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Mein Berufsleben-Jammer-Faden

Tghis ATwi,lightb Gardxen


Hey :)_

lass mal bitte folgendes im blut checken:

schilddrüsenwerte

vitamin d3

vitamin b12

ferritin (nicht eisen)

wenn es nichts körperliches sein sollte, sondern psychisch, könnte dir johanniskraut gut über die wintermonate helfen (aber dann zusätzlich verhüten, da es mit der pille korrospondiert).

ich bin auch z.zt müde. klar,wegen gestörten nächten (baby) und wegen dem wetter...

TQhis Tawil\ight Garxden


außerdem ist es nicht schlimm, wenn du mal ein wochenende auslässt und zuhause bleibt und viel schläfst.

hattest ja schon oft geschrieben, dass du zu wenig schläfst, weil du dich in deiner freien zeit am abend nicht einschränken willst und am we sowieso nicht...

Mmiltk"y_ex77


Danke liebe Twilight! :)_

Eine Freundin hat gerade massive Probleme mit der Schilddrüse. Sie klagt auch sehr über Antriebsmangel.

Werde den Arzt darauf ansprechen.

Vielleicht liegt es auch an der Pille.

War vor kurzem beim Frauenarzt und er meint meine derzeitige Pille (Midane) ist zu stark für mich und hat mir eine neue Pille verschrieben. Und diese neue Pille muss ich jetzt im Anschluss an die alte Pille nehmen, also eine Blutung bleibt aus. Vielleicht bin ich auch hormonell derzeit aus dem Takt. Nehme jetzt also die 4. Woche durchgehend die Pille, hätte eigentlich jetzt die Blutung.

naja, jedenfalls stimmt grad was bei mir nicht.

Wahrscheinlich alles zusammen ist gerade etwas viel: neue Pille ohne Pillenpause, Winterkälte, kein Sonnenlicht, Stress weil ich eine Kollegin vertrete, Vorweihnachtsstress, zu wenig Schlaf usw usw.

zoeeR09


Hallo liebe Milky_e77,

hab den Faden nicht komplett gelesen, den Anfang vor einiger Zeit und die letzten paar Seiten gerade.

Nur ein paar Gedanken von mir:

Wie schon This Twilight Garden schrieb, kann Deine Antriebslosigkeit eine Mangelerscheinung sein, oder z.B. von der Schilddrüse her kommen. Dazu noch die Dunkelheit im Winter... und dann die Lustlosigkeit, was Deinen Job angeht. Das ist keine tolle Mischung.

Deshalb wäre es wirklich gut, mal ein paar Werte im Blut checken zu lassen.

Ich hatte Anfang des Jahres ganz schlimmen VitaminD-Mangel, fühlte mich schlapp und war mehr oder weniger dauererkältet. Seitdem ich nun regelmäßig VitaminD-Tabletten nehme, geht es schon wesentlich besser.

Was mir zudem ins Auge sprang, war folgender Kommentar:

du könntest rausfinden, was dich so fertig macht, warum du dich nicht in deiner freien zeit ausreichend erholenkannst etc. mach das bitte :)z

auch ein anderer job würde nichts bringen, dich vlt kurz ablenken, aber auch dort wirst du wieder dieses "eingesperrt" sein gefühl bekommen.

es scheint, du kannst mit fremdbestimmtheit nicht ungehen und DAS kann man in einer therapie besprechen!

ganz liebe grüße *:)

This Twilight Garden

Ich habe auch Probleme mit "Fremdbestimmtheit", sprich, ich mag es nicht, wenn ich einen Chef über mir sitzen habe, der willkürlich Anweisungen geben kann, denen ich dann folgen muß. Auch der "wenige" Urlaub und dieses ab 9:00 im Büro sitzen müssen, jeden Tag, macht mich auf Dauer mürbe und ich habe das Gefühl des Eingesperrtseins.

Meine Lösung dafür war: Freiberuflichkeit. Ich fühlte mich wirklich "frei"! Meine Arbeit machte mir Spaß, und ich habe mit weniger Arbeit mehr verdient als jetzt in einer Festanstellung, zwischendrin hatte ich öfter frei und konnte neben Akquise noch andere Dinge tun, mein Leben war ziemlich entspannt. Natürlich muß man damit umgehen können, daß einem auch mal der Arsch auf Grundeis geht, wenn längere Zeit kein Job reinkommt. Damit konnte ich aber besser umgehen als mit dem derzeitigen "Dauerarbeitsstreß".

