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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

lZosge0tre{ten


wobei ja in deutschland und in österreich (wo ich wohne) beim selben bruttogehalt ein unterschiedlicher nettogehalt überbleibt, soweit ich weiß. weil ihr das steuerlich und versicherungstechnisch irgendwie anders handhabt oder so. ":/

bei uns in Ö bekommt man bei einem bruttogehalt von € 2.000,- als normaler angestellter netto etwa € 1.400,- heraus. da sind dann schon lohnsteuer, arbeitslosenversicherung, krankenversicherung und sozialversicherung abgezogen.

NKord`i8x4


bei uns in Ö bekommt man bei einem bruttogehalt von € 2.000,- als normaler angestellter netto etwa € 1.400,- heraus. da sind dann schon lohnsteuer, arbeitslosenversicherung, krankenversicherung und sozialversicherung abgezogen.

Hab das gerade mal verglichen. Kann es sein das bei euch Dinge wie Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag nicht vorhanden sind ? Außerdem sind eure Sozialversicherungsbeiträge wohl niedriger. Bei 2000€ brutto kommen im deutschen Rechner nämlich 409,50€ und im österreichischen 361,40€ raus. Gut, dafür ist die Lohnsteuer höher (D 216,88€, AT 228,91€), in Summe hat man in Österreich aber ein kleines Plus.

lEosgetrxeten


da sind dann schon lohnsteuer, arbeitslosenversicherung, krankenversicherung und sozialversicherung abgezogen.

hab jetzt nochmal bei meinem lohnzettel geschaut:

Sozialversicherungsbeitrag

Pensionsbeitrag

Wohnbauförderungsbeitrag und

Lohnsteuer

werden abgezogen.

lPosEgetrxeten


in Summe hat man in Österreich aber ein kleines Plus.

achso, das wusste ich nicht.

Kann es sein das bei euch Dinge wie Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag nicht vorhanden sind ?

die krichensteuer müssen wir separat bezahlen, die wird nicht beim gehalt mit abgezogen. was ein solidaritätszuschlag ist, weiß ich leider nicht...

also denke ich, dass wir - trotz der etwas anderen verteilung von lohnsteuer und sozialversicherungsbeiträgen - in etwas das gleiche herausbekommen.

TZhis TwEil0ight [Garxden


Nur die Frage ist, ob es für ein bisschen mehr Rente es wert ist, dass man sich vorher schon kaputt macht. Glaube nämlich das ist ein schlechter Tausch.

Ich würde heutzutage schlicht auf die Rente sch***.

Wenn man im unteren Verdienstrahmen ist, lohnt es sich quasi kaum. Deine Rente wird später ungefähr so hoch sein, wie dann das (wenn es dass dann noch gibt) H4 Niveau.

Rente lohnt sich nur noch für die Besserverdiener.

Außerdem, was bringen dir vlt 70-150€ mehr Rente, wenn du dich bis dahin vor Frust halbtot gearbeitet hast? Nee...

TShis T=wgilight OGaLrden


@ Hannah:

deine Tipps sind sooooooooooooooo gut! Genau das wollte ich auch schreiben.

Ja Milkey, setze deinen Wunsch durch. Es geht um deine Seele (verdammt ;-) )

NVan.ni77


@ Hannah

ich hab schon lange mitgelesen, aber das mit der Arbeit hatte ich tatsächlich nicht mehr auf dem Schirm. Dann ist es natürlich was anderes. :-)

MBilEky_-e7x7


@ No risk - no fear:

Ich würde auch sagen - da stimme ich Twilight voll zu - dass bei der Rente (falls es in 30 Jahren überhaupt noch eine gibt.....) - kaum Unterschied machen wird.

Allerdings musst du bei Teilzeit + Nebenjob bedenken, dass du dann mehr Anfahrtszeiten (+ Kosten) hast.

Kann ja dann vorkommen, dass du zB bis 14 Uhr im Hauptjob arbeitest und ab 17 Uhr dann im Nebenjob. Dann musst du nochmal von A nach B kommen.

Für mich wäre das nichts, denn dann liegen sicher oft Leerzeiten dazwischen, die man dann nicht wirklich nutzen kann.

Ich will rausgehen und wissen: "So jetzt ist Freizeit". Und nicht ein paar Stunden später dann nochmal los zu einem Nebenjob.

Denk nochmal drüber nach, ob das nicht eher eine Verschlechterung wäre.

M}ilky4_e[77


Heute (Montag) gehts mir wieder nicht gut.

Schon beim Aufwachen hatte ich wieder mal den Gedanken, dass ich lieber nicht mehr existieren würde.

In der Arbeit heute wieder diese Lähmungs- und Beklemmungsgefühle.

