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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

B4oh'ne2x014


Das alles liest sich wie eine pubertierende 13jaehrige, die nicht in die Schule will. :|N

M7ilky7_ex77


hahaha dann bekomme ich Prothesen und muss erst wieder arbeiten :-p

M_ilky_xe77


sehr sinnvoller Beitrag, Bohne %-|

Blouhnek20x14


Naja, dein Gejammer ist auch nicht sinnvoller. :=o

M-ilky2_xe77


sinnvoll nicht, aber jammern ist das einzige, was mir hilft durchzuhalten, ohne total kaputt zu gehen.....

Ich möchte niemanden damit nerven. Ich denke jeder der schon mal in meinem Faden vorbeigeschaut hat, weiß, was ihn hier gelegentlich erwartet. ;-)

Ich habe hin und wieder ganz frustige Phasen, und es rauszulassen hilft wenigstens ein bisschen. Und Antworten holen mich manchmal auf den Boden zurück.

EQhemali9gger Nut^zear (#5409x92)


Wenn Du so viel Zeit auf der Arbeit hast und sich dein Chef nur darum schert, dass Du körperlich anwesend bist: Such' dir doch einfach eine Nebentätigkeit, der Du während deiner eigentlichen Arbeitszeit nachgehen kannst und mit dem Geld, was Du verdienst, stellst Du dir eine Haushaltshilfe ein. Damit hast Du einen effektiven Zeitgewinn. Dein Thread ist 2,5 Jahre alt, ich sehe leider keinerlei Besserung - in den 2,5 Jahren hättest Du schon so viel erreichen können. Via Fernstudium hättest Du in der Zeit fast schon einen Bachelor haben können und damit deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich verbessern können. Du musst es vor allem so sehen: Je besser Du qualifiziert bist, desto eher wird dir ein Arbeitgeber bei der wöchentlichen Arbeitszeit entgegen kommen.

In einem Punkt kann ich dir allerdings nachfühlen: Ich wäre auch völlig erschöpft, wenn ich Tag für Tag unter der Woche quasi nur meine Zeit absitzen müsste. Das stelle ich mir wesentlich zermürbender vor, als einen stressigen Arbeitsalltag zu haben.

MyilkyJ_e7j7


Während der Arbeitszeit könnte ich aber nicht lernen oder etwas machen, das viel Konzentration erfordert. Weil ich ja doch immer wieder unterbrochen werde von Kollegen/Chefs. Und es ist ja nicht immer so, dass nix zu tun ist.

Außerdem kann ich keine Lernunterlagen oder ähnliches am Schreibtisch haben, das würden die anderen ja sofort sehen.

Abends habe ich aber auch keine Konzentration mehr, da bin ich platt.

Bzw. muss ich ein bisschen körperlichen Ausgleich machen. Ich sitze ja täglich 11 Stunden (Büro + Zugfahrt).

EgheFmaBligyer Nutz[er (#x540992)


Nähen, stricken, Kugelschreiber montieren, texten, Daten erfassen etc. - sicherlich teilweise echt stupide Tätigkeiten, klar. Aber kann man nebenbei machen.

Außerdem kann ich keine Lernunterlagen oder ähnliches am Schreibtisch haben, das würden die anderen ja sofort sehen.

Und dann? Die können schlecht von dir verlangen, dass Du Löcher in die Luft starrst, wenn nichts zu tun ist. Im Internet surfst Du ja schließlich auch, was wohl okay zu sein scheint?

K}athy1`9x80


Internet bekommt man ja nicht so direkt mit!

Lesen, Stricken usw. ist ja dann eindeutiger.

@ Fruchtalarm

Mwilkyg_e77


eben, Internet bekommt man nicht mit.

Aber dass ich offen Kugelschreiben zusammenbaue, Bücher oder Zeitschriften lese, oder sogar stricke (was ich gar nicht kann ;-D ), das ist definitiv nicht erlaubt.

B}rau/nesled#ersoxfa


Hey du,

Bei dir hat sich ja nicht viel geändert, eigentlich gar nichts. Ich frage mich immer noch, was dein Partner zu der Situation sagt, da hast du mir nie drauf geantwortet. Ich weiß ganz genau, dass mein freund energisch auf den Tisch hauen würde, auf Dauer wird doch auch die Beziehung drunter leiden oder?

Ich verstehe auch immer noch nicht, wieso du dich nicht bewirbst und schaust, dass du woanders hin kommst mit dreißig Stunden in der Woche. Hast du solche Angst vor einem Neueanfang? Ich würde das nicht aushalten, jeden Tag wie ein Zombie da zu sitzen.

S@in^aSo'undxso


Ich habe mir das jetzt alles durchgelesen und denke mir so einiges dazu...

Das Argument, dass Du nichts lernen koenntest, da Dein Chef dann die Unterlagen sieht, ist ehrlich gesagt Schwachsinn.

Man kann ja auch einfach am PC lernen. Beim Fernstudium laeuft eh viel ueber eLearning und sonst scannt man sich die Sachen halt ein, packt sie in die Cloud - et voila.

