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Total überlastet bei der Arbeit, krankschreiben lassen?

MBa$re=ike0x07


@ Nixe:

Und was genau soll ich deiner Meinung nach tun ???

Kündigung ist nicht drin und Wechsel des Postens derzeit auch nicht. Also WAS soll ich tun? Was KANN ich tun ohne dass es mir irgendwann mal zum Verhängnis wird ???

_UNixxe_


Zum Hausarzt gehen und körperliche Beschwerden angeben und um eine AU bitten......

Die Nummer dann aber gegenprüfen........ob es auch eine körperliche Diagnose ist....

Sorry – ich möchte nicht unken.......aber leider habe ich alles grade ganz frisch durch...

M'areik5e007


was ist eine AU?

MosEinvsaxm


Aufgrund der Größe unserer Firma sehen ich den Firmenchef nur sehr, sehr selten mal und habe sonst telefonisch usw. keinen Kontakt mit ihm (bin ein zu kleines Licht) – normalerweise führt mein Vorgesetzter alle Zwischengespräche mit ihm und bei den "großen Besprechungen" bin ich dann auch dabei (Chef kennt mich also)

.

Wie gross ist denn die Firma? Nun ja, klingt jetzt nicht nach nem 80 000 Mann Betrieb :) Ich hab so ein bisschen den Eindruck, dass Du nicht ganz so viel Selbstvertrauen hast, da Du Dich selbst als kleines Licht bezeichnet. Immerhin nimmst Du an Meetings mit der Geschäftsleitung teil und man hat Dir die Aufgaben einer anderen Person übertragen. So ein kleines Licht bist Du anscheinend nicht @:)

Nun ist es so, dass mein Vorgesetzter längere Zeit krank geschrieben ist und ich nun für diese Zeit seinen Posten übernommen habe – was der Chef auch weiß!

Ist der "Chef" dann der Vorgesetzte des Vorgesetzten?

Ich habe in 1 Woche eine Besprechung angesetzt zu der normalerweise der Firmenchef auch kommen SOLLTE. Ich habe auch schon mehrmals versucht ihn telefonisch zu erreichen und seine Sekretärin hat ihm schon 2x einen Zettel ins Büro gelegt wegen meinem Anliegen. Trotzdem meldet er sich nicht bei mir ob er nun teilnimmt oder nicht! Dabei muss ich das aus organisatorischen Gründen schon wissen! Jetzt weiß ich nicht was ich tun soll. Ihm weiter hinterhertelefonieren? Einfach bei ihm im Büro auftauchen geht halt nicht, da er in letzter Zeit ständig unterwegs ist oder Gespräche führt und ich da nur "reinplatzen" und stören würde. Oder soll ich seiner Sekretärin einfach sagen dass sie den Termin im Kalender eintragen soll und gar nicht mehr direkt mit dem Chef sprechen? Ansonsten war es halt so, dass er immer einem Termin zugestimmt hat, aber nun kommt halt einfach GAR NICHTS von ihm!

Ganz erhlich? Hier wird ein Problem generiert, wo keines ist. Ich bekomme den Eindruck von nem unangebracht unterwürfigem Verhalten. Wieso hinterher telefonieren etc. Habt ihr kein Outlook oder Lotus oder sonst was, indem man die Leute einlädt und sie dann per email akzeptieren? Läuft das bei Euch tatsächlich noch Papierbasiert? Naja, falls ja und es wirklich ein wichtiges Meeting ist, lass es einfach eintragen und fertig. Wenn sein Kalender frei ist, dann ist er verfügbar. Soll er doch absagen, wenn er keine Lust hat. Falls es kein wichtiges Meeting ist, dann brauchst Du ihn vielleicht nicht und kannst auch ohne ihn auskommen?

Das und noch etwas anderes belastet mich derzeit schon ziemlich.

Die unklare Situaton mit dem Meeting sollte Dich nicht belasten. Steh drüber.

