» »

Mein Berufsleben-Jammer-Faden

T/his &TwilWig:ht Garxden


klingt nach einem schönen urlaub :)z

aber das was du alles aufzählst:

in die Therme gefahren,

zum shoppen

oder einfach nur bummeln und Kaffee trinken im Einkaufszentrum.

Ansonsten war ich oft schwimmen und sonnenbaden, in Tanzkursen, oft frühstücken mit Freundinnen, in guten Restaurants mit meinem Freund, war in einer Ausstellung, dann war ich noch tanzen in einem tollen Club usw usw.

kannst du dir nur leisten,weil du eben geld verdienst (durch deine arbeit). jeder arbeitslose könnte das nicht, bzw. nur 1 sache davon im monat!

_yParv3atix_


Ich war jetzt bzw. bin noch in einer Psychosomatischen Klinik und da ging es bei mir die letzten Wochen auch um meine berufliche Zukunft. Zumal bei mir noch das Problem besteht, dass ich gesundheitlich eingeschränkt bin. Da ich im Grunde schon seit Jahren total Ziel- und Perspektivlos bin, musste jetzt bei mir endlich mal eine Lösung her. In meinem gelernten Beruf sah ich keine Perspektive mehr und davon abgesehen will ich diesen auch nicht mehr ausüben. Richtig erfüllt hat der mich nie. Aber was nun?

Um mich kurz zu fassen – und ich weiß, dass jetzt viele die Hände über den Kopf zusammen schlagen werden – ich habe mich dazu entschlossen aus dem regulären Arbeitsmarkt auszusteigen und mich einer Leidenschaft zu widmen – der klassischen Malerei. Ich habe mich einfach nur noch darauf beschränkt, was ich gern machen würde und wozu ich mich auch körperlich und geistig dazu in der Lage fühle. Ich habe nicht darauf geschaut, wie ich damit meinen Lebensunterhalt verdienen könnte. Gut, ich bin zurzeit in der glücklichen Lage finanziell durch meinen Mann abgesichert zu sein. Aber ich habe diesen Vorteil auch als Chance gesehen etwas anderes aufzubauen.

Kommentar meiner Therapeutin zu meinem Entschluss: "Endlich mal jemand, der es wagt, aus diesem kranken kapitalistischen System auszusteigen." Möge man jetzt dazu denken, was man will. Zumindest in der Klinik schaut mich KEINER schief an. Viele finden diesen Schritt mutig und unterstützen meinen Entschluss.

Ich habe auch in der Klinik gesehen, wie sehr alle Patienten unter ihrer Arbeit leiden. Es ist leider auch der Region geschuldet in der ich lebe und viele, auch ich, sind nun mal örtlich gebunden und können nun mal nicht von heute auf morgen ihre Koffer packen. Ausbeutung ist hier nun mal in vielen Betrieben an der Tagesortnung. Das bei den Mitpatienten zu sehen, hat mich auch u.a. zu meinen Entschluss bewogen.


Liebe Milky, ich hoffe, dass du auch irgendwann deinen Weg findest und glücklich wirst. Ich habe mich auch sehr lange im Kreis gedreht und ich musste erst mal sehen, wo ich nicht hin will um zu sehen, wo ich gerne hin möchte.

Kwadh`idxya


Versuch doch mal daran zu arbeiten, Deine täglichen Zeitfenster bewusster zu nutzen. Es gibt so viele Leute, die 12 oder sogar 14 Stunden auf der Arbeit sind – dazu noch Wege hin und nach Hause – die würden lachen oder toben wenn sie Deinen Tagesplan sehen und dann noch Deine Empfindungen dazu lesen.

Oder such Dir eine interessantere Arbeit oder eine besser bezahlte, wo Du auf Teilzeit gehen kannst oder psychologische Hilfe, so kann das ja keine 30 Jahre mehr weiter gehen – aber nicht, weil Du zuviel arbeitest, sondern wegen Deiner Einstellung.

TDhis Tw]ilight9 Gardexn


Kommentar meiner Therapeutin zu meinem Entschluss: "Endlich mal jemand, der es wagt, aus diesem kranken kapitalistischen System auszusteigen."

naja...mutig :-/ . DU hast ja deinen mann als versorger deiner existens. alle anderen müssten sich dann mit dem jobcenter rumschlagen, und DAS macht einen erst recht psychisch fertig... die lassen einen nämlich nicht einfach in ruhe und zahlen die miete.

also von daher finde ich es nicht mutig. es ist okay, warum nicht, wenn dein mann dich da unterstützt ist es eine tolle sache :-)

MFilkyK_ex77


@ Parvati:

Das finde ich toll dass du dich nun den schönen Dingen widmen kannst, die dir Spaß machen. Wenn ich einen Versorger hätte, dann würde ich das auch sofort machen. Aber leider verdient mein Partner nicht besonders gut, also leider ist das unmöglich :|N

Mit gut verdienendem Partner, der einen mitversorgt, braucht man natürlich nicht zu arbeiten. Das hätte ich auch gerne, aber ist halt leider nicht der Fall. :(

@ Kadidya:

Naja, ich bin auch werktags immer 11 Stunden außer Haus wegen der Arbeit. Finde ich jetzt nicht soooo wenig.... 14 Stunden arbeiten finde ich echt nicht normal und auf Dauer ist das absolut ungesund. Also damit werde ich mich nicht vergleichen. Und ich denke die allerwenigsten arbeiten 14 Stunden.

