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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

aTuchso;exine


Ich glaube, hier geht es weder um Futterneid noch um Lästern oder Herziehen. Es geht auch nicht darum, ob es gerechtfertigt ist, hier Neid o.ä. zu empfinden.

Ich bin zwar Einzelkind, kannmir aber gut vorstellen, daß es einfach weh tut, wenn man sieht, daß ein Geschwisterkind immer alles bekommt, während man selbst schon früh auf eigenen Beinen stand und dafür nicht den schönsten und bequemsten Weg genommen hat. Und es scheint sich ja bis heute nichts daran geändert zu haben, daß die Schwester einfach alles bekommt und die TE sich vieles hart erarbeiten mußte. Gut, es kann sein, daß beide nicht zufrieden sind mit ihrer Situation, daß sowohl Schwester als auch TE kein Ziel vor Augen haben, keine definierten Interesen (beruflich) haben, daß die aktuelle Situation eher öde als interessant ist. Wenn das Problem erkannt ist, kann man ja daran arbeiten.

Klar hat die Verhätschelung objektiv gesehen mehr Nach- als Vorteile, aber wenn man derjenige ist, der immer zurückstecken muß, dann sieht man das sicher anders.

Vielleicht tut es der TE einfach mal gut, sich hier vor einem neutralen Publikum auszuheulen!

M\ilkyT_ex77


@ Sunflower:

Wenn ich wüsste was ich beruflich wirklich machen möchte, dann könnte ich darauf hinarbeiten. Aber leider fehlt mir diese Idee.... :-/

@ auchsoeine:

Stimmt, es geht mir nicht um "Futterneid". Eine Freundin aus dem Reallife, die auch meine Schwester kennt, hat gemeint sie würde an meiner Stelle ausrechnen wie viele Jahre meine Schwester schon mit Geld versorgt wurde und den Betrag sollte ich später mal vom Erbe meiner Schwester abziehen lassen. o.O Aber solche Gedanken habe ich nicht. Darum gehts mir nicht.

Und ja - es tut gut sich hier einfach mal auszuheulen und verschiedene Meinungen zu hören. Es tut einfach gut.

d+asge%sund eplusx20


Wenn ich wüsste was ich beruflich wirklich machen möchte, dann könnte ich darauf hinarbeiten. Aber leider fehlt mir diese Idee....

Aber dich muss doch irgendwas interessieren!? Irgendeine Branche, die dich interessiert... Wenn du weißt, was du nicht möchtest, weißt du ja ein bisschen, was du möchtest. Selbst wenn man jede Woche diverse Stellenanzeigen durchliest fällt einem auf, was evtl. Spaß machen würde und was nicht...

M*arti$encxhen


Klar darf man jammern, hab auch nix anderes gesagt (ich jammer auch oft). Aber Mitleid von Anderen darf man halt dann nicht erwarten

Was man bei Dir alles darf und nicht darf. %-| Meine Güte. Hör doch mal auf, von Dir auszugehen. Anderen fällt das vielleicht einfach nicht so leicht wie Dir. Andere haben vielleicht keinen besondere Interessenschwerpunkt. Andere wissen vielleicht nicht, was sie möchten. Vielleicht möchten sie da mal drüber reden. Aber mpf. Das ... darf man ja nicht.

l1a/bej/mi


Milky_e77

Und wenn du deine Arbeitszeit reduzieren würdest? Ich kenne einige, die 80% arbeiten und trotz weniger Lohn ihren freien Tag nicht mehr hergeben würden.

tPuffarrrmi


und du hast es und nutzt es nicht. traurig so etwas.

wobei nun nicht jeder studieren muss. im gegenteil, auch mut zum nicht-studieren bzw. studienabbruch finde ich bewundernswert – und hätte ich heute noch einmal die wahl, ich hätte nicht studiert oder zumindest ein anderes studienfach gewählt.

denn gerade bei mir war es auch so, dass mich das studium eher blockiert als vorangebracht hat, was ja hier bei der schwester u. auch anderen genannten personen hier der fall zu sein scheint.