Ich fühle mich in meinem Job derzeit einfach überlastet. Vielleicht auch ein bisschen überfordert, da ich plötzlich so viele Dinge machen muss und es einfach nicht gewohnt bin so viel Verantwortung zu tragen und nicht so ganz einschätzen kann wann ich nun meine Kompetenzen überschreite. Das war auch schon ein bisschen so als mein Vorgesetzter noch da war, da er sehr gerne seine Arbeit auf mich abgewälzt (ich sage hier bewusst nicht delegieren) und mich dann damit alleine gelassen hat. Es ist oft so, dass er mit irgendwem was bespricht und dann mir sagt ich soll alles machen...und ich sitz dann irgendwann da und weiß nicht was genau er mit dem anderen dann alles genau besprochen hat. Und den Vorgesetzten kann ich dann natürlich auch nicht fragen,da er krank oder im Urlaub ist. Und nun ist er längere Zeit krank und nun prasselt noch viel mehr auf mich ein. Und teilweise Dinge die JETZT schnell abgearbeitet werden müssen, die mein Vorgesetzter aber angefangen hat (Gespräche geführt) und wo ich nicht weiß was genau alles besprochen wurde und wo der Firmenleiter sich auch nicht mit beschäftigen will – ich werde da also total allein gelassen (Meine Kollegin ist derzeit für 5 Wochen im Urlaub und steht auch noch "unter mir" – könnte mir also auch nicht helfen. Ansonsten habe ich keine Kollegen hier im Arbeitsbereich).

In grossen Firmen ist das so, ab ner bestimmten Ebene machen die Leute ausser quatschen nichts mehr. Die diskutieren und entscheiden und leiten ihre Teams, die wieder Teams haben und die wieder Teams haben etc. Ich vertrete meinen Chef auch hin und wieder. Und ist halt so. Jeden Tag 8-12 Stunden nur Meetings. Da einigt man sich nur auf die Arbeit und die weiter unten machen sie dann.

Und dann ist es auch so, dass ich – da ich noch nicht so lange hier arbeite – auch noch ein recht kleines Licht bin und deshalb viele Leute die schon einen weit höheren Posten besetzen (wie den von meinem Vorgesetzten – der steht ca. 4 Stufen über mir!) mich nicht für voll nehmen – selbst wenn ich die Vertreterin meines Vorgesetzten bin! Da werde ich bei Besprechungen einfach überhört, ignoriert oder nur belächelt. Alleine schon weil ich "ein kleines Licht bin" und nach deren Meinung deshalb eh nichts wissen kann..

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Wie lange arbeitest Du denn dort schon. Woanders schreibst Du, dass Du manches nicht an die Mitarbeiterin delegieren kann, weil sie nicht so lange da ist? Wenn Sie 5 Wochen in Urlaub ist, dann muss sie ja schon ne Weile da sein? Und wer genehmigt eigentlich solch langen Urlaube, vor allem, wenn jemand anderes mit Ansage fehlt??

Verstehe auch nict, wie Dein Vorgesetzter 4 Stufen über Dir sein kann? Ein Vorgesetzer ist normalerweise direkt über einem?

Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass Dein Problem das mangelnde Selbstvertrauen ist. Egal, wo man in der Hierarchie ist, wenn man was zu sagen hat, dann hat man was zu sagen und dann hören die Leute einem zu. Die "oben" habe über bestimmte Details auch oft keine Ahnung (in der "reporting line" meines Vorgesezten sind fast 300 Leute in ner Hierarchiestruktur, der kann die vielen Tätigkeiten gar nicht alle im Detail wissen und hört dann schon zu, wenn man das im Detail erklärt wo das Problem ist).

Mich belastet es einfach, dass ich nun so viel Verantwortung zu tragen habe und plötzlich in der Firma "oben mitmischen" soll und Besprechungen mit Chef usw. leiten soll.

Klar ist das eine Belastung, das ist aber auch ne Chance.

Aber ich würde meinem Chef gegenüber dies niemals zugeben denn sowas wird einem ja immer sehr negativ ausgelegt – da wird man dann schnell als total unfähig und unbelastbar abgestempelt und mir werden dann nur noch wenige und dann die allereinfachsten Dinge gegeben (was ich auch nicht möchte – dann wäre ich ja wieder unterfordert). Und für eine Beförderung wäre das wohl auch nicht gut...

Das sehe ich genau so.

Wenn ich so Deine Beiträge lese, frage ich mich, ob es mehr Sinn macht jetzt weg zu laufen (= Krankschreibung) oder die Sache anzupacken. Lässt sich so per Forum natürlich nicht beurteilen:

Die Krankschreibung:

- ist eventuell durchschaubar

- wenn Du wiederkommst, ist die Arbeit eher mehr geworden

- wirst Du Dich langfristig besser fühlen?

