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Sexuelle Belästigung von Vorgesetzter

Sych#ni@scphnaxbel


Nette Geschichte :|N

Was denn nun: Ist Sie "dass wir eine neue Kollegin in unser Team bekamen"

Oder eine / deine Vorgesetzte ??? ?

Beides. Eine Vorgesetzte ist für mich auch eine Kollegin. Tenor scheint hier ja zu sein, dass ich überreagiere oder gar selbst schuld bin.

lya/bje/mxi


Wenn sie deine Vorgesetzte ist, ist sie eindeutig zu weit gegangen.

Tenor scheint hier ja zu sein, dass ich überreagiere oder gar selbst schuld bin.

Ja, und mach dich mal auf viele blöde Witze gefasst. Die Gesellschaft ist noch nicht bereit dafür, dass auch Männer sich sexuell belästigt fühlen können.

f|osfsxy26


Sprich doch mal mit ihr im Beisein des Betriebsrates oder…..

Wenn er schon nicht in der Lage ist, ihr ein STOPP zu sagen, wo es gerade passiert, wird er die Sache bestimmt auch nicht in Anwesenheit einer dritten Person ansprechen….. denke ich mal…

.

Und… angesichts der Brüderle-Gesicht wird hier das Wort Sexuelle Belästigung von Vorgesetzter arg stapaziert…. ":/

MGoCyxi


Nein von Schuld würde ich nicht sprechen. Du hast dich einfach in der Situation so unwohl gefühlt, dass du deine Grenzen nicht verteidigen konntest.

Sie hatte wohl ihre Antennen für subtile Ablehnung gerade zuhause vergessen, was ihr wohl jetzt selbst peinlich ist.

Das ist einfach ziemlich blöd gelaufen und ich kann deine Gefühle da schon verstehen.

Vielleicht sagst du ihr einfach bei Gelegenheit, wie du dich in der Situation gefühlt hast und schaust was sie dazu sagt?

BAenKRexnobi


Die Gesellschaft ist noch nicht bereit dafür, dass auch Männer sich sexuell belästigt fühlen können.

Ich habe mir sogar extra beim Lesen vorgestellt, dass der TE eine Frau gewesen wäre und von einem Kerl angemacht würde. Sehe hierbei dennoch keine Belästigung!

Dzespe\rDat(e0,1


Versuch doch mal: NEIN!!! NEIN!!! NEIN!!!

Alles andere könnte man nämlich auch als JA deuten. Und jetzt so ein Riesenfass aufmachen mit Betriebsrat usw. halte ich doch für etwas überzogen. Denn scheinbar ist doch jetzt alles ruhig an der Front, nachdem auch der Alkoholpegel wieder gesunken ist.

l/a/be/xmi


Ich habe mir sogar extra beim Lesen vorgestellt, dass der TE eine Frau gewesen wäre und von einem Kerl angemacht würde. Sehe hierbei dennoch keine Belästigung!

Ein Vorgesetzter befindet sich in einer Machtposition, die er nicht ausnützen darf, denn er muss damit rechnen, dass seine Mitarbeiter sich aus Angst vor Jobverlust nicht wehren. Anders sähe es aus, wenn die Frau dem TE gleichgestellt wäre. Ausserdem sollen nach dem Armstreicheln noch "unsittliche Berührungen" stattgefunden haben.

S"ilb'earmünze8x5


So ohne Zeugen könnte dein "Aufschrei" auch schnell nach hinten los gehen.

Das aus dem Kläger - der Angeklagte wird!

D9esperhatex01


Die Frau hat ihn angebaggert. Ja. Sie wollte mit ihm v... . Ja. Er wollte nicht mit ins Hotel, und danach war Ruhe, oder habe ich was falsch verstanden? Unsittliche Berührungen heißt also, Schnischnabel, sie hat dir zwischen die Beine gepackt, oder wie? Ich denke, das war ´ne Party, da waren doch noch mehr Leute dabei?

S]. w]al6lisii


@ Schnischnabel

Beides. Eine Vorgesetzte ist für mich auch eine Kollegin. Tenor scheint hier ja zu sein, dass ich überreagiere oder gar selbst schuld bin.

sollte es hier nicht darum gehen wie's dir wieder besser geht?

SStuhl2bei-n


... dass ich überreagiere oder gar selbst schuld bin.

Das sehe ich in der Tat auch so. Sie hat schrittweise ihre Annäherungsversuche intensiviert und du hast mehrere Gelegenheiten ausgelassen, ihre Avancen dankend abzulehnen.

Hinterher dann "sexuelle Belästigung" zu rufen oder, wie hier empfohlen wurde, gar zum Betriebsrat zu rennen, finde ich absolut unmöglich. In Zukunft beizeiten "nein" sagen, und erst wenn das ignoriert wird, kann man von Belästigung reden.

PWeddi


Hmh... wie lange ist das denn her, mit der Hotelgeschichte? ....... ob nun eine Anmache, oder tatsächlich schon Belästigung war, kann ich so nicht beurteilen.

