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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

Mwilky_xe77


... aber es wäre echt interessant zu testen, ob ich mit der Freiheit glücklich wäre oder ob es doch langweilig wird. Aber ich glaube nicht, dass mir fad wäre. Ich habe viele Interessen und Freunde.

M'ilky_xe7x7


sorry, Doppelpost.....

T5his /Twil\ight Gaxrden


ich glaube, du hast die idee von HannahWe nicht ganz verstanden.

wenn du freiwillig kündigst und dann von deinem erspartem lebst OHNE das amt einzuschalten...

oder du bräuchtest einen grund, wesewegen du deinen erlenter job nicht weiter ausüben könntest...

Myilk_y_ex77


also da wäre ich aber dumm, wenn ich kündige und dann gar kein Geld bekomme o.O Mir steht ein halbes Jahr Arbeitslosengeld zu und dann unbegrenzt Notstandshilfe (lebe in Österreich). Außerdem wäre ich dann weder krankenversichert noch rentenversichert und verliere Versicherungsjahre. Auf keinen Fall!!

Mmilk}y_xe77


Ich habe so viele Jahre brav in die Kasse eingezahlt, da wäre ich strohdumm diese Ansprüche verfallen zu lassen o.O Aber wie gesagt - würde bei mir eh nicht klappen, ich werde sofort neu vermittelt. Ich weiß nicht wie andere das anstellen auf Staatskosten zuhause bleiben zu können. Hab eine Bekannt, die lebt seit 10 Jahren von der Notstandshilfe, und jetzt hat sie sogar ein Baby und bekommt dafür noch mehr Geld vom Staat. Aber keine Ahnung wie man das anstellt. - Also das fällt für mich leider flach. Nicht mal eine kurze Auszeit wäre mir vergönnt. Weil das Amt ja sieht wie gut mein Lebenslauf ist, die bombardieren mich mit neuen Jobvorschlägen. War damals ja auch so. Also mein Lebenslauf ist wohl zu gut um als Karteileichte zu enden ;-)

MWil ky_xe77


... ich könnte mir es aber vorstellen die letzten Jahre vor der Rente auf eigene Kosten und ohne Amt zuhause zu bleiben. Aber das geht nur wenn man dann schon die Rente in Aussicht hat und finanziell ausrechnen kann, wieviel Geld man braucht um die letzten Jahre zu überbrücken. Dafür ist es noch zu früh, daran kann ich ab Mitte 50 denken, also noch 20 Jahre bis dahin

T|his TwilZight Gxarden


Ich weiß nicht wie andere das anstellen auf Staatskosten zuhause bleiben zu können. Hab eine Bekannt, die lebt seit 10 Jahren von der Notstandshilfe, und jetzt hat sie sogar ein Baby und bekommt dafür noch mehr Geld vom Staat. Aber keine Ahnung wie man das anstellt

naja, wenn du nicht vermittelbar bist...

- wenn du keine spezifische ausbildung gemacht hast

- wenn du körperlich so lädiert bist, das du keine anstrengenden helferjobs machen kannst

- wenn du ein kind unter 3 jahren hast

- wenn du dich so dämlich bei bewerbungsgesprächen anstellst, das dich keiner nimmt. schlechte bewerbungen wegschickst, mit rechtschreibfehlern, nach alkohol stinkend zum bewerbungsgespräche gehen...

- pschisch im eimer, das du ne stationäre therapie machen musst und danche nur noch für 20std. einsetzbar bist...

frag doch mal deine bekannte, warum sie so lange nicht vermittelbar war...

MkilkyK_ex77


sie hat mir erzählt dass sie vor 10 Jahren gekündigt hat weil sie grad Liebeskummer hatte und nicht nicht arbeiten wollte/konnte, weil sie zu abgelenkt war. Nach der Sperre hat sie dann Geld bekommen und bis heute hat sie es immer irgendwie geschafft, nicht vermittelt zu werden. Genaue Info wollte sie mir nicht geben, es ist ihr wohl doch etwas peinlich. Aber sie hat mal erwähnt dass eine Freundin von ihr am Amt arbeitet. Die kann sicher helfend immer wieder eingreifen. Denn sie muss nicht mal Kurse besuchen.

LBord #Hnong


Hmm und du rechnest dir dann aus wie lange du von den von dir in die Sozialkasse eingezahlten Beiträgen leben kannst und gehst dann wieder arbeiten?

Oder erwartest du, dass dann andere arbeiten gehen sollen, damit du nicht arbeiten musst?

In Österreich muss der Arbeitsmarkt wohl doch anders sein als hier in Deutschland, oder aber du bist in der Art qualifiziert, dass gerade deine Qualifikation gesucht wird.