die reißleine ziehen, auch nach zig jahren studium bekommen halt die meisten nicht hin, verstädnlicherweise, wenn man nun schon so viele jahre investiert hat – und so gehen die jahre ins land u. ehe man sich versieht haben einen plötzlich alle überholt u. man ist über 30. ich spreche aus erfahrung! ;-)

an die fadenstarterin: an deiner stelle würde ich vielleicht mal schauen, ob und welche möglichkeiten du hast, doch noch umzusatteln oder vielleicht mittels einer weiterbildung in einem für dich spannenderes feld zu arbeiten. du bist noch sehr jung, und dein arbeitsleben noch sehr lang! ;-)

t8uffadrmi


Meine Schwester hat wohl überhaupt "Angst" vorm Erwachsenwerden bzw. Berufsleben (denke ich mal....). Mit Studienabschluss müsste sie einen neuen Lebensabschnitt beginnen, aber ich frage mich ob sie dazu überhaupt noch in der Lage ist. Sie hat ja seit Jahren keinen Rhythmus mehr im Leben, sie ist oft die ganze Nacht wach, geht vormittags schlafen und steht am Nachmittag/früher Abend erst wieder auf.

auch wenn es den anschein hat für dich, glaub mir, deiner schwester geht es ganz sicher nicht sonderlich gut mit diesem leben – also, von mir kenne ich eine ähnliche situation, und man rutscht leicht in richtung depression (und davon muss das umfeld nicht einmal etwas mitbekommen).

von euch beiden, hast du die weitaus bessere ausgangslage etwas am leben zu ändern! ;-)

M@il`ky_xe77


Ich weiß dass ich ja eigentlich in den Augen der meisten Leute ein "Luxusproblem" habe, aber wenn man drinsteckt gehts einem halt trotzdem nicht gut. Ich glaube dass ich vielleicht ein Bore-out habe. Man steckt so in der Lethargie fest dass man gar keinen anderen Weg mehr sieht. Meint ihr dass ein Psychologe in meinem Fall ein Ansprechpartner wäre?

L<et;lie


Es ist nicht deine Sache und schon gar nicht dein Problem.

Was willst du mit diesem Faden bezwecken, außer zu lästern?

Lotte0407

Spinnst Du eigentlich? Mehr kann man zu Deinem Kommentar nicht sagen. :(v

SVu@nfKlowxer_73


Wenn ich wüsste was ich beruflich wirklich machen möchte, dann könnte ich darauf hinarbeiten. Aber leider fehlt mir diese Idee...

Dann stelle Dir die Frage, wie Du es herausfinden könntest. Was interessiert Dich in Deiner Freizeit, was nervt an Deinem Bürojob? Welche Leute faszinieren Dich, welche Themen im TV (Reportagen oder sowas). Wie "geduldig" bist Du; möchtest Du Dich bewegen; magst Du dreckig werden; ist Dir "feine Optik" wichtig; kannst Du gut zuhören; kann Du gut "rumbasteln". Sind Menschen Dein Ding oder Tiere oder Natur? Was kannst Du GAR NICHT?

Die Ideen fallen nicht vom Himmel, und 100% absolut und ohne Zweifel passt wohl kaum ein Job. Versuche doch zunächst einmal rauszufinden, was Dich aktuell am Job nervt. Nicht, dass da ggf. ein grundsätzliches Problem rauskommt (sowas wie "Ist ja immer dasselbe". Joah, sind die meisten Jobs irgendwie!).

Ob es ein Fall für den Psychologen ist: Also hier in D nicht; das wäre wirklich eine "Lifestyle"-Frage und ggf. als Coaching bei einem Therapeuten selber zu zahlen. Zumindest keine Krankenkassen-Lesitung, weil Du ja keine Erkrankung hast. Ob man mit viel Mühe daraus eine therapiewürdige Depression machen könnte... Keine Ahnung.

Aber vielleicht wären 3, 4 oder 5 Termine bei einem "Coach" die Investition auch einfach wert. Aber irgendwas tun solltest Du – und selbst, wenn am Ende die Erkenntnis steht, dass Du NICHTS änderst.

l6a/ebje{/mi


Meint ihr dass ein Psychologe in meinem Fall ein Ansprechpartner wäre?

Wenn du dich bei einem Psychologen aufgehoben fühlen würdest: ja!

Sorry, wenn ich penetrant nachfrage: Was ist mit meinem Vorschlag von der Arbeitsreduktion? Ich weiss, das Leben zu redimensionieren braucht auch Mut, aber wenn zu viel Arbeit die Sehnsucht nach Nichtstun und Nichtstun die Sehnsucht nach Arbeit wecken, dann kann ein Plus an Freizeit auch die Sympathie zur Arbeit verbessern.

Ideal wäre natürlich, du würdest einen Job finden, der dich wirklich erfüllt – aber ob das für jeden und jede möglich ist? Nicht jedes Interesse lässt sich in einen Job umwandeln.

E.hemaloiger Nutzser h(#11590x6)


auch wenn es den anschein hat für dich, glaub mir, deiner schwester geht es ganz sicher nicht sonderlich gut mit diesem leben – also, von mir kenne ich eine ähnliche situation, und man rutscht leicht in richtung depression (und davon muss das umfeld nicht einmal etwas mitbekommen).

