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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

LuilaVLwixna


Ich hab nur ähnlich viel Zeit, manchmal auch deutlich weniger und mir macht es nichts aus.

DTarkrIedSun*sxhine


ich glaube das ist normal

B@raunesl,ederZsZofa


Also ist es "normal" dass man zwischen nach Hause kommen und schlafen gehen nur 4 Stunden hat??

Naja, es kommt auf die Stundenzahl pro Tag+Pause+Fahrzeit an.

Zum Beispiel: Du gehst um acht Uhr aus dem Haus und brauchst eine halbe Stunde zur Arbeit, bist also um halb neun da. Dann arbeitest du 7,5 Stunden plus eine halbe Stunde Pause. Wären also acht Stunden insgesamt auf der Arbeit: Von 8.30 bis 16.30 und dann wieder eine halbe Stunde nach Hause, dann wäre es 17 Uhr. Dann wäre bis 22.30 Uhr 5,5 Stunden Zeit und es wären acht Stunden Schlaf möglich.

Wie ist denn dein Ablauf? Fängst du später an und wann bist du zuhause?

Das Wort "Vollzeit" sagt ja eigentlich schon, dass du "voll" beschäftigt bist, neh :)z

E4hemalig[er +Nunt<zer G(#325731x)


Also ist es "normal" dass man zwischen nach Hause kommen und schlafen gehen nur 4 Stunden hat??

Wenn ich Spätdienst habe bin ich erst um 22 Uhr zu Hause, da bleibe ich auch nicht mehr ewig auf ;-)

H,annUahWxe


vorgelebt habe ich das Jammern eigentlich nicht bekommen.

Mein Vater hat seinen Job geliebt und war sehr engagiert.

Hat auch freiwillig Überstunden gemacht.

Meine Mutter hat auch recht gerne gearbeitet, allerdings nur halbtags.

Und mit 50 Jahren hat sie aufgehört zu arbeiten.

Ach Mensch, jetzt weiß ich wieder warum ich keine Psychologin geworden bin - ich hab da kein Talent. ;-D

Nein, Milky, lass dich von meinem Geschwafel hier nicht beeinflussen - ich weiß ja auch keine Lösung für dein Problem- ich kann es aber gut nachvollziehen. Drum lese ich auch deinen Faden immer so eifrig mit. Mir geht es ja selbst oft nicht anders, anderseits könnte ich mir ein Leben ohne Arbeit im Gegensatz zu dir nicht vorstellen.

Ich muss mal wieder schreiben: Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. :)_

MSilky_We7x7


hihi das ist ein genialer letzter Satz, HannahWe!

I like! ;-D :)^

SIaphixra88


Also ist es "normal" dass man zwischen nach Hause kommen und schlafen gehen nur 4 Stunden hat??

Da muss ich jetzt auch mal meinen Senf dazu geben ;-D

Ja das ist vollkommen normal! Deswegen weiß ich auch nicht warum du dich so aufregst? Wir können auch gerne tauschen ^^ Ich arbeite 40h die Woche.

Mein Tag sieht normalerweise so aus:

Gehe um 8:00 Uhr aus dem Haus und fange um 9:00 Uhr an. Dann 8h Arbeit + 30min Pause. Feierabend ist also um 17:30. Wenn ich auf direktem Wege nach Hause fahre bin ich um 18:20 Uhr zu Hause. Dann noch bisschen Haushalt, essen kochen...wenn ich schnell bin sitze ich vielleicht um 19:30 auf dem Sofa und esse zu Abend. Meistens wirds aber eher so 20 Uhr. Und ab da beginnt dann meine Freizeit. Und das 5 Tage die Woche..ja auch freitags..da haben die Meisten ja schon mittags oder so Feierabend ]:D

Find ich auch alles scheiße und nicht fair aber das Geld muss ja irgendwie reinkommen %-|

tainkxa


Milky

Wenn du einen Beruf hättest, der dir wirklich Spaß macht, würdest du die Zeit auch nicht als Verschwendung ansehen. Ich liebe meinen Job und wenn ich frei habe, liebe ich meine Freizeit. Und in meiner Freizeit genieße ich das Zusammensein mit meiner Familie, aber auf der Arbeit spielt meine Familie keine (große) Rolle, weil ich da eine andere Funktion/Aufgabe habe, die mir Spaß macht.

