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Total überlastet bei der Arbeit, krankschreiben lassen?

_zNi+xe_


Du kannst dich doch auf körperliche symptome krank schreiben lassen,,,,

HWS-Syndrom wegen verspannungen........LWS-Syndrom wegen Rückenschmerz.....

Reizhusten......

nur bei einer Diagnose wie: "Belastungsreaktion" oder psychosomat Erschöpfung" sollteste aufpassen.....

Also gut mit dem Arzt reden.......der versteht das.......keinesfalls sollteste einen Zettel annehmen wo Du die Bedeutung der Diagnosenummer nicht weisst...... :)_

d?avo:rka


keinesfalls sollteste einen Zettel annehmen wo Du die Bedeutung der Diagnosenummer nicht weisst

Warum? Die Diagnosenummern kann man über das Internet herausfinden. Der Schein mit der Nummer drauf kommt doch nicht zum Arbeitgeber sondern zur Krankenkasse. Der kleine Gelbe geht zum Arbeitgeber und da steht keine Diagnose.

S?unfl]oJwer_x73


Du bist definitiv nicht die Einzige mit dem Problem. Solltest aber grundsätzlich überlegen, wie Du damit umgehen willst auf Dauer. Denn wenn sich nichts im Job und/oder bei Dir ändert, wird es nicht besser und die Gefahr des BurnOut steigt.

Also entweder im Job was ändern... und/oder auch über eine Therapie nachdenken um mal zu beleuchten, ob Du Dir an einigen Stellen nicht auch selber Stress machst (zu dem definitiv vorhandenen Stress!).

Zur Diagnose:

Ich würde eine ggf. "psychische" Diagnose nicht überbewerten. Wenn Du bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung hast und keine Verbeamtung anstrebst, ist die Diagnose unwichtig. Das sind die einzigen Punkte, wo eine F-Diagnose (damit fangen alle psychischen Diagnosen nach ICED-10 an) problematisch wird.

Ich sehe das Problem eher andersrum: Bekommst Du jetzt wg. dieser Erschöpfung eine Pseudo-Diagnose und wird das mal relevant, könnte man Dir genauso gut aus der jetzigen Tarn-Diagnose einen Strick drehen. WENN eine BU eintritt, wird die Versicherung auch bei psychischer Diagnose zahlen (solange Du keine Vorbehandlung verschwiegen hast).

Aber erstmal könnte man die Bauchschmerzen kodieren... und ggf. Z73 ("Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung"; gute Ausweichdiagnose).

Mva rei@ke007


okay. Ihr habt mir auf jeden Fall ein bisschen Mut gemacht zum Hausarzt zu gehen und diesem von meinem Problem zu berichten. Ich hoffe nur, dass dieser mir das auch glaubt und mich nicht einfach nur zum Psychologen weiterschickt.

Allerdings wird das wohl erst in 2,5 Monaten möglich sein. Wenn ich mich vorher krank melde ist meine Mitarbeiterin die die im Ar*** ist und das möchte ich auch nicht. Vor allem weil diese ja auch schon mehr als genug zu tun hat.

Ich hoffe nur, dass ich so lange durchhalte. Aber dann werde ich bestimmt sehr fertig sein, wenn es so weiter geht wie diese Woche.

Klar würde ich den Job sofort wechseln, aber leider geht da ja nicht so einfach. Jobangebote bei anderen Firmen sind sehr, sehr begrenzt und innerhalb der Firma sieht es derzeit wohl auch nicht so dolle aus - wie gesagt wird ein Wechsel erst in 1-2 Jahren möglich sein und dann muss ich den Posten auch noch kriegen!

Derzeit ist es so, dass ich mich im Urlaub schon entspannen und abschalten kann. Ich denke ich brauche einfach mal ein bisschen Zeit wirklich nur für mich - so wie letzte Woche in der ich Urlaub hatte. Aber ich bezweifle dass 1 Woche ausreicht. Die letzte Woche hat ja auch nicht ausgereicht :-(

S'unfloZwerB_73


@ Nixe:

Was soll diese Panikmache?