Najaaaaa :-)

Ich hab eine Freundin, die in etwa genauso lebt. Sie "arbeitet" nebenbei 3 Mal die Woche als Tennislehrerin nachmittags von 16 bis 19 Uhr... ist 29, hat nach dem Abi nix gemacht (außer Tennis gespielt), kriegt von den Eltern Taschengeld, hat einen eigenen Bereich im Haus ausgebaut bekommen, Auto gestellt, wenn Mama für sich shoppen geht, kommt Tochter mit und shoppt eben auch für sich auf Mamas Karte... Urlaubsreisen von den Eltern bezahlt usw usw... Und der geht es ganz gut. Es kommt halt darauf an, ob die Gefahr besteht, dass das Leben irgendwann (beispielsweise mit dem Tod der Eltern) vorbei ist. In diesem Fall hat man wohl einige Zukunftsängste. Aber sonst kann es durchaus sein, dass es der Schwester genauso gut geht, wie meiner Freundin... die ist fürs Leben versorgt, hat ihre Hobbies und Interessen (während andere arbeiten, widmet die sich eben ihren Interessen... natürlich nachdem sie ausgeschlafen hat ;-D) und ist ehrlich gesagt wesentlich glücklicher mit ihrem Leben, als ich mit meinem (Vollzeitjob, der mich doch ziemlich interessiert). Denn sie macht das, was sie will und ich das, was ich muss.

M\ilLky_ex77


@ striptease:

Das Leben deiner Freundin klingt toll. Vor allem eben wenn die Eltern wirklich so reich sind dass sie voll abgesichert ist bis ans Lebensende. Das stelle ich mir eben toll vor, dass man machen kann was einem Spaß macht und nicht einen Job wo das Geld fürs Leben dabei verdient werden muss. Was mir Spaß macht ist Bewegung und Tanzen. Aber ich könnte nicht als Tanzlehrer/Trainer arbeiten. 1. bin ich schon zu alt (hab leider mit Anfang 20 nicht daran gedacht in diese Richtung was zu machen *seufz*, zB als Fitnesstrainerin). Aber Tanzlehrerin könnte ich beruflich auch nicht machen, weil mir einfach das Talent fehlt. Ich mach es zwar gerne, aber bin nicht so das Riesentalent, merke mir Choreos nicht so schnell und könnte andere nicht ausbessern, weil ich zB nicht seitenverkehrt denken kann. Ich muss Choreos zB immer von hinten sehen, weil ich rechts und links irgendwie nicht umsetzen kann wenn ich eine Choreo von vorne sehe. Dafür reicht also meine Begabung nicht. :-( Und davon leben wäre sowieso extrem schwer wg. geringem Verdienst. Wenn ich nicht arbeiten MÜSSTE und abgesichert wäre, würde ich täglich in einen Tanzkurs oder Sportkurs oder Yogakurs gehen, nur zum Vergnügen. Durch meinen Vollzeitjob kann ich aber nur ca. 3 mal gehen pro Woche, falls es sich zeitlich überhaupt ausgeht. Stundenreduktion im Job wäre natürlich ein Traum! :) Allerdings würde wohl mein Abteilungsleiter nicht mitspielen. :-/

E|hemaligger Nutzelr B(#1159x06)


Das Leben deiner Freundin klingt toll.

Das ist es leider, was zum Kotzen ist ;-D (ich mag sie und ich gönn es ihr... aber manchmal packt mich schon der Neid.

Was du schreibst, kenne ich auch. Deshalb arbeite ich schon seit einigen Jahren daran mich im Zweifel als Segel- oder Surftrainer irgendwo absetzen zu können... Aber natürlich ist das immer so leicht daher gesagt mit "Tu das, was dir gefällt.. ändere dein Leben"... ist dann etwas anders, wenn man die Wohnung, das Essen und das Kino trotzdem weiter zahlen will ;-D

Nwiobxe30


Das Leben deiner Freundin klingt toll.

Wenn man auf Lebenszeit finanziell versorgt ist ist das richtig toll. Ich würde platzen vor Neid. Ich mag meinen Job sehr aber meine Freizeit mag ich lieber.

Wenn es aber nur ein vorübergehender Zustand mit extrem negativen Konsequenzen ist, ist es unschön. Ich kannte während des Studiums auch ein paar ewige STudenten die nichts zustande gebracht haben. Die waren meistens mies drauf und leicht depressiv weil sie wussten irgendwann holt es sie ein.

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