M)ilky+_e77


Für mich ist die Arbeitszeit und irgendwie auch der Weg zur Arbeit und retour keine Lebenszeit.

Also ich ziehe diese Zeit gedanklich von meinem Leben ab, da es für mich nicht zum richtigen Leben zählt.

Es stiehlt mir meine Lebenszeit. So seh ich das halt.

Zum Glück ist diese Horrorwoche endlich fast vorbei.

Ich war durchgehend müde und bin nicht zur Ruhe gekommen.

Dieses Wochenende werde ich nur zuhause bleiben und gar nix machen.

Muss mich erholen. zzz

BMraungesledzersoxfa


Also ich ziehe diese Zeit gedanklich von meinem Leben ab, da es für mich nicht zum richtigen Leben zählt.

Nochmal meine Frage, auf die du nicht geantwortet hast weiter oben: Was hält dich dann in diesem Job?

Natürlich zählt dein Job zu deinem Leben! Ohne diesen Job könntest du dein Leben doch gar nicht stemmen und finanzieren. Sieh es lieber als Nehmen-und-Geben an.

Die beste Lösung für dich wäre doch wirklich ein Teilzeitjob, vielleicht mit 25-30 Std. in der Woche. Oder geht das nicht, weil dein Lebensstandard zu hoch ist? Oder hast du Schulden?

Aber so wie es jetzt ist, kann es doch nicht bis zur Rente weitergehen.

Ich war durchgehend müde und bin nicht zur Ruhe gekommen.

Warum nicht?

EBhemali}gxer 9NutzerB (#J32573x1)


Es stielt dir deine Lebenszeit?

Wie wäre es denn es finanziert dir deine Lebenszeit!

mxistyPmountxains


Eine Bekannte hat ihre Arbeitszeit auch reduziert und aber auch gleichzeitig einen kleinen Nebenjob angefangen. Sie arbeitet die gleiche Anzahl an Stunden wie vorher, verdient auch nicht mehr, aber es ist mal etwas Abwechslung.. etwas was ihr Spaß macht. Wie wärs denn damit?

tNin2kxa


Milky, meines Erachtens hast du die falsche Lebenseinstellung. Jammerst du zu Hause/im Job auch so viel? Was sagen deine Freunde dazu? Oder bist du nur mit deinem Partner zusammen? Lachst du auf der Arbeit nie? Sitzt du da den ganzen Tag mit muffeligem Gesicht und guckst auf die Uhr. Oder starrst du Löcher in die Luft und träumst von der ach so tollen Freizeit? Was machst du denn Tolles in deiner Freizeit? Habe hier noch nichts von tollen Unternehmungen gelesen. Essen gehen ist doch auch was Langweiliges. Zumindest für mich.

Wenn ich lese, dass du am Wochenende einfach nix machst und nur rumhängst, dann ist genau das Lebenszeitverschwendung!

Mhilk?y_e7x7


30 Stunden zu arbeiten wäre wohl das beste für mich, am liebsten natürlich nur 25 Stunden, aber das wäre dann finanziell nicht mehr machbar.

Ich hoffe echt dass ich die 30 Stunden eines Tages umsetzen kann :°(

In der Arbeit versuche ich meine Laune zu vertuschen. Meine Laune schwankt zwischen Traurigkeit, Wut, Langeweile, Überforderung, Unterforderung....

Aber wie es in einem Menschen ausschaut, weiß man ja nicht. Man kann niemandem direkt in den Kopf sehen.

Am Wochenende hänge ich derzeit herum, weil mir oft die Kraft fehlt.

