arbeit deine Lebenszeit so sinnlos verschwendest. Das mag gut sein, aber die Art Freizeit, die du erstrebst, wäre genauso sinnlos verschwendet, bloß wäre sie angenehmer für dich. Du hast am Anfang dieses Fadens deine arbeitslose (denn letztlich ist sie nichts anderes), antriebslose Schwester beneidet. Sorry, aber das sagt schon verdammt viel über deine Grundeinstellung dem Leben gegenüber, den deine Schwester kann man bemitleiden, aber ganz sicher nicht beneiden.

Frag dich doch bitte wirklich mal ganz ehrlich: wenn du einmal 90 wärst und auf dein Leben zurückschaust, worauf könntest du stolz sein? Auf was würdest du gerne zurückblicken? (Und damit meine ich nicht: "ich war ganz oft in der Therme und Kaffee trinken"!)

MHilky&_e7x7


Nach einem tiefen Sinn strebe ich nicht.

Das tun wohl die wenigsten.

Und können wohl auch die wenigsten, denn nicht jeder kann zB den Nobelpreis gewinnen, etwas großartiges erfinden,....

Okay, man kann sich sozial engagieren, aber ob das der große Sinn des Lebens ist, der mich dann am Ende des Lebens sagen lassen würde: Ich habe was erreicht? ":/

Glaube ich ehrlich gesagt nicht.

Ja ich wäre zufrieden wenn ich zurückblicke und sage, ich habe eine tolle und entspannte Zeit gehabt. x:)

Sozial engagiere ich mich insofern dass ich gute Kontakte und Freundschaften pflege, und für meine Freunde gerne da bin.

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