Eine psychische Diagnose ist nur problematisch, wenn man noch eine BU-Versicherung abschließen will ODER demnächst verbeamtet werden will.

Ansonsten ist es total egal – zumal sowieso nur die Krankenkasse das erfährt, niemand sonst. Und die dürfen einfach so keine Infos rausgeben. Und von irgendeiner Situation wie Berentung, Schwerbehinderung oder Krankengeld, wo dann noch andere Stellen etwas erfahren, sind wir hier weit entfernt.

_NNiCxex_


Liebes............du verstehst nicht......

jede Versicherung.......jede Innstitution die mal ne Leistung zu erbringen hat – greift auf die Daten und Diagnosen der Krankenkasse zu...........Du wirst zur Schweigepflichtentbindung gezwungen....ausserdem gibts Amtshilfeverordnungen fürs gesamte Sozialsystem.........

Glaub mir – ich stecke da grade mitten drin..........es ist unglaublich was da alles hin und hergeht...sogar völlig falsche Angaben...die auf Abrechnungsbetrug schliessen lassen.....

Dagegen jetzt noch vorzugehen ist unmöglich......

S3unfl.owerx_73


Bzgl. Psychologe:

Wenn Du ernsthaft denkst, dass Dir das helfen könnte: Wartezeiten betragen je nach Region 4-10 Monate. Also ggf. rechtzeitig schonmal suchen!

Aber achte wirklich mal drauf, ob Du Dir nicht an einigen Stellen durch eigenen Perfektionismus etc. zusätzlich Stress machst (dass es objektiv belastend ist, bezweifelt keiner).

Was ich irgendwie aufschlussreich finde: Dein Vorgesetzter ist zur Kur (!) – und jetzt sitzt Du mit dem Chaos da. Weswegen ist er zur Kur? Musst Du jetzt wirklich alles allein & ggf. perfekt packen?

MOarecikpe007


Also an Berufsunfähigkeit denke ich momentan nun wirklich nicht! Klar weiß ich dass psychische Erkrankungen immer "kritisch beäugt" werden, aber es ist doch besser mal eine Auszeit zu nehmen und dann weiterzuarbeiten bis man endlich den Job wechseln kann als einfach so weiterzumachen und dann eventl. gar nicht mehr arbeiten zu können...

Was müsste ich denn dem Arzt berichten damit er keine psychische diagnose (also Erschöpfungszustand oder sowas) stellt? Sollte ich am besten nur auf die körperlichen Probleme hinweisen - also das Bauchweh und die ständigen Verspannugnen und Kopfschmerzen ?

SXunfl?owerx_73


@ Nixe:

Hängt ja wohl davon ab, um welche Leistungen es geht... Und "zwingen" tut einen keiner, außer, man will irgendwelche Leistungen. Welche Stellen gibt es denn? MDK, Rentenversicherung, ggf. Arbeitsamt. Aber nur in entsprechenden Fällen, wo der Aspekt relevant ist.

Und 1-2 Wochen AU kümmern da herzlich wenig.

Ich kenne beide Seiten, privat und beruflich...

deavork$a


Dein Vorgesetzter ist zur Kur (!) – und jetzt sitzt Du mit dem Chaos da. Weswegen ist er zur Kur? Musst Du jetzt wirklich alles allein & ggf. perfekt packen?

Das finde ich auch völlig daneben. Er erholt sich 4 oder 6 Wochen und du musst ganz allein noch zusätzlich seine Aufgaben mit übernehmen und auch noch vollständig erledigen? Damit er dann schön erholt an seinen geordneten Arbeitsplatz zurückkehren kann.

Wie wärs mit einer Kur? Hm? Hast du ein Kind? Da gibts die Mutter-Kind-Kur.