Leider hat mich meine familiäre Situation dazu bewogen, wieder festangestellt zu arbeiten (mein Mann verdient noch nichts, wir haben ein Kind, da ist es so einfach "sicherer"), und mich kotzt das Arbeiten hier leider auch sehr oft an...

Vielleicht ist das ja ein Ansatz? Dich mit etwas selbständig machen?

Therapie würde ich auch befürworten. Denn ein Therapeut kann Dir helfen, den richtigen Weg für Dich zu finden, glücklich zu werden.

@:)

T(a0lija


Wenn es dir gesundheitlich so schlecht geht, dann solltest du wirklich mal einen Psychologen überdenken. Und zwar gründlich.

Der muss dich ja nicht 100prozentig verstehen und in den Arm nehmen und knuddeln, aber er zeigt dir, wie du das Ganze anders hinkriegst oder rät dir vll. auch zu einem Jobwechsel.

Ich bin von meinem Job ja auch mehr als dauergenervt. Also ich versteh dich da sehr, sehr gut.

Leider hab ich keinen Urlaub in Sicht, auf den ich mich freuen kann. Also FREU du dich, denn du HAST URLAUB. ;-)

Bis dahin: Zähl von mir aus die Tage. Jeden Tag einer weniger... wie im Adventskalender. :)^

Gönn dir jeden Tag etwas. Ein heißes Bad. Ein warmer Tee in Ruhe bei einem Lieblingslied. Ein Spaziergang über den Weihnachtsmarkt oder durch eine schön beleuchtete Gegend. Einen schönen Weihnachtsfilm. Lass dir was einfallen. Und belohn dich sozusagen täglich fürs Durchhalten.

Frustshoppen find ich aber falsch, ausser du verdienst soviel, dass du dir das spielend leisten kannst...

Wenn du frei hast: Back Plätzchen. Leg Weihnachtsmusik ein. Da kommt die Stimmung fast von allein. x:)

Ich hab mich nun entschlossen, den Job heuer noch mitzumachen. Im Januar will ich meinen OP-Termin für meine rechte Hand (Karpaltunnelsyndrom). Dann bin ich eh erstmal 4 – 6 Wochen weg. Und dann gehts Richtung Baby. In meinem Job darf ich ab dem 3. Monat nicht mehr arbeiten. Entweder ich halts bis dahin aus, oder ich such mir eben vorher was neues. Man muss sich nur trauen. :)*

MgiWlkqy_e7x7


Danke ihr Lieben für eure guten Tipps! @:)

Ich habe für nächste Woche jetzt einen Termin zur Blutabnahme.

Wenn die Werte da sind habe ich Besprechung mit meinem Hausarzt.

Tihis T3wil:ight ]Garden


super!

bin "gespannt" ob es eher psychisch oder körperlich ist. vlt auch etwas von beidem. ne therapie kann in jedem fall nie schaden :)^

TFalixja


:)=

HiannaxhWe


Ich stehe immer mehr neben mir.

Früher hatte ich das hin und wieder, aber derzeit komme ich nicht mehr raus, seit Tagen extrem....

Bin oft nur eine Hülle, versuche den Alltag irgendwie aufrecht zu erhalten.

Hatte gehofft dass es anderen nicht auffällt, aber anscheinend kann ich es nicht mehr verbergen.

Ich bin nur noch müde und antriebslos.

Am Wochenende wollte ich mit Freunden was unternehmen, aber ich werde absagen.

Liebe Milky, genau so ging es bei mir los. Wenn alles körperliche ausgeschlossen wurde (und so war es bei mir), tu dir den Gefallen und geh schnellstmöglich zum Therapeuten, damit du nicht noch wieter abrutschst.

Ich selbst bin mittlerweile wieder ganz gut auf der Höhe, aber es war ein sehr langer und quälender Weg: Ich war 6 Wochen in einer psychosomatischen Klinik, weil ich am Ende nichtmehr essen und schlafen konnte, Panikattacken bei der Arbeit bekommen habe, usw.

Alles hat mich überfordert, sogar essen kochen, Lebensmittel einkaufen usw. Ich war auf meinen Freund angewiesen. Ein schreckliches Gefühl, so hilflos zu sein und nicht zu wissen wann es besser wird. So einen Burn-Out wünsche ich meinem schlimmsten Feind nicht.

Nach den 6 Wochen in der Klinik war ich mit meinem Freund zwei Wochen in den Urlaub geflogen, seitdem geht es bergauf.