Ich habe zur Zeit 3 Jobs. Mache 40 Stunden an der Uni fuer meine Masterarbeit(keine Bezahlung natuerlich), gehe 15-20 Stunden im Supermarkt arbeiten und dann arbeite ich so 1-2 mal im Monat am Wochenende auf Events(Freitagabend bis Sonntagabend 35-45 Stunden).

Letzte Woche waren es 90 Stunden und 1100 Kilometer.

Nebenbei lese ich meine Fachliteratur, kuemmere ich mich um den Haushalt, den Nachlass meines Vaters, besuche meine Freunde, die ueberall in Deutschland verstreut leben und fuehre eine Fernbeziehung.

Da es mir langsam echt zuviel wird, reduziere ich ab Mitte Oktober die Stunden bei einem Job. Und wenn das bei dem Job nicht gegangen waere, haette ich mir auch einen anderen gesucht.

Man hat IMMER eine Wahl.

Denke bitte mal drueber nach, ob Dir Deine Lebensfreude und Deine Gesundheit wirklich so verdammt wenig wert ist...

Evhema.liger yNutzer 5(#54x0992)


Da es mir langsam echt zuviel wird, reduziere ich ab Mitte Oktober die Stunden bei einem Job. Und wenn das bei dem Job nicht gegangen waere, haette ich mir auch einen anderen gesucht.

Man muss aber auch fairerweise sagen: Vieles ist eine Frage der Gewöhnung. Das Pensum, welches Du jetzt die letzten Wochen und Monate gestemmt hast, würden andere nichtmals eine halbe Woche stemmen können. Weil sie es nicht gewohnt sind. Hinzu kommt, dass manche Menschen nie gelernt haben, ihren Alltag effektiv zu nutzen und die Abläufe zu optimieren. Es ist dann sicherlich auch ein Kraftakt, aus diesen gewohnten Strukturen ausbrechen zu können. Im Ergebnis bin ich aber völlig bei dir.

M^ilky_xe77


@ Braunesledersofa:

Mein Partner weiß bescheid über meine Situation. Ich habe schon oft mit ihm darüber gesprochen, aber er weiß auch keine Lösung.

Er ist selbst mittlerweile unzufrieden mit SEINEM Job (er ist 10 Jahre beim selben Arbeitgeber, und im Laufe der Zeit hat sich wohl einiges zum negativen entwickelt).

Aber hält auch durch. Ihm gehts aber nicht so schlecht wie mir.

Bei mir ist es viiiiiieeeel ausgeprägter.

Und ja: Ich HABE Angst vor einem Neuanfang. Ich trau mir selbst ja nix zu. Hab den Großteil meines Arbeitslebens als "Zombie" verbracht. Möglichst wenig auffallen, möglichst wenig Verantwortung... Weil mich die Arbeit nie interessiert hat. In jedem Büro war es das gleiche.

@ SinaSoundSo:

Du hast in einer Woche 90 Stunden gearbeitet?? ":/

Eine ganze Woche ht 168 Stunden (7 x 24 Stunden).

Wenn man die gearbeiteten Stunden abzieht, dann bleiben in der ganzen Woche nur 78 Stunden übrig.

Nur 78 Stunden in einer Woche haben gereicht für Schlafen, Essen, Freunde besuchen?

90 Wochenstunden sind mehr als die doppelte Normalarbeitszeit!

Das kann auf Dauer aber auch nicht gesund sein. :|N

Nö sorry, damit kann ich mich absolut nicht vergleichen.

Absolute Horrorvorstellung.

Ich empfinde meine 40 Stunden pro Woche schon als viel zu viel.

S,iknaSozundso


Ich verstehe ja, dass Du ungluecklich in/mit Deinem Job bist. Aber ich verstehe einfach nicht wie die Angst vor etwas Neuem so gross sein kann, dass Du hinnimmst, dass Dein ganzes Leben dadurch ungluecklich ist und es Dir JEDEN Tag schlecht geht...

Jammerst Du gerne? Das ist jetzt nicht boese gemeint sondern wirklich eine ernstgemeinte Frage.

Ob die 78 Stunden gereicht haben? Nein, dafuer reicht die Zeit nie ;-)

Ich schlafe im Normalfall 6 Stunden, momentan weniger, da es mir wegen Papas Tod nicht gut geht. Komme so auf 3,5 bis 5 Stunden.

Ich war letzte Woche auch nur einmal beim Sport, habe die Autofahren zum Telephonieren mit Freunden genutzt und am Freitag habe ich mir einen netten Abend mit meiner Mam und meinem Bruder gemacht.

Musste halt so reichen. Da habe ich aber einfach nicht gross drueber nachgedacht weil es eh nicht zu aendern war.

In der Uni habe ich aber auch immer mal so 20-30 Minuten Leerlauf wenn meine Messungen laufen. Die nutze ich zum Essen, fuer meine ebay-Auktionen, zum Recherchieren fuer die Arbeit oder zum Schreiben.

Klappt wunderbar. Zum Jammern ist mir meine Zeit zu schade...

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