HWann*ahxWe


Ich war jetzt bzw. bin noch in einer Psychosomatischen Klinik und da ging es bei mir die letzten Wochen auch um meine berufliche Zukunft. Zumal bei mir noch das Problem besteht, dass ich gesundheitlich eingeschränkt bin. Da ich im Grunde schon seit Jahren total Ziel- und Perspektivlos bin, musste jetzt bei mir endlich mal eine Lösung her. In meinem gelernten Beruf sah ich keine Perspektive mehr und davon abgesehen will ich diesen auch nicht mehr ausüben. Richtig erfüllt hat der mich nie. Aber was nun?

Um mich kurz zu fassen – und ich weiß, dass jetzt viele die Hände über den Kopf zusammen schlagen werden – ich habe mich dazu entschlossen aus dem regulären Arbeitsmarkt auszusteigen und mich einer Leidenschaft zu widmen – der klassischen Malerei. Ich habe mich einfach nur noch darauf beschränkt, was ich gern machen würde und wozu ich mich auch körperlich und geistig dazu in der Lage fühle. Ich habe nicht darauf geschaut, wie ich damit meinen Lebensunterhalt verdienen könnte. Gut, ich bin zurzeit in der glücklichen Lage finanziell durch meinen Mann abgesichert zu sein. Aber ich habe diesen Vorteil auch als Chance gesehen etwas anderes aufzubauen.

_Parvati_, ich drücke dir die Daumen, dass du mit deiner neuen Aufgabe und weniger Leistungsdruck ein zufriedeneres, gesünderes Leben führen kannst.

Ich war letztes Jahr auch in einer psychosomatischen Klinik, bin mittlerweile wieder in meinem alten Job aber habe die Arbeitsstunden reduziert. Nach einer solchen Krise muss man sich erstmal wieder ordnen und vor allem auf sich selbst achten, egal was die anderen sagen, das machst du schon richtig!

Leider nimmt man "sich selbst" und seine Probleme mit der Welt immer mit - ein Jobwechsel oder auch eine Kündigung wird daher niemals alle Probleme lösen, wegen denen man in eine solche Klinik gekommen ist. Gib dir Zeit!

Kommentar meiner Therapeutin zu meinem Entschluss: "Endlich mal jemand, der es wagt, aus diesem kranken kapitalistischen System auszusteigen." Möge man jetzt dazu denken, was man will. Zumindest in der Klinik schaut mich KEINER schief an. Viele finden diesen Schritt mutig und unterstützen meinen Entschluss.

Ich habe auch in der Klinik gesehen, wie sehr alle Patienten unter ihrer Arbeit leiden. Es ist leider auch der Region geschuldet in der ich lebe und viele, auch ich, sind nun mal örtlich gebunden und können nun mal nicht von heute auf morgen ihre Koffer packen. Ausbeutung ist hier nun mal in vielen Betrieben an der Tagesortnung. Das bei den Mitpatienten zu sehen, hat mich auch u.a. zu meinen Entschluss bewogen.

Ja, die meisten Patienten leiden unter ihrer Arbeit, das habe ich auch und habe auch lange die Arbeit als Problemfaktor gesehen. Aber unterm Strich werden psychische Erkrankungen zwar oftmals durch ungünstige Arbeitsbedingungen ausgelöst, die Ursache liegt aber woanders. Die Arbeit ist nicht das, was krank macht, sondern die psychischen Erkankungen, die oft erst zum Vorschein treten, wenn der Druck von außen zu groß wird.

Leider hilft eine Kündigung zwar oftmals scheinbar zunächst, aber das Problem nimmt man immer mit, in jeden neuen Job, in jedes Ehrenamt, überall hin.

Arbeit wirkt sogar bei psychischen Erkrankungen stabilisierend, allen meinen Mitpatienten wurde von ärztlicher Seite geraten, so bald wie möglich wieder zu arbeiten. Es ist nicht die Arbeit, die krank macht.

Ich wünsche dir jedenfalls, dass du deinen Weg findest! @:)

Mailkyy_e977


Hallo an alle meine treuen Leser! :-D

Wie ihr vielleicht wisst wird in Österreich gerade das Rentensystem (bei uns Pensionssystem) umgestellt, und zwar auf ein Pensionskonto, wo man jetzt seine Alterspensionsansprüche einsehen kann.

Ich habe jetzt meinen Bescheid erhalten und bin aus allen Wolken gefallen.

