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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

Tnhis Tw>il>ightl Garden


bei der Notstandshilfe wird aber jedes sonstige Einkommen angerechnet

also dann ja auch erspartes...? steht bei wiki...

M|ilky_xe77


Ich finde unser System in Österreich aber viel gerechter!! Stell dir vor jemand spart seit 10 Jahren und verkneift sich ALLES, um ein Haus bauen zu können. Wird arbeitslos, findet lange nichts neues und muss alles mühsam ersparte wieder aufbrauchen. Und ein anderer verprasst jeden Monat das komplette Geld, fährt 3 mal im Jahr auf Urlaub, isst Hummer und Kaviar, wird auch arbeitslos und bekommt sofort Geld vom Staat. Hat aber jahrelang auf großem Fuß gelebt und viel vom Leben gehabt, während der andere sich nichts gegönnt hat. Wo ist da die Gerechtigkeit ??? ? Da ist das österreichische System viel besser :)^

M{ilk:y_xe77


Ersparnisse sind aber kein Einkommen. Da gehts um Mieteinnahmen, Pachteinnahmen oder ähnliches.

M>ilky_[e77


@ Ratlos23:

Kinder sind nicht in meiner Lebensplanung, Weltreise auch nicht. Hauskauf mal schauen, aber auch eher nicht. Werde später auch mal das Haus der Eltern erben, das gibt bei Verkauf auch nochmal Geld.

Aber das sind alles mal nur so Ideen. Wie realistisch das ist, wird sich zeigen. Aber mein Ziel ist eben, so früh wie möglich mit dem arbeiten aufhören zu können und dabei noch halbwegs gut zu leben.

MPilk`y_ex77


Es ist ja noch lange bis dahin..... Aber es ist eben mein Ziel aus heutiger Sicht. Ob es erreichbar ist, wird sich noch zeigen....

MRilkyt_e7x7


hihi mein Faden hat wieder Schwung.... ;-) Ich liebe es hier zu diskutieren und freue mich über weitere Anregungen/Ideen/Meinungen.

T3his vTwilWight oGXardexn


Aber mein Ziel ist eben, so früh wie möglich mit dem arbeiten aufhören zu können und dabei noch halbwegs gut zu leben.

das ist ein schönes ziel :)z

L>ilaL inxa


Nur weil es im Moment so ist, dass das Vermögen nicht berücksichtigt wird, heißt es nicht, dass es in 15 Jahren immer noch so aussieht ;-)

Was heißt, es gibt keine Alternativen? Wenn man möchte, gibt es fast immer irgendeine Alternative. Berufsbegleitendes Studium, Fortbildung, Initiativbewerbungen.

Aber ich vermute, dass du gar keine Alternative willst, oder?

Dir gehts nicht schlecht, etwas jammern, dafür aber sorgenlos leben können. Für das bequeme Leben nimmst du dann halt in Kauf, niemals dich beruflich wohl zu fühlen.

Muss halt jeder entscheiden, was einem wichtiger ist.

Korrigier mich, wenn ich falsch liege.

L#ilaMLinxa


Aber mein Ziel ist eben, so früh wie möglich mit dem arbeiten aufhören zu können und dabei noch halbwegs gut zu leben.

das ist ein schönes ziel

Findest du?

Ich find es ganz und gar abschreckend.

M4ilky~_!e77


@ LilaLina:

Da hast du eigentlich recht, mir fehlt der Antrieb etwas zu ändern. Es wäre mit viel Aufwand verbunden und ich weiß ja nicht ob es mir hinterher wirklich besser geht und es wäre wahrscheinlich mit finanziellen Einbußen verbunden. Denn hier verdiene ich ja wirklich nicht so schlecht.

L~ilakLina


Solange du damit klar kommst - ok.

Ich hätte persönlich die Befürchtung, dass dieses "Hauptsache kein Stress, genug Geld und schöne Freizeit" eben nicht ausreicht und es je länger man die Situation verschleppt, umso schwieriger wird, da herauszukommen.

So viel Lebenszeit wird für die Arbeitszeit verwendet, da wäre mir ein "ist aushaltbar und gibt genug Geld" nicht genug.

H7anmnahxWe


Hallo ihr Lieben.