Null Konzentration. Innere Unruhe. Unlust. Traurigkeit. Frustration.

HRann=ahWxe


Heute (Montag) gehts mir wieder nicht gut.

Schon beim Aufwachen hatte ich wieder mal den Gedanken, dass ich lieber nicht mehr existieren würde.

In der Arbeit heute wieder diese Lähmungs- und Beklemmungsgefühle.

Null Konzentration. Innere Unruhe. Unlust. Traurigkeit. Frustration.

Was mich an deiner Situation echt fasziniert, ist, dass du während der Arbeitswoche (und ja auch fast nur während der eigentlichen Arbeitszeit, abends scheinst du ja zumindest ab und zu noch Spaß zu haben und aktiv zu sein), sämtliche Symptome einer Depression aufweist, aber am Wochenende anscheinend nicht.

Wenn man eine typische Depression hat, dann kann man auch seine Freizeit nicht mehr genießen, und sieht auch diese als Sinnlos, anstrengend an, und hat auch dort Symptome.

Aber vielleicht hast du irgendeine A-typische Depressionsform, die nur während der Arbeitszeit auftritt. Hast du so gar keine schönen Momente bei der Arbeit, wenn du mit einer Kollegin einen Kaffee trinkst, in der Mittagspause oder wenn dein Lieblingskunde anruft?

H!aMn~nahWxe


Achso: Depressionen werden auch meistens im Urlaub nicht besser, sondern schlechter, auch das ist ja bei dir überhaupt nicht so. Du genießt ja deinen Urlaub, oder?

MKilkUy1_ex77


Den Urlaub am Meer habe ich in vollen Zügen genossen. Keine Spur von Depression.

Auch die 3 Tage zwischen Reise und Arbeit, die ich zuhause noch verbracht habe, habe ich sehr genossen, erst am letzten Tag sind dann die negativen Gefühle wieder zurückgekehrt.

Das Wochenende kann ich meistens sehr genießen, bin da auch oft sehr aktiv mit abends weggehen, Kino, Freunde treffen.

Da sind dann manchmal zwischendurch negative Gedanken an die Arbeit dabei, die ich aber wegschieben kann. Sonntagabend gehts dann aber stimmungsmäßig wieder bergab. Manchmal nur leicht, manchmal sehr stark, dann fühle ich mich so richtig traurig.

Das einzige was mich manchmal nervt ist der Haushalt, weil ich den leider auch ins Wochenende quetschen muss. Da sind dann oft die Frustgedanken, wie schön es wäre, wenn ich das zB mal in Ruhe vormittags unter der Woche erledigen könnte, damit das Wochenende nicht damit belastet wird.

Wenn ich mich an die Schulzeit zurückerinnere, dann war ich gegen Ende der Ferien auch immer sehr traurig und melancholisch. Hab damals auch schon oft gedacht: "oh nein, nur mehr 3 Tage frei, nur mehr 2 Tage...."

Nicht so extrem ausgeprägt wie jetzt, aber diese Tendenz hatte ich schon als Kind.. ":/

N=annxi77


Deshalb finde ich auch nicht das du Depressionen hast, so wie andere meinen, sondern das du dieses negative Gefühl selbst herbeiführst.

Selbsterfüllende Prophezeiung sozusagen. ;-)

Und genau die Verhaltensweise gilt es abzulegen.

Wenn ich mir morgens beim aufstehen tausend Mal sag, ich will nicht, scheiss arbeit, kein Bock, ja dann würde es mir auch nicht gutgehen.

Deshalb mein Vorschlag mit der Verhaltenstherapie, diese negativ Spirale muss unterbrochen werden von dir.

TZhis aTwiflighNt GarBden


Stimmt, nach Depressionen klingt das nicht.

Ich glaube, du tust dir "einfach" nur unendlich (übertrieben) stark leid...ist nicht böse gemeint, aber wenn dem so wäre, könnte man das wirklich mit einer Gesprächtherpie in den Griff bekommen :)z *:)

M`ilk?y_ex77


Ich glaube auch, dass es keine "richtige" Depression ist, sondern "nur" depressive Gedanken durch die Arbeit.

Habe heute mit der zweiten Kollegin gesprochen wg. meiner Reduktion auf 35 Stunden. Ihre Meinung bzw. Zustimmung ist wichtig, da wir eng zusammenarbeiten.

Sie hat überhaupt kein Problem damit :-D

Bitte drückt mir morgen nachmittag fest die Daumen, dass ich meinen direkten Vorgesetzten überzeugen kann. Der muss dann noch zustimmen und natürlich dann auch noch der Abteilungsleiter.

Ich wünsche es mir sooo sehr!!

Es würde mir zeitlich ein bisschen Flexibilität bringen, es wäre so toll.

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