Klar, wenn Du keine andere Lsung siehst, dann mach es halt. Aber, dann ist der Job im allgemeinen vielleicht auch nichts für Dich?

Anpacken:

Ich finde die Hierarchie bei Dir schwer zu verstehen. Da ist der Chef, da ist Dein Vorgesetzer, da sind die da oben und Deine Kollegin, die Du, aufgrund der Vertretungsfunktion als Mitarbeiterin (zur recht nehme ich an) begreifst. Mich würde mal interessieren, wer der Vorgestzte des Vorgesetzten ist. Ist das der Chef? Ist das jemand anderes? Wie interagierst Du mit dem Vorgesetzten Deines Vorgesetzten zur Zeit? Das ist Dein Ansprechpartner für alle Probleme...

Wenn ich in Deiner Situation wäre, dann würde ich alle Aufgaben, die es zur ZEit hat auflisten und die Abgabetermine dazu schreiben. Dann würde ich berechnen, wieviel Zeitaufwand und andere Ressourcen man für die Aufgaben benötigt. Dann würde ich aufschreiben, welche Ressourcen mir zur Verfügung stehen und das dann dem Bedarf gegenüber stellen. Anscheinend würde es nach Deiner Schilderung zu einer Diskrepanz kommen. Dann würde ich mir einen Plan machen, wie das gehandhabt werden könnte (erledigen, liegen lassen, einstellen, outsourcen). Damit würde ich zu dem Vorgesetzten meines VOrgesetzten gehen, der ja solange mein Vorgesetzter nicht da wäre mein neuer Vorgesetzter wäre, und würde das dann mit ihm besprechen. Hexen kann ja keiner und es ist halt wie es ist.

SPunfYlower_,73


Schließe mich im Großen und Ganzen MsEinsam an...

Aber:

Ein paar Tage Krankschreibung können die Kraft vorübergehend wieder herstellen. Und da momentan von Magen-Darm bis Grippe alles umgeht, wird es nicht so sehr auffallen. Jeder kann man krank werden!

Aber:

Mich springen da (zumindest basierend auf dem hier Geschriebenen) auch so ein paar Punkte an wo ich denke: Hmm... Wo durchaus mal ein Neinsagen, ein Durchgreifen oder ggf. ein eigenmächtiges/selbstbewusstes Handeln angesagt wären.

Und wenn es auf die Info: "Kollege X ist nicht da, arbeitet nach Rückkehr nur Teilzeit, ich schaffe das Pensum nicht allein" hinausläuft. Denn wenn aus 2 Leuten einer wird, klappt das auf Dauer einfach nicht.

Aber wenn man sich krummlegt und alleingelassen wird, muss man halt auf sich aufmerksam machen. Oder die Zähne zusammenbeißen. Aber weg von der Erwartung, dass ALLES unbeeinträchtigt weiterlaufen kann/muss/wird.

Bzgl. Kur:

"Kur" gibt es nicht mehr. Man kann eine Reha über den Rentenversicherungsträger beantragen; ohne erhebliche körperliche Probleme läuft es aber auf eine psychosomatische Maßnahme hinaus, da die meisten Kliniken spezielle Ausrichtungen haben. Ggf. wäre noch internistisch & psychosomatisch drin.

Ich halte von den Maßnahmen nur begrenzt etwas, auch wenn das böse klingt. Entweder, man hat erhebliche Probleme; da ist dann eine gezielte Maßnahme sinnvoller als eine von der DRV zugewiesene Klinik und 3 Wochen Aufenthalt. Oder man kann auf so etwas verzichten und holt sich lieber Hilfe im & für den Alltag (z.B. Therapie, oder einfach auch andere Dinge, die einem gut tun und beim Abschalten helfen).

GErau]amsexl


Allerdings wird das wohl erst in 2,5 Monaten möglich sein. Wenn ich mich vorher krank melde ist meine Mitarbeiterin die die im Ar*** ist und das möchte ich auch nicht. Vor allem weil diese ja auch schon mehr als genug zu tun hat.

Ich finde, dass Du zu viel Rücksichten nimmst. Nur so als Denkanstoss: wenn Du morgen mit einem Hexenschuss flachliegst oder Dir auf dem Glatteis ein Bein brichst oder den Keuchhusten bekommst... dann bleibst Du zuhause / im Krankenhaus und die Firma hört deswegen nicht auf zu existieren - und auch die Welt dreht sich weiter.