Mein bisheriger Pensionsanspruch sind 500 Euro! Brutto wohlgemerkt! %:|

Und das nach 17 Jahren Vollzeitarbeit. :°(

Na toll, ein schönes Leben im Alter wird man sich nicht leisten können. :|N

Natürlich kommt noch Geld später dazu, aber wenn ich in 17 Jahren nur 500 Euro erwirtschaftet habe, wird das trotzdem kaum zum Leben reichen. ":/

Tch5is TVwilighSt Garxden


huhu ;-D *:)

das ist in D nicht vielanders. ich habe mal so eine liste gesehen, da stand auch was von rente um die 700€ wenn man sein ganzes leben normal, durschnittlich verdient hat...

deswegen sagen ja viele leute, dass es sich nicht mehr lohnt zu arbeiten (wenn du nur 1300 netto im monat verdienst) da du im alter sowieso wieder auf sozialhilfe niveau rutscht...

MzilkWy_e=77


Es ist wirklich schlimm :-(

Vor allem am Berufsanfang habe ich sehr sehr wenig verdient, trotz Vollzeitarbeit.

Es lohnt sich wirklich nicht zu arbeiten. In Alter über Sozialhilfe-Niveau zu kommen ist mit Durchschnittsgehalt kaum möglich.

Jetzt bin ich am überlegen wie ich am besten vorsorgen kann. 30 Jahre habe ich noch ungefähr bis zur Rente/Pension. Wobei wahrscheinlich das Antrittsalter noch auf 75 Jahre erhöht werden wird *befürcht*

Dann sitzt man im Büro, die Finger gekrümmt von Gicht, der Sabber rinnt einem schon aus den Mundwinkeln, und neben einem sitzt ein Pfleger und wischt einem dem Sabber weg, damit man weiter Zahlen in den PC tippt :°(

Private Zusatzpension wird leider nicht viel bringen, fürchte ich. Ich habe Angst dass die dann irgendwie angerechnet wird. Also dass man das Geld dann nicht zusätzlich bekommt, sondern dass der Staat sagt du hast eh selbst vorgesorgt, dafür zahlen wir dir "als Dank haha" weniger staatliche Rente aus

Tdhis TwSilig-ht ^Gardxen


so siehst aus...deswegen ist eseigentlich gut (wenn man nicht gerade gut verdient und sich ordentlich was wegpacken kann) gleich auf der untersten sprosse der leiter zu stehen... dann fällt man nicht so tief. ist nicht pessimistisch gemeint, eher realistisch :)z

wenn ich heute lerne mit meinem wenigen geld gut zu haushalten, viel second handkaufe etc. brauche ich auch im alter nicht viel...

MSilky^_xe77


Mir hat es gezeigt dass ich das Leben JETZT noch mehr genießen möchte.

Da man später eh kaum mehr Geld haben wird.

Durch die Inflation kann man schwer für die Rente vorsorgen.

Also gönne ich mir eher JETZT noch ein bisschen mehr, denn jetzt habe ich noch finanzielle Möglichkeiten.

Was ich mir jetzt anspare wird im Alter eh kaum noch was wert sein.

Sehr traurig

L5ilgaLixna


Ihr seht das jetzt aber auch etwas schwarz weiß.

Private Vorsorge ist wichtig, aber es ist auch nicht so, dass jeder nach einem Arbeitsleben in Vollzeit am Ende als Sozialfall da steht.

Wer dauerhaft bei nur 1.300 EUR netto liegt, sollte über Weiterbildungen, Umschulungen, Jobwechsel nachdenken.

Und Milky, was du privat zur Seite legst, darf dir nicht angerechnet werden. Wende dich am besten mal an einen Vermögensberater, die haben sehr genaue Berechnungsprogramme und können dir Tipps geben, wie du am besten vorsorgst.

Steht bei euch nicht bei, wie hoch die Rente wird, wenn du weiterhin so einzahlst wie derzeit? Das sieht dann meistens schon ganz anders aus ;-)

Drark(redSunsxhine


Mit gut verdienendem Partner, der einen mitversorgt, braucht man natürlich nicht zu arbeiten. Das hätte ich auch gerne, aber ist halt leider nicht der Fall. :(

Das kann es ja aber auch nicht sein - sich einfach vom Partner mitfinanzieren zu lassen

Naja, ich bin auch werktags immer 11 Stunden außer Haus wegen der Arbeit.

Siehste, ich arbeite 11-12 Stunden am Tag. Meist ohne Pause (max. 1/2 Stunde). Dann fahr ich täglich noch 0,5 Stunden. Und habe montags und freitags fast 400km vor mir um nach Hause zu kommen. Meinen Partner sehe ich dann auch nur am WE. DAS ist ätzend. Da würde ich mich echt freuen, wenn ich zuhause in einem gut klimatisierten Büro sitzen würde und jeden Abend meinen Schatz hätte

MuilkQy_e977


@ LilaLina:

Ja ich denke ich werde mich in der Hinsicht schlau machen bzw. beraten lassen. Vorsorgen möchte ich irgendwie, die Frage ist nur welcher Weg dafür am besten infrage kommt.

@ DarkredSunshine:

oje, das ist aber wirklich eine schwierige Situation. Wie kommst du damit klar? Frustet es dich oder kannst du drüberstehen und dir selbst sagen, so ist es halt und es lässt sich nicht ändern?

DEarkr;edSun@shin_e


Ich sage mir selbst, dass ich es eben nicht ändern kann.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH