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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

MYilkVy_-e77


Großeltern wären zwar da, aber trotzdem ist es nicht das selbe wie Unabhängigkeit....

Wir gehen zB oft essen, manchmal 2 - 3 mal im Monat. Kino, usw.

Nächstes Wochenende bin ich für ein paar Stunden Babysitter für das Kleinkind einer Freundin. So kann ich mich selbst nützlich machen und hab auch Kontakt zu Kindern :-D

MVilSkyx_e77


ach Leute, ich muss mal wieder jammern.... Der Arbeitsfrust ist wieder riesig, hoffentlich ist die deppate Woche bald vorbei. So schade um mein Leben, ich warte immer nur wann es endlich vergeht. Die paar Stunden für mich sind so kurz, und den Rest warte ich nur dass es endlich vorbei ist.

100 mal das selbe geschrieben, ich weiß.

Ich erwarte keine Antwort.

Wollte mir nur mal wieder den Frust ein bisschen rauslassen.

Wäre gerne einfach nicht da.

T$his Twilig4ht GKarden


:-( :°_

M&ilkyt_e77


Vielleicht sollte ich doch wieder nach psychologischer Hilfe suchen.

Ich geh an diesem Frust immer mehr kaputt.

Aber ich denke nicht dass mir ein Psychologe helfen kann.

Ich muss ja trotzdem weiterhin arbeiten.

Und da mich damals die Psychologin so gar nicht verstehen konnte, habe ich die Befürchtung, dass mein Problem einfach nicht nachvollziehbar ist, außer von den selbst Betroffenen, die ähnlich fühlen.

ByraunesTledersxofa


Ja, dann TU doch endlich mal was gegen den Arbeitsfrust !!!!!!!!

Du hast keine Lust auf Fortbildungen oder Studieren, dann reduzier halt die Stunden oder such dir etwas Anspruchloseres. Einziger Nachteil: Weniger Geld. Aber da du mit deinem Partner zusammen wohnst, wird das doch nicht schwer ins Gewicht fallen oder?

Mal im Ernst: Der Faden ist zwei Jahre alt und ich habe selten erlebt, dass sich hier jemand so in seinem Selbstmitleid suhlt wie du. Ich will dich nicht beleidigen, aber du bist kerngesund und kannst dich finaziell nicht beklagen, dass einzige was du bemängelst ist die fehlende Zeit für dich. Und daran könntest du in schnellster Zeit was ändern.

Ich glaube, dass sich viele Menschen wünschen, sie hätten deine Probleme.

NeordiE8x4


Bringt nix, Milky tut sich lieber noch 30 Jahre selbst leid und geht dann ggf. mit ner echten Depression in Rente. Da kann man sich dann darüber beschweren das man kein Geld hat um die viele Freizeit auszufüllen.

Der Vorschlag es endlich anzupacken, egal ob Therapie, neuer Job oder Whatever, wurde ja schon tausend mal abgelehnt.

MJiylky2_$e77


Mein Problem mag für viele lächerlich klingen, aber wie es mir damit geht, das ist für MICH eben nicht lächerlich.

Und es überschattet eben so viel in meinem Leben, nimmt so viel Platz ein.

MJilkyF_[e77


Einem Menschen mit Waschzwang (nur als Beispiel) könnte man auch sagen, na selbst schuld, dann wasch dich halt nicht so oft. Ist ja selbstgemachtes Problem, wenn du dich halt so oft wäscht.

So ähnlich ist es wohl bei mir, ich hab das ja nicht unter Kontrolle, diese negativen Gedanken, diese Lustlosigkeit....

H|ann5ahWxe


Vielleicht sollte ich doch wieder nach psychologischer Hilfe suchen.

Ja sollest du!

Ich geh an diesem Frust immer mehr kaputt.

Aber ich denke nicht dass mir ein Psychologe helfen kann.

Ich muss ja trotzdem weiterhin arbeiten.

Das widerspricht sich doch aber nicht. Natürlich musst du weiter arbeiten. Es geht darum, wie sehr du unter dem arbeiten müssen leidest. Und das kann weniger werden durch eine Therapie.

Und da mich damals die Psychologin so gar nicht verstehen konnte, habe ich die Befürchtung, dass mein Problem einfach nicht nachvollziehbar ist, außer von den selbst Betroffenen, die ähnlich fühlen.

