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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

M:isWsGe/o


Teils, teils... Aber zur Zeit viel draußen.

sdopr?aohin


Position bin, aber vom Gefühl her beneide ich sie trotzdem. Und meine Eltern wollen vom meinem Jobfrust gar nix hören, hauptsache

Kenne ich nicht, aber klingt auch nicht nach einer fehlenden "Berufung" sondern nach Faulheit, und Neid weil deine Schwester es da "besser" hat.

M3il0ky_e|77


na klar ist es ungerecht. Ich arbeite seit 15 Jahren und meine Schwester musste noch nie arbeiten und bekommt ihr ganzes Leben von unseren Eltern bezahlt, ich nicht.

MOissGxeo


Aber sieh es doch mal so: Wenn du was haben willst, dann käufst du es dir einfach und bist nicht auf Mama und Papa angewiesen. Dann kannst du sagen, dass habe ICH mir gekauft =).

Meine beiden Schwestern leben auch noch zuhause bei meinen Eltern. Beide sind in Ausbildung und geben null zum Haushalt dazu. Ich wohne alleine und muss alles selber bestreiten...

MtilkGy_e77


@ MissGeo:

ja, das versuche ich mir eh immer vor Augen zu halten: Ich hab mein eigenes Geld und kann mir viel mehr Sachen kaufen.

Aber manchmal denkt man halt schon, dass es trotzdem ungerecht ist....

Naja, ändern kann ich es eh nicht.

Aber deine Schwestern sind sich nicht schon fast 33 Jahre alt, so wie meine Schwester, oder? ;-)

MQissxGeo


Klar ist das ungerecht. Die sind auch schon 24 und 20 (wird im Oktober 21). Könnten eigentlich auch schon auf eigenen Beinen stehen *g*

Hra;nnaxhWe


na klar ist es ungerecht. Ich arbeite seit 15 Jahren und meine Schwester musste noch nie arbeiten und bekommt ihr ganzes Leben von unseren Eltern bezahlt, ich nicht.

Ja, innerhalb eurer Familie ist es ungerecht, keine Frage. Aber deine Schwester ist schon die extreme Ausnahme. Mit über 30 noch bei den Eltern zu wohnen und keinen Cent selbst zu verdienen, ist schon äußerst selten.

Vergleich dich lieber mit anderen in deinem Alter. Die meisten Frauen Mitte 30, die (noch) keine Kinder haben, arbeiten Vollzeit und verdienen sich ihren Lebensunterhalt selbst.

Meine Schwester ist übrigens auch eine kleine Prinzessin, allerdings einige Jahre jünger als deine Schwester. Sie wohnt noch bei unseren Eltern und wird sicher auch einige Jahre studieren. Sie ist wesentlich jünger als ich, und als ich klein war, hatten wir als Familie viel weniger Geld zur Verfügung als zu der Zeit, als meine Schwester klein war. Sie hat dadurch eine ganz andere Kindheit erlebt wie ich.

Es war sicher nicht alles besser, als ich klein war waren meine Eltern fit und jung und verrückt. Als meine Schwester klein war waren sie vernünftig, spießig und vor allem wesentlich älter.

Meine Schwester hat auch in ihrem Leben noch keine 10 Minuten gearbeitet, und wird es nach dem Studium sicher schwer haben, sich ans Arbeitsleben zu gewöhnen.

Der Unterschied ist, dass meine Eltern Faulheit nicht durchgehen lassen, d.h. sie würden sie nie bis 30 finanziell unterstützen.

Trotzdem wird sie wohl wesentlich länger finanziell abhängig sein als ich. Ich habe mit 22 mein Studium beendet und seitdem vollzeit gearbeitet. Manchmal denke ich auch, vielleicht hätte ich das Studentenleben mehr genießen sollen und mich nicht ganz so geißeln müssen.

Mein Studentenleben war eine gute Zeit, aber nicht entspannt. Mindestens so anstrengend für mich wie das Berufsleben. Das hätte ich auch anders haben können, viele haben einfach ein paar Semester drangehängt und quasi ein Teilzeitstudium gemacht, mit ganz viel Fun und Freizeit.

Ich wohne mittlerweile weit weg von meinem Elternhaus, aber wenn ich die Geschichten höre wie meine Schwester wochenlang frei hat, jeden Abend auf Partys geht und sich tagsüber sonnt, dann könnte ich noch heute wütend werden. Drum frage ich nicht danach. Ich telefoniere häufig mit meiner Mutter, aber die weiß, dass sie besser nicht davon anfängt, wie toll und locker das Leben meiner Schwester grade ist.

Wenn ich mich jeden Tag mit dieser "Ungerechtigkeit" beschäftigen würde, wäre ich sicher sehr frustriert.

Drum tu ichs nicht. Irgendwann kommt jeder im echten Leben an. Auch unsere beiden Schwestern.

Myiss9Gexo


Und dann können wir sagen willkommen im realen Leben

M*ilk*y_ek77


Ich versuch auch nicht mehr darüber nachzudenken wie viele tolle Freizeit meine Schwester hat. Meistens gelingt es mittlerweile ganz gut ;-) Aber halt nicht immer. Dann tröste ich mich mit dem Gedanken dass ich wenigstens nicht unter "Aufsicht" der Eltern bin und mein eigenes Geld habe.

H annaxhWe


Genau, du stehst auf deinen eigenen Beinen - du kannst auch Entscheidungen treffen, die deine Eltern nicht gut finden, ohne, dass es finanzielle Konsequenzen für dich hat. Das ist doch das, was man generell unter "Erwachsen" sein versteht, oder? Sein Leben selbstständig leben - ohne, dass Mama und Papa einem Taschengeld für eine neue Hose genehmigen müssen.

Außerdem: Spätestens wenn deine Eltern sterben, hat deine Schwester ein echtes Problem. Man kann ihr nur wünschen, dass sie bis dahin entweder ihr Studium abgeschlossen hat und arbeitet (was sicher nicht einfach wird mit Mitte-Ende 30 ohne jegliche Berufserfahrung), oder aber einen reichen altmodischen Mann gefunden hat der sie dann den Rest ihres Lebens finanziert.

MVilkyo_ex77


naja ich nehme mal an dass wir unser Elternhaus verkaufen werden. Ich denke ein Zusammenleben würde nicht funktionieren, ich möchte nicht Putzfrau und Versorger für meine Schwester sein. Auch wenn wir uns gut verstehen, aber ein Zusammenwohnen kann ich mir nicht vorstellen. Und ich hab ja einen Partner, da mag ich keine WG mit der Schwester gründen. ;-) Von der Hälfte des Erlöses vom Haus + Erbe muss sie dann halt durchkommen, aber ob es bis ans Lebensende reichen wird.... ":/ Rente wird sie - falls überhaupt - nicht bekommen, falls sie nie zu arbeiten beginnt.

M{iss@Geo


Was sagt denn dein Partner dazu?

M0ilky{_e7x7


ich glaube nicht dass er mit meiner Schwester in unser Elternhaus zusammenziehen würde ;-) Auch wenn es einen 2. Stock gibt und somit getrennte Haushalte. Ich denke es würde trotzdem zu Konflikten kommen ;-) nein, das wär sicher keine so gute Idee ;-D

M1isxsGeo


Ich meinte zu der ganzen Situation. Mein Partner lässt sich regelmäßig darüber aus, dass meine beiden Schwestern nix machen und ich mich um alles kümmern muss. Z.B. ums Geschenk für die Oma, um den Friseurtermin für den Hund und wer geht. Und das obwohl der Hund 220km weit weg ist. Das werde ich aber ab übernächste Woche auch ändern und ihn mit zu mir nehmen immer mal wieder.

HYannuahWe


Kann ich gut verstehen, ich würde nie auch nur auf die Idee kommen, mit meiner Schwester zusammenzuziehen (schon garnicht im Elternhaus), dabei verstehen wir uns eigentlich recht gut. Wer wohnt schon als Erwachsener mit seinen Geschwistern zusammen? Ich glaube da gäbe es viel Streit bei uns.

Es hat einen Grund, warum die meisten Leute von zuhause ausziehen, wenn sie erwachsen sind. Man hat doch zu seinen Eltern und Geschwistern so eine, ich sage mal "intensive" Beziehung, dass das auf Dauer immer zu Reibereien führt.

Ich komme mit allen aus meiner Familie gut klar, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es für alle Beteiligten gesund und angenehm ist, als Erwachsene noch zusammenzuleben.

Es mag Familien geben, wo das anders ist.

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