Die Vorgesetzten nehmen auf Dich keinerlei Rücksicht - aber Du vierteilst Dich bis Du umkippst.

Wenn Du eine "Auszeit" nimmst, MERKEN sie vielleicht, dass da wer fehlt, die eine stille Schafferin ist und dass "Schwimmfest" in der Firma ist, könnte heilsam wirken.

Du hast ein paar Seiten zuvor geschrieben, dass Dein enormer Einsatz keine Anerkennung erfährt.

_RNixxe_


Eine "AU" ist eine Arbeitsunfähigkeits-(bescheinigung)

Von stationären Rehamaßnahmen halte ich auch absolut gar nichts. Dies aus verschiedenen Gründen.

Ein Grund: Die Rehakliniken haben als oberstes Ziel die arbeitsfähige und gebesserte Entlassung, sowie Selbstkostensenkung und Gewinnmaximierung. Da sie vom Kostenträger abhängig sind und dessen Vorgaben erfüllen müssen spielen die Bedürfnisse des Patienten eine untergeordnte Rolle. In meinem Fall hatte ich ambulant sogar mehr Therapieanwendungen durch meine Ärzte verschrieben bekommen als in der Rhaklinik, da die Klinik auch auf meine Ernährungsbedürfnisse nicht eingehen konnte hab ich da "knapp überlebt". Die Berichte sind dann oft frei erfunden und dem Patienten wird unter Umständen sogar geschadet.

Rehaklinik macht für mich nur Sinn wenn eine schwere Skelettproblematik vorliegt (z.B. Hüft-OP)

LG

Mfar;eikex007


@ sunflower:

Naja, im Vergleich zu den Leuten mit denen ich jetzt zu tun habe (Führungskräfte der Firma) bin ich schon ein kleines Licht :)z

Selbst mein Vorgesetzter (der einige Stufen über mir steht - nur weil wir in der Abteilung so wenige sind und es niemand "höheres" hier mehr gibt bin ich seine Vertreterin!) steht mit einigen von diesen Leuten nicht auf einer Stufe. Es ist also keineswegs so, dass ich mich selbser kleiner mache als ich bin ;-)

Und gerade weil ich so viele Stufen weiter unten arbeite als die Führungskräfte werde ich oft nicht für voll genommen und eher "belächelt" wenn ich etwas vorschlage. Kurz: ich werde oft nicht ernst genommen und muss mich erst einmal "durchbeißen". Letzte Woche war z.B. folgendes: es gab eine Besprechung mit einigen Führungskräften. Es wurde über irgendein Thema geredet und ich schlug etwas vor - darauf ging praktisch niemand wirklich ein (sie hörten es aber alle...) und man stand kollektiv ablehennd dem Vorschlag gegenüber. Nach ca. 10 min schlug einer der Führungskräfte GENAU das Gleiche vor und plötzlich wurde darüber diskutiert und es wurde für realisierbar befunden! Ich bin dann schon so selbstbewusst dass ich dazu sage, dass vor nicht mal 10 min der Vorschlag kollektiv als nicht machbar abgetan wurde und warum es jetzt doch plötzlich machbar ist...da gab es dann nur allgemeines Gemurmel. Aber so merke ich halt, dass man mich - auch wenn ich etwas Richtiges oder Gutes sage - nicht ganz für voll nimmt. Ich muss mich also wirklich "durchbeißen" um mir Respekt zu verschaffen - bei manchen habe ich das bisher schon geschafft, aber bei vielen halt (noch) nicht. Und den Respekt kann ich mir nur mit guter Arbeit und Einsatz verschaffen...

Versteht mich nicht falsch, ich mag meinen Job! Aber seit mein Vorgesetzter weg ist (so wie es jetzt aussieht wird er die nächsten 5 Moante wohl nicht wiederkommen!!!Das sagte er mir am Freitag am Telefon!) muss ich praktisch neben meiner Arbeit die ich eh machen muss auch noch seine machen und mich bei den ganzen Führungskräften "durchkämpfen". Und das führt eben dazu, dass ich mich einfach überfordert und überlastet fühle. Ich fühle mich nicht so sehr von den einzelnen Aufgaben überfordert, sondern mehr von der Menge die ich in so kurzer Zeit erledigen MUSS (wg. Fristen usw.). Irgendwie fühle ich mich motiviert, weil ich mich nun beweisen kann, aber ich merke auch dass mich dieser Stress ganz schön belastet und ich deshalb ständig "unter Strom stehe" und auch nach Feierabend nicht wirklich zur Ruhe komme.