Ich muss mich erstmal aus dem Faden verabschiede, da ich aktuell nicht am Beufsleben teilnehme. Bin seit dem Tag, an dem ich hier zuletzt geschrieben habe, wegen Burnout krankgeschrieben. Es war heftig. Bin auf der Arbeit zusammengebrochen, hab keine Luft mehr gekriegt und konnte nichtmehr aufhoeren zu weinen. Auf dem Nachhauseweg musste ich mehrmals rechts ran fahren, weil ich ploetzlich keine Luft mehr bekommen habe. Zuhause habe ich dann tagelang weinen muessen, der Arzt hat mich wegen Burnout krankgeschrieben und mir verboten zu arbeiten. Vor dem Zusammenbruch konnte ich schon seit 2 Wochen kaum mehr essen oder schlafen. Staendig war mir uebel.

Die ersten eineinhalb Wochen krankschreibung waren heftig, ich hatte kaum Kraft aus dem Haus zu gehen, oder irgendetwas zu tun, habe geweint und getobt, weil mein 100.000 Euro Projekt, fuer das ich allein verantwortlich war und ich keinerlei Vertretung habe, ohne mich den Bach runtergeht und ich nichts mehr machen kann. Ich konnte mich zuletzt auf nichts konzentrieren, machte bei jeder Kleinigkeit Fehler, bekam Herzrasen, wenn mich Kollegen etwas fragten.

Nach eineinhalb Wochen Zuhause began ich mich wieder einigermassen menschlich zu fuehlen, konnte etwas besser schlafen und auch schon wieder essen. Und da der Urlaub seit Monaten geplant war, bin ich dann letzte mit meinem Freund eine Woche in den Urlaub geflogen. Ich war zwar noch oft sehr benebelt und erschoepft, aber schlafen und essen ging schon wieder viel besser und ich kam langsam zur Ruhe.

Leider habe ich es uebertrieben und bin vorgestern wieder zur Arbeit, obwohl meine Arztin mir davon abgeraten hat. Ein paar Projektemails haben gereicht um mir den Rest zu geben, schon nach ein paar Stunden wiedr Atemnot, Uebelkeit, Schwindel, Konzentrationsunfaehigkeit.

Bin dann frueher nach Hause und gestern wieder zur Arbeit (wie dumm!!).

Eine Kollegin, die eigentlich nichts von meinem Projekt versteht hatte in der Zeit in der ich nicht da war meine Arbeit uebernommen, und das hat mich am Montag etwas beruhigt, aber gestern kuendigte sie dem Chef an, dass sie Ende der Woche operiert wird. Das hat mir dann endgueltig den Rest gegeben, bin wieder zusammengebrochen und konnte nicht atmen. Obwohl ich Weiss das meine Gesundheit viel wichtiger ist als das Projekt kriege ich immernoch Panik sobald ich hoere, dass etwas schief laeuft.

Hab jetzt gestern Beruhigungsmittel bekommen und muss jetzt wahrscheinlich ein paar Tage in eine psychosomatische Tagesklinik. Bin auf unbefristet Krankgeschrieben. Das mir mal sowas passiert haette ich nie gedacht. Echt grausam, sowas wuensche ich keinem.

Ob und wann ich wieder in meinen Job zurueck kann, ist unklar, solange die Panikattacken von der Arbeit ausgeloest warden wohl nicht. Eventuell muss ich mir eine neue Arbeitsstelle suchen, wenn ich wieder gesund bin.

Passt auf euch auf, Maedels, zieht rechtzeitig die Notbremse, wenn ihr koerperliche Symptome bemerkt, deren Ursache nicht gefunden werden kann. :)*

Ich wuensche euch alles Gute und werde mich wieder melden, wenn ich wieder arbeite.

Mlilk.y_.en77


Hallo liebe HannahWe! Oh das tut mir furchtbar leid, dass es dir jetzt SO dermaßen schlecht geht. Von viel Stress hast du mehrmals geschrieben, aber dass es so extrem schlimm ausartet, damit hätte ich nicht gerechnet. Schau dass du wieder auf die Beine kommst und du gesund wirst. Du kannst dich gerne auch hier melden, wenn du nicht arbeitest. ;-) Würde mich sogar sehr freuen :)

Mir gehts diese Woche auch nicht besonders. Ich bin nur müde, müde, müde.... Muss mich extrem beherrschen dass mir nicht am PC während der Arbeit die Augen zufallen.

2 Arbeitstage noch, dann habe ich 2 Wochen Urlaub, von denen ich 10 Tage in den Süden fliege :) Ich hoffe ich kann mich gut erholen dort und Kraft schöpfen, um den ungeliebten Berufsalltag weiterhin durchstehen zu können. Derzeit steh ich aufgrund der Müdigkeit oft total neben mir, wie durch einen Nebel nehme ich alles wahr...

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Hannah ich wünsche die alles Gute @:) :)*

WLaHltraVut+1933


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