Wenn ich - wie vor 2 Wochen - am Wochenende nonstop unterwegs bin (was ich eigentlich liebe...), dann ist die nächste Arbeitswoche umso mehr ein Horror für mich, weil dann der Erholungsfaktor nicht ausreicht.

H`ann~axhWe


Milky, ich mache ja im Moment eine Psychotherapie, aus diversen Gründen, und da geht es auch um infantiles Benehmen, wenn man noch zu sehr mit seinen Eltern verbunden ist, also die Ablösung nicht gelungen ist. Also z.B. wütend oder traurig oder bockig werden, sobald nicht alles nach der eigenen Nase läuft, und sich auflehnen gegen Verpflichtungen und Dinge, die eben getan werden müssen.

Sowas beobachte ich an mir und anderen Menschen schon eine ganze Weile, natürlich in unterschiedlichen Ausprägungen. Als ich den folgenden Text gelesen habe, musste ich auch an dich denken:

[[http://www.wilhelm-griesinger-institut.de/vortraege/Infantilitaet.html]]

Erstmal vorweg, ich will dich nicht beleidigen. Viele dieser Verhaltensweisen treffen auch auf mich und viele andere, "eigentlich Erwachsene" Menschen zu, die nach außen hin fest im Leben stehen, Partner haben und einen Job. Aber innerlich sind sie noch ein Kind, das alles bekommen will und nichts dafür geben möchten. Die wütend und bockig warden, wenn sie etwas leisten sollen:

Infantile Menschen verhalten sich wie Kinder oder Pubertierende, obwohl sie vom biologischen Alter her zur Welt der Erwachsenen gehören. Die Infantilität ergreift selten die ganze Persönlichkeit. Ein Mathematiker kann hervorragende berufliche Leistungen erbringen, als Mitarbeiter und im Privatleben sich jedoch kindisch benehmen. Häufig ist eine infantile Haltung bereits am träumerischen Blick zu erkennen, an der Kleidung, an der Frisur oder am egozentrischen, ungezügelten Benehmen.

Erkennst du dich hier wieder? Das träumerische? Das wütend-bockige?

Infantile haben den zentralen Konflikt eines jeden Menschen, nämlich die Ablösung von den Eltern und von der Kindheit nicht ausreichend bewältigt. Entweder sind sie an Vater oder Mutter zu stark gebunden oder ihre Eltern haben sie vernachlässigt. Der Infantile lehnt die Welt der Erwachsenen mehr oder weniger ab, er ist in der Welt des Kindes steckengeblieben.

Ich will nicht arbeiten, ich will spielen. Den ganzen Tag! Wer mich zum arbeiten bringen will, der ist doof!

Der Infantile hat Schwierigkeiten, das Realitätsprinzip anzuerkennen. Es fällt ihm schwer, die Welt so zu sehen, wie sie ist. Die Realität ist ihm ein Greuel. Er gibt Anderen gern die Schuld. Deswegen schimpft er auf diese Welt. Er verdreht sie nach seinen Harmonie- und Allmachtsvorstellungen.

Mein Chef ist schuld! Wenn ich nur im Lotto gewinnen würde, wäre alles besser!

Die Infantilität erstreckt sich auf das Handeln, das Gewissen, das Denken und die Gefühle. Infantile Haltungen können bis ins hohe Alter fortbestehen. Zur Infantilität zählen weiter gespielte Hilflosigkeit, eine übertriebene Äußerung von Gefühlen, Schüchternheit. Der Infantile ist rasch beeinflußbar. Dem Infantilen fehlen eine feste Zielsetzung und Struktur. Ihm mangelt es nicht selten an Zuverlässigkeit, an Umsicht und Verantwortung.

Die Ich-Bezogenheit des Infantilen ist ungezügelt wie die eines Kindes. Manchmal quälen Angst, Niedergeschlagenheit, Eifersucht oder andere Symptome den Infantilen so sehr, daß er bereit ist, innezuhalten und sich weiter zu entwickeln.