Der Chef der Firma ist übrigens praktisch der Vorgesetzte von meinem Vorgesetzten...

M?are}ike[007


@ sunflower:

Ich finde nicht dass ein "unterwürfiges Verhalten" an den Tag lege nur weil ich bei meinem Chef mehrmals nachfrage. ICh will doch einfach nur ein "Ja" oder "Nein" wissen - nicht mehr und nicht weniger.

Bisher hat er sich dazu nicht geäußert und das finde ich einfach nervig. Natürlich habe ich auch per Outlook eine Termineinladung geschickt, aber darauf hat niemand reagiert (das ist bei unseren Führungskräften wohl allgemein üblich dass sie darauf nicht antworten ob sie teilnehmen oder nicht). DEr Chef beantwortet solche elektr. Termineinladungen jedenfalls grundsätzlich nicht.

Habe mir jetzt überlegt seiner Sekretärin einfach zu sagen, dass am Tag X umd X Uhr eine Besprechung ist und sie das in den Terminkalender des Chefs eintragen soll. Habe nämlich auch keine Lust mehr ihm ständig hinterherzulaufen... Dann hat er es jedenfalls im Kalender stehen und wenn er dann nicht kommen will, dann hat er halt Pech gehabt ;-) WIe fidnet ihr das?

BDlaSixr_W


Was genau denkst du denn was nach einer Woche krankschreiben anderes ist? Spätestens nach 14 Tagen bist du wieder genau da wo du jetzt bist. Du hast gesagt, dass du gerade erst Urlaub hattest. Bringt also eh nix zu Hause zu bleiben.

Kann es sein, dass du zu wenig Selbstbewusstsein hast? Warum ist es wichtig zu wissen ob der Chef zu diesem Meeting kommt oder nicht? Du hast in mehrmals eingeladen, jetzt liegt es an ihm. Wenn er nicht kommt, dann kannst du nix dafür.

S$unfclowe$r_17x3


Meeting: Information zukommen lassen, Dich entsprechend vorbereiten (d.h. es so gestalten, als ob Chef wirklich kommt) – und einen Haken dran machen. Statt jetzt seit über eine Woche darüber nachzugrübeln und Zeit und Nerven zu investieren.

FÜNF Monate ausfallender Kollege?! Sorry, aber da ist eine KLARE Ansage/Anfrage an die Führungsetage erforderlich, dass es nicht geht. Oder Du MUSST Dinge liegen lassen, mit entsprechenden Konsequenzen. Wenn Du anders nicht durchdringst (trotz energischen Bemühens!), dann geht es nicht anders als dadurch, dass man weiter oben spürt, dass man das Problem nicht ignorieren kann.

Es ist nicht DEINE Firma. Du musst nicht ALLE Probleme lösen. Erst recht nicht, wenn Du für zwei arbeiten sollst. Wie stellt die Führungsetage sich das vor? Sorry, aber da werden Probleme auf DEINE Kosten ausgesessen, und das geht nicht. Du kannst dauerhaft nicht gegen Personalmangel anarbeiten (und erst recht nicht, wenn eh schon viel zu tun ist). Und das musst Du halt klar nach oben kommunizieren. Ab einem best. punkt hat es dann auch nichts mehr mit Motivation, Engagement und Belastbarkeit Deinerseits zu tun, sondern eine Grenze ist überschritten.

HMola>di


Selbst mein Vorgesetzter (der einige Stufen über mir steht – nur weil wir in der Abteilung so wenige sind und es niemand "höheres" hier mehr gibt bin ich seine Vertreterin!) steht mit einigen von diesen Leuten nicht auf einer Stufe.

Das habe ich immer noch nicht verstanden. Du musst doch einen direkten Vorgesetzten haben ":/

Dein Vorgehen bezüglich des Meetings finde ich gut. Einfach das Meeting abhalten, mit oder ohne Chef und ihm nachher das Protokoll schicken. Dann weiss er was beschlossen wurde. Wenn er dann das Gefühl hat, er hat etwas verpasst, wird er beim nächsten Mal schon erscheinen.

