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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

kramik[az|e


du bekommst ein Kind, er arbeitet weiter und du bleibst dennoch 3 Jahre zuhause, bekommst dann aber eben Geld vom Staat...

Dann hast du das Modell: nicht arbeiten müssen, Anforderung duch Kindbetreuung, keine Freizeit und wenig Geld.

Dann kannst du besser arbeitslos sein und ALG1 empfangen.

Nein, ALG I gibt es nicht, wenn jemand wegen Kinderbetreuung nicht vermittelbar ist. Da muss dann schon ALG II beantragt werden.

E}hemaliger1 NutzeRr (#5b02x711)


Ich frage mich wie du überhaupt die Verantwortung für ein Kind übernehmen willst, wenn du jetzt noch nicht Mal für dich selbst Verantwortung übernehmen kannst? ":/ Natürlich wächst man in die Aufgabe als Mutter herein, keiner ist perfekt, nur so wird das Problem das du mit deinem Job hast nicht gelöst. Nein, es wird verschoben.

Dein Job gefällt dir nicht und anstatt was daran zu ändern denkst du jetzt über ein Kind nach. Was machst du denn wenn du merkst dass dein Kind genauso anstrengend und zermürbend ist wie dein Job? Wie willst du denn die Doppelbelastung: Kind und Job meistern? Willst dich dann weinend in die Ecke werfen, weil es dir zu viel wird? Das ist es was ich dir prophezeihe. Du rennst mit einem Kind dem Jobproblem davon. Keine gute Lösung.

mcaypTowxer


Das Leben wär echt viel leichter wenn man reich wäre.

Es ist ja sehr lobenswert, daß du die finanziellen Aspekte auch abwägst.

Aber schau mal, ihr seid beide berufstätig, habt beide ein Einkommen (wenn auch vielleicht kein besonders hohes) und da willst du sagen, daß ihr euch kein Kind leisten könnt?

Sorry für die harte Wortwahl, aber die größten Asozialen setzen Kinder am laufenden Band in die Welt und es geht auch irgendwie. Die scheren sich einen Dreck darum, ob sie sich das leisten können oder nicht.

Nicht daß ich sowas auch nur im Entferntesten gutheißen würde, aber ich will dir damit nur aufzeigen, in welchen geordneten Verhältnissen ihr eigentlich lebt und daß es bei euch eigentlich keine Bedenken geben sollte, zumindest ein Kind zu haben. Es müssen ja nicht gleich mehrere sein und daß ihr nicht im Luxus schwelgen könnt, dürfte auch klar sein.

Aber ihr seid in der Lage, das Kind zu versorgen, ohne anderen auf der Tasche zu liegen und könnt ihm sicher trotzdem sehr gute Eltern sein, auch wenn ihr es nicht mit dem goldenen Löffel aufziehen könnt.

Ich persönlich habe ein ganz anderes Problem:

Mir habe zwar keine finanziellen Sorgen, könnte mir problemlos ein Kind leisten und würde mir auch nichts sehnlicher wünschen, aber mir fehlt die richtige Partnerin dazu.

Wie sehr würde ich es mir wünschen, wieder in einer harmonischen Beziehung zu sein und mit der Frau, die ich liebe, meinen Kinderwunsch zu verwirklichen.

Ihr wisst gar nicht, wie glücklich ihr euch schätzen könnt, daß ihr euch beide gefunden habt und euch liebt.

Ok, ihr seid halt finanziell nicht so gut aufgestellt, aber ich denke, daß ich die größeren Hürden zu bewältigen habe.

Klar, ich könnte mir sicher die Nächstbeste schnappen und eine Familie mit ihr gründen.

Aber für eine Familie will ich nicht die Nächstbeste, sondern die Frau, die ich liebe.

Das nur mal so als Gedankenanstoß.

T?his Twi=ligh9tR xGarden


Ich glaube, du solltest dir erstmal den Faden der TE durchlesen...dann wüßtest du, das die TE einen ganz anderen Beweggrund hat, warum sie sich gerade Gedanken über ein Baby macht... :|N ":/

m6ayppower


das die TE einen ganz anderen Beweggrund hat

Mag sein, aber ich will ihr ja nur die wahren Beweggründe aufzeigen, die man haben sollte, um ein Kind zu bekommen.