Naja, du warst nur bei einer einzigen Psychologin. Und die konnte dir halt nicht helfen. Ich mach mal ein doofes Beispiel: Dein sehr wertvolles Auto ist kaputt, du gehst zur nächsten Autowerkstatt und zeigst dem Automechaniker das Problem. Er sagt: Können sie weigschmeißen das Auto, das kriegen wir nichtmehr hin.

Was tust du? Schmeißt du dein wertvolles Auto weg oder gehst du in die nächste Werkstatt, vielleicht sogar zu einer, die auf deinen Autotyp spezialisiert ist, und holst dir eine 2. Meinung? ;-)

Deine Lebensfreude, die du gerade verpasst, sollte es dir wert sein, nochmal aktiv zu werden. Ich würde dir zu einer tiefenpsychologischen Therapie raten, weil es dir ja nicht darum geht, den Job zu wechseln oder dich endlich mal zu trauen, was zu verändern. Bei einer Verhaltenstherapie würde es eher um sowas "handfestes" gehen.

Bei einer tiefenpsychologischen Therapie könntest du herausfinden, warum deine Einstellung zur Arbeit so ist wie sie ist, und vielleicht löst sich da auch ein Knoten, der dein "leiden" unter der Arbeit auslöst. Vielleicht hast du dann immernoch die selbe Arbeit, aber sie fühlt sich anders an. Ich würde es dir wünschen. @:)

m|istymo$untains


Ich weiß nicht, ob das hier schon geschrieben wurde, aber hast du mal an einen kompletten Tapetenwechsel gedacht? Was komplett anderes machen? Oder ins Ausland gehen? Einfach komplett neu anfangen? Bist du eher ein aktiver Mensch der viel draußen ist oder sind deine Hobbys eher ruhiger?

M;ilky^_e77


Ein Tapetenwechsel wäre toll, aber eher in Form eines langen Urlaubs.

Ins Ausland zu gehen kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, nein.

NQordix84


Es geht ja garnicht darum das deine Probleme lächerlich klingen würden oder sonstwas, das hat hier niemand behauptet. Du ergibst dich deinem Schicksal aber völlig und bleibst passiv statt aktiv an dir und den Umständen zu arbeiten.

Ja, eine Psychologin hat dein Problem nicht verstanden aber Psychologen sind auch nur Menschen und haben Fehler. Was hält dich davon ab zu einem zweiten oder notfalls auch dritten zu gehen ? Es geht ja darum das du (und sonst niemand, kein Psychologe, keiner hier im Forum, keiner in deiner Familie) unter der aktuellen Situation leidest und aus eigener Kraft nicht raus kommen wirst.

m8istym3oun2taixns


Aber nach dem langen Urlaub würdest du an die selbe öde Stelle zurückkehren und dich von vorne langweilen. Das ist ja auch keine dauerhafte Lösung. Wenn du wo anders hinziehst / neue Arbeit suchst, kommt es dir vielleicht gar nicht vor wie Arbeit weil du eine neue Herausforderung hast, neue Leute um dich rum usw.

Neue Sachen sind doch immer spannend ;-)

Denk mal drüber nach :)

Von nichts ändert sich nichts. Und, es ist nie zu spät :)z

MUilk{y_e7x7


Es ist halt eine große Überwindung, nochmal den Versuch zu wagen, bei einem Profi mein Problem anzusprechen.

Aber ich denke drüber nach....

B3raune!sledersofxa


Einem Menschen mit Waschzwang (nur als Beispiel) könnte man auch sagen, na selbst schuld, dann wasch dich halt nicht so oft. Ist ja selbstgemachtes Problem, wenn du dich halt so oft wäscht

Na ja, ein Waschzwang ist aber eine starke psychische Zwangsstörung.... würdest du deine Unlust auf Arbeit wirklich mit einer Zwangsstörung vergleichen?

Es ist doch eher so, dass du einfach keinen Bock hast, die meiste Zeit am Tag an einen langweiligen Bürojob zu verschwenden oder? Dass deine Gedanken fast 24 Stunden um das Thema kreisen, ist vielleicht unnötig, aber wirklich ein psychischer Zwang?

Das Problem liegt doch eher da, dass du nicht auf deinen Lebensstandard verzichten möchtest. Die schicke Wohnung, das schicke Auto, die schönen Hobbies.... all das schöne angenehme Materielle. Solange du darauf nicht verzichten willst, musst du eben arbeiten. Wird dir das irgendwann egal, musst du auch nicht mehr soviel Geld rein stecken und eine 20-30 Stundenwoche reicht.

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