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Total überlastet bei der Arbeit, krankschreiben lassen?

M)arMe}ike0x07 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich bin mir nicht sicher, ob es in dieses Forum pass - falls nicht bitte ich dies zu entschuldigen!

Ich habe ein Problem mit meiner Arbeit. Aufgrund der Größe unserer Firma sehen ich den Firmenchef nur sehr, sehr selten mal und habe sonst telefonisch usw. keinen Kontakt mit ihm (bin ein zu kleines Licht) - normalerweise führt mein Vorgesetzter alle Zwischengespräche mit ihm und bei den "großen Besprechungen" bin ich dann auch dabei (Chef kennt mich also). Nun ist es so, dass mein Vorgesetzter längere Zeit krank geschrieben ist und ich nun für diese Zeit seinen Posten übernommen habe - was der Chef auch weiß!

Ich habe in 1 Woche eine Besprechung angesetzt zu der normalerweise der Firmenchef auch kommen SOLLTE. Ich habe auch schon mehrmals versucht ihn telefonisch zu erreichen und seine Sekretärin hat ihm schon 2x einen Zettel ins Büro gelegt wegen meinem Anliegen. Trotzdem meldet er sich nicht bei mir ob er nun teilnimmt oder nicht! Dabei muss ich das aus organisatorischen Gründen schon wissen! Jetzt weiß ich nicht was ich tun soll. Ihm weiter hinterhertelefonieren? Einfach bei ihm im Büro auftauchen geht halt nicht, da er in letzter Zeit ständig unterwegs ist oder Gespräche führt und ich da nur "reinplatzen" und stören würde. Oder soll ich seiner Sekretärin einfach sagen dass sie den Termin im Kalender eintragen soll und gar nicht mehr direkt mit dem Chef sprechen? Ansonsten war es halt so, dass er immer einem Termin zugestimmt hat, aber nun kommt halt einfach GAR NICHTS von ihm!

Das und noch etwas anderes belastet mich derzeit schon ziemlich. Ich fühle mich in meinem Job derzeit einfach überlastet. Vielleicht auch ein bisschen überfordert, da ich plötzlich so viele Dinge machen muss und es einfach nicht gewohnt bin so viel Verantwortung zu tragen und nicht so ganz einschätzen kann wann ich nun meine Kompetenzen überschreite. Das war auch schon ein bisschen so als mein Vorgesetzter noch da war, da er sehr gerne seine Arbeit auf mich abgewälzt (ich sage hier bewusst nicht delegieren) und mich dann damit alleine gelassen hat. Es ist oft so, dass er mit irgendwem was bespricht und dann mir sagt ich soll alles machen...und ich sitz dann irgendwann da und weiß nicht was genau er mit dem anderen dann alles genau besprochen hat. Und den Vorgesetzten kann ich dann natürlich auch nicht fragen,da er krank oder im Urlaub ist. Und nun ist er längere Zeit krank und nun prasselt noch viel mehr auf mich ein. Und teilweise Dinge die JETZT schnell abgearbeitet werden müssen, die mein Vorgesetzter aber angefangen hat (Gespräche geführt) und wo ich nicht weiß was genau alles besprochen wurde und wo der Firmenleiter sich auch nicht mit beschäftigen will - ich werde da also total allein gelassen (Meine Kollegin ist derzeit für 5 Wochen im Urlaub und steht auch noch "unter mir" - könnte mir also auch nicht helfen. Ansonsten habe ich keine Kollegen hier im Arbeitsbereich).

Und dann ist es auch so, dass ich - da ich noch nicht so lange hier arbeite - auch noch ein recht kleines Licht bin und deshalb viele Leute die schon einen weit höheren Posten besetzen (wie den von meinem Vorgesetzten - der steht ca. 4 Stufen über mir!) mich nicht für voll nehmen - selbst wenn ich die Vertreterin meines Vorgesetzten bin! Da werde ich bei Besprechungen einfach überhört, ignoriert oder nur belächelt. Alleine schon weil ich "ein kleines Licht bin" und nach deren Meinung deshalb eh nichts wissen kann...

Okay, ich bin jetzt kein besonders eloquenter Mensch und bin eher "ruhig", aber wenns sein muss, dann sage ich schon etwas und versuche mich zu behaupten. Aber ich glaube schon, dass manche merken, dass ich mich nicht ganz wohl dabei fühle im Mittelpunkt zu stehen (das war schon immer so - bin halt nicht so die geborene Rednerin *g*).