Ich war hier knapp ein Jahr arbeitslos, und die Zeit gehört mit Abstand zu den miesesten Zeiten die ich erlebt habe. Anspruch auf Arbeitslosengeld hatte ich nicht und für ALG-II war ich noch nicht arm genug. Vom Amt kam absolut nichts Brauchbares, nur sowas wie Produktionshelfer. Nichts gegen so einen Job, aber ich dachte als promovierter Physiker sollte da was anspruchsvolleres drin sein.

Ich hatte auch schon begonnen mich vermehrt im Auslang zu bewerben.

Wie auch immer, ich fand die Arbeitslosigkeit extremst frustrierend und war froh nicht auch noch von der Allgemeinheit leben zu müssen.

W^altruaut;19x33


Hallo *:)

Kann dem nur beipflichten,arbeitslos zu sein ist eins der miesesten Gefühle die ich kenne :)z

Ich dachte in Ö wäre das vie strenger als hier(hab da mal einen Bericht im TV gesehen)

Hban]nahxWe


ich fand die Arbeitslosigkeit extremst frustrierend und war froh nicht auch noch von der Allgemeinheit leben zu müssen.

Lord, das geht sicher den meisten von uns so. Aber das ist wie mit der Hand auf dem heißen Herd: Man muss es einmal am eigenen Körper gespürt haben um es zu glauben.

Vielleicht würde Milky sich nicht die nächsten 30 Jahre, die sie noch zu arbeiten hat, ständig selbst leid tun, weil sie arbeiten muss und andere nicht, wenn sie einmal testen könnte, ob ihr Nichtszun Spaß macht oder eben nicht. Wenn sie dann irgendwann doch wieder anfängt zu arbeiten wrid sie vielleicht anders über Arbeit denken. Ob es das Wert ist, einen sicheren Job für die Erfahrung aufzugeben "frei zu sein", muss jeder selbst wissen.

Ich selbst würde es nicht tun, wenn ich einen Job habe, der mir grundsätzlich gefällt und mit dem ich Leben kann. Wenn ich allerdings nachts nichtmehr schlafen könnte aus Frust und täglich mit Bauchschmerzen zur Arbeit gehen würde, würde ich es mir überlegen.

T~his Twuiliyght GAardexn


Wenn ich allerdings nachts nichtmehr schlafen könnte aus Frust und täglich mit Bauchschmerzen zur Arbeit gehen würde, würde ich es mir überlegen.

aber SO geht es ja milky...

HkannJah'Wxe


aber SO geht es ja milky...

Ja, deswegen würde ich ihr, wenn sie eine enge Freundin von mir wäre, auch dazu raten, zu kündigen. Das habe ich ja weiter oben auch getan.

Im Internet Menschen Empfehlungen für solche Lebensentscheidungen zu geben finde ich riskant, denn ich kenne Milky ja nicht so, wie ich meine engen Freundinnen kenne, ich kenne ihre ganzen Lebensumstände nicht, die Höhe ihrer Reserven, wie langfristig und ernst ihre Beziehung ist, ob ihr Partner sie notfalls auch eine zeitlang mitfinanzieren würde, usw.

MKilky~_ex77


Es wäre vielleicht wirklich für mich eine notwendige Erfahrung mal die Freiheit zu erleben. Aber wie HannahWe sagt: mein Job ist relativ sicher. Und ich habe schon viiiiiel schlimmere Jobs hinter mir. Im Gegensatz dazu gehts mir jetzt eigentlich eh gut. Ich muss mir das immer mal wieder vor Augen halten, welche Horrorjobs ich schon erlebt habe und dass es im Vergleich dazu jetzt eine große Verbesserung ist. - Aber im Hinterkopf habe ich halt immer den Wunsch nach viiiiiel Freizeit. Da muss manchmal halt dann der Frust raus. Danke euch dass wir immer wieder so toll auf meine Schwankungen eingeht und mich auf den Boden zurückholt! Ihr seid spitze! :)_

Hwa?nna"hFWe


Danke euch dass wir immer wieder so toll auf meine Schwankungen eingeht und mich auf den Boden zurückholt! Ihr seid spitze!

Diese Schwankungen kennen wir glaube ich fast alle. Mal geht es bei der Arbeit besser, mal überhaupt nicht. Ich möchte denjenigen sehen der über Jahre ohne Schwankungen gern zur Arbeit geht.

Dafür sind wir ja hier in deinem Faden, damit wir uns in doofen Situationen mal zusammen ausheulen und -jammern können. Man will ja auch nicht immer den Kollegen die Ohren volljammern. Zumindest versuche ich, das nicht ständig zu tun, weil es mich wirklich nervt, wenn Kollegen mir den ganzen Tag vorjammern, wie schwer sie es haben.

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