An der Stelle warst du schon ein paar Mal, richtig?

Ich möchte ein Kind sein

Eine 35jährige Optikerin notiert:

"Ich spreche wie ein Kind mit hoher Stimme. Ich heule bei jeder Gelegenheit. Die Tränen laufen einfach los. Ich versuche, mich zu verstecken. Oft bin ich übertrieben wehleidig. Ich bin häufig eingeschnappt. Ich fühle mich schnell zurückgewiesen. Dann treten Trotzreaktionen ein, die ich selber nicht erklären kann. Obwohl ich dann weiß, daß die Situation sich nicht so darlegt, wie ich sie mir ausmale, zicke ich rum. Manchmal möchte ich einfach wieder Kind sein. Alles tun, ohne über die Konsequenzen nachdenken zu müssen."

Klingt das bekannt?

f.) Ich bin schnell beleidigt

Eine 32jährige, verheiratete Polizeibeamtin, Mutter eines Sohnes, sieht es so:

"Ich hänge Tagträumen nach. Ich bleibe bis zur allerletzten Sekunde im Bett liegen, so daß ich fast immer zu spät komme. Ich fange schnell an zu weinen, wenn es nicht so läuft, wie ich will. Wenn mir jemand seine Meinung sagt, bin ich schnell beleidigt. Ich kann Kritik nicht vertragen. Ich bin immer lieb und nett und möchte es jedem recht machen. Ich habe vor vielen Dingen Angst. Ich scheue mich, Verantwortung zu übernehmen, gerade für meinen Sohn. Ich habe Angst, allein zu sein. Ich stampfe mit dem Fuß auf. Ich verhalte mich wie ein Kind, weil ich immer noch, wenn es mir schlecht geht, denke, daß ich zu meinen Eltern möchte. Dort war ich immer gut behütet."

Oder auch bei dieser Sache musste ich an dich denken:

g.) Ich kuschel mit meinem Tier

Eine 26jährige Lehramtsstudentin vermerkt:

"Ich freue mich wie ein Schneekönig, wenn ich mich gemütlich in mein Bett kuscheln und Eis essen kann. Ich habe dort auch einen Teddybär. Ich gucke unheimlich gern Zeichentrickserien, weil ich mich da in eine heile Welt versetzen kann, ohne an den Alltag zu denken. Es ist eine farbenfrohe Welt, in der das Gute über das Böse siegt. Ich kann mit Kritik nur bedingt umgehen. Ich bin manchmal leicht eingeschnappt, wenn ich nicht meinen Willen kriege oder wenn man mich nicht ausreichend beachtet.

Ich versuche, mich zu zwingen, vernünftig zu sein, aber meine Laune läßt das oft nicht zu. Ich habe von einer Sekunde zur anderen schlechte Laune. Ich spiele oft die beleidigte Leberwurst. Das kann eine Stunde oder auch länger dauern."

Und zum Abschluss:

Schuld und Angst blockieren das Denken und die Entwicklung des Infantilen. Freiwillig streift der Infantile seine kindliche Haltung selten ab. Zumeist treiben ihn Ängste, Versagen in Prüfungen und depressive Stimmungen zur Verhaltensänderung. Die oft unbewußte Ausbruchsschuld vom Elternhaus verhindert die Reifung. Die Schuld hält den Betroffenen in der Infantilität zurück. Schuldgefühle verursachen auch Angst, Depression und zahlreiche körperliche Symptome.

Der Infantile überwindet die Schuldgefühle, indem er seine Träume erinnert und neues, erwachsenes Verhalten einübt. Die Änderung erfolgt gegen großen, inneren Widerstand. Sie bedarf oft psychotherapeutischer, fachkundiger Hilfe, insbesondere zu Beginn der Reifung.

Was meinst du dazu, Milky? Ich zumindest erkenne mich an der ein oder anderen Stelle durchaus wieder.

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