Ich fühle mich gerade eifnach total ausgelaugt und das obwohl ich erst 1 Woche Urlaub hatte und in dieser total entspannt habe! Aber kaum bin ich wieder bei der Arbeit gehts los...

Mich belastet es einfach, dass ich nun so viel Verantwortung zu tragen habe und plötzlich in der Firma "oben mitmischen" soll und Besprechungen mit Chef usw. leiten soll. Aber ich würde meinem Chef gegenüber dies niemals zugeben denn sowas wird einem ja immer sehr negativ ausgelegt - da wird man dann schnell als total unfähig und unbelastbar abgestempelt und mir werden dann nur noch wenige und dann die allereinfachsten Dinge gegeben (was ich auch nicht möchte - dann wäre ich ja wieder unterfordert). Und für eine Beförderung wäre das wohl auch nicht gut... Da kann ich mich noch so viel erklären - da gilt man dann als unbelastbar und als ob mich jede zusätzliche arbeit gleich überfordern würde!

Aber ich weiß nun nicht was ich bei meinem o. g. Problemen tun soll damit es mir wieder besser geht.

Antworten
Muare$ike0x07


Kann man sich wegen Überlastung krankschreiben lassen?

[Dieser Beitrag war ursprünglich der Beginn eines eigenständigen Fadens]

Hi!

Ist es eigentlich möglich sich wegen Überlastung am Arbeitsplatz krankschreiben zu lassen? Also ich meine damit nicht das klassische Burn-Out sondern eher die "Vorstufe" davon - also wenn man sich ständig überfordert/überlastet fühlt, wenn man sich ständig so "belastet" fühlt (kann es nicht besser beschreiben) und bei dem Gedanken an anstehende Besprechungen usw. schon Bauchweh hat.

Mir geht es nämlich derzeit so und ich will auf jeden fall vermeiden, dass ich ein Burn-Out bekomme. Leider ist es aber auch so, dass ich in den nächsten 2,5 Monaten schon zig Termine und Dienstreisen habe und damit nicht mal eine Woche Urlaub drin wäre. Mich 1 Woche krank zu melden wäre natürlich auch nicht so super, aber ich weiß echt nicht ob ich so eine Situation 2,5 Monate durchhalte! Vom Chef brauch ich mir keine Hilfe erfordern - der versteht sowas nicht und weiß auch alles was ich hier tue eh nicht zu schätzen...

Ich hatte zwar letzte Woche Urlaub (was mich total entspannt hat und wo ich mich pudelwohl gefühlt habe, aber leider ist ein weiterer Urlaub in nächster Zeit aus organisatorischen Gründen in der Firma nicht drin) aber kaum bin ich wieder bei der Arbeit habe ich wieder ständig dieses "belastende" Gefühl und teilweise raubt mir das auch den Schlaf! Nun habe ich überlegt mich nach diesesn stressigen 2,5 Monaten die nun kommen wegen Überlastung krankschreiben zu lassen. WArum erst in 2,5 Monaten? Weil in 2,5 Monaten wohl mein Vorgesetzter wieder da sein wird und ich meine Mitarbeiterin somit nicht mit allem völlig alleine lassen würde - außerdem habe ich nun Termine die ich nicht absagen kann (will es hier nicht weiter ausführen, aber es sind wirklich Termine die unbedingt eingehalten werden müssen und wo ich meine Mitarbeiterin nicht alleine hinschicken kann bzw. die ist daran gar nicht beteiligt).

Was meint ihr? Kann man sich von einem Arzt aus o. g. krankschreiben lassen? Und wenn ja, zu welchen Arzt müsste ich da gehen?

EPqu]ilizxer


Hallo Mareike! *:)

Ich will dich jetzt hier nicht zum krank machen animieren. Aber um dich krankschreiben zu lassen ist wohl der Hausarzt zunächst mal die erste Anlaufstelle. Sehr wahrscheinlich wird er dich fragen, ob sich deine belastenden Gefühle irgendwie körperlich auswirken. Stichwort: Bauchschmerzen. Wenn dass der Fall ist, ich denke erst dann könnte er dich vielleicht krank schreiben.

Aber:

Würde dir dass auf Dauer helfen?