Wie schon richtig gesagt wurde, Kinder bekommt man aus Überzeugung und nicht um persönliche Vorteile dadurch zu haben.

Ein Kind ist in erster Linie ein Kind, der Nachwuchs, das eigene Fleisch und Blut.

Und nicht einfach nur ein Mittel zum Zweck.

Wer nur Letzteres in einem Kind sieht, hat eigentlich gar keins verdient.

MUilk@y_xe77


Wenn ich ein Kind bekommen WÜRDE, dann wäre es kein Mittel zum Zweck. Sonst hätte ich nur aus dem Grund um nicht zu arbeiten schon längst ein Kind bekommen können. Mir hat das Arbeitsleben von Anfang an nicht gefallen. Mein erster Freund hat mir mit Anfang 20 damals schon vorgeschlagen, ein Kind zu bekommen. Da war der Gedanke an ein Kind aber noch totaaaal unvorstellbar für mich. Mittlerweile bin ich Mitte 30 und hab nicht mehr sooo viel unbegrenzt Zeit. Aber ich bin nicht so, dass ich ein Kind nur aus dem Grund bekommen würde um nicht zu arbeiten. Sonst hätte ich das schon längst getan. Aber ich bin ein Kopfmensch und denke alles vorher 100 mal durch und wäge alle Vor- und Nachteile ab. Außerdem gehts uns finanziell nicht schlecht. ICH verdiene ja recht gut (mehr als mein Freund). Ein Kind würde ich nur bekommen, wenn der Wunsch danach groß ist. Vielleicht komme ich ja auf den Geschmack weil ich grad Freundinnen mit Babys habe und da werde ich sie oft besuchen. Ich mag Babys und Kinder total gerne, nur für mich selber konnte ich es mir bisher nicht vorstellen.

MXilkMy_xe77


Am WE hab ich eine Freunidn mit neugeborenem Baby besucht und das war entzückend :-D Die Mutti hat auch gar nicht gestresst gewirkt sondern total happy und entspannt. Mein Partner hat mir zuhause dann gesagt am liebsten würde er gleich loslegen und ich soll die Pille gleich weglassen, aber so schnell kann ich mich nicht entscheiden. Hab ihm gesagt ich werde es mir bis zum Herbst überlegen. Ein halbes Jahr nachdenken ob ich das möchte. Und vielleicht ein letzter Sommer zu zweit ;-) :p>

R@at+lo%s23


Am WE hab ich eine Freunidn mit neugeborenem Baby besucht und das war entzückend Die Mutti hat auch gar nicht gestresst gewirkt sondern total happy und entspannt.

Wenn du dir ernsthaft ein Baby wünscht ist das prima. Nur lese ich bei dir schon wieder raus: oh die Mama war soo enstpannt und relaxt..

Di warst zu Besuch da, da ist es eben meistens so dass man sich freut und locker drauf ist.

Ein Kind zu haben ist toll wenn man es des Kindes wegen möchte. Sitte doch mal ein paar tage ein Kind wo du eben auch mehrmals nachts Windeln wechseln mußt, am Wochenende zuhause bist um dich ums Kind zu kümmern usw.

Da ist es eben nicht wie im Job wo man abends und am Wochenende definitiv Feierabend hat...

Wenn du das wirklich möchtest weil du ein Baby als Bereicherung deines Lebens empfindest: dann nur los. Nur sollte dir eben auch klar sein dass du wahrscheinlich nach 2-3 Jahren spätestens wegen des Geldes wieder arbeiten mußt, da kommt dann auch nochmal die Doppelbelastung zu.

Ist für Mamis die sich über ihr Kind freuen, egal wie anstrengend das ist, sicher machbar. Bei dir sehe ich das aktuell noch nicht so (wobei man an seinen Aufgaben auch wachsen kann)

MRilk;y_e7x7


ja eben, ich möchte auf keinen Fall etwas überstürzen. Deshalb ein halbes Jahr Bedenkzeit. Ich werde sehen ob der Wunsch stärker wird oder wieder vergeht. Wenn man so ein frisches Baby im Arm hält, kommen natürlich alle Instinke hoch. ;-D Aber ich bin Mitte 30, ein bisschen Zeit hätte ich noch :-@ Ich werde meine Gefühle prüfen.