Für mich hört es sich so an, also ob sie es halt bei Dir versucht hat, und Dich nun in Ruhe lässt. Sie hat gemerkt, dass sie bei Dir nicht landen kann. Das scheint schon alles zu sein. Das ganze ist so, sollte sie noch mal war versuchen, weise sie in ihre Schranken, sage nein. Wenn sie dann nicht aufhört, ist es Belästigung. Dann gehe zum Betriebsrat

B]enKen!obi


Ein Vorgesetzter befindet sich in einer Machtposition, die er nicht ausnützen darf, denn er muss damit rechnen, dass seine Mitarbeiter sich aus Angst vor Jobverlust nicht wehren.

Wenn dem so ist, dann kann der Vorgesetzte dem Untergebenen auch direkt an den Arsch fassen. Der Vorgesetzte hat hier aber anfangs geflirtet und sich dann langsam mehr und mehr gewagt, als er sah, dass der Untergebene es nicht ablehnte. Und der TE hat auch zu keinem Zeitpunkt erwähnt, dass er um seinen Job gefürchtet hatte, als sie sich an ihn ranmachte.

Ausserdem sollen nach dem Armstreicheln noch "unsittliche Berührungen" stattgefunden haben.

Ja, nach Millionen Zwischenschritten. Normales Flirtverhalten eben. %-|

Der TE kann sich ja ruhig belästigt fühlen und sich entsprechend Hilfe holen, um dieses Erlebnis zu verarbeiten. Ich sehe nur nicht, was man ihr vorwerfen könnte, was den TE unbedingt zum Opfer und sie zum Täter macht. Gibt es hier meines Erachtens nicht und wenn er dagegen vorgehen will, dann muss er sich auf einiges gefasst machen. Denn es muss für Dritte unbedingt nachvollziehbar begründet sein!

S9chniNsch@nxabel


Ja, mit unsittlich berührt meine ich tatsächlich Griff zwischen die Beine und den an Hintern, den sie nach eigenem Bekunden ja so toll findet. Bei mir kommt hinzu, dass ich das bin, was man hier oft den AB nennt. Ich hatte noch nie Sex oder gar eine Freundin, deshalb bin da auch nicht souverän.

Natürlich werde ich nichts sagen. Ich möchte auch mein Gesicht als Mann nicht verlieren. Die Reaktionen hier zeigen ja schon, dass das schnell geht. Mir geht es auch gar nicht darum, dass sie bestraft oder sanktioniert wird. Mein Problem ist eigentlich mein Umgang damit. Manchmal träume ich nachts davon. Einmal als sie kürzlich neben mir saß, habe ich so heftig transpiriert, dass mir die ganze Brille beschlagen ist. Das kann's einfach nicht sein.

ICt's aT beauti\fulx day


Wie er sich jetzt fühlt, ist sein Problem, nicht ihres.

Das ist zu kurz gedacht.

Natürlich handelt es sich um eine sexuelle Belästigung, wenn jemand "unsittlich" (was auch immer das hier konkret sein mag) berührt wird oder mit Anmachen im Übermaß überhäuft wird, obwohl er oder sie das gar nicht will. In den meisten Situationen darf man halt keine grundsätzliche Flirt- und Tätschelbereitschaft voraussetzen, aber es kommt auch auf das Wechselspiel an. Wenn jemand nach dem ersten dezenten Vorstoß darauf anspringt, ist ja alles gut, andernfalls würden sich kaum Pärchen auf dieser gleichen Wellenlänge finden. Deswegen muss man einzelne leichtere Verfehlungen oder kleine Ausrutscher einfach mal hinnehmen oder lernen, es hinzunehmen. Anders käme man gar nicht durchs Leben, vor allem, wenn man – wie mit den Arbeitskollegen – einen Großteil seiner Zeit verbringt. Aber danach sieht es hier nicht aus.

Das Problem des TE ist lediglich, dass er seine Ablehnung nicht deutlich formulieren kann, ja sich ja nicht einmal selbst sicher ist, wie er das Verhalten überhaupt einstufen soll.

Aber das macht das Verhalten der Vorgesetzten jetzt nicht weniger schäbig. Sie sollte Gleichgültigkeit oder Schüchternheit nicht als Zustimmung werten. Vielleicht hat sie auch gerade dies ausgenutzt und würde es sich bei einem selbstbewussten Menschen gar nicht trauen.


Tenor scheint hier ja zu sein, dass ich überreagiere oder gar selbst schuld bin.

Sicher nicht, aber man kann Dir ja ein Rüstzeug vermitteln, welches Dir hilft, mit dieser und evtl. zukünftigen Situationen umzugehen.

Ich stand selber mal vor diesem Problem in Bezug auf eine mir unterstellte Mitarbeiterin. Damals war sie die Neue und wurde – sehr auffallend während meiner Abwesenheit – durch den Chefbuchhalter angemacht und angegrapscht. Ich war damals selber noch sehr jung und ganz frisch in meiner Rolle als Vorgesetzter, aber als sie dann ganz langsam mit der Sprache rauskam, musste ich schnell lernen. Sie hatte aus den hier genannten Gründen etwas Angst, sich als Neue zu beschweren. Ich habe ihr gesagt, den Kollegen offiziell in die Schranken zu verweisen sei das eine. Das andere war halt, dass sie sich schon entschieden zur Wehr setzen kann, darf und auch sollte. Normalerweise erledigt sich so etwas oft schon, wenn man in der konkreten Situation in einem bestimmten Ton reagiert. Sichtbare Angst und Schüchternheit macht es diesen Menschen, die über den Willen anderer hinweg agieren, nur leichter.

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