Deine Arbeit bleibt die gleiche. Wenn du zwei Wochen krank geschrieben wurdest und dann wieder an deine Arbeit gehst, fängt möglicherweise alles wieder von vorne an. Deshalb mein Vorschlag: Versuche nach der Arbeit konsequent abzuschalten. Ich weiß, dass ist einfaher gesagt als getan. Und erst vor zwei Tagen wurde in den Medien berichtet, dass immer mehr Menschen an Stress regelrecht erkranken, weil sie ständig und immer für den Betrieb da sein müssen. Aber dass soll sich ja hoffentlich bald ändern.

Wieviel Freizeit steht dir zur Verfügung?

MZa<reikxe007


@ Equilizer:

Zusätzlich zu den gelegentlichen Bauchschmerzen (die nichts mit schlechter Verdauung oder so zu tun haben - die funktioniert prächtig *g*) habe ich sehr oft Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich und aus diesem Grund auch Kopfweh. Ich denke dass das auch mit meinem Job zusammenhängt, weil ich es halt früher nicht hatte - es hat halt erst kurz nach meinem Start hier in der Firma angefangen (wurde von Anfang an voll "rangenommen"). Anfangs hat Yoga geholfen aber das mittlerweile auch nicht mehr. Früher verbrauchte ich in einem Jahr max. 1 Packung Paracetamol wegen Kopfschmerzen und Verspannungen - jetzt ist es in 6 Monaten 1 Packung (und momentan verzichte ich lieber auf Tabletten da sowas auf DAuer ja auch nicht gesund ist).

Ich bin nun wirklich kein Mensch der gerne krank macht. Ich melde mich normalerweise nur krank wenn ich echt übel dran bin - also sehr, sehr stark erkältet bin oder ich halt wirklich unmöglich den Arbeitstag überstehen kann. Gehe also auch mit normalem Kopfweh oder einer normalen Erkältung zur Arbeit. Das war für mich bisher auch nie ein Problem.

Nun spiele ich mit dem Gedanken mich krankschreiben zu lassen. Aber eben weil ich mich einfach total überlastet/überfordert fühle und von keiner Seite Hilfe erwarten kann (dass jemand hier aushilft während der Vorgesetzte weg ist oder so). Ich weiß auch nicht so ganz was ich ändern soll. Kündigen ist hier derzeit leider keine Option und in eine "stressfreiere" Abteilung versetzen lassen geht derzeit auch nicht (aber auf lange Sicht würde ich das anpeilen - kann aber halt noch 1-2 Jahre dauern is es soweit ist!).

Ich weiß aber auch nicht zu welchem Doc ich wegen einer Krankschreibung gehen soll. Reicht der Allgemeinarzt da aus? Oder muss ich zum Psychologen? Ich meine ich weiß ja, weshalb es mir so mies geht und warum ich mich fühle wie ich mich eben fühle - was würde ein Psychologe denn da noch machen?

Mkarcei$kex007


In den nächsten 2,5 Monaten steht mir nur wenig Freizeit zur Verfügung (bin teilweise auch 3-4 Tage am Stück auf Dienstreise). Ich weiß jetzt schon dass ich morgen und die kommenden 2 Wochen sehr viele Überstunden machen muss, weil es halt so viele Dinge gibt die unbedingt jetzt fertig werden müssen und wo ich es mir nicht leisten kann mal pünktlich Feierabend zu machen.

Und nach solchen anstrengenden Tagen gehe ich dann meistens nach Hause und direkt ins Bett oder schaue mir noch ne DVD an und gehe dann schlafen... Für irgendwelche Unternehmungen oder Treffen habe ich dann einfach keinen NErv mehr...

G?rBauamsxel


Wie Du schreibst, hast Du eine Mitarbeiterin. Wie wäre es, wenn Du gewisse Aufgaben nicht nur an sie delegierst, sondern ihr überantwortest? SIE kümmert sich von A-Z um diese Bereiche - und trägt auch die Verantwortung. Du bekämst so ein wenig Luft.

Und neue Aufgabenbereiche solltest Du wegen Überlastung nicht annehmen. Frau ist oft zu gutmütig und denkt, dass sie das "irgendwie schafft". DU schaffst nichts Zusätzliches mehr: der Plafond ist erreicht.

Krankschreiben... das ist wie "Notbremse ziehen". Aber nachher ist alles wie vorher - oder noch schlimmer, denn Vieles bleibt liegen und muss dann aufgearbeitet werden. Stichwort: Überstunden...

Stellenwechsel? Wäre es eine Option, etwas anderes zu suchen? Machst Du die Arbeit gerne, die Dich so fordert und belastet?