Ich mache jetzt gerade eine Wiedereingliederung und werde dauerhaft meine Stunden reduzieren (auf 5 oder 6 Stunden am Tag, ich bin es aktuell noch am durchrechnen, was geht), damit ich mehr Zeit für Erholung, Hobbies, Sport usw habe und ich nicht wieder krank werde.

Ich hatte am Ende auch keine Kraft mehr für das Pflegen von Freundschaften, Sport usw. aber genau das ist der springende Punkt: Wenn man zu lange keine erfüllte, schöne Freizeit hat, dann wird man krank.

Pass auf dich auf Milky!

M9ilkyx_e77


Hallo liebe HannahWe!

Das ist aber schön von dir zu hören :-D

Das ist gut dass es dir wieder besser geht. Ich kann mich noch erinnern wie du im September geschrieben hast dass es dir total schlecht geht und du ein richtiges Burnout hast.

Auf 5 - 6 Stunden pro Tag zu reduzieren ist toll!

Ich wünsche dir dass es dir bald noch besser geht. :)_

Du kannst gerne hier wieder mitschreiben, würde mich sehr freuen. :-)

T<his |Twil\ight GKarden


und? warst du beim doc?

MTilky>_e77


ja, ich war um 8 Uhr bei der Blutabnahme. Nächsten Dienstag ist Befundbesprechung.

Ich denke aber dass gesundheitlich alles okay ist (hatte bisher immer gute Werte), also dass es wahrscheinlich von der Psyche her kommt.

Eine Freundin von mir ist seit einem Jahr bei einer Psychologin und findet sie total nett und kompetent und sie sagt dass es ihr total gut tut, sich einmal pro Woche dort auszusprechen.

Ich denke ich werde meine Freundin nach der Adresse der Psychologin fragen.

MUilSky1_e77


@ Talija:

Dir wollte auch noch mal schreiben und dir für deine lieben Tipps danken! :-)

Ich finde es super dass du für nächstes Jahr schon Pläne hast, die dich motivieren den Dezember gut durchzustehen.

Wünsche dir eine gutverlaufende OP (hast du schon fixen Termin?) und dass es mit dem Baby nächstes Jahr vielleicht schon klappt. :)*

HUann#ahWhe


Eine Freundin von mir ist seit einem Jahr bei einer Psychologin und findet sie total nett und kompetent und sie sagt dass es ihr total gut tut, sich einmal pro Woche dort auszusprechen.

Wenn es wirklich die Psyche ist bei dir, dann ist eine Psychotherapie sicher das richtige. Ich habe in der Klinik 2 Stunden die Woche Psychotherapie gemacht, und jetzt gehe ich einmal die Woche zu einer Ärztin, die auf psychotherapie spezialisiert hat.

Vor meinem Zusammenbruch habe ich, ähnlich wie viele andere, die noch nie etwas damit zu tun hatten, nicht viel von sowas gehalten bzw. gedacht, da geht man nur hin um sich mal ordentlich auszuweinen - aber so ist es überhaupt nicht.

Ich habe in der Klinik von der Ärztin konkrete Ideen bekommen, wie ich mein Leben umgestalten kann, damit es mir besser geht.

Und jetzt bin ich gerade dabei zu verstehen, warum ich mich so aufgeopfert habe für die Arbeit und nicht rechtzeitig "Stopp" gesagt habe, als es zu viel wurde, und stattdessen weitergemacht habe, bis ich sehr krank geworden bin. Ich habe das Gefühl das es mir viel bringt, diese Sachen zu verstehen.

Achte aber auf jeden Fall bei der Wahl des Psychologen/der Psychologin auf Sympathie, es bringt nichts, sich dort einmal die Woche hinzuquälen und dann nur widerwillig sehr private Dinge zu erzählen oder schlimmstenfalls sogar zu lügen, weil man seinem Gegenüber nicht vertraut.

M>iVlkyx_e7x7


Ja, liebe HannahWe, das glaube ich auch dass Sympathie und Vertrauen gegenüber dem Psychologen extrem wichtig ist.

Deshalb hoffe ich dass mir die Psychologin sympathisch ist, da meine Freundin sehr positives berichtet hat. Und mir ist selbst aufgefallen dass meine Freundin in den letzten Monaten richtig aufgeblüht ist, während sie bei ihrer vorigen Psychologin noch betrübter gewirkt hat als vor der Therapie.

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