S*unfloower_7x3


@ Mareike:

Idealerweise berichtest Du EHRLICH über die Situation. Und bittest dann ggf. den Arzt, halt erstmal nur die somatischen Sachen zu codieren.

Ich würde keine Märchen erzählen, wenn da was unstimmig ist, kann ein blöder Arzt nur auf die Idee kommen, Dich nicht krankzuschreiben.

Sei ehrlich – aber betone halt die somatischen Beschwerden.

S{unfUlower_x73


Damit er dann schön erholt an seinen geordneten Arbeitsplatz zurückkehren kann.

Wo dann ggf. die Mitarbeiterin ausfällt. ]:D

Der Punkt ist: Manchmal gibt es eine Grenze. Und ggf. muss man riskieren anzuecken, indem man Dinge liegenlässt. Niemand kann dauerhaft und ohne Folgen für zwei arbeiten.

McareiSke0)0x7


Ja, im Prinzip ist es so wie ihr schreibt. Mein Vorgsetzter ist zur Kur, wusste wann er zur Kur geht (wusste er schon wochen vorher), hat aber kurz vor seiner Abreise/Krankschreibung noch zig Dinge ins Rollen gebracht und angezettelt und die anderen Führungskräfte so wuschig gemacht, dass die den Dingen nun höchste Priorität eingeräumt haben und unheimlich druck machen dass ich es endlich bearbeite/organisiere! Im Prinzip bleibt die ganze Arbeit an mir hängen!!!

Und wenn mein Vorgesetzter irgendwann wieder da sein sollte, dann wird er erst einmal ur Teilzeit arbeiten (so eine Idee hat er schon geäußert aber das ist noch nicht spruchreif) um sich "einzugewöhnen".

Wäre so eine Kur denn auch möglich? Was müsste ich mir denn dann darunter vorstellen? Wie würde das denn dann gehen - also wie würde ich das bei der Krankenkasse und dem Arzt organisiert kriegen?

MkarieikeB0x07


@ sunflower:

Ein paar Dinge kann ich liegenlassen - das werde ich auch tun. Aber es gibt halt so viele Dinge, bei denen das nicht geht und wo ich halt wirklich was tun muss, wo Fristen einzuhalten sind und wo ich dann eher einen ordentlichen Anschi*** kassiere wenn ich es einfach liegenlasse und somit der Firma Kosten verursache! Der worst case wäre, dass ich wegen sowas dann gefeuert werde. Ist kein scherz - die dinge sind echt wichtig für die Firma und deshalb komm ich nicht drumrum und muss tätig werden.

Obwohl ich es ehrlich lieber liegenlassen würde. Habe nämlich momentan noch gar keinen Schimmer wie ich das genau anpacken soll. Und nen Rat kann mir auch niemand geben, weil ich ja nun hier alleine bin (Mitarbeiterin hat nur sehr wenig ERfahrung - ist noch nicht so lange da).

_&Ni_xe_


Es kommt auch zum Tragen bei Ansprüchen durch Arbeits und Wegeunfall, Medizinschadensrecht und Schmerzensgeldanspruch......bei jedem versicherungsrelavanten Vorgang

Ohne Schweigepflichtentbindung – keine Bearbeitung etwaiger Ansprüche..........

und hopps – bekommt man statt einem organisch bedingten HWS Syndrom eine somatoforme Schmerzstörung unterstellt.........nur weil eine Angabe vor 12 Jahren eine unabgesprochene Diagnose enthält

Es kann also jeden sofort treffen.......jeden der nicht aufpasst........

Eine Reha kannst Du beim Rententräger beantragen......ohne gravierende Vorschäden und längerer erfolgloser ambulanter Behandlung wirds vermutlich nicht genehmingt.....

Auch für eine Reha (DRV-Maßnahme) gilt, dass die Schweigepflicht nicht eintritt........alles was Du z.B. dort beim Psychologen von Dir gibtst – erscheint evtl im Abschlussbericht und wird dort archiviert.....

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