Wenn dein Chef für die nächsten 5 Monate nicht da ist solltest du dir darüber klar werden, ob du ihn vertreten willst (mit allem was dazu gehört) oder nicht. Im zweiten Fall solltest du das aber auch so schnell wie möglich dem nächsthöheren Chef sagen. Einfach nur so "durchwurschteln" ist weder für dich noch für die Firma eine gute Lösung.

_*Nixex_


Es ist eine Vertretungssituation von unklarer Dauer, Du möchtest die Aufgaben zielführend erfüllen, die Strukturen und Gepflogenheiten in der Kommunikation und Zusammenarbeit sind nicht klar definiert (wenn Termine nicht mal abgesprochen werden).

Ich würde in der Situation vermutlich eine Stellenbeschreibung einfordern.

Begründen mit "ich möchte die Anforderungen genau kennen um beste Arbeit abliefern zu können" – keinesfalls mit Kritik.

Vielleicht stößt Du damit sogar eine Verbesserung der Firmenstruktur an??

LG *:)

M#apre}ike#00x7


Also bei uns ist es so, dass jeder Beschäftigter einen Vertreter hat. Mein Vertreter ist unser Abteilungsleiter und ich bin seine Vertretung. Da er ja derzeit - wie gesagt- nicht da ist bin ich seine Vertretung und muss damit seine Aufgaben miterledigen. Normalerweise sollte auch jemand der einige Stufen "höher steht" als ich die Vertretungseigeschaft erfüllen, aber das in der Abteilung niemand arbeitet der höher steht, muss ich das erfüllen. So ist es nun mal. Und da kann man sich nicht aussuchen ob man das machen will oder nicht - so ist das einfach! Aber natürlich sollte sowas nicht über Monate bestehen sondern vielleicht bei kurzfristiger Erkrankung oder während des URlaubs... Aber mein Vorgesetzter (=Abteilungsleiter, und dessen Chef ist der Firmenchef) ist "offiziell" erst mal 4 Wochen krank geschrieben, aber hat letzte Woche bereits am Telefon zu mir von bis zu 5 Monaten gerdet (laut seinem Arzt). Der Firmenchef weiß das also wohl noch gar nicht. Aber auch wenn er es wüsste, ich glaube nicht dass er uns dann einen neuen Abteilungsleiter zuteilt. So blöd wies klingt, aber ich glaube unsere Abteilung ist ihm total egal und wir auch...

Ich verstehe gar nicht warum ich immer wenig Selbstbewusstsein haben soll. Es ist eine klare REgelung, wenn unsere Abteilung eine Besprechung durchführt, dann muss der Chef benachrichtigt werden und sollte teilnehmen. Sollte. Das heißt ich MUSS ihm Bescheid geben und wissen ob er nun kommt oder nicht (aus organisatorischen Gründen - ist zu aufwändig das zu erläutern). Es ist nicht so dass ich mich hinter ihm verstecken will oder so, ich will nur vermeiden dass ich einen riesen Anschiss kriege weil ich die Regeln hier nicht eingehalten habe. Deshalb werde ich seiner Sekretärin nun einfach sagen, dass sie den Termin in seinen Kalender eintragen soll. Mehr kann ich nun auch nicht mehr tun. Ich finds nun eifnach nur noch ätzend, dass er sich nicht mal dazu herablässt mir mir persönlich zu sprechen oder mir seine Entscheidung (Teilnahme oder Nichtteilnahme) mitzuteilen.

S+unfl=oweyr_73


Für jede klare Regelung muss es Ausnahmen geben. Sowas ist nicht in Stein gemeißelt – aber es scheint, als ob Du da einfach auch zu sehr an dieser Ordnung festhältst. Und solange Du es tust, werden die Oberen nicht reagieren. Aber "Regelung" heißt halt nicht, dass Du unendlich alles mitmachen musst. Man kann ja auf taktisch kluge Weise an das Problem herangehen.

Provokative Frage: ;-)

Wie ist die Regelung, wenn Du jetzt auch ausfällst? Oder gibt es "sorry, meine Vertretung hat die Arschkarte" nur für die "wichtigen" Personen? Und die am Ende der Nahrungskette können sehen, wo sie bleiben?

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