Vom Chef brauch ich mir keine Hilfe erfordern - der versteht sowas nicht und weiß auch alles was ich hier tue eh nicht zu schätzen...

DAS ist meiner Meinung nach einer der Gründe für Deinen "Schon-fast-Burnout". Ohne Anerkennung und Wertschätzung arbeiten zu müssen, ist eine Qual.

G,rau9am%sexl


Nachtrag: ich weiss nicht, WAS Du Arbeitest - nahm an, es sei Büroarbeit. Warum ich das vermute, kann ich nicht sagen. Meine Gedanken sind möglicherweise ganz unbrauchbar für Dich.

M=arveike0 0x7


@ Grausamsel:

Ja, einige Dinge kann ich der Mitarbeiter übertragen - habe ich auch schon getan. Sie bearbeitet das dann und ich zeichne es zum Schluss nur noch ab und schaue kurz drüber ob alles passt. Allerdings gibt auch viele Dinge die ich iher halt aufgrund ihrer Qualifikationnicht übertragen kann bzw. auch nicht übertragen darf und das sind eben genau die Dinge die mich immer so immens belasten - das sind die Tätigkeiten, bei denen es "um etwas geht" und wo man viel Verantwortung trägt und sich auch ständig behaupten und durchsetzen muss (gegen Leute die wie gesagt zig stellen über mir arbeiten - leicht ist das nicht gerade wie ihr euch vorstellen könnt. Wir der Kampf gegen Windmühlen). Das sind die Tätigkeiten, die meiner Meinung nach immer der Vorgesetzte tun sollte - einfach weil es um grundlegende Entscheidungen geht und es da wie gesagt um "was geht". Normalerweise fällt das auch in den Bereich meines Vorgesetzten, aber er hat das wie gesagt immer sehr gerne auch mich abgewälzt (was andere Leute in der Firma oft nicht wirklich verstanden haben - sie fanden auch dass es Vorgesetztenarbeiten sind) und nun MUSS ich diese Arbeiten ja ausüben weil mein Vorgesetzter krank ist und ich die vertreterin bin.

Ich nehme ja nun auch keine zusätzlichen Tätigkeiten an. Bevor mein Vorgesetzter sich zur Kur usw. verabschiedet hat (also sich hat krankschreiben lassen) hat er noch zig Dinge ins Rollen gebracht und angefangen und ich bin nun diejenige die das alles umsetzen, bearbeiten und einfach organisieren muss. Er hat zig Dinge ins Rollen gebracht und ich bin diejenige die dann als einzige die Arbeit damit hat! Und meiner Mitarbeiterin fehlt dazu die Qualifikation bzw. sie hat auch schon mehr als genug zu tun.

M?are6ikse00x7


Ja ich arbeite im Büro.

Mittlerweile würde für mich als nächste Stelle nur ein "langweiliger" Job in Frage kommen - in einem Bereich wo ich halt nur normal Anträge bearbeiten muss und nicht ständig so unter Druck stehe (sie Posten gibt es bei uns!). Allerdings ist ein WEchsel zu diesem Zeitpunkt leider nicht drin. DAs wäre wohl erst in 1-2 Jahren möglich...

Und Kündigung ist keine Alternative, da es kaum Alternativmöglichkeiten gibt.

d)avorxka


Hallo Mareike, *:)

wenn du überlastet bist, zieh dich ein paar Tage zurück. Lass dich vom Hausarzt krank schreiben. Ich selbst habe mich im Herbst 3 Wochen wegen Überlastung krank schreiben lassen, weil nichts mehr ging. Ich habe auch Dauerstress auf Arbeit, keine geregelten Pausenzeiten, immer stramm stehen für andere, Überstunden und man bekommt immer noch mehr draufgepackt. Die Vorgesetzten sind Choleriker und die Kollegen mobben untereinander was das Zeug hält. Niemand fragt, wie man das packt und aushält oder einfach nur wie es einem geht. Zwischenmenschlichkeit ist fehl am Platz.