Reatlo9s`23


:)^ Genau, nimm dir die Zeit und schau ob es (das Kind) wirklich das ist was du möchtest. Ist auch nur fair deinem Freund gegenüber.

Und klar sind so kleine Babys immer super niedlich, find es auch immer toll so einen kleinen Fratz im Arm zu halten. :-@ Nehme mir aber trotzdem auch noch etwas Zeit, man ists chließlich nur einmal jung.

m_ayp[owexr


Sitte doch mal ein paar tage ein Kind wo du eben auch mehrmals nachts Windeln wechseln mußt, am Wochenende zuhause bist um dich ums Kind zu kümmern usw.

Ok, das ist sicher nicht immer ein Vergnügen, aber beim Babysitten ist es ja nicht das eigene Kind, auf das man aufpasst.

Ich denke, bei fremden Kindern ist man eher mal genervt als beim eigenen.

Und somit ist das als "Test" auch nicht unbedingt ganz repräsentativ.

Ich hatte auch schon Freundinnen, die bereits ein Kind hatten und war von diesen Kindern oft mal genervt.

Das bedeutet aber nicht, daß ich mir deswegen keine eigenen Kinder vorstellen kann.

Klar hat man es mit eigenen Kindern auch nicht immer leicht, aber die Toleranzschwelle ist da doch bedeutend höher und immerhin ist dann alles, was man tut oder worauf man verzichtet für das eigene Kind. Und das macht meiner Meinung nach schon einen großen Unterschied.

MgilkyT_e7E7


Heute ist wieder so ein Tag wo meine Stimmung fürchterlich am Boden ist. Osterwoche - viele sind auf Urlaub und ich muss im Büro sitzen. Habe gestern 7 Stunden im Internet gesurft. Auf Facebook seh ich Freundinnen schifahren und in der Therme relaxen. Die haben Urlaub oder sind in Karenz daheim. Ich kann leider nicht auf Urlaub, weil jemand im Büro sitzen muss, auch wenn fast alle weg sind und eh nix zu tun ist. Nicht mal das Telefon läutet. Aber nächste Woche habe ich wenigstens 2 Tage Urlaub dann.

Ryatlosf2x3


Naja, dafür hast du aber sicher dann an anderen Tagen frei und kannst dann in der Therme liegen oder zum Skifahren gehen. Hast ja schließlich auch 6 Wochen Urlaub. Ich finde das sogar immer toll, wenn alle wieder da sind gehts für mich ab in den Urlaub ;-D

Und ruhige Zeiten kann man gut zum aufarbeiten nutzen. Hast du keine netten Kollegen mit denen man mal plauschen kann?

Man kann das Glas immer halbleer oder halbvoll sehen....

BTW. Was machst du eigentlich im Büro (nur so grob ??? ) Man kann sich ja auch Aufgaben suchen.

h6col*hcsra


Seltsame Eltern :|N

R*atlo0s2t3


Ok, das ist sicher nicht immer ein Vergnügen, aber beim Babysitten ist es ja nicht das eigene Kind, auf das man aufpasst.

Ich denke, bei fremden Kindern ist man eher mal genervt als beim eigenen.

Und somit ist das als "Test" auch nicht unbedingt ganz repräsentativ.

Nö, aber sicher repräsentativer als ein Nachmittag bei der soooo relaxten Freundin mit dem Süßen Kind.

Das sagt ja mal garnichts über den "Streßfaktor Kind" aus.... meine Freundinnen mit Kind lieben es Zeit mit ihrem Baby zu verbringen, allerdings sagen alle gleichermaßen dass die Zeit für sich selbst de facto kaum noch vorhanden ist. Man ist schließlich 24 Stunden pro Tag Mutter und nicht wie im Job 8 Stunden am Tag Angestellte. Wer sich von Herze ein Kind wünscht opfert die Zeit sicher gerne, wer das nutzt um nicht arbeiten zu gehen und mehr "frei" zu haben kann damit aber eben böse hinfallen...

Was weder dem Kind noch der Mutter was bringt. (oder Vater, je nachdem)

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