Nachdem ich dann irgendwann Schlafstörungen bekam, nachts regelmäßig gegen 3 Uhr aufwachte und nicht mehr einschlafen konnte weil ich an die Arbeit und die vielen noch dringend zu erledigenden Dinge denken musste, mir vor jedem Arbeitstag graute, Herzrasen, Herzstolpern und ständige Erkältungseffekte hinzukamen war ich irgendwann mit meiner Kraft am Ende. Schlußendlich habe ich dann drei Nächte durchgemacht, also garnicht mehr geschlafen und fühlte mich wie ein Zombie. Letztendlich bin ich zum Hausarzt und saß heulend vor ihm, und habe um eine kleine Auszeit gebeten. Ich hatte sogar Angst zum Hausarzt zu gehen, weil ich dachte, er würde denken, ich simuliere. Aber es war alles kein Problem und es war richtig – für mich.

_7NiKx'ex_


Bedenke bei der Wahl der Diagnose bitte zusammen mit dem Arzt, dass Du eine Psych. Diagnose nie mehr aus Deinen Akten bekommst.

Das bedeutet zum Beispiel, dass Du bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung schlechte Karten hast, denn Du musst "psych. Erkrankungen" angeben...

Tust Du das nicht und es tritt eine Berufsunfähigkeit ein, dann wird man dir Betrug nachweisen können und nicht zahlen....

Auch in anderen Situationen kann man eine Schweigepflichtentbindung von Dir fordern....

Immer wenn es um Leistungsgewährung oder Schadensersatzansprüche geht zum Beispiel....

Leider ist das so........... %-|

M.arPefik|e00x7


@ davorka:

Genau die gleiche Angst habe ich auch - ich habe Angst, dass der Allgemeinarzt denken könnte ich simuliere. Ich bin normal niemand der vor anderen heult - ich reise mich dann immer noch zusammen und versuche so gut es geht einen klaren Kopf zu haben. Meistens bricht es dann erst aus mir heraus wenn ich alleine bin - zu Hause oder auf der Toilette. Kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, dass er mich gleich mal ne Woche oder so krankschreibt weil ich in der Arbeit überlastet bin, ständig unter Strom stehe und bei der Arbeit keinerlei Hilfe erwarten kann und deshalb Verspannugnen und ab und an Bauchweh hab.

Und wenn ich mir Hilfe einfordern würde (müsste dem Chef dann von meinem PRoblem berichten) dann würde ich auch keine kriegen und ich würde als "unbelastbar" abgestempelt werden. Ich bin ja wirklich ein belastbarer Mensch, aber das ist jetzt auf Dauer einfach zu viel... Und ich habe den Eindruck, dass es in den nächsten Wochen/Moanten in denen mein Vorgesetzter nicht da ist auch nicht besser wird. Eher das Gegenteil.

MIar/eike0x07


@ Nixe:

An sowas habe ich noch gar nicht gedacht. Aber was soll ich denn dann tun, wenn ich nicht zum arzt gehen kann? Ich kann nicht kündigen da ich mit Garantie dann ewig ohne Job darstehe (was ich auch belastend und frustrierend finde) und ich kann auch erst in 1-2 oder mehr Jahren auf einen ruhigeren Posten in der Firma wechseln (aus interenen Gründen).

Und wenn ich hier in der Firma von meinem "Problem" berichte, dann steht das auch in meinen akten und ich trage es ewig mit mir rum - am Ende heißt es dann auch noch dass ich die Beförderung nicht bekommen habe weil "ich nicht so belastbar bin wie der Kolelge". Ist doch möglich.

d6av%ork1a


Mareike,

es gibt nur eine Lösung – ein neuer Job. Aber das ist ja auch nicht so einfach.

Ich leide auch unter ständigen Verspannungen, Dauerkopfschmerzen und Magenschmerzen. Die Kopfschmerztabletten habe ich mittlerweile immer dabei. Hilfe kann ich auch von meinen Vorgesetzten nicht erwarten, im Gegenteil. Traurige Realität.

Es hilft wirklich nur, Bewerbungen schreiben, immer die Stellenanzeigen zu checken und zu hoffen, dass der Absprung irgendwann gelingt.

Aber wie gesagt, der Hausarzt ist dir richtige Adresse. Hab keine Angst. Du bist nicht die einzige mit diesem Problem.

W}ateHrgli2


Ich bin auch mal zum Arzt wegen Belastung, Als ich viel Unikram zu tun hatte und noch arbeiteb musste, hab ich auch ne Nacht durchgemacht und war dann einfach am Ende. 2 Wochen hatte ich jeden Tag Spannungskopfschmerzen. Die Ärztin hat mich dann mit Migräne/Spannungskopfschmerzen krankgeschrieben und das ging. Also geh hin und sag Bauchweh/Verspannung und guck, was